ManagementFrauenquote bedroht Männerkarrieren

Unternehmen verordnen sich freiwillig eine Frauenquote, ehe es das Gesetz tut. Nun droht vielen hoch qualifizierten Männern eine Diskriminierung.

Sie hat es auch ohne Quote geschafft: Simone Bahel-Trah, Aufsichtsratsvorsitzende des Henkel-Konzerns, gemeinsam mit Kasper Rorstedt, Vorstandsvorsitzender von Henkel

Sie hat es auch ohne Quote geschafft: Simone Bahel-Trah, Aufsichtsratsvorsitzende des Henkel-Konzerns, gemeinsam mit Kasper Rorstedt, Vorstandsvorsitzender von Henkel

Prädikatsexamen, beste Zeugnisse, knapp zehn Jahre Personalverantwortung in verschiedenen Unternehmen, aufgestiegen bis zur zweiten Managementebene, darunter drei Jahre in Peking verantwortlich fürs Asien-Geschäft – und vor Kurzem noch einen MBA draufgesattelt: Jürgen Grüttner* hatte jahrelang zielgerichtet darauf hingearbeitet, es bis ganz nach oben zu schaffen. Als ein Konzern vor einigen Wochen einen neuen Personalchef suchte, schien er kurz vor dem Ziel: Die Stelle passte perfekt zu dem 49-Jährigen, aus Sicht des vom Unternehmen beauftragten Headhunters war Grüttner der am besten qualifizierte Kandidat.

Das Problem: Das Unternehmen wollte ihn nur der Form halber kennenlernen. Der Grund: Unter den drei Kandidaten der letzten Runde waren neben ihm auch zwei Frauen mit beachtlichen, wenn auch nicht besseren Lebensläufen.

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"Der Mann hatte von Anfang an keine Chance", erinnert sich der mit der Kandidatensuche beauftragte Partner einer großen deutschen Personalberatung – der seinen wahren Namen genauso wenig preisgeben möchte wie Grüttner. Zu groß ist die Angst vor Repressalien. "Um eine Chance auf den Posten zu haben, hätte ich ihm eigentlich nur einen Rat geben können: eine Geschlechtsumwandlung."

Was auf den ersten Blick wie ein billiger Witz wirkt, entwickelt sich für immer mehr hoch qualifizierte Männer zur bitteren Realität: Weil die Unternehmen eine gesetzliche Frauenquote fürchten wie der Teufel das Weihwasser, üben sie sich panikartig in vorauseilendem Gehorsam. Verpflichten sich freiwillig, den Frauenanteil in ihren Führungsetagen und Aufsichtsräten in den kommenden Jahren deutlich zu erhöhen. Suchen im In- und Ausland händeringend nach geeigneten Kandidatinnen. Und verordnen sich Frauenförderprogramme, um zumindest in ein paar Jahren die Chance zu haben, die selbst auferlegten Quotenziele zu erfüllen.

Kein Unternehmen will sich noch länger das Image eines Macho-Ladens leisten, kaum ein Konzernlenker lässt eine Gelegenheit aus, um zu betonen, sich nichts sehnlicher zu wünschen als mehr Frauen in Führungspositionen. Dass hoch qualifizierte Männer deshalb auf dem Karriere-Abstellgleis landen, wird stillschweigend in Kauf genommen. Die Ausgebremsten erfahren nun am eigenen Leib, was Frauen jahrzehntelang erdulden mussten.

Nach einer aktuellen Umfrage der WirtschaftsWoche unter allen börsennotierten deutschen Unternehmen breitet sich diese Haltung vor allem in Konzernen immer weiter aus: War die Deutsche Telekom vor gut einem Jahr noch einsamer Rufer in der Wüste, als sie sich öffentlichkeitswirksam eine Frauenquote von 30 Prozent für Management und Aufsichtsrat auferlegte, die bis 2015 erfüllt sein soll, ziehen nun immer mehr Unternehmen nach. Knapp die Hälfte der im Dax 30 notierten Arbeitgeber hat sich mittlerweile selbst eine Quote verordnet, will in den kommenden Jahren die Zahl der Frauen in Top-Management und Aufsichtsrat deutlich aufstocken. Autobauer BMW etwa möchte den Frauenanteil im Top-Management bis 2020 von derzeit 9 auf 16 Prozent erhöhen, Chemiekonzern Bayer bis 2017 jeden fünften Aufsichtsratssitz und schon bis 2015 rund jede dritte Führungsposition im Management mit einer Frau besetzen. Versicherungsriese Allianz plant, mittelfristig seinen Frauenanteil im Aufsichtsrat von derzeit 10 auf 25 Prozent, den im Top-Management gar auf 30 Prozent zu steigern.

