Arbeitsrecht: Darf der Chef Fotos von Firmenfeiern hochladen?
Das jährliche Sommerfest steht an, die Kollegen feiern ausgelassen. Darf der Arbeitgeber die Fetenfotos bei Facebook zeigen? Antwort gibt die Arbeitsrechtskolumne.
Unser jährliches Sommerfest steht bevor. Dürfen wir Fotos von diesem Firmenevent veröffentlichen, z.B. auf unser (Betriebs-) Facebook-Seite?, fragt Birte Hartmann.
Sehr geehrte Frau Hartmann,
bevor Sie Fotos von Firmenevents veröffentlichen (egal, ob in Firmenbroschüren, im Intra- oder Internet), müssen Sie aufgrund des Persönlichkeitsrechts Ihrer Mitarbeiter eine Genehmigung zur Veröffentlichung einholen – am besten in schriftlicher Form.
Erstellen Sie dazu einfach ein Dokument, mit dem Ihre Arbeitnehmer der Veröffentlichung zustimmen, sie ablehnen oder einschränken können.
- "Da staunt der Chef"
-
Was ist erlaubt, was nicht? Der Berliner Arbeitsrechtler Ulf Weigelt gibt Antworten auf Nutzerfragen. Jede Woche, immer mittwochs in der Arbeitsrechtskolumne "Da staunt der Chef".
Schreiben Sie uns (und geben Sie dabei bitte Ihren Namen und Ihren Wohnort an). Wir freuen uns und wählen unter allen Problemen, die uns gestellt werden, jede Woche eine Frage aus und beantworten sie hier.
- Haftungsausschluss
Bitte beachten Sie: Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Antworten und Informationen sowie der Rechtsprechung. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Ulf Weigelt, Choriner Straße 63, 10435 Berlin. Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Autors bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.
- ALS E-BOOK KAUFEN
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Die Antworten von Fachanwalt Ulf Weigelt stehen Ihnen auch übersichlich gesammelt als E-Books zur Verfügung. Nach dem Download können Sie jederzeit und überall auf Ihrem elektronischen Lesegerät zu arbeitsrechtlichen Fragen nachschlagen.
Hier finden Sie eine Übersicht unserer E-Books www.zeit.de/ebooks.
Solch ein Vordruck kann wie folgt aussehen:
"Hiermit bestätige ich und erteile auch meine Zustimmung dazu, dass Fotos von dem Sommerfest der Firma … vom tt.mm.jjjj auf Facebook/im Intranet/in Firmenbroschüren veröffentlicht werden dürfen. Nach Ende meines Arbeitsverhältnisses dürfen Fotos von mir bis zur Löschung durch die Firma ... oder bis zum Widerruf meiner Genehmigung weiterhin veröffentlicht bleiben. Die AGBs und Nutzungsregeln vom... sind mir bekannt. Ort, Datum, Unterschrift des Mitarbeiters"

Ulf Weigelt ist Anwalt für Arbeitsrecht in Berlin. Auf ZEIT ONLINE beantwortet er jeden Mittwoch in der Serie "Da staunt der Chef" Leserfragen zum Arbeitsrecht. Die Serie ist auch als E-Book erschienen. Weigelt hat mit Sabine Hockling auch den Ratgeber Arbeitsrecht geschrieben.
Ich rate Ihnen dringend, diesen Aufwand zu betreiben. Verletzen Sie die Persönlichkeitsrechte Ihrer Mitarbeiter, kann Ihnen erheblicher Ärger drohen. Machen Sie Ihre Mitarbeiter auch darauf aufmerksam, dass Facebook häufig Regeln ändert und gar mit fremden Fotos Werbung macht.
Wollen Sie die Bilder Ihrer Mitarbeiter im Facebookprofil Ihres Unternehmens zeigen, sind Sie als Arbeitgeber dazu verpflichtet, den Datenschutz bestmöglich sicherzustellen. Auch müssen Sie Ihre Mitarbeiter ausführlich darüber informieren.
Ich raten Ihnen, die aktuellen AGBs und Nutzungsregeln auszudrucken und diese dem Dokument beizufügen. Am besten einige Tage vor dem Firmenfest. Wenn Sie alles schriftlich vorliegen haben, sind Sie und Ihre Mitarbeiter auf der sicheren Seite.
Ihr Ulf Weigelt








Es gibt genügend Möglichkeiten die Fotos einer Betriebsfeier öffentlich zugänglich zu machen. Aber wenn das über Facebook geschieht ist, ist dies höchst unprofessionell. Muss ich dann meinen Chef auch als Freund adden, um diese Fotos einzusehen?
