Aufsichtsräte Parteiübergreifendes Bündnis fordert Frauenquote
Parlamentarierinnen aller Fraktionen sammeln Unterschriften für eine gesetzliche Frauenquote. Sie stemmen sich damit gegen die Politik von Familienministerin Schröder.
In einer gemeinsamen Initiative haben Parlamentarierinnen von Union, SPD, Grünen und Linken eine gesetzliche Frauenquote von 30 Prozent in Aufsichtsräten großer Unternehmen gefordert. "Wir wollen, dass Schluss ist mit den männerdominierten Etagen in Aufsichtsräten", sagte die CDU-Bundestagsabgeordnete Rita Pawelski in Berlin. Die Quote soll nach den Worten von Dorothee Bär (CSU) spätestens 2018 bindend werden. Die Frauen wenden sich mit ihrer Initiative gegen Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU). Diese arbeitet derzeit an einem Gesetz, das lediglich eine freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen auf Frauenquoten vorsieht.
In der im Internet veröffentlichten sogenannten Berliner Erklärung fordern die Initiatorinnen, die im Grundgesetz festgeschriebene Geschlechtergerechtigkeit umzusetzen. Ein erster Schritt sei hier, durch eine Quote mehr Frauen "in die Entscheidungsprozesse der Wirtschaft" einzubeziehen. Alle bisherigen Versuche, dieses Ziel mit freiwilligen Vereinbarungen zu erreichen, seien gescheitert, heißt es in der Erklärung. "Wir haben als Frauen lange dafür gekämpft, in der Arbeitswelt was zu verändern, und sehen heute, dass der Fortschritt leider eine Schnecke ist", sagte die Grünen-Abgeordnete Ekin Deligöz.
Die Erklärung soll im Frühjahr an Merkel übergeben werden
Zu den Initiatorinnen des Antrags gehören zudem Dagmar Ziegler (SPD), Sibylle Laurischk (FDP) und Cornelia Möhring von der Linkspartei. Möhring lobte den gemeinsamen Vorstoß als "Zäsur in der Geschichte des Bundestags". "In zehn langen Jahren freiwilliger Selbstverpflichtung" auf eine höhere Beteiligung von Frauen in Spitzenpositionen hätten die Unternehmen selbst bewiesen, "dass wir auf diesem Weg nicht weiterkommen", begründete Pawelski den Schritt. Als Widerstand gegen Schröder wollte sie die Initiative nicht bewertet sehen: Sie kenne den Gesetzentwurf der Ministerin nicht, es gehe darum, gemeinsam etwas zu erreichen.
Die Parlamentarierinnen wollen nun in den kommenden Monaten Unterschriften für ihre Berliner Erklärung sammeln und diese im Frühjahr als Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) übergeben. Ziegler verwies darauf, dass das Zeitfenster sehr knapp sei, da schon 2013 viele Aufsichtsratsposten neu besetzt würden. Unterstützt wird die Petition bereits jetzt von einer Reihe prominenter Frauen aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft, auch die Schauspielerinnen Senta Berger und Maria Furtwängler gehören dazu.
Zu den Erstunterzeichnerinnen gehörte auch Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). "Was die Zukunft der Frauenquote angeht, halte ich es mit Schopenhauer", sagte sie der Online-Ausgabe der Financial Times Deutschland: "Ein neuer Gedanke wird zuerst verlacht, dann bekämpft, bis er irgendwann als selbstverständlich gilt." Von der Leyen hatte sich im Gegensatz zu ihrer Kabinettskollegin Schröder für eine gesetzliche Frauenquote in Aufsichtsräten und Vorständen stark gemacht.
- Datum 15.12.2011 - 16:24 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP
- Kommentare 73
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:










"Wie sie alle wissen, werden wir nun für die nächsten 5 Aufsichtsratsposten die Stellen besetzen. Im Moment befinden sich im Raum 100 Frauen die sich darauf beworben haben, lassen sie mich Ihnen aber erst einmal einige Dinge erklären: Nun, zuerst erfordert es fachliche Qualifizierung..."
*10 Frauen verlassen den Raum*
"...Gefolgt von hohem Arbeitseinsatz"
*2 Frauen verlassen den Raum*
"...der sich darin äußert, dass ihre Arbeit fast nur aus Überstunden besteht, sie werden zwischen 60 und 80 Stunden die Woche arbeiten..."
*35 Frauen verlassen den Raum*
"...Was die Erziehung angeht, so werden sie darauf verzichten müssen. Es gibt ebenso wenig Vaterschaftsurlaub wie Mutterschaftsurlaub, da ihre Verantwortung in erster Linie dem Unternehmen gilt..."
