Arbeitsrecht Wann ist eine Stellenanzeige diskriminierend?

Wenn eine Stellenausschreibung gegen das Gleichstellungsgesetz verstößt, kann das teuer werden. Was Arbeitgeber zu beachten haben, erklärt die Arbeitsrechtskolumne.

Ich muss eine Stellenausschreibung erstellen. Auf was muss ich dabei bezüglich des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) achten?, fragt Sandra Hudson.

Sehr geehrte Frau Hudson,

formulieren Sie Stellenausschreibungen nicht AGG-konform, kann das für Sie teuer werden. Deshalb sollten Sie in Ihrer Stellenausschreibung auf Hinweise wie das Geschlecht, die Religion, die körperliche Leistungsfähigkeit, die Nationalität sowie die Altersgrenze des Bewerbers verzichten.

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"Da staunt der Chef"

Was ist erlaubt, was nicht? Der Berliner Arbeitsrechtler Ulf Weigelt gibt Antworten auf Nutzerfragen. Jede Woche, immer mittwochs in der Arbeitsrechtskolumne "Da staunt der Chef".

Schreiben Sie uns (und geben Sie dabei bitte Ihren Namen und Ihren Wohnort an). Wir freuen uns und wählen unter allen Problemen, die uns gestellt werden, jede Woche eine Frage aus und beantworten sie hier.

Haftungsausschluss

Bitte beachten Sie: Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Antworten und Informationen sowie der Rechtsprechung. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Ulf Weigelt, Choriner Straße 63, 10435 Berlin. Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Autors bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

Auch den ausdrücklichen Wunsch nach einem Lichtbild sollten Sie vermeiden, denn ein Foto gibt Auskunft über das Alter, die Nationalität sowie das Geschlecht. Und dies könnte ein abgewiesener Bewerber anschließend gegen Sie verwenden. 

AGG

Das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG) soll Menschen schützen, die aufgrund der ethnischen Herkunft oder aus rassistischen Gründen, aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Religion oder Weltanschauung, aufgrund einer Behinderung, ihres Alters oder ihrer sexuellen Identität Benachteiligungen erfahren. Es schafft die rechtliche Grundlage, wonach Diskriminierung verboten ist.

Hauptsächliche Anwendung findet das AGG in der Arbeitswelt. Das bezieht beispielsweise Auswahlkriterien bei Bewerbungsverfahren, berufliche Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die Höhe der Arbeitsvergütung mit ein. Darüber hinaus gilt das Gesetz auch für Situationen im Alltag, in denen Diskriminierung stattfinden kann, beispielsweise bei Einkäufen, Gaststätten- oder Diskothekenbesuchen, sowie bei Rechts-, Versicherungs- und Bankgeschäften.

Antidiskriminierungsstelle

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) ist eine unabhängige Anlaufstelle für Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind. Sie wurde 2006 eingerichtet, nachdem das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft getreten war.

Zu den Aufgaben der ADS zählt:

  • über Ansprüche zu informieren
  • Möglichkeiten des rechtlichen Vorgehens zum Schutz vor Benachteiligungen aufzuzeigen
  • Beratungen durch andere Stellen zu vermitteln
  • eine gütliche Einigung zwischen den Beteiligten anzustreben.

Außerdem macht die ADS Öffentlichkeitsarbeit, führt wissenschaftliche Untersuchungen durch und schreibt Berichte an den Deutschen Bundestag, die einen Überblick über Benachteiligungen geben und Empfehlungen beinhalten.

Hilfe

Wer Opfer von Diskriminierung geworden ist, kann den Fall bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes unter der Hotline 030 / 18 555 / 1865 oder per Kontaktformular melden.

Diversity

Diversity-Management ist ein Konzept, das die Vielfalt der Belegschaft berücksichtigt (z.B. Geschlecht, Alter, Behinderung, Ethnie, Religion, sexuelle Orientierung, Lebensstil, biografischer Background), sie explizit fördert und wertschätzt.

Vorsichtig sollten Sie zudem bei indirekten Benachteiligungen sein. Suchen Sie daher auf keinen Fall nach einem "jungen" Bewerber, nach einem "Muttersprachler" oder nach einem "körperlich belastbaren" Bewerber.

Ulf Weigelt
Ulf Weigelt

Ulf Weigelt ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin. Auf ZEIT ONLINE beantwortet er jeden Mittwoch in der Kolumne "Da staunt der Chef" Leserfragen zum Arbeitsrecht. Gemeinsam mit Sabine Hockling schrieb er das Buch Ratgeber Arbeitsrecht.

