Requisiteur Auf die Ausstattung am Set kommt es an
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Tausend Euro die Woche

"Oft müssen wir schnell eine Lösung finden. Zum Beispiel, wenn beim Außendreh ein Busch im Weg ist; damit die Kamera Platz hat", sagt Kronenthal. Wer als Außenrequisiteur arbeiten will, sollte vorher Erfahrungen als Innenrequisiteur gesammelt haben. "Man kann das dann besser einschätzen, wie die Arbeitsabläufe sind, wenn man es selber mal gemacht hat."

Und wie wird man Requisiteur? Eine Ausbildung ist nicht vorgeschrieben, viele sind Quereinsteiger, haben oftmals erst als Requisitenfahrer gejobbt. Einige Sendeanstalten bieten zweijährige Volontariate zum Requisiteur an, und bei der IHK gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten zum geprüften Requisiteur. Die Jobs sind allerdings rar. Wer einen ergattert, arbeitet meist als Angestellter bei einer Sendeanstalt oder einer Film- und Fernsehproduktion. Nur wenige sind freiberuflich tätig.

Mit durchschnittlich 1.000 Euro Wochengage ist die Arbeit recht gut entlohnt. Mit etwa 1.069 Euro ist die Arbeit der Außenrequisiteur etwas besser bezahlt, als der Innenrequisiteur mit 945 Euro, weil er mehr Verantwortung trägt und auch für die Budgetüberwachung verantwortlich ist.

Kein Tag gleicht dem anderen

Die Arbeit ist oft stressig. Häufig muss sehr kurzfristig noch eine Requisite besorgt oder verändert werden. Arbeitstage von zwölf bis 14 Stunden sind eher die Regel als die Ausnahme.

Dafür bietet der Beruf viel Abwechslung. Kein Arbeitstag gleicht dem anderen. Kronenthal genießt genau das. "Jeder Film ist neu und anders. Man lernt dafür jede Menge interessanter Menschen kennen, erlebt viele spannende und interessante Situationen. Das ist das Schöne an diesem Beruf."

  • Gehalt: Tarif Außenrequisiteur: 1.069 Euro/Woche, Tarif Innenrequisiteur: 945 Euro/Woche
  • Arbeitszeit: variiert, gelegentlich bis zu 14 Stunden am Tag
  • Ausbildung: Volontariat möglich, aber nicht vorgeschrieben, Quereinstieg möglich, Weiterbildung zum geprüften Requisiteur möglich
 
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