*weitere 35 Frauen verlassen den Raum*
"...Außerdem sind sie für das gesamte Unternehmen verantwortlich, es ist ihre Pflicht sich auch um die Arbeitnehmerinteressen im Betriebsrat zu kümmern wie um die Aktionärsversammlungen. Außerdem muss ich sie darauf hinweisen, dass bei schlechter Arbeit nicht nur das Unternehmen sondern auch die Reputation der Branche darunter leidet..."
*weitere 17 Frauen verlassen den Raum*
---------------
Um es kurz zu fassen: So in etwa sieht die Quote auch bei Männern aus, man könnte die Zahl auch beliebig vergrößern. Leider nämlich ist es so, dass sich sehr viele Menschen keine Gedanken machen über die Verantwortung sowie die Schwere der Arbeit.
dem, andernfalls vorprogrammierten, sudden death durch den Zensor (Genderist) gerettet.
Tatsache ist, dass sich nach dem Vorstandsgehalt alle die Finger lecken, sich aber keiner Gedanken über die damit einhergehende Verantwortung und die damit einhergehende Hochverfügbarkeit macht.
Frauenquote in der Müllbeseitigung, wo Frauen noch viel deutlicher unterrepräsentiert sind, unterschrieben?
dem, andernfalls vorprogrammierten, sudden death durch den Zensor (Genderist) gerettet.
Tatsache ist, dass sich nach dem Vorstandsgehalt alle die Finger lecken, sich aber keiner Gedanken über die damit einhergehende Verantwortung und die damit einhergehende Hochverfügbarkeit macht.
Frauenquote in der Müllbeseitigung, wo Frauen noch viel deutlicher unterrepräsentiert sind, unterschrieben?
...dafür gewählt wurden?
dass eine Quote - für was auch immer - das Endergebnis usw zu verbessern mag.
...ein angenehmes Gefühl, "NUR" aufgrund der Frauenquote ein Posten besetzen,oder ein Amt ausüben zu können? Fühlt sich dann eine Frau, nicht auf ihre Weiblichkeit reduziert?
Es geht nicht nur um die heutigen Frauen, die durch eine Quote einen höheren Posten erhalten können sollen, es geht auch um die Strukturen, die mit der Quote aufgebrochen werden können und es somit schneller zu einer "natürlichen" Frauenquote kommen kann, bei der das Geschlecht keine tragende Rolle mehr spielt.
Dazu auch Interessantes zum Bewusstseinswandel:
http://www.tagesspiegel.d...
Es geht nicht nur um die heutigen Frauen, die durch eine Quote einen höheren Posten erhalten können sollen, es geht auch um die Strukturen, die mit der Quote aufgebrochen werden können und es somit schneller zu einer "natürlichen" Frauenquote kommen kann, bei der das Geschlecht keine tragende Rolle mehr spielt.
Dazu auch Interessantes zum Bewusstseinswandel:
http://www.tagesspiegel.d...
Wie hoch ist eigentlich die Männerquote bei den leitenden redakteuren der Zeitschrift "Emma"? Und warum sollte es in den Frauendomänen dann nicht auch eine festgeschriebene Männerquote geben - analog zur Frauenquote in den sog. Männerdomänen?
Reiner Lobbyismus, nichts weiter. Die Frauen sollten acht geben, dass das Verständnis für ihre Anliegen sich nicht ins Gegenteil verkehrt.
Die Situation ist ja jetzt schon so, dass man als Mann im öffentlichen Dienst und ähnlichem kaum noch eine Chance auf eine gehobene Position hat. Der Grund: die Frauenquote. Unabhängig von der Qualifikation bekommt eine Frau wesentlich einfacher eine Position, auf die auch ein hochqualifizierter Mann aufgrund seines Geschlechts kaum noch eine Chance hat! Ist das gerecht?
Ist es gerecht alles so zu belassen oder weitere 2000 Jahre abzuwarten, bis sich hoffentlich eine Geschlechtergerechtigkeit durchgerungen hat?
Wie würde Sie von Ihrem Standpunkt aus das Problem angehen?
denn allein aufgrund der IQ-Verteilungskurve kommt im Bereich IQ>140 nur noch eine Frau auf 5 Männer. Will man dieses Qualitätsmerkmal erhalten, sollte eine Quote nie über 20% gehen. Bei noch höherem IQ sinkt der Frauenanteil noch weiter. Anders sieht es bei der emotionalen Intelligenz aus, bei Empathie/Einfühlungsvermögen, die bei der Kindererziehung insbesondere der Kleinsten hohe Bedeutung hat und das Kapital kommender Generationen darstellt. Hier punkten eindeutig Frauen, und es wäre klug, dieses Kapital entsprechend seiner Bedeutung viel höher zu honorieren als das derzeit geschieht. Ich kann mich über die Dummheit der Quotenpolitikerinnen nur wundern, die meinen, Gleichberechtigung durch Vermännlichung der Frauen herbeiführen zu können.
