Guter Verdienst und sichere Jobchancen
Um in diesem Handwerksberuf arbeiten zu können, braucht man mathematische Kenntnisse, Kreativität, Fingerspitzengefühl, technisches Verständnis und die Vorstellungskraft, wie man zweidimensionale Zuschnitte für dreidimensionale Objekte herstellt.
Man muss sowohl mit Maschinen umgehen können, als auch die alten Handwerkstechniken beherrschen. Zwar werde, so Steiner, viel mit Maschinen gearbeitet, einige Arbeitsschritte müssen jedoch in Handarbeit erledigt werden. "Wenn ein Oldtimersitz bezogen werden soll, ein Pferdesattel nach Maß oder ein Koffer nach speziellen Kundenwünschen gefertigt werden soll – dann ist das noch Handarbeit."
Kaum Schattenseiten
Die Berufsaussichten sind sehr gut, denn die Branche hat mit Nachwuchsmangel zu kämpfen. Der Beruf sei wenig bekannt, deswegen bewerben sich jedes Jahr nur wenige junge Menschen für eine Ausbildung als Sattler oder Sattlerin. Dabei sind die Perspektiven gut. Nur wenige Arbeiten seien körperlich anstrengend, es gibt zahlreiche freie Stellen und auch der Verdienst ist für einen Handwerksberuf mit einem Bruttomonatsgehalt zwischen 2.300 bis 3.300 Euro gut.
Nicht zuletzt habe der Beruf auch etwas Sinnliches, sag Steiner. "Man arbeitet mit einem wunderbaren Material und kann kreativ tätig sein."
- Gehalt: zwischen 2.300 und 3.300 Euro/Brutto;
- Arbeitszeit: 38 bis 40 Stunden/Woche;
- Ausbildung: staatlich anerkannte, duale Ausbildung, Dauer drei Jahre;
- Datum 24.10.2011 - 06:23 Uhr
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- Serie Beruf der Woche
- Quelle ZEIT ONLINE
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