Ursula Piëch: Wer hoch heiratet, gewinnt
Die Berufung von Ursula Piëch in den VW-Aufsichtsrat zeigt, wie in Deutschland Spitzengremien besetzt werden. Eine Frauenquote würde das ändern, kommentiert Tina Groll.
Wer für mehr Frauen in den Aufsichtsgremien der Wirtschaft ist, kann sich freuen: Ursula Piëch zieht in den Aufsichtsrat von Volkswagen ein, Deutschlands größtem Konzern. Eine Frau mehr hat es damit in ein wichtiges Entscheidungsgremium geschafft.
- Für eine Frauenquote
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- Es geht um Chancengleichheit und Gleichberechtigung: Frauen stellen die Hälfte der Bevölkerung und sie sind genauso gut ausgebildet wie Männer.
- Unternehmen, deren Führungsspitze aus Männern und Frauen besteht, erzielen bessere Ergebnisse.
- Ein Großteil der Kaufentscheidungen wird von Frauen getroffen.
- Durch einen höheren Frauenanteil verbessert sich das Betriebsklima, die von Männern geprägten Spielregeln in Kommunikation und Karriereverhalten ändern sich mit mehr Frauen an der Spitze.
- Männer fördern eher Männer – und weil die Führungspositionen überwiegend mit Männern besetzt sind, rücken Frauen bei der Besetzung der Spitzenposten weniger ins Blickfeld. Es handelt sich um ein sich selbst erhaltendes System.
- Frauen sind aufgrund ihrer geschlechtsspezifischen Sozialisierung oft nicht so stark darin, ihre Stärken und Erfolge zu kommunizieren. Sie machen weniger stark auf sich aufmerksam.
- Es gibt viele Karrierenetzwerke und Eliteclubs, zu denen nur Männer Zutritt haben. Hier findet informelles Mentoring statt und hier werden die entscheidenden Karrierekontakte gemacht. Weil Frauen keinen oder nur schwer Zugang zu den Männernetzwerken haben, können sie von den Netzwerken kaum profitieren.
Fehlt ein Argument? Kontaktieren Sie uns: @zeitonline_kar
- Gegen eine Frauenquote
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- Eine Frauenquote diskriminiert Männer.
- Eine gesetzliche Quote greift in die unternehmerische Freiheit ein.
- Durch die Quote wird Geschlecht zum Kriterium für die Besetzung einer Spitzenposition. Dabei sollte die Leistung und die Qualifizierung entscheidend sein.
- Frauen werden als Quotenfrau in Unternehmen stigmatisiert.
- In einigen Branchen und Unternehmen gibt es nicht ausreichend qualifizierte Frauen, um eine Quote einzuführen und einzuhalten.
- Mädchen und junge Frauen wählen immer noch traditionelle Frauenberufe, aus denen heraus eine Karriere in eine Führungsposition unwahrscheinlich ist.
- Viele Frauen wollen gar keine Karriere machen, sondern entscheiden sich bewusst für Familie.
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Statt Jubel gibt es allerdings heftige Kritik an der Wahl der Ehefrau von VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch. Die Gattin des 75-Jährigen in den Aufsichtsrat zu wählen, habe ein Geschmäckle. Die Kindergärtnerin sei nicht hinreichend für den Posten qualifiziert, heißt es. Der Patriarch sorge im Kontrollgremium des Konzerns nicht für ausreichend unabhängige Vertreter – immerhin sind nun fünf der zehn Posten auf der Kapitalseite mit Mitgliedern des Porsche- und Piëch-Clans besetzt. Wenn Piëch stirbt, verwaltet seine 19 Jahre jüngere Ehefrau auch noch sein Vermögen. Dieses dynastische Gehabe verstoße gegen die Selbstverpflichtung der deutschen Wirtschaft zur Ethik, den Corporate Governance Kodex, empören sich die Kritiker.
