WeiterbildungUnternehmen bilden verstärkt Ältere und Ungelernte fort

Die berufliche Weiterbildung hat in Deutschland zugenommen, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft. Betriebe wollen so dem Fachkräftemangel begegnen.

Der Großteil der deutschen Unternehmen setzt auf Weiterbildung: 2010 haben 83,2 Prozent der Firmen ihren Mitarbeitern die Teilnahme an Weiterbildungsprogrammen angeboten, stellt eine repräsentative Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) fest. "Weiterbildung ist für die deutschen Unternehmen ein wichtiges Instrument, um dem Fachkräftemangel zu begegnen", sagt IW-Direktor Michael Hüther. Die Arbeitgeber hätten erkannt, dass Mitarbeiter durch Fortbildungen an das Unternehmen gebunden werden könnten. Zudem könnten sie helfen, als Arbeitgeber attraktiver zu werden.

Am häufigsten machen Unternehmen von Unterweisungen am Arbeitsplatz durch externe Trainer sowie arbeitsnahen Workshops Gebrauch. Sehr oft wird auch auf selbstgesteuertes Lernen gesetzt. Jedes vierte Unternehmen bietet E-Learning an. Außerdem setzen die Firmen auf Informationsveranstaltungen mit Vorträgen und sie ermöglichen ihren Mitarbeitern, Fachmessen oder Tagungen zu besuchen. Berufsbegleitende Lehrgänge werden in rund jedem vierten Unternehmen angeboten. Auf mehrtägige Schulungen schickt allerdings nicht einmal jedes fünfte Unternehmen seine Mitarbeiter.

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Insgesamt geben die Betriebe 1.035 Euro pro Mitarbeiter und Jahr aus, das sind – obwohl insgesamt mehr Unternehmen Weiterbildungen anbieten – 1,7 Prozent weniger als noch 2007, dem letzten Jahr der Erhebung. Diese Pro-Kopf-Kosten beinhalten neben den direkten Kosten wie Teilnehmergebühren auch die Aufwendungen, die durch den Ausfall des Mitarbeiters während der Weiterbildung entstehen. Sie sind unter anderem deshalb rückläufig, weil die Weiterbildungsmaßnahmen mittlerweile wirtschaftlicher und effektiver seien, so das IW. Mehr Unternehmen als 2007 setzen auf Fortbildung als Ziel ihrer strategischen Personalplanung.

Ältere an Weiterbildung weniger interessiert

Dass die Pro-Kopf-Kosten nicht gestiegen sind, liegt aber auch an den Arbeitnehmern selbst. Sie opfern deutlich mehr Freizeit für die Weiterbildung. Durchschnittlich haben die Arbeitnehmer im Jahr 2010 29 Stunden in einer Fortbildung verbracht, knapp zehn Stunden davon außerhalb der regulären Arbeitszeit. IW-Direktor Hüther sieht hier einen Zusammenhang mit der Kurzarbeit. Jedes vierte Unternehmen, das Kurzarbeit angemeldet hatte, nutzte diese für gezielte Weiterbildung der Mitarbeiter.

Stark zugenommen hat auch die Qualifizierung von Älteren und Ungelernten. Zwar werden die meisten Angebote nach wie vor Akademikern, Fach- und Führungskräften gemacht – dennoch scheinen Arbeitgeber allmählich umzudenken: Gut 43 Prozent der Unternehmen bilden An- und Ungelernte weiter, um sie für eine qualifizierte Tätigkeiten fit zu machen. Immerhin ein Fünftel der Unternehmen bieten Weiterbildungen für ihre ungelernten Mitarbeiter an, die zu einem Berufsabschluss führen. Und auch für Ältere gibt es mehr Fortbildungen: 38 Prozent der Arbeitnehmer, die sich 2010 weiterbilden ließen, waren über 50 Jahre alt. Nur noch 16 Prozent der befragten Arbeitgeber halten diese Angebote für Ältere für rausgeworfenes Geld. Gleichzeitig kritisieren die befragten Arbeitgeber, dass das Interesse der Älteren an Weiterbildungen spürbar geringer als bei jüngeren Beschäftigten sei.

Das IW untersucht in der repräsentativen Erhebung alle drei Jahre, wie Unternehmen Fort- und Weiterbildungen nutzen. Das Institut hatte Antworten von 2.254 Unternehmen mit 2,7 Millionen Beschäftigten ausgewertet.

 
Leserkommentare
  1. Bei Studien von arbeitgebernahen Instituten bzw. solchen "Mietmäulern" wie Hernn Hüther bin ich extrem vorsichtig. Mal abwarten was andere dazu sagen werden.

    Ausserdem wurde nichts über die Art der Fortbildung gesagt. Wahrscheinlich zählt auch der Häkelkurs aus Sylt dazu.

    Und warum werden den Arbeitssuchenden nicht solche Möglichkeiten eingeräumt? Mindestens genauso wichtig. Aber hier werden die Gelder zu 90% gestrichen und es bleiben noch Drangsalierungsmaßnahmen über. Ich habe dem Jobcenter schon 5 Vorschläge zur Weiterbildung bzw. Auffrischung gemacht. An vieren hätte ich als H4-Bezieher nicht teilnehmen dürfen und die 5. war zu teuer.

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    • Karl63
    • 26.03.2012 um 19:09 Uhr

    so wie von Ihnen beschrieben. Was in dem Artikel steht ist, einige Arbeitgeber tun inzwischen mehr dafür ihre Belegschaft berufsbegleitend zu qualifizieren - in welcher Form auch immer.
    Davon haben die Arbeitssuchenden natürlich überhaupt nichts, zumal man im Zuge der nach Peter Hartz benannten Reformen es explizit als erstrebenswert erachtete, die Möglichkeiten zur Qualifizierung der davon betroffenen deutlich zusammen zu streichen. Frau von der Leyen setzt diesen Kurs unbeirrt fort, obwohl sich inzwischen abzeichnet, der zukünftige Bedarf am Arbeitsmarkt geht in Richtung hoch qualifizierter Fachkräfte.
    Der Begriff "Arbeitsmarkt" heißt eigentlich nichts anderes, als dass die Nachfrage von Seiten der Arbeitgeber (und damit von der Wirtschaft) bestimmt wird. Dies kann auch bedeuten, bestimmte im Gesetz festgelegte Grundsätze ("jede zumutbare Arbeit") stehen im deutlichen Gegensatz zu der tatsächlichen Entwicklung der Nachfrage. Andersherum ausgedrückt: wenn es möglich wäre die Probleme des hiesigen Arbeitsmarktes über eine (weitere) Expansion des Niedriglohnsektors zu lösen, dann müsste eigentlich längst Vollbeschäftigung herrschen.

    • Karl63
    • 26.03.2012 um 19:09 Uhr

    so wie von Ihnen beschrieben. Was in dem Artikel steht ist, einige Arbeitgeber tun inzwischen mehr dafür ihre Belegschaft berufsbegleitend zu qualifizieren - in welcher Form auch immer.
    Davon haben die Arbeitssuchenden natürlich überhaupt nichts, zumal man im Zuge der nach Peter Hartz benannten Reformen es explizit als erstrebenswert erachtete, die Möglichkeiten zur Qualifizierung der davon betroffenen deutlich zusammen zu streichen. Frau von der Leyen setzt diesen Kurs unbeirrt fort, obwohl sich inzwischen abzeichnet, der zukünftige Bedarf am Arbeitsmarkt geht in Richtung hoch qualifizierter Fachkräfte.
    Der Begriff "Arbeitsmarkt" heißt eigentlich nichts anderes, als dass die Nachfrage von Seiten der Arbeitgeber (und damit von der Wirtschaft) bestimmt wird. Dies kann auch bedeuten, bestimmte im Gesetz festgelegte Grundsätze ("jede zumutbare Arbeit") stehen im deutlichen Gegensatz zu der tatsächlichen Entwicklung der Nachfrage. Andersherum ausgedrückt: wenn es möglich wäre die Probleme des hiesigen Arbeitsmarktes über eine (weitere) Expansion des Niedriglohnsektors zu lösen, dann müsste eigentlich längst Vollbeschäftigung herrschen.

  2. ... Instrument, um dem Fachkräftemangel zu begegnen",sagt Arbeitgebersekundant und IW-Direktor Michael Hüther. Dazu sage ich: Es gibt keinen Fachkräftemangel, es gibt nur einen Mangel an Fachkräften, die für 5,65 €/h arbeiten wollen.

    Dem begegnet man jetzt mit an- und umgelernten Kräften, deren großer Vorteil auch ist, dass man sie, da nicht "offiziell" qualifiziert, noch schlechter bezahlen kann.

    10 Leserempfehlungen
  3. Man sollte mal bedenken, daß bei den bis 40jährigen Facharbeitern im großen Stil Weiterbildungen zum Meister, Betriebswirt, Techniker und Ingenieur stattfinden.

    Soll ein Ü50er seinen Ing machen? Für die Zeitarbeit zu 13€/h?
    Meine Erfahrung in den Betrieben ist, daß nachwievor noch ein Jugendwahn herrscht (siehe FDP), wo doch längst jeder weiß, daß der gesunde Mix erfolgversprechender für ein Unternehmen ist. Kommischerweise ist in den höheren Managmentkreisen der Altenanteil bei weitem höher.

    Weiterbildung ist auch eine Frage des Geldbeutels und der Arbeitszeit. Es sei denn man hat die richtigen Eltern und kann alles Vollzeit absolvieren. Wer in einer Zeitarbeit steckt, dem fehlen häufig Geld und Zeit für eine Weiterbildungsmaßnahme. Zumal die Zeitarbeitsfirmen in der Regel Rosinenpicker sind. Wenn das Fachwissen des Angestellten dann veraltet ist, dann sucht man sich schnellstens eine neue Rosine.

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    wissen Sie ich bin jung, aber das ich wertgeschätzt würde, sehe ich nicht. So ein Trend wie in Griechenland, wo der Mindestlohn um 20%, für die Jugendlichen aber um 30% gekürzt wird, spricht da für mich Bände. Oder dass unter 25-jährige in H4 bei der Verweigerung eines einzigen Jobangebotes sofort 100% gestrichen kriegen können. Oder dass man entweder Überqualifiziert ist oder aber mit Qualifikation nur Anstellungen findet, die nichts als prekär sind. Ich habe 20 Jahre in meine Ausbildung investiert, aber ich verdiene mit einer Tätigkeit in dem Beruf meist genauso viel wie mit Kellnern (Grundlohn + Trinkgeld; da merkt man übrigens auch, wenn man gut ist), nur das Kellnern weniger demütigend ist als für ein Appel und ein Ei einen Beruf auszuüben, für den es Abi und Diplom brauchte. Allein 13€/h Stunde ist für eine Menge junger Menschen so eine Art Traum, von dem sie hoffen, irgendwann ein Mal in die Nähe zu kommen. In einer Zeitarbeitsfirma sowieso.

    Ich würde sagen, die Jugendlichkeit, das junge Aussehen ist geschätzt, vor allem Dank der werbenden Industrie und einem komischen gesellschafltichen Verhältnis zu Alter und Tod. Aber die Jugend als Menschengruppe selbst ist nicht sonderlich geschätzt. Die ist wie zu allen Zeiten eher nervig und unordentlich.

    wissen Sie ich bin jung, aber das ich wertgeschätzt würde, sehe ich nicht. So ein Trend wie in Griechenland, wo der Mindestlohn um 20%, für die Jugendlichen aber um 30% gekürzt wird, spricht da für mich Bände. Oder dass unter 25-jährige in H4 bei der Verweigerung eines einzigen Jobangebotes sofort 100% gestrichen kriegen können. Oder dass man entweder Überqualifiziert ist oder aber mit Qualifikation nur Anstellungen findet, die nichts als prekär sind. Ich habe 20 Jahre in meine Ausbildung investiert, aber ich verdiene mit einer Tätigkeit in dem Beruf meist genauso viel wie mit Kellnern (Grundlohn + Trinkgeld; da merkt man übrigens auch, wenn man gut ist), nur das Kellnern weniger demütigend ist als für ein Appel und ein Ei einen Beruf auszuüben, für den es Abi und Diplom brauchte. Allein 13€/h Stunde ist für eine Menge junger Menschen so eine Art Traum, von dem sie hoffen, irgendwann ein Mal in die Nähe zu kommen. In einer Zeitarbeitsfirma sowieso.

    Ich würde sagen, die Jugendlichkeit, das junge Aussehen ist geschätzt, vor allem Dank der werbenden Industrie und einem komischen gesellschafltichen Verhältnis zu Alter und Tod. Aber die Jugend als Menschengruppe selbst ist nicht sonderlich geschätzt. Die ist wie zu allen Zeiten eher nervig und unordentlich.

    • Karl63
    • 26.03.2012 um 19:09 Uhr

    so wie von Ihnen beschrieben. Was in dem Artikel steht ist, einige Arbeitgeber tun inzwischen mehr dafür ihre Belegschaft berufsbegleitend zu qualifizieren - in welcher Form auch immer.
    Davon haben die Arbeitssuchenden natürlich überhaupt nichts, zumal man im Zuge der nach Peter Hartz benannten Reformen es explizit als erstrebenswert erachtete, die Möglichkeiten zur Qualifizierung der davon betroffenen deutlich zusammen zu streichen. Frau von der Leyen setzt diesen Kurs unbeirrt fort, obwohl sich inzwischen abzeichnet, der zukünftige Bedarf am Arbeitsmarkt geht in Richtung hoch qualifizierter Fachkräfte.
    Der Begriff "Arbeitsmarkt" heißt eigentlich nichts anderes, als dass die Nachfrage von Seiten der Arbeitgeber (und damit von der Wirtschaft) bestimmt wird. Dies kann auch bedeuten, bestimmte im Gesetz festgelegte Grundsätze ("jede zumutbare Arbeit") stehen im deutlichen Gegensatz zu der tatsächlichen Entwicklung der Nachfrage. Andersherum ausgedrückt: wenn es möglich wäre die Probleme des hiesigen Arbeitsmarktes über eine (weitere) Expansion des Niedriglohnsektors zu lösen, dann müsste eigentlich längst Vollbeschäftigung herrschen.

    Antwort auf "Vorsichtig"
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    • cvnde
    • 26.03.2012 um 22:23 Uhr

    Man muss es nochmal sagen, die Vorschläge der Hartz-Kommission wurden nicht 1:1 umgesetzt.

    Weder vom Regelsatz, noch von der Vermittlung und schon gar nicht vom eingesetzten Personal.

    Die Idee an sich war ja richtig, die Durchführung ist "unter aller S...".

    Der Problem bei der Weiterbildung ist, dass man falsche Ausschreibungs Kriterien gewählt hat.

    Klassische Anwendung, des "Minimax-Prinzips" , man will viel, für möglichst wenig Geld.

    Das korrekte "Minimal-Prinzip",wäre: Die ARGE oder das JC, fragt einen Bestimmten Katalog von Leistungen nach und ist bereit eine möglcihst günstigen Preis zu zahlen.

    Wobei es für den Preis eine untere Grenze gibt.

    Der Fehler, der immer wieder gemacht wird, ist der , dass man wirtschaftlich mit billigst gleichsetzt.

    Dies läuft zum Beispiel in Dänemark anders, wenn dort ALs, durch die staatlichen Einrichtungen oder deren Beauftragte weiterghebildet werden, dann wissen die Arbeitgeber, dass der Mensch der dort weitergebildet wurde, dies wirkllich gelernt hat und nicht nur einen "Wisch" erhalten hat.

    In Deutschland ist es doch eher, so, dass die Anbieter, eher aan Masse, statt an Klasse interessiert sind und und das BMAS völlig desinteressiert oder hilflos ist.

    Da Besitzstände aufgebaut wurden, was hat z. B. die DEKRA, durch ihre Tochter DEKRA Akademie oder der TÜV in Qualifizuierungen für ALs zu suchen?
    Man ist dort nur aktiv, weil man Einnahmen generieren kann, ohne viel Aufwand, Gewerbeimmos, sind reichlich vorhanden.

    • cvnde
    • 26.03.2012 um 22:23 Uhr

    Man muss es nochmal sagen, die Vorschläge der Hartz-Kommission wurden nicht 1:1 umgesetzt.

    Weder vom Regelsatz, noch von der Vermittlung und schon gar nicht vom eingesetzten Personal.

    Die Idee an sich war ja richtig, die Durchführung ist "unter aller S...".

    Der Problem bei der Weiterbildung ist, dass man falsche Ausschreibungs Kriterien gewählt hat.

    Klassische Anwendung, des "Minimax-Prinzips" , man will viel, für möglichst wenig Geld.

    Das korrekte "Minimal-Prinzip",wäre: Die ARGE oder das JC, fragt einen Bestimmten Katalog von Leistungen nach und ist bereit eine möglcihst günstigen Preis zu zahlen.

    Wobei es für den Preis eine untere Grenze gibt.

    Der Fehler, der immer wieder gemacht wird, ist der , dass man wirtschaftlich mit billigst gleichsetzt.

    Dies läuft zum Beispiel in Dänemark anders, wenn dort ALs, durch die staatlichen Einrichtungen oder deren Beauftragte weiterghebildet werden, dann wissen die Arbeitgeber, dass der Mensch der dort weitergebildet wurde, dies wirkllich gelernt hat und nicht nur einen "Wisch" erhalten hat.

    In Deutschland ist es doch eher, so, dass die Anbieter, eher aan Masse, statt an Klasse interessiert sind und und das BMAS völlig desinteressiert oder hilflos ist.

    Da Besitzstände aufgebaut wurden, was hat z. B. die DEKRA, durch ihre Tochter DEKRA Akademie oder der TÜV in Qualifizuierungen für ALs zu suchen?
    Man ist dort nur aktiv, weil man Einnahmen generieren kann, ohne viel Aufwand, Gewerbeimmos, sind reichlich vorhanden.

  4. 5. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Behauptungen und Unterstellungen. Danke, die Redaktion/jz

  5. erinnert mich doch sehr stark an einen meiner Lieblingssätze in den Stellenausschreibungen des öffentlichen Dienstes:

    Frauen und Behinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt!

    :)))

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    • cvnde
    • 26.03.2012 um 22:25 Uhr

    auf Frauen trifft das zu.

    Denn das "Casting", geht auch übers "Aussehen".

    • cvnde
    • 26.03.2012 um 22:25 Uhr

    auf Frauen trifft das zu.

    Denn das "Casting", geht auch übers "Aussehen".

  6. Wie von einem Vorkommentator erwähnt, bekämpft man damit nicht den Fachkräftemangel, sondern den Überangebotsmangel, um Lohn und Gehalt zu drücken.

    Dazu kommt noch: selbst wenn wir alle fünf Sprachen sprechen und uns Dr. schreiben, muß am Anfang des Tages jemand einen orangenen Overall anziehen und den Müll wegbringen.

    2 Leserempfehlungen
    • cvnde
    • 26.03.2012 um 22:23 Uhr

    Man muss es nochmal sagen, die Vorschläge der Hartz-Kommission wurden nicht 1:1 umgesetzt.

    Weder vom Regelsatz, noch von der Vermittlung und schon gar nicht vom eingesetzten Personal.

    Die Idee an sich war ja richtig, die Durchführung ist "unter aller S...".

    Der Problem bei der Weiterbildung ist, dass man falsche Ausschreibungs Kriterien gewählt hat.

    Klassische Anwendung, des "Minimax-Prinzips" , man will viel, für möglichst wenig Geld.

    Das korrekte "Minimal-Prinzip",wäre: Die ARGE oder das JC, fragt einen Bestimmten Katalog von Leistungen nach und ist bereit eine möglcihst günstigen Preis zu zahlen.

    Wobei es für den Preis eine untere Grenze gibt.

    Der Fehler, der immer wieder gemacht wird, ist der , dass man wirtschaftlich mit billigst gleichsetzt.

    Dies läuft zum Beispiel in Dänemark anders, wenn dort ALs, durch die staatlichen Einrichtungen oder deren Beauftragte weiterghebildet werden, dann wissen die Arbeitgeber, dass der Mensch der dort weitergebildet wurde, dies wirkllich gelernt hat und nicht nur einen "Wisch" erhalten hat.

    In Deutschland ist es doch eher, so, dass die Anbieter, eher aan Masse, statt an Klasse interessiert sind und und das BMAS völlig desinteressiert oder hilflos ist.

    Da Besitzstände aufgebaut wurden, was hat z. B. die DEKRA, durch ihre Tochter DEKRA Akademie oder der TÜV in Qualifizuierungen für ALs zu suchen?
    Man ist dort nur aktiv, weil man Einnahmen generieren kann, ohne viel Aufwand, Gewerbeimmos, sind reichlich vorhanden.

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