Infolge dieser grassierenden Quotionitis hat sich mittlerweile fast jedes Unternehmen der Frauenförderung verschrieben: Daimler will bis 2012 bundesweit 569 Krippenplätze an 14 Standorten einrichten, ThyssenKrupp ambitionierte Studentinnen technischer Studiengänge gezielt fördern. Die Deutsche Börse wird künftig 60 Prozent ihrer Trainee-Stellen mit Frauen besetzen. Und die Commerzbank kündigt an, mehr Damen in die Auswahlprogramme für Führungspositionen aufzunehmen. "Die Chancen für Frauen, Karriere zu machen", heißt es dort, "waren noch nie so gut wie heute."

Auch weil Headhunter zielgerichtet auf Frauen angesetzt werden: Wer etwa der Deutschen Telekom eine Führungskraft vermitteln möchte, muss auf seiner Kandidatenliste mindestens 30 Prozent ebenso qualifizierte Frauen vorschlagen.

"Die Nachfrage nach Frauen im Top-Management ist in den letzten Monaten sehr stark gestiegen", sagt Sylvia Tarves, Geschäftsführerin von Leading Women, einer auf die Vermittlung weiblicher Führungskräfte spezialisierte Personal- und Gender-Balance-Strategieberatung, "von Unternehmen – und verzweifelten Kollegen anderer Personalberatungen."

Leserkommentare
  1. dass ein männlicher Akademiker mit langer Arbeits- und Auslandserfahrung bei unserem Fachkräftemangel Angst haben muss, keinen angemessenen Arbeitsplatz zu finden.

    5 Leserempfehlungen
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    • WWH
    • 30.04.2011 um 14:05 Uhr

    Ich denke schon, dass ein männlicher Akademiker mit langer Arbeits- und Auslandserfahrung in Deutschland Schwierigkeiten hat, einen angemessenen Arbeitsplatz zu finden. Denn der sog. Fachkräftemangel bezieht sich nur auf einige wenige Branchen. Einem Literaturwissenschaftler, Philologen oder Religionswissenschaftler nutzt der Fachkräftemangel herzlich wenig...

    "Ich wage zu bezweifeln, dass ein männlicher Akademiker mit langer Arbeits- und Auslandserfahrung bei unserem Fachkräftemangel Angst haben muss, keinen angemessenen Arbeitsplatz zu finden."

    Sie haben wohl recht. Interessanterweise geht es bei dieser Diskussion aber nicht um angemessene Arbeitsplätze, sondern um das "Spitzenmanagement". Sind das nicht die Posten mit den absolut unangemessen hohen Gehältern?

    • WWH
    • 30.04.2011 um 14:05 Uhr

    Ich denke schon, dass ein männlicher Akademiker mit langer Arbeits- und Auslandserfahrung in Deutschland Schwierigkeiten hat, einen angemessenen Arbeitsplatz zu finden. Denn der sog. Fachkräftemangel bezieht sich nur auf einige wenige Branchen. Einem Literaturwissenschaftler, Philologen oder Religionswissenschaftler nutzt der Fachkräftemangel herzlich wenig...

    "Ich wage zu bezweifeln, dass ein männlicher Akademiker mit langer Arbeits- und Auslandserfahrung bei unserem Fachkräftemangel Angst haben muss, keinen angemessenen Arbeitsplatz zu finden."

    Sie haben wohl recht. Interessanterweise geht es bei dieser Diskussion aber nicht um angemessene Arbeitsplätze, sondern um das "Spitzenmanagement". Sind das nicht die Posten mit den absolut unangemessen hohen Gehältern?

  2. Die größte Bedrohung für den "Mann" ist nicht die "Frau", sondern der Mann selbst.

    Eigentlich ist der Mann überhaupt kein richtiger Mann, sondern ein "Weib im Manne" - genetisch gesehen.

    Der Mann sollte der Frau dankbar sein, dass es ihn überhaupt gibt, denn ohne Frauen keine Männer.

    Schließlich begann ja alles mit der "unbeflekten" Empfängnis der "Jungfrau" Maria - jedenfalls soll es so im bayerischen Land passiert sein.
    Es kann natürlich auch an anderen katholischen Orten der Fall gewesen sein.
    Hier scheiden sich wohl dann die "Geister"!

    [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Polemik und bleiben Sie beim Artikelthema. Danke. Die Redaktion/ag

    Eine Leserempfehlung
  3. Ich finde man sollte nach Kompetenz und nicht nach irgendwelchen Quoten einstellen!

    10 Leserempfehlungen
    • creezy
    • 30.04.2011 um 12:08 Uhr

    ich jetzt als Frau, langjährig im Berufsleben, mit ausreichend Erfahrung in der beruflichen Diskriminierung zu diesem Artikel sagen?