Nun steht im Kodex einiges. In Ziffer 5.1.2. beispielsweise, dass Frauen bei der Zusammensetzung des Aufsichtsrates angemessen berücksichtigt werden müssen. Aber nach wie vor sind Frauen in den Kontrollgremien dramatisch unterrepräsentiert. Ein Blick in den Women-on-Board-Index (WoB-Index), der den Frauenanteil in der Führungsspitze der 160 börsennotierten Unternehmen in Deutschland misst, zeigt, dass nur 12,8 Prozent der Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzt sind. Die meisten von ihnen – 8,1 Prozent – sitzen auf der Seite der Anteilseigner. Viele von ihnen sind die Mütter, Schwestern, Töchter oder eben Ehefrauen der Firmenpatriarchen. Denn solange es kaum Frauen von selbst in die Kontrollgremien der Wirtschaft schaffen, solange es keine Frauenquote für die Spitzenjobs gibt, solange wird Herkunft oder Ehe die wirksamste Frauenförderung bleiben – feudal wie im Mittelalter.

Frauen wie Ursula Piëch aber generell die Führungskompetenz abzusprechen, ist voreilig. Piëch genießt bei der VW-Belegschaft einen guten Ruf. Sie habe soziale Kompetenz, sei eine fähige Managerin und schlichte Familienstreitigkeiten im Clan der Anteilseigner, sagen Insider. Auch Friede Springer, Liz Mohn, Johanna Quandt oder Catherine von Fürstenberg-Dussmann sind durch die Ehe in Spitzenpositionen großer Unternehmen gekommen. Auch sie gelten als fähige Konzernlenkerinnen.
Natürlich ist es ein Missstand, dass Aufsichtsräte nicht unabhängig besetzt werden. Ähnlich schlimm wie die fehlende Unabhängigkeit bei der Besetzung ist, dass Frauen der Aufstieg noch immer zuvorderst über verwandtschaftliche Beziehungen gelingt, weil die gläserne Decke noch immer so stark ist.
Wer den Geist des Corporate Governance Kodex ernst nimmt, muss eben beides wollen: Eine stärkere Kontrolle der Mächtigen an Deutschlands Konzernspitzen – und mehr Frauen unter den Kontrolleuren.







bitte erklären Sie mir: Welche Sicherung ist in Ihre Vorstellung von Frauenquote eingebaut, damit diese NICHT zur Hrrrschaftssicherung der Mächtigen missbraucht wird?
Motto: Lieber habe ich meine Tochter oder Frau (oder Geliebte) neben mir im Vorstand als irgendeinen ungefragt dahergelaufnen Begabungsträger aus den Plattenbauvierteln?
Ich erwarte Ihre Antwort!
Was wird Ihre Frau denn dazu sagen, wenn Sie Ihre Geliebte in den Aufsichtsrat holen? Na ja, Hauptsache sie wohnt nicht im Plattenbau, richtig?
Viel Spaß in Ihrer Welt der Schubladen und Vorurteile und Gruß aus dem Plattenbau.
aus den Plattenbauvierteln sein. - Aber im Ernst, wenn starre Quote, wird es bestimmt Regeln dazu geben. Die von unserer Familienministerin Kristina Schröder favorisierte Freiwilligkeit zeigt, was dabei herauskommt. -
Was wird Ihre Frau denn dazu sagen, wenn Sie Ihre Geliebte in den Aufsichtsrat holen? Na ja, Hauptsache sie wohnt nicht im Plattenbau, richtig?
Viel Spaß in Ihrer Welt der Schubladen und Vorurteile und Gruß aus dem Plattenbau.
aus den Plattenbauvierteln sein. - Aber im Ernst, wenn starre Quote, wird es bestimmt Regeln dazu geben. Die von unserer Familienministerin Kristina Schröder favorisierte Freiwilligkeit zeigt, was dabei herauskommt. -
mit bester Ausbildung...sie sind auch kein
Garant für eine erfolgreiche Unternehmensführung.
Man denke an die schier endlose Reihe von
Top Bankern...in den USA und bei uns...
oder an Thomas Middelhof....die Schäden
sind kaum zu beziffern.
Witzigerweise waren es nicht selten Frauen
mit ganz anderem background, Sekretärinnen
(Grete Schickedanz,Liz Mohn), Kindermädchen
(Friede Springer), "Adelstöchter" (Gloria TT),
die mit Hilfe gesunden Menschenverstandes
und der richtigen Auswahl ihrer Berater,
unternehmerisch erfolgreich waren.
