Karriere-Starter Wie man im Job sichtbar wird
Gute Arbeit ist das eine, Sichtbarkeit das andere. Wie Berufseinsteiger im Job positiv auffallen und Netzwerke aufbauen, erklärt Marion Knaths in unserer Videoserie.
Wer gute Arbeit abliefert, macht noch nicht unbedingt Karriere. Besser zu sein als andere reicht nicht, wenn es niemand bemerkt. "Entscheidend ist die Sichtbarkeit – im Unternehmen und in der Branche", sagt Karriere-Trainerin Marion Knaths.
Aber wie wird man sichtbar und macht sich einen Namen? "Bleiben Sie nicht still im Hintergrund. Melden Sie sich in Meetings und Konferenzen zu Wort. Und wenn jemand aus Ihrem Team einen Vortrag halten soll, melden Sie sich freiwillig dafür", rät Knaths.
Seminare, Konferenzen und Workshops: Wo sich die Branche trifft, bieten sich zahlreiche Karrierechancen und Möglichkeiten, interessante Kontakte zu knüpfen. "Nutzen Sie solche Bühnen, bespielen Sie solche Plattformen", sagt Knaths. Dazu gehören auch informelle Anlässe. Wenn nach einem Seminar alle Teilnehmer zusammen etwas trinken gehen, heißt es dabei sein. In informeller Runde werden die wirklich relevanten Informationen ausgetauscht: Wo wird welche Stelle frei, wer hat was zu sagen? Wenn ein Entscheider anwesend ist, kann man an der Bar Karrierepunkte sammeln – und vieles erfahren, das sich nutzen lässt. "Karrieren werden an der Bar entschieden", sagt Knaths. "Hier dürfen Sie alles sein – aber nicht langweilig."
Und nicht platt. Wer sich aufdringlich an Größen einer Branche heranwanzt, fällt allenfalls als Karriereschleimer auf. Es kommt auf Persönlichkeit an. Wer echte Erfolge vorzuweisen und Spaß am Spiel mit Smalltalk hat, ist an der Bar interessant. Das gilt besonders für Frauen. "Lassen Sie sich bloß nicht verdrängen. Auch dann nicht, wenn die Herren sich in den Vordergrund spielen", sagt Knaths.
Was sonst noch zu beachten ist, erklärt Marion Knaths im Video.
- Datum 22.12.2011 - 08:35 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Kompetenz? Wir brauchen keine kompetenten Mitarbeiter, nein, wir brauchen aufdringliche Widerlinge und Intriganten in schönen Anzügen. Wer kein Bier trinkt und nicht raucht, verdient es sowieso nicht in unserer Firma zu arbeiten.
Das hört sich so an als bestünde ein Mangel an Klassenclowns und Halbstarken aus der 9. Klasse.
Dass so falsche Anreize bzgl. individueller Arbeitsleistungen gesetzt werden ist auch egal.
Zum Glück gibt es auch Firmen, die nicht so funktionieren wie hier beschrieben.
Grüße aus dem Jahr 2011
http://www.pommes-schrank...
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