Ist es gerecht alles so zu belassen oder weitere 2000 Jahre abzuwarten, bis sich hoffentlich eine Geschlechtergerechtigkeit durchgerungen hat?
Wie würde Sie von Ihrem Standpunkt aus das Problem angehen?
denn allein aufgrund der IQ-Verteilungskurve kommt im Bereich IQ>140 nur noch eine Frau auf 5 Männer. Will man dieses Qualitätsmerkmal erhalten, sollte eine Quote nie über 20% gehen. Bei noch höherem IQ sinkt der Frauenanteil noch weiter. Anders sieht es bei der emotionalen Intelligenz aus, bei Empathie/Einfühlungsvermögen, die bei der Kindererziehung insbesondere der Kleinsten hohe Bedeutung hat und das Kapital kommender Generationen darstellt. Hier punkten eindeutig Frauen, und es wäre klug, dieses Kapital entsprechend seiner Bedeutung viel höher zu honorieren als das derzeit geschieht. Ich kann mich über die Dummheit der Quotenpolitikerinnen nur wundern, die meinen, Gleichberechtigung durch Vermännlichung der Frauen herbeiführen zu können.
Es geht nicht nur um die heutigen Frauen, die durch eine Quote einen höheren Posten erhalten können sollen, es geht auch um die Strukturen, die mit der Quote aufgebrochen werden können und es somit schneller zu einer "natürlichen" Frauenquote kommen kann, bei der das Geschlecht keine tragende Rolle mehr spielt.
Dazu auch Interessantes zum Bewusstseinswandel:
http://www.tagesspiegel.d...
...ist derzeit eine Frau. Wenn es in der angeblich von Männerseilschaften u.ä. geprägten Welt "da draussen" tatsächlich so zugeht, wie Sie sagen (Sie reden ja von Struckturen), wie kann es da also sein, dass es trotzdem Frauen in die absoluten Spitzenpositionen dieses Landes in Macht und Wirtschaft gebracht haben??? Welches Mehr an "Bewustseinswandel" ist da noch erforderlich? Es geht ja bei der Frauenquote nicht um den Frauenanteil bei den gewöhnlichen beruflichen Tätigkeiten, sondern um die Spitzenpositionen in der Wirtschaft.
Erklären Sie mir das mal bitte.
mehrere Jahrzehnte nach Einführung der gesetzlichen Gleichberechtigung von Mann und Frau haben sich längst die natürlichen Gegebenheiten durchgesetzt, zumal Frauen oft sogar bevorzugt werden, beispielsweise im öffentlichen Dienst.
Wenn in Führungspositionen ein weit überdurchschnittlicher IQ erwünscht ist, um den Erfolg von Unternehmen zu garantieren oder an Universitäten die klügsten Köpfe als Professoren zu haben, dann sollten Quoten nicht über 20% gehen, weil der Frauenanteil der Bevölkerung mit IQ>140 auch nicht höher ist. Bei noch höherem IQ sinkt der Anteil der Frauen sogar noch weiter. Dass es einzelne wirklich fähige Frauen trotzdem in höchste Positionen bringen können, beweist unsere Bundeskanzlerin, die Leistung verschiedener derzeitiger Ministerinnen sollte hingegen kritisch hinterfragt werden.
Bitte unterlegen Sie Ihre Aussagen mit Quellen. Die Redaktion/mak
...ist derzeit eine Frau. Wenn es in der angeblich von Männerseilschaften u.ä. geprägten Welt "da draussen" tatsächlich so zugeht, wie Sie sagen (Sie reden ja von Struckturen), wie kann es da also sein, dass es trotzdem Frauen in die absoluten Spitzenpositionen dieses Landes in Macht und Wirtschaft gebracht haben??? Welches Mehr an "Bewustseinswandel" ist da noch erforderlich? Es geht ja bei der Frauenquote nicht um den Frauenanteil bei den gewöhnlichen beruflichen Tätigkeiten, sondern um die Spitzenpositionen in der Wirtschaft.
Erklären Sie mir das mal bitte.
mehrere Jahrzehnte nach Einführung der gesetzlichen Gleichberechtigung von Mann und Frau haben sich längst die natürlichen Gegebenheiten durchgesetzt, zumal Frauen oft sogar bevorzugt werden, beispielsweise im öffentlichen Dienst.