Piech würde seine Frau sicherlich nicht
protegieren, wenn er nicht von ihren
Qualitäten überzeugt wäre.
Vermutlich wird sie ihn nicht enttäuschen :)
... die gute Ausbildung ist kein Garant für den Erfolg einer Herzoperation - erhöht deren Erfolgswahrscheinlichkeit jedoch ganz ungemein.
Hier würde ich mir weder die (Karriere-)Ärztin mit der schlechten Ausbildung und dubiosen Motivation, die durch Quote den Job bekommen hat, noch die Frau des Arztes mit der Kindergartenkarriere als Alternative wünschen.
... die gute Ausbildung ist kein Garant für den Erfolg einer Herzoperation - erhöht deren Erfolgswahrscheinlichkeit jedoch ganz ungemein.
Hier würde ich mir weder die (Karriere-)Ärztin mit der schlechten Ausbildung und dubiosen Motivation, die durch Quote den Job bekommen hat, noch die Frau des Arztes mit der Kindergartenkarriere als Alternative wünschen.
Es geht nicht darum, Frau Piech grundsätzlich die Kompetenz abzusprechen, eine Führungsposition im VW-Konzern einzunehmen. Dass die einzige - öffentlich bekannte - Qualifikation, die sie nachweisen kann, eine Ausbildung zur Kindergärtnerin und die Ehe mit Ferdinand Piech ist, finde ich bei allem Humor nicht lustig. Wir dürfen vermuten, dass wohl kaum von ihr erwartet wird, eine andere Meinung zu vertreten als die ihres Gatten. Sie haben Recht: Das spricht deutlich für eine Frauenquote.
Hallo Tammy,
.
Zitat: "Dass die einzige - öffentlich bekannte - Qualifikation, die sie nachweisen kann, eine Ausbildung zur Kindergärtnerin und die Ehe mit Ferdinand Piech ist, finde ich bei allem Humor nicht lustig.... Das spricht deutlich für eine Frauenquote."
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Ich finde vor allem, das spricht für ein durchgängig anonymisiertes Bewerbungsverfahren, das per Gesetz eingeführt werden muss.
Hallo Tammy,
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Zitat: "Dass die einzige - öffentlich bekannte - Qualifikation, die sie nachweisen kann, eine Ausbildung zur Kindergärtnerin und die Ehe mit Ferdinand Piech ist, finde ich bei allem Humor nicht lustig.... Das spricht deutlich für eine Frauenquote."
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Ich finde vor allem, das spricht für ein durchgängig anonymisiertes Bewerbungsverfahren, das per Gesetz eingeführt werden muss.
Hallo Herr Neumüller,
sehen Sie mal, ich antworte umgehend: Lesen Sie doch mal den Corporate Governance Kodex. Wenn die Kontrollgremien unabhängig - also eben nicht mit Verwandten, Bekannten und sonstigen Freunden (weibliche Form miteingeschlossen) - besetzt werden, wäre ein Missbrauch zur Herrschaftssicherung ausgeschlossen. Und trotzdem würden Frauen angemessen berücksichtigt. Ansonsten gilt: Unternehmen der Privatwirtschaft sind keine öffentlichen Demokratien. Familienunternehmen machen das, was Familienunternehmen meist eben machen: Sie besetzen die Spitzenposten mit Mitgliedern der Familie.
Beste Grüße,
Tina Groll
kontrolliert die Kontrollgremien und wer deren Kontrolleure?
Sorry, aber ich fürchte, das wird sich alles in einem sehr kleinen Kreis von Menschen bewegen, die dann nach dem Vorbild der norwegischen Goldröcke auch mehrere Posten gleichzeitig besetzen können - es könnte jas sonst einer rankommen, der aus einer anderen sozialen Schicht stammt.
UND: was sagen Sie dem unerwünschten Begabungsträger aus den Plattenbauvierteln? Dessen Schicksal interssiert mich eigentlich mehr als das von ein paar Oberschichtsfrauen. Ich weiß: er darf auswandern (Originalantwort einer ehemaligen Ministerin).