    Ich meine, außer wiehernd und schallend auflachen?

    7 Leserempfehlungen
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    Es ist schön, in der Position des Stärkeren zu sein, nicht wahr? Das verleiht dieses den Männern zugeschriebene Gefühl der Überlegenheit. Sie sollten das auskosten, es ist ein nur allzu menschliches Gefühl und schön, unabhängig vom Geschlecht.

    Sie sind der Beweis dafür, dass es den Frauen mit der Quote niemals um Gleichberechtigung ging, sondern nur um Macht. Die Fairness war nur vorgeschoben um dieses Ziel zu erreichen.

    Als die Männer noch am längeren Hebel saßen und ihrerseits schallend und wiehernd die Frauen verlachten, kamen letztere gerne mit dem Argument der Benachteiligung und wünschten Fairness.

    Nun, da sich die Macht verschoben hat, ist plötzlich Fairness nicht mehr wichtig?

    Nachdem die Frauen lange Zeit benachteiligt wurde, hat man endlich reagiert und sich bewegt. Wenn nun die Männer benachteiligt werden, hat man für sie nur Spott übrig und muss nicht reagieren?

    Die neuen Frauen sind die alten Männer. Sie müssen bekämpft werden!

    • Bastie
    • 30.04.2011 um 18:32 Uhr

    Kam der Chef zu Ihnen und hat gesagt:

    "Sie wurden diesmal leider nicht befördert, denn es gab euch einen Mann den wir befördern konnten! Viel Glück beim nächsten Mal!" Und sie konnten sich dann an niemanden wenden, weil es ja legitim war das so zu tun?

    Ich denke wohl nicht.

    Es ist schön, in der Position des Stärkeren zu sein, nicht wahr? Das verleiht dieses den Männern zugeschriebene Gefühl der Überlegenheit. Sie sollten das auskosten, es ist ein nur allzu menschliches Gefühl und schön, unabhängig vom Geschlecht.

    Sie sind der Beweis dafür, dass es den Frauen mit der Quote niemals um Gleichberechtigung ging, sondern nur um Macht. Die Fairness war nur vorgeschoben um dieses Ziel zu erreichen.

    Als die Männer noch am längeren Hebel saßen und ihrerseits schallend und wiehernd die Frauen verlachten, kamen letztere gerne mit dem Argument der Benachteiligung und wünschten Fairness.

    Nun, da sich die Macht verschoben hat, ist plötzlich Fairness nicht mehr wichtig?

    Nachdem die Frauen lange Zeit benachteiligt wurde, hat man endlich reagiert und sich bewegt. Wenn nun die Männer benachteiligt werden, hat man für sie nur Spott übrig und muss nicht reagieren?

    Die neuen Frauen sind die alten Männer. Sie müssen bekämpft werden!

    • Bastie
    • 30.04.2011 um 18:32 Uhr

    Kam der Chef zu Ihnen und hat gesagt:

    "Sie wurden diesmal leider nicht befördert, denn es gab euch einen Mann den wir befördern konnten! Viel Glück beim nächsten Mal!" Und sie konnten sich dann an niemanden wenden, weil es ja legitim war das so zu tun?

    Ich denke wohl nicht.

    • SusaS
    • 30.04.2011 um 12:08 Uhr

    Also: Entweder müssen hochqualifizierte Frauen auf einen Posten verzichten, oder hochqualifizierte Männer müssen dies. Jahrzehntelang waren es die Frauen. Nur mit einer solchen Hau-Ruck-Regelung, die anfangs etwas künstlich anmuten mag, wird es eines Tages natürlich sein, dass unsere Gesellschaft von beiden Geschlechtern in SÄMTLICHEN Bereichen geprägt und gestaltet wird. Irgendwann sind dann auch wieder lärmende Kinder auf den Straßen und vielleicht sogar eine Spielecke in Aufsichtsratsetagen und ein Nebenzimmer mit Nanny bei Aufsichtsratssitzungen Normalität. Ein Traum wäre das!

    6 Leserempfehlungen
    • PW
    • 30.04.2011 um 12:10 Uhr

    //Wie oft bekommen Frauen heute IMMER noch keinen Job, weil sie Frauen sind? //

    Ja, wie oft denn?

    6 Leserempfehlungen
    Antwort auf
    • TDU
    • 30.04.2011 um 12:10 Uhr

    Was braucht die Wirtschaft. Diese Frage muss man sich stellen. Denn grundsätzlich ordnet sie sich nicht der Politik unter. Sonst wären wir ja mit den Elektro- und sonstigen naturfreundlichen Automobilen längst weiter.

