Mitarbeiter entlassen zu müssen, ist eine der heikelsten Aufgaben für eine Führungskraft. Sie kann dabei eigentlich nur verlieren, denn die Kündigung zerstört die wirtschaftliche Existenzgrundlage der betroffenen Mitarbeiter und auch das Unternehmen ist betroffen. Entlassungen bedeuten immer einen Imageschaden .

Die betroffenen Mitarbeiter fühlen sich abgeschoben und haben Angst vor der Arbeitslosigkeit – vor allem wenn die Wirtschaftslage angespannt und der Arbeitsmarkt schwierig sind.

Gestalten Sie deshalb Trennungsprozesse so, dass beide Seiten möglichst wenig verlieren. Unterstützung erhalten Sie von Outplacementberatern , die Ihre Mitarbeiter bei der Suche nach einem gleichwertigen oder gar besseren Arbeitsplatz unterstützen. Da der Betroffene aus dem noch bestehenden Arbeitsverhältnis heraus eine andere Position finden kann, vollzieht sich die Trennung einvernehmlich und konstruktiv . Dieser Weg zur beruflichen Neuorientierung erfolgt über eine Einzel- oder eine Gruppenoutplacementberatung , wenn ganze Abteilungen oder Unternehmensbereiche abgebaut werden.

Eine Einzeloutplacementberatungen läuft in der Regel in fünf Phasen ab:

Am Anfang steht die ausführliche Analyse der beruflichen und privaten Situation des Betroffenen mit einer realistischen Einschätzung seiner Karriereperspektiven. Wo steht der Mitarbeiter beruflich? Wo benötigt er eine besondere Unterstützung? Wie sehen die finanzielle Lage und das familiäre Umfeld aus? Was waren die Kündigungsgründe?

Während dieser Zeit erlebt der Mitarbeiter auch die verschiedenen emotionalen Phasen von Trauer bis Wut. Der Berater unterstützt ihn dabei, diese Gefühle zu verarbeiten.

Danach ist die Profilbildungsphase an der Reihe. Dabei werden die berufliche und persönliche Qualifikation beurteilt sowie die besonderen Potenziale erarbeitet. Dazu gehören ein Stärken- und Schwächenprofil, eine genaue Analyse des Selbst- und Fremdbilds. Der Mitarbeiter setzt sich auch mit seinen Interessen und Neigungen auseinander.