Deutschland ist ja bekannt dafür, dass seine kreativen Köpfe sich anderswo entwickeln bzw. ihre Ideen nur anderswo zu Welterfolgen werden. Zwar wurde der Computer hier erfunden, aber...
Dafür haben wir ein sehr eng verflochtenes korpatistisches System (früher mal Deutschland AG genannt), in das - das gebe ich gerne zu - eine zusätzliche Quote nur allzu gut hineinpasst. Feudalismus eben.
Nochmal zu ihrem "Corporate Governance Kodex": nach dessen Bestimmungen müsste über Quoteneinführung dann aber doch die Mehrheit der Aktionäre entscheiden??? Schließlich stammt das Ganze ja aus der Zeit des beginnenden Neo-Neoliberalismus???
Die Antwort ist leider ungefähr so undurchdacht wie der Artikel selbst:
Aha, "Unternehmen der Privatwirtschaft sind keine öffentlichen Demokratien"!!! Und warum sollte man ihnen dann mit einer Quote hineinreden dürfen??? Und warum sollte sich dann irgendjemand groß um ein Papier namens "Corporate-irgendwas" scheren müssen?
Der Fall zeigt einzig sehr deutlich, daß auch mit einer Quote lediglich Frauen an die Macht kommen würden, die ohnehin bereits informelle Macht besitzen.
Auf Ihre berühmte "gläserne Decke", ein völlig unbelegter Mythos, läßt sich nur immer wieder entgegnen: irgendwo muß dann wohl auch eine "gläserne Wand" den Gang von Frauen ins Patentamt verhindern! Und den Gang von Frauen auf die Behörde, um endlich mal ihre eigenen Unternehmen anzumelden!
ich fürchte das war keine Antwort auf die von Herrn Neumüller gestellte Frage.
Warum sollte die Frauenquote nepotistischen Tendenzen entgegenwirken? Meines Wissens sieht keines der kursierenden Modelle zur Frauenquote eine zusätzliche Differenzierung nach Verwandtschaftsgrad vor.
"solange es keine Frauenquote für die Spitzenjobs gibt, solange wird Herkunft oder Ehe die wirksamste Frauenförderung bleiben"
Inwieweit die Frauenquote daran etwas ändert, wird abzuwarten bleiben.
kontrolliert die Kontrollgremien und wer deren Kontrolleure?
Sorry, aber ich fürchte, das wird sich alles in einem sehr kleinen Kreis von Menschen bewegen, die dann nach dem Vorbild der norwegischen Goldröcke auch mehrere Posten gleichzeitig besetzen können - es könnte jas sonst einer rankommen, der aus einer anderen sozialen Schicht stammt.
UND: was sagen Sie dem unerwünschten Begabungsträger aus den Plattenbauvierteln? Dessen Schicksal interssiert mich eigentlich mehr als das von ein paar Oberschichtsfrauen. Ich weiß: er darf auswandern (Originalantwort einer ehemaligen Ministerin).
Deutschland ist ja bekannt dafür, dass seine kreativen Köpfe sich anderswo entwickeln bzw. ihre Ideen nur anderswo zu Welterfolgen werden. Zwar wurde der Computer hier erfunden, aber...
Dafür haben wir ein sehr eng verflochtenes korpatistisches System (früher mal Deutschland AG genannt), in das - das gebe ich gerne zu - eine zusätzliche Quote nur allzu gut hineinpasst. Feudalismus eben.
Nochmal zu ihrem "Corporate Governance Kodex": nach dessen Bestimmungen müsste über Quoteneinführung dann aber doch die Mehrheit der Aktionäre entscheiden??? Schließlich stammt das Ganze ja aus der Zeit des beginnenden Neo-Neoliberalismus???
Die Antwort ist leider ungefähr so undurchdacht wie der Artikel selbst:
Aha, "Unternehmen der Privatwirtschaft sind keine öffentlichen Demokratien"!!! Und warum sollte man ihnen dann mit einer Quote hineinreden dürfen??? Und warum sollte sich dann irgendjemand groß um ein Papier namens "Corporate-irgendwas" scheren müssen?
Der Fall zeigt einzig sehr deutlich, daß auch mit einer Quote lediglich Frauen an die Macht kommen würden, die ohnehin bereits informelle Macht besitzen.