    Die Globalisierung erfordert Kompromisse Anpassungsfähigkeit und Teamwork. Keine tollen spektakulären Innovationen für eine Firma allein. Deswegen werden Frauen gebraucht, für die Teamwork und Abstimmung einfacher sein könnte.

    Also muss sich Mannn neue Betätigungsfelder suchen. Wer in der einen Richtung auf hohem Niveau qualifiziert ist, schafft es auch woanders.

    Nur das ist das Problem. Die ständige Regulierung, die Enteignung der Möglichkeiten durch die Konzerne und den Staat auch z. B. durch die EU Bürokratie, verkleinert den Spielraum.

    Denn folgende Rechnung scheint nicht auf zu gehen. Mehr Frauen in die Arbeit schafft mehr Möglichkeiten.

    Das war mal das Ziel. Der in einem Kommentar zitierte Satz Alice Schwarzers war eben nur vom Staat und der Obrigkeit her gedacht und eigentlich für freiheitsliebende Menschen nicht ernst zu nehmen.

    Nur sind die Verhältnisse mittlerweise so. Staat und Obrigkeistbestimmt (Konzerne). Und da reduziert sich eben wgegen der knapper werdenden Möglichkeiten alles auf das Konkurrenzproblem.

  4. in welchem Beruf Sie arbeiten/gearbeitet haben/was Sie studieren? Und warum? Ich verwette einen Kasten Bier (wir Männer mach das gerne) darauf, dass es weder Betriebswirtschaft, noch eines der MINT-Fächer (oder was vergleichbares nichtuniversitäres) sein wird. Und ich würde sogar noch weiter wetten, dass Sie der festen Meinung sein werden, diese Berufslaufbahn sei Ihre freie und persönliche und beeinflusste Enstcheidung gewesen.

    Und sie werden viele gute Interessen und Gründe für diese Entscheidung anführen können. Und stellen Sie sich mal vor, die überwältigende Mehrheit der Frauen denkt ähnlich.

    Die Interessen, Neigungen, und ich behaupte durchaus auch, manche Fähigkeiten, sind unter den Geschlechtern eben nicht gleichverteilt. Und *deshalb* gibt es weniger Frauen in manchen Bereichen, nicht weil die Männer sie da nicht hinließen, sondern weil sie sich für diese Bereiche nicht interessieren, oder die Spielregeln dort nicht akzeptieren wollen (beispielsweise, dass man sich für Führungspositionen dadurch qualifiziert, dass man sich in Konfliktsituationen aus eigener Energie und nicht per Quotierung durchsetzt, dass man sich durchbeißt, dass man in diesen Bereichen nur gut ist, wenn man nicht nur arbeitet, um sich Schuhe zu kaufen, sondern weil die Arbeit dann ein Selbstzweck sein muss etc...)

    13 Leserempfehlungen
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    Natürlich ist es sehr viel löblicher, sich vom Gehalt ordentlich Bierkästen zu kaufen, die man dann verwetten kann. Wo wir schon bei den Klischees sind. Ich stimme Ihnen zu, dass Frauen sich (vermutlich durch ihre REIN biologisch gesehen ursprüngliche Rolle) für Technik, MINT etc in weit geringerer Anzahl als Männer interessieren. Ob sich das in den nächsten Generationen "auswachsen" wird, bleibt abzuwarten. Der Punkt ist doch, wie oben vereinzelt schon angesprochen wird, dass die geringere Bezahlung traditionell "weiblicher" Tätigkeiten durch NICHTS gerechtfertigt ist und sich hier die jahrhundertelange Diskriminierung des Weiblichen weiter fortsetzt.
    Und ich glaube, was das "Quothilde"-Geschwafel, das Sie auf Ihre charmante Art erwähnen, betrifft, sollten wir Frauen lächelnd darüber stehen und uns beweisen.

    Natürlich ist es sehr viel löblicher, sich vom Gehalt ordentlich Bierkästen zu kaufen, die man dann verwetten kann. Wo wir schon bei den Klischees sind. Ich stimme Ihnen zu, dass Frauen sich (vermutlich durch ihre REIN biologisch gesehen ursprüngliche Rolle) für Technik, MINT etc in weit geringerer Anzahl als Männer interessieren. Ob sich das in den nächsten Generationen "auswachsen" wird, bleibt abzuwarten. Der Punkt ist doch, wie oben vereinzelt schon angesprochen wird, dass die geringere Bezahlung traditionell "weiblicher" Tätigkeiten durch NICHTS gerechtfertigt ist und sich hier die jahrhundertelange Diskriminierung des Weiblichen weiter fortsetzt.
    Und ich glaube, was das "Quothilde"-Geschwafel, das Sie auf Ihre charmante Art erwähnen, betrifft, sollten wir Frauen lächelnd darüber stehen und uns beweisen.

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