So hatte das Arbeitsgericht Stuttgart einer Klägerin knapp 2.000 Euro als Entschädigung zugesprochen, weil das Unternehmen eine geschlechtsbezogene Stellenanzeige schaltete, die wie folgt lautete:

"Wir suchen erfolgsorientierte, branchenkundige Außendienst-Verkäufer für den Großraum Offenburg – Freiburg – Lörrach. Sie verfügen bereits über Kontakte zu unseren Kunden und sind ein Verkaufsprofi mit Leib und Seele. ... Idealerweise sind Sie nicht älter als 45 Jahre."

Achten Sie also generell auf geschlechtsneutrale Formulierungen, verzichten Sie auf Altersvorgaben, erwähnen Sie nur Sprachkenntnisse, wenn diese auch für die Stelle wirklich erforderlich sind und fordern Sie "vollständige Bewerbungsunterlagen" und nicht explizit ein Foto ein. Dies alles gilt natürlich auch bei mündlichen Nachfragen.

Ihr Ulf Weigelt

 
Leser-Kommentare
    • paul12
    • 05.10.2011 um 8:27 Uhr

    An der UniHH gibt es Stellenanzeigen für eine Wissens. Mitarbeit, die enthalten Aussagen wie: "Bei gleicher Qualifikation werden Frauen bevorzugt eingestellt." DIes gilt im Fachbereich Jura.

    Ist dies denn zulässig?

    MFG

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    Es gibt bei öffentlichen Arbeitgebern die Maßgabe,den Frauenanteil zu erhöhen. Vom Prinzip her eine löbliche Sache, wird sie aber dann absurd, wenn in einem expliziten Frauenberuf, mit einem Anteil weiblicher Bschäftigter von 70-80%, noch immer Formulierungen auftauchen wie " um den Frauenanteil in DIESEM Bereich zu erhöhen." Dann kann von Gleichstellung keine Rede mehr sein. Hier werden sklavisch Vorgaben übernommen, ohne deren jeweilige Sinnhaftigkeit und Passung einer Überprüfung zu unterziehen.

    Es gibt bei öffentlichen Arbeitgebern die Maßgabe,den Frauenanteil zu erhöhen. Vom Prinzip her eine löbliche Sache, wird sie aber dann absurd, wenn in einem expliziten Frauenberuf, mit einem Anteil weiblicher Bschäftigter von 70-80%, noch immer Formulierungen auftauchen wie " um den Frauenanteil in DIESEM Bereich zu erhöhen." Dann kann von Gleichstellung keine Rede mehr sein. Hier werden sklavisch Vorgaben übernommen, ohne deren jeweilige Sinnhaftigkeit und Passung einer Überprüfung zu unterziehen.

  1. Antwort auf "Dissertationsstelle"
    • peto1
    • 05.10.2011 um 8:45 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf hetzerische Beiträge. Danke. Die Redaktion/ew

  2. Es gibt bei öffentlichen Arbeitgebern die Maßgabe,den Frauenanteil zu erhöhen. Vom Prinzip her eine löbliche Sache, wird sie aber dann absurd, wenn in einem expliziten Frauenberuf, mit einem Anteil weiblicher Bschäftigter von 70-80%, noch immer Formulierungen auftauchen wie " um den Frauenanteil in DIESEM Bereich zu erhöhen." Dann kann von Gleichstellung keine Rede mehr sein. Hier werden sklavisch Vorgaben übernommen, ohne deren jeweilige Sinnhaftigkeit und Passung einer Überprüfung zu unterziehen.

    Antwort auf "Dissertationsstelle"
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    Quotenregelung soll dem Zwecke dienen, allen gleiche Chancen zu geben.

    Ich halte von Qutenregelungen allerdings nichts, da sie das Ziel im Kern ad absurdum führen.

    Dann sollten besser weiche strukturelle Maßnahmen angestrebt werden, die passiv im Hintergrund die Weichen stellen, natürlich transparent.

    Aber seit der Emanzipation ist aggressives Verhalten ja Standard geworden. Schade!

    Dem kultivierten Miteinander ist diese Entwicklung jedenfalls abträglich.

    Im übrigen halte ich auch nichts von pauschaler Gleichmacherei. Im Extrem entsteht etwas Totalitäres, das das die Individualität verdrängt.

    Fängt man an dies Dinge näher zu betrachten, lösen sie sich in Wohlgefallen auf... ;-)

    Quotenregelung soll dem Zwecke dienen, allen gleiche Chancen zu geben.

    Ich halte von Qutenregelungen allerdings nichts, da sie das Ziel im Kern ad absurdum führen.

    Dann sollten besser weiche strukturelle Maßnahmen angestrebt werden, die passiv im Hintergrund die Weichen stellen, natürlich transparent.