Auf Ihre berühmte "gläserne Decke", ein völlig unbelegter Mythos, läßt sich nur immer wieder entgegnen: irgendwo muß dann wohl auch eine "gläserne Wand" den Gang von Frauen ins Patentamt verhindern! Und den Gang von Frauen auf die Behörde, um endlich mal ihre eigenen Unternehmen anzumelden!
ich fürchte das war keine Antwort auf die von Herrn Neumüller gestellte Frage.
Warum sollte die Frauenquote nepotistischen Tendenzen entgegenwirken? Meines Wissens sieht keines der kursierenden Modelle zur Frauenquote eine zusätzliche Differenzierung nach Verwandtschaftsgrad vor.
"solange es keine Frauenquote für die Spitzenjobs gibt, solange wird Herkunft oder Ehe die wirksamste Frauenförderung bleiben"
Inwieweit die Frauenquote daran etwas ändert, wird abzuwarten bleiben.
... wie Frau Groll hier wohl die Kurve in der Argumentation hinkriegt. Sehr lustig übrigens.
Über Verwandtschaft in den Aufsichtsrat, ist also schlechter als über Quote? "Qualifikation" ist doch bei beiden keine Motivation. ;-)
Ich bin ja für Quoten bei den FließbandarbeiterInnen, LKW-FahrerInnen und sonstigen Männerberufen, bei denen es nicht um Macht in jeglicher Form geht. Könnten wir bitte darüber mal einen feministischen Artikel bekommen?
...Fließbandarbeit ein Männerberuf? Ich hatte vor dem Studium ein paar Monate in diversen Betrieben gearbeitet, darunter auch in einem, der für den Automotive-Bereich Einzelteile herstellt. Am Fließband haben da fast ausschließlich Frauen gearbeitet, wobei die Teamleiter fast durchgängig männlich waren. Männer habe ich am Band nur in der Nachtschicht und im Bereich Verpackung gesehen, weil die Frauen nur in der Früh- und Spätschicht arbeiten durften.
Aber vielleicht ist es ja auch nur typisch für Bayern...
...Fließbandarbeit ein Männerberuf? Ich hatte vor dem Studium ein paar Monate in diversen Betrieben gearbeitet, darunter auch in einem, der für den Automotive-Bereich Einzelteile herstellt. Am Fließband haben da fast ausschließlich Frauen gearbeitet, wobei die Teamleiter fast durchgängig männlich waren. Männer habe ich am Band nur in der Nachtschicht und im Bereich Verpackung gesehen, weil die Frauen nur in der Früh- und Spätschicht arbeiten durften.
Aber vielleicht ist es ja auch nur typisch für Bayern...
...ein Heilmittel gegen Vetternwirtschaft und unqualifizierte Reisende in Sachen Vitamin B?
Man erinnere sich nur daran, wer in Hamburg unter Ole von Beust Justizsenator der besonderen Art wurde.
Na gut; mit viel "good will" könnte Herr Kusch auch als Quotenlösung durchgehen.
Immerhin hat der Mann auch 12 Kinder aus 4 Beziehungen. Er wird für seine Lieben schon sorgen.
haben Ehefrauen von Vorständen die Chance, über viele Jahre Einblicke und Einsichten in geschäftliche und technische Belange des Betriebs zu gewinnen. Wenn es schon so gut wie keine weiblichen Abgänger in den MINT-Fächern gibt, dann ist das vielleicht nicht das Schlechteste für die technische Industrie. Wo sollen denn sonst die einschlägig vorgebildeten Frauen für die Quote plötzlich herkommen?
Hallo wikiliest-s,
.
Zitat: "Wenn es schon so gut wie keine weiblichen Abgänger in den MINT-Fächern gibt,..."
.
Im Jahr 2008 war etwa jeder dritte Erstabsolvent eines MINT-Studiengangs weiblich. Quelle:
http://www.mintzukunftsch...
Hallo wikiliest-s,
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Zitat: "Wenn es schon so gut wie keine weiblichen Abgänger in den MINT-Fächern gibt,..."
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Im Jahr 2008 war etwa jeder dritte Erstabsolvent eines MINT-Studiengangs weiblich. Quelle:
http://www.mintzukunftsch...
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