Wenn in Führungspositionen ein weit überdurchschnittlicher IQ erwünscht ist, um den Erfolg von Unternehmen zu garantieren oder an Universitäten die klügsten Köpfe als Professoren zu haben, dann sollten Quoten nicht über 20% gehen, weil der Frauenanteil der Bevölkerung mit IQ>140 auch nicht höher ist. Bei noch höherem IQ sinkt der Anteil der Frauen sogar noch weiter. Dass es einzelne wirklich fähige Frauen trotzdem in höchste Positionen bringen können, beweist unsere Bundeskanzlerin, die Leistung verschiedener derzeitiger Ministerinnen sollte hingegen kritisch hinterfragt werden.
Bitte unterlegen Sie Ihre Aussagen mit Quellen. Die Redaktion/mak
Ist es gerecht alles so zu belassen oder weitere 2000 Jahre abzuwarten, bis sich hoffentlich eine Geschlechtergerechtigkeit durchgerungen hat?
Wie würde Sie von Ihrem Standpunkt aus das Problem angehen?
dass Frauen solche Positionen überhaupt im gleichen Ausmaß wollen - außer denjenigen, welche die Aktion im Bundestag angeleiert haben und dabei anscheinend selber in Sachen beruflicher Lebensplanung keine Lust auf die freie Wirtschaft gehabt hatten?
Die "Geschlechtergerechtigkeit", die sie meinen, schlägt sich ausschließlich in der Statistik nieder - dem Individuum dient sie nicht.
Soll das ein ernstgemeinter Vergleich sein - die Welt vor 2000 Jahren und Heute?
Vor 2000 Jahren hatte das Leben eines gewöhnlichen Mannes genauso wenig Wert wie das einer gewöhnlichen Frau. Und in den Spitzenpositionen des Staates gab es Könige und Königinnen, die über die Menschen herschten.
Denken Sie sich mal etwas geistreicheres aus!
Bewerbungen ohne Foto und Vornamen zum Standart machen um eine geschlechtsneutrale Beurteilung zu ermöglichen.
Als Frau käme ich mir jedenfalls extrem doof vor in dem Wissen, dass ich nur auf meinem Posten sitze, weil es eine Quote der Firmenleitung vorgeschrieben hat.
dass Frauen solche Positionen überhaupt im gleichen Ausmaß wollen - außer denjenigen, welche die Aktion im Bundestag angeleiert haben und dabei anscheinend selber in Sachen beruflicher Lebensplanung keine Lust auf die freie Wirtschaft gehabt hatten?
Die "Geschlechtergerechtigkeit", die sie meinen, schlägt sich ausschließlich in der Statistik nieder - dem Individuum dient sie nicht.
Soll das ein ernstgemeinter Vergleich sein - die Welt vor 2000 Jahren und Heute?
Vor 2000 Jahren hatte das Leben eines gewöhnlichen Mannes genauso wenig Wert wie das einer gewöhnlichen Frau. Und in den Spitzenpositionen des Staates gab es Könige und Königinnen, die über die Menschen herschten.
Denken Sie sich mal etwas geistreicheres aus!
Bewerbungen ohne Foto und Vornamen zum Standart machen um eine geschlechtsneutrale Beurteilung zu ermöglichen.
Als Frau käme ich mir jedenfalls extrem doof vor in dem Wissen, dass ich nur auf meinem Posten sitze, weil es eine Quote der Firmenleitung vorgeschrieben hat.
Und wie ist es aktuell so, den Posten nur deshalb zu bekommen weil man der Mann ist?
Wenn es tatsächlich zu einer Frauenquote kommt dann wird es ganz sicher nicht unfairer! Wie oft habe ich schon von Kolleginnen gehört, die promoviert waren, mehr Arbeitserfahrung hatten, bessere Abschlussnoten usw. und dennoch den Posten zu Ungunsten eines Mannes nicht bekommen haben. Männer bekommen unbefristete Verträge, ihre weiblichen Kolleginnen allerdings maximal 2-Jahres-Verträge - sie könnten ja Kinder bekommen. Und wenn sie auf Kinder verzichten um nicht ständig benachteiligt zu sein ist das Geschrei auch groß! Wollen denn nur Frauen auf dieser Welt Kinder? Ich glaube nicht! Und wieso sollte man ständig benachteiligt sein nur weil man eine Frau ist? Ich bin ganz sicher nicht dümmer oder weniger motiviert. Und Hausarbeit macht mich sicher nicht zufriedener als es ein Mann wäre.
Frage an sie: Würden Sie so einen Posten annehmen würden sie ihn bekommen?
Frage an sie: Würden Sie so einen Posten annehmen würden sie ihn bekommen?
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren