Feuerwehrleute: Rettungskräfte dringend gesucht
Brände löschen, Verunglückte befreien, Straßen räumen: Die Aufgaben von Feuerwehrleuten sind umfangreich. Gute Bewerber dagegen rar, zeigt der Beruf der Woche.
Wenn in der Feuerwehrstelle in Bremen das Telefon klingelt, brennt es meistens nicht. Viel wahrscheinlicher ist es, dass die Rettungskräfte andere Hilfedienste leisten müssen. Selbst in einem echten Notfall rücken die Feuerwehrleute nur selten aus, um Brände zu löschen. "Von über 200.000 Notrufen im Jahr sind 60.000 echte Notfälle. Aber nur bei etwa 5.000 handelt es sich um einen Brandeinsatz", sagt Michael Richartz. Er ist Feuerwehrmann und Sprecher der Berufsfeuerwehr in Bremen.
Längst machen technische Hilfeleistungen einen Großteil der Arbeit von Feuerwehrmännern und -frauen aus. Sie befreien eingeklemmte Personen aus verunglückten Fahrzeugen, beseitigen umgestürzte Bäume nach einem Sturm oder öffnen Wohnungstüren, wenn dahinter eine hilfebedürftige Person vermutet wird.
"Zu unserer Arbeit zählt übrigens auch der Klassiker – eine Katze aus einem Baum retten", sagt Richartz. "Wir sind eigentlich Rettungsmultitalente." Für die Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann oder Berufsfeuerwehrfrau ist eine vorangegangene handwerkliche Berufsausbildung wichtig. "In den meisten Einsätzen müssen wir handwerkliche Arbeiten verrichten. Wir arbeiten viel mit Werkzeugen. Da ist Körpereinsatz gefordert."
Einzelkämpfer braucht es nicht
Bei der Berufsfeuerwehr in Bremen wird in 24-Stunden-Schichten gearbeitet. In kleineren Städten sind auch 12-Stunden-Schichten üblich. Oft verbringen die Rettungskräfte ihre Schichten bloß in Bereitschaft. "Die Wache mal eben zu verlassen, geht dann nicht", sagt Richartz. Stattdessen haben die Feuerwehrleute drinnen zu tun.
In Bremen beginnt der Dienst am Mittag. Die Mitarbeiter werden in Teams für verschiedene Dienste eingeteilt. Die einen sind für die Rettungswagen zuständig, die anderen machen Übungs- und Ausbildungsdienste. Wieder andere bedienen den Notruf und koordinieren die Einsätze. Bei einem 24-stündigen Arbeitstag verbringen die Teams viel Zeit miteinander. "Das ist fast, als würde man zusammen leben", sagt Richartz. Entsprechend wichtig sei der Teamgeist untereinander.
Kameradschaft und ein Zusammengehörigkeitsgefühl spielen eine große Rolle bei der Feuerwehr. Wer nicht gruppentauglich sei, für den komme der Job bei der Feuerwehr nicht infrage. "Individualisten können wir nicht gebrauchen", sagt der Feuerwehrmann. Ebensowenig Mitarbeiter, die nicht körperlich topfit sind. Denn der Beruf fordert den Einsatzkräften einiges ab.








wen wundert's – bei der Bezahlung?
Bewerber gibt es genug - aber eben keine geeigneten. Das Auswahlverfahren beginnt mit der Prüfung der körperlichen Eignung und da fallen die meisten Bewerber durch (siehe Artikel). Meines Wissens muss man die Anforderungen erfüllen, die in etwa dem deutschen Sportabzeichen entsprechen.
Bewerber gibt es genug - aber eben keine geeigneten. Das Auswahlverfahren beginnt mit der Prüfung der körperlichen Eignung und da fallen die meisten Bewerber durch (siehe Artikel). Meines Wissens muss man die Anforderungen erfüllen, die in etwa dem deutschen Sportabzeichen entsprechen.
an "gläsernen Decken".
das passiert immer dann, wenn die Männer in lukrativere Bereiche abwandern.
Und wieso sollte eine junge, fitte Frau, die eventuell demnächst schwanger werden möchte, Feuerwehrfrau werden? Wenn sie schwanger wird, darf bzw. kann sie ihren Beruf nicht ausüben, hat sie kleine Kinder, kann sie es nicht tun.
Also einsteigen, aussteigen und nach 15 Jahren, wenn die Kinder alleine alle Mahlzeiten vor dem PC einnehmen wieder einsteigen?
Für Frauen mit Familienidee keine Perspektive, würde ich sagen und das hat nichts mit der Bezahlung oder gar den Anforderungen zu tun.
das passiert immer dann, wenn die Männer in lukrativere Bereiche abwandern.
Und wieso sollte eine junge, fitte Frau, die eventuell demnächst schwanger werden möchte, Feuerwehrfrau werden? Wenn sie schwanger wird, darf bzw. kann sie ihren Beruf nicht ausüben, hat sie kleine Kinder, kann sie es nicht tun.
Also einsteigen, aussteigen und nach 15 Jahren, wenn die Kinder alleine alle Mahlzeiten vor dem PC einnehmen wieder einsteigen?
Für Frauen mit Familienidee keine Perspektive, würde ich sagen und das hat nichts mit der Bezahlung oder gar den Anforderungen zu tun.
Das hier Frauen diskriminiert werden ist absoluter Blödsinn. Es geht hier nicht um Führungspositionen die Männer lieber unter sich aufteilen sondern um Feuerwehrleute im Einsatz und da zählt einfach die körperliche Leistungsfähigkeit. Auch als Mann ist es Nicht gerade angenehm im Einsatz mit den guten 20 kg Zusatzgewicht der Pressluftflaschen auf dem Rücken durch heiße und vollgerauchte Räume zu marschieren. Und ich will nicht die Schlagzeile lesen 100-Kilo-Mann verbrennt - Feuerwehrfrau war zu schwach zu ziehen.
...,oder mangelt es nicht eher an offenen Stellen? Im öffentlichen Dienst wird doch seit Jahren Stellenabbau betrieben, die Kommunen sind klamm und die selbstverordnete Schuldenbremse wird auch in Zukunft nicht für einen Zuwachs an Planstellen sorgen.
...es mangelt tatsächlich an Bewerbern. Grund siehe Kommentar 1: Besch..eidene Bezahlung bei hohen körperlichen Anforderungen. Nachtschicht, 12-Stunden-Schichten usw.
Habe meinen Job im Rettungsdienst an den Nagel gehangen - befriedigende Arbeit aber als ungelernter/autodidaktischer IT-Fuzzi verdiene ich schon jetzt als Quereinsteiger mehr. Ohne Nachtschichten, Bandscheibenvorfälle oder Junkies mit Aidsspritzen.
...es mangelt tatsächlich an Bewerbern. Grund siehe Kommentar 1: Besch..eidene Bezahlung bei hohen körperlichen Anforderungen. Nachtschicht, 12-Stunden-Schichten usw.
Habe meinen Job im Rettungsdienst an den Nagel gehangen - befriedigende Arbeit aber als ungelernter/autodidaktischer IT-Fuzzi verdiene ich schon jetzt als Quereinsteiger mehr. Ohne Nachtschichten, Bandscheibenvorfälle oder Junkies mit Aidsspritzen.
...es mangelt tatsächlich an Bewerbern. Grund siehe Kommentar 1: Besch..eidene Bezahlung bei hohen körperlichen Anforderungen. Nachtschicht, 12-Stunden-Schichten usw.
Habe meinen Job im Rettungsdienst an den Nagel gehangen - befriedigende Arbeit aber als ungelernter/autodidaktischer IT-Fuzzi verdiene ich schon jetzt als Quereinsteiger mehr. Ohne Nachtschichten, Bandscheibenvorfälle oder Junkies mit Aidsspritzen.
Bewerber gibt es genug - aber eben keine geeigneten. Das Auswahlverfahren beginnt mit der Prüfung der körperlichen Eignung und da fallen die meisten Bewerber durch (siehe Artikel). Meines Wissens muss man die Anforderungen erfüllen, die in etwa dem deutschen Sportabzeichen entsprechen.
das passiert immer dann, wenn die Männer in lukrativere Bereiche abwandern.
Und wieso sollte eine junge, fitte Frau, die eventuell demnächst schwanger werden möchte, Feuerwehrfrau werden? Wenn sie schwanger wird, darf bzw. kann sie ihren Beruf nicht ausüben, hat sie kleine Kinder, kann sie es nicht tun.
Also einsteigen, aussteigen und nach 15 Jahren, wenn die Kinder alleine alle Mahlzeiten vor dem PC einnehmen wieder einsteigen?
Für Frauen mit Familienidee keine Perspektive, würde ich sagen und das hat nichts mit der Bezahlung oder gar den Anforderungen zu tun.
aber einem kleinen Denkfehler unterlaufen wir wieder: nicht FRAUEN haben Kinder. Frauen bekommen die Kinder. Danach gibt es eine FAMILIE mit Kindern. In den meisten Fällen mit zwei Betreuungspersonen. Sonst könnte es auch keine Väter als Feuerwehrleute geben.
aber einem kleinen Denkfehler unterlaufen wir wieder: nicht FRAUEN haben Kinder. Frauen bekommen die Kinder. Danach gibt es eine FAMILIE mit Kindern. In den meisten Fällen mit zwei Betreuungspersonen. Sonst könnte es auch keine Väter als Feuerwehrleute geben.
Entfernt. Verzichten Sie auf polemische Äußerungen. Die Redaktion/mak
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren