StudieJedes Bildungsjahr bringt fünf Prozent mehr Einkommen

Bildung zahlt sich aus: Jedes zusätzliche Jahr in Schule, Ausbildung oder Studium erhöht das spätere Einkommen um rund fünf Prozent, fanden Arbeitsmarktforscher heraus. von reuters

Bildung führt zu höherem Einkommen. Bekannt war das schon lange. Nun haben Arbeitsmarktforscher diesen Zusammenhang mit konkreten Zahlen untermauert. Einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge führt jedes Jahr, das jemand in Deutschland zusätzlich in Schule, Ausbildung oder Studium investiert, zu einem um durchschnittlich fünf Prozent höheren Einkommen, teilte das Institut am Mittwoch mit.

Die IAB-Forscher verglichen auch die Bildungsrendite in elf weiteren Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Besonders hoch sind danach die Bildungsrenditen in Portugal , Spanien , Luxemburg und Irland .

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In Deutschland dauert die Ausbildung nach Zahlen der OECD im Schnitt am längsten. Die Deutschen verbringen in der Schule, in der betrieblichen Ausbildung und an Hochschulen im Durchschnitt 14 Jahre. In Portugal sind es weniger als neun Jahre.

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Leserkommentare
    • bugme
    • 04. April 2012 14:05 Uhr

    Die 40 Semester-Studenten wird's freuen dies zu hören, außerdem sollten dann wohl alle wieder ein Jahr länger zum Abi brauchen ;)

  1. in deutschland ab. ein guter ambietsonierter facharbeiter
    hat hier kaum eine möglichkeit auf einem ingenieursposten zu kommen. obwohl ein guter facharbeiter 70-80% der ingenieurs fh stellen abdecken und sich einarbeiten kann.
    ich selbst bin ingenieur aus der automobilautomation und kenne meine erfahrungen. nur in manch familienbetrieben kann ein facharbeiter bis zum betriebsleiter aufsteigen.
    die nachkriegsgeneration konnte mit volksschulabschluss
    in positionen kommen, welche heutzutage nur akademiker besetzen.

  2. Die Frage ist nämlich auch, wieviel am Ende des Arbeitslebens übrig bleibt, wenn z.B. ein Arbeiter seine Ersparnisse anlegt während ein Akademiker noch studiert. Wer in Deutschland promoviert fängt de facto erst 10 Jahre später als ein (Fach-) Arbeiter an richtig zu verdienen, denn von einem Doktorandengehalt bleibt nix zum Sparen übrig. Abgesehen davon, dass man selbst als promovierter Akademiker keine Arbeitsplatzgarantie hat.

    • asdfjk
    • 05. April 2012 11:46 Uhr

    Korrelation ist nicht Kausalität.

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    • asdfjk
    • 05. April 2012 11:49 Uhr

    hier ein richtig schöner Artikel, warum das in dem Artikel "junk science" ist: http://crab.rutgers.edu/~goertzel/mythsofmurder.htm.

    • asdfjk
    • 05. April 2012 11:49 Uhr

    hier ein richtig schöner Artikel, warum das in dem Artikel "junk science" ist: http://crab.rutgers.edu/~goertzel/mythsofmurder.htm.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, Reuters
  • Schlagworte Hochschule | OECD | Ausbildung | Bildung | Einkommen | Schule
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