    Aber seit der Emanzipation ist aggressives Verhalten ja Standard geworden. Schade!

    Dem kultivierten Miteinander ist diese Entwicklung jedenfalls abträglich.

    Im übrigen halte ich auch nichts von pauschaler Gleichmacherei. Im Extrem entsteht etwas Totalitäres, das das die Individualität verdrängt.

    Fängt man an dies Dinge näher zu betrachten, lösen sie sich in Wohlgefallen auf... ;-)

  3. DSarauf läuft es hinaus!
    So erpart es verklagt zu werden und
    man wird einen nicht passenden Arbeitnehmer auch
    wieder los.
    Aber so kann auch der passende gefunden und mit Ihm
    einen Arbeitsvertrag gemacht werden

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    und ich kenne einige Fälle, in denen auf diesem Wege guten Leuten nach einer Art unproblematischen Probezeit auf Abruf ein guter Vertrag angeboten wurde.

    Wieso nicht, wenn man damit Problemen aus dem Weg geht?

    Aber nur, bis der erste Zeitarbeiter die Zeitarbeitsfirma oder den Arbeitgeber wegen Diskriminierung verklagt ("wurde wegen Alter nicht übernommen").

    und ich kenne einige Fälle, in denen auf diesem Wege guten Leuten nach einer Art unproblematischen Probezeit auf Abruf ein guter Vertrag angeboten wurde.

    Wieso nicht, wenn man damit Problemen aus dem Weg geht?

    Aber nur, bis der erste Zeitarbeiter die Zeitarbeitsfirma oder den Arbeitgeber wegen Diskriminierung verklagt ("wurde wegen Alter nicht übernommen").

  4. Entfernt. Bitte achten Sie auf einen angemessenen Ton und verzichten Sie auf unsachliche Beiträge. Die Redaktion/ew

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    Laut ihres Sprachgebrauches deutlich vor 2011!

    Ich bin zwar schon seit einigen Jahren kein Arbeitgeber mehr, aber ihre Ausdrucksweise spricht Bände.

    Ich hatte verantwortliche Mitarbeiter und keine Untergebenen und Menschen/Bewerber, die meiner Stellenausschreibung nicht entsprachen, waren nicht die "Pest"; wie Sie es formulieren.

    Mit der ihnen zustehenden Hochachtung.

    Ich hol mir doch nicht die Pest ins Haus !

    ...und vermutlich schreiben Sie Stellenaussschreibungen wie folgende:
    "Fuer unseren Standort Hintermwald* suchen wir eine/n Hausmeister/in (auf 400.- Euro Basis)
    Ihr Profil
    Sie arbeiten selbststaendig und eigenverantwortlich.
    Sie sind mobil mit PKW, zeitlich flexibel und unabhaengig.
    Sie haben handwerkliche Erfahrung und Geschick fuer Elektro-, Maler-, Tischlerarbeiten u. aehnliche Taetigkeiten."

    * Name gaendert

    Dabei ist es vollkommen egal wie von 400.- ein Fahrzeug finanziert werden soll, bzw. ist es nicht egal, sondern die Firma kalkuliert die staatliche Unterstuetzung des "Hausmeisters" ein.

    Mancher "Pestvermeider" weiss gar nicht, dass er selbst eine ist. Volksmund.

    Und, werter Sabbelkopp, was nuetzt Ihnen Aussehen, Herkunft, Sprache und Artikulierung sowie Schrift und Form, wenn Ihre Gedanken "scheisse" sind?

    Beste Gruesse

    Laut ihres Sprachgebrauches deutlich vor 2011!

    Ich bin zwar schon seit einigen Jahren kein Arbeitgeber mehr, aber ihre Ausdrucksweise spricht Bände.

    Ich hatte verantwortliche Mitarbeiter und keine Untergebenen und Menschen/Bewerber, die meiner Stellenausschreibung nicht entsprachen, waren nicht die "Pest"; wie Sie es formulieren.

    Mit der ihnen zustehenden Hochachtung.

    Ich hol mir doch nicht die Pest ins Haus !

    ...und vermutlich schreiben Sie Stellenaussschreibungen wie folgende:
    "Fuer unseren Standort Hintermwald* suchen wir eine/n Hausmeister/in (auf 400.- Euro Basis)
    Ihr Profil
    Sie arbeiten selbststaendig und eigenverantwortlich.
    Sie sind mobil mit PKW, zeitlich flexibel und unabhaengig.
    Sie haben handwerkliche Erfahrung und Geschick fuer Elektro-, Maler-, Tischlerarbeiten u. aehnliche Taetigkeiten."

    * Name gaendert

    Dabei ist es vollkommen egal wie von 400.- ein Fahrzeug finanziert werden soll, bzw. ist es nicht egal, sondern die Firma kalkuliert die staatliche Unterstuetzung des "Hausmeisters" ein.

    Mancher "Pestvermeider" weiss gar nicht, dass er selbst eine ist. Volksmund.

    Und, werter Sabbelkopp, was nuetzt Ihnen Aussehen, Herkunft, Sprache und Artikulierung sowie Schrift und Form, wenn Ihre Gedanken "scheisse" sind?

    Beste Gruesse

  5. Was soll der Unfug eigentlich? Frauen werden bevorzugt, egal ob es männliche Bewerber gibt, die ggfs. sogar eine bessere Qualifikation haben. Sind Frauen besser im Beruf als Männer einfach nur deswegen, weil es eben Frauen sind? Unsinn. Ob jemand einen bestimmten Job bekommt, oder eben nicht, das kann nicht eine Frage des Geschlechts ein. Einzig und allein die Qualifikation ist das wesentliche Kriterium. Gleichstellung = abstruser Feminismus.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    und das bedeutet, wenn ein Mann mit besserer Qualifikation und eine Frau geringerer Qualifikation sich bewerben, dass der Mann ohne Probleme genommen werden kann und vermutlich auch wird.

    Und im Fall gleicher Befähigung ist es doch wunderbar, wenn der Frauenanteil, der in Deutschland für qualifizierte Arbeitsplätze lange Zeit zu gering war, endlich aufholen und das hoffentlich auch in Führungspositionen tun.

    • Kyriae
    • 05.10.2011 um 12:16 Uhr

    abgehängt oder wie muss man das verstehen?

    Gleichstellung = Feminismus

    Ich lach mich tot!

    Es gibt auch Stellen, da heißt es "Männer werden bei gleicher Qualifikaton bevorzugt eingestellt". Leider sind das Berufe, in denen immer rumgejammert wird, dass es zu wenige Männer gibt, aber die Männer sich zu fein sind, sich drauf zu bewerben bzw das überhaupt zu lernen.
    Schon erkannt auf welche Berufe ich da anspreche?
    Nein?
    Dann geh googlen.

    Deutschland ist und bleibt immer noch ein Männerland. Wäre ich böse würde ich sagen: und Täterland. Aber das wäre diskriminierend. Täter = Männer.. obwohl.. wenn es heißt Gleichstellung = Feminismus? Hm... ich komm da jetzt doch ins Grübeln.

    und das bedeutet, wenn ein Mann mit besserer Qualifikation und eine Frau geringerer Qualifikation sich bewerben, dass der Mann ohne Probleme genommen werden kann und vermutlich auch wird.

    Und im Fall gleicher Befähigung ist es doch wunderbar, wenn der Frauenanteil, der in Deutschland für qualifizierte Arbeitsplätze lange Zeit zu gering war, endlich aufholen und das hoffentlich auch in Führungspositionen tun.

    • Kyriae
    • 05.10.2011 um 12:16 Uhr

    abgehängt oder wie muss man das verstehen?

    Gleichstellung = Feminismus

    Ich lach mich tot!

    Es gibt auch Stellen, da heißt es "Männer werden bei gleicher Qualifikaton bevorzugt eingestellt". Leider sind das Berufe, in denen immer rumgejammert wird, dass es zu wenige Männer gibt, aber die Männer sich zu fein sind, sich drauf zu bewerben bzw das überhaupt zu lernen.
    Schon erkannt auf welche Berufe ich da anspreche?
    Nein?
    Dann geh googlen.

    Deutschland ist und bleibt immer noch ein Männerland. Wäre ich böse würde ich sagen: und Täterland. Aber das wäre diskriminierend. Täter = Männer.. obwohl.. wenn es heißt Gleichstellung = Feminismus? Hm... ich komm da jetzt doch ins Grübeln.

  6. Quotenregelung soll dem Zwecke dienen, allen gleiche Chancen zu geben.

    Ich halte von Qutenregelungen allerdings nichts, da sie das Ziel im Kern ad absurdum führen.

    Dann sollten besser weiche strukturelle Maßnahmen angestrebt werden, die passiv im Hintergrund die Weichen stellen, natürlich transparent.

    Aber seit der Emanzipation ist aggressives Verhalten ja Standard geworden. Schade!

    Dem kultivierten Miteinander ist diese Entwicklung jedenfalls abträglich.

    Im übrigen halte ich auch nichts von pauschaler Gleichmacherei. Im Extrem entsteht etwas Totalitäres, das das die Individualität verdrängt.

    Fängt man an dies Dinge näher zu betrachten, lösen sie sich in Wohlgefallen auf... ;-)

    Antwort auf "Stellenproporz"

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