Hallo Chandler81,
Sie sind offenbar kein Facebook-Nutzer, oder? Ein Firmenprofil ist alles andere als unprofessionell. Eher im Gegenteil. Die allermeisten großen Unternehmen haben ein Profil, viele haben sogar eigene Karriereprofile auf Facebook. Die Integration von Social Media ist ganz normales Employer-Branding. Darum ist es auch beliebt, Fotos von Firmenfeiern zu zeigen. Und es geht nicht nur um Recruiting, sondern auch um Transparenz für Mitarbeiter, mögliche Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner. Sie müssen, um solche Fotos in Firmenprofilen zu sehen, auch nicht den Account Ihres Chefs als Freund adden. Solche Bilder sind gemeinhin öffentlich für jeden zugänglich. Gerade deshalb müssen Arbeitgeber ja im Vorfeld klären, welche Bilder sie zeigen können.
Viele herzliche Grüße
von Tina Groll
Hallo Chandler81,
Sie sind offenbar kein Facebook-Nutzer, oder? Ein Firmenprofil ist alles andere als unprofessionell. Eher im Gegenteil. Die allermeisten großen Unternehmen haben ein Profil, viele haben sogar eigene Karriereprofile auf Facebook. Die Integration von Social Media ist ganz normales Employer-Branding. Darum ist es auch beliebt, Fotos von Firmenfeiern zu zeigen. Und es geht nicht nur um Recruiting, sondern auch um Transparenz für Mitarbeiter, mögliche Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner. Sie müssen, um solche Fotos in Firmenprofilen zu sehen, auch nicht den Account Ihres Chefs als Freund adden. Solche Bilder sind gemeinhin öffentlich für jeden zugänglich. Gerade deshalb müssen Arbeitgeber ja im Vorfeld klären, welche Bilder sie zeigen können.
Viele herzliche Grüße
von Tina Groll
Hallo Chandler81,
Sie sind offenbar kein Facebook-Nutzer, oder? Ein Firmenprofil ist alles andere als unprofessionell. Eher im Gegenteil. Die allermeisten großen Unternehmen haben ein Profil, viele haben sogar eigene Karriereprofile auf Facebook. Die Integration von Social Media ist ganz normales Employer-Branding. Darum ist es auch beliebt, Fotos von Firmenfeiern zu zeigen. Und es geht nicht nur um Recruiting, sondern auch um Transparenz für Mitarbeiter, mögliche Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner. Sie müssen, um solche Fotos in Firmenprofilen zu sehen, auch nicht den Account Ihres Chefs als Freund adden. Solche Bilder sind gemeinhin öffentlich für jeden zugänglich. Gerade deshalb müssen Arbeitgeber ja im Vorfeld klären, welche Bilder sie zeigen können.
Viele herzliche Grüße
von Tina Groll
Nun, aus technischer Sicht ist es eine schlechte Lösung, da man sich eben den zahlreichen Fragwürdigkeiten im Datenschutzbereich von Facebook auskennt. Da Facebook Bilder mittlerweile auch mit Gesichtserkennung analysiert, ist so ein Foto mittlerweile auch mehr als nur ein Foto.
Ein Facebookauftritt mit professionell gemachten Bildern ausgewählter Mitarbeiter oder auch Models mag professionell sein.
Facebook anstatt einer Intranetanwendung auf den eigenen Servern für die eher privaten Fotos einer Betriebsfeier zu verwenden, ist hingegen höchst unprofessionell, selbst wenn man diese Praxis juristisch korrekt absichert.
Für viele IT-Laien ist heute eben Facebook das erste, was sie denken, wenn sie Bilder irgendwie weitergeben müssen.
Vielleicht sollte die Zeit mal einen Artikel verfassen zur Nutzung von Facebook durch Unternehmen, denn hier gibt es sehr viel Unsicherheit. Facebook wird längst von Unternehmen genutzt und ist nicht nur das Medium von pubertierenden Egomanen, die ihre Privatsphäre dort begraben.
Facebook soll Unternehmen die Möglichkeit geben, mit den Kunden in einen engeren Kontakt zu treten als über die Internetseite.
Die Fotos sollen auch nicht das Intranet der Firma ersetzen (es gäbe auch die Möglichkeit bei Facebook geschlossene Gruppen anzulegen, in die nur die Mitarbeiter gelangen), sondern die Kunden über die Feier zu informieren. Es ist also ein Marketinginstrument, das große und kleine Unternehmen nutzen.
Die Frage ist also durchaus berechtigt, und die Antwort, so weit ich das beurteilen kann, auch korrekt.
Sehr geehrte Frau Groll,
Sie schreiben "...Ein Firmenprofil ist alles andere als unprofessionell..." was durchaus stimmen kann. Nur darum geht es weder im Artikel noch im Kommentar von chandler81. In Beidem geht es darum, Fotos einer Firmenfeier zu publizieren und darum, wie professionell DAS ist.
Und genau in diesem Punkt muss ich Chandler81 zustimmen: Ist es tatsächlich professionell, Partyfotos inmitten ähnlicher Bilder pubertierender 14-Jähriger zu veröffentlichen?
Auch schreiben sie: "...Integration von Social Media ist ganz normales Employer-Branding..." - was meinen sie mit "ganz normal"? Nutzt mittlerweile mehr als 50% der Unternehmen Facebook zu dem Zweck? Oder ist es lediglich ein new-tech-hype einiger Unternehmen, die unbedingt modern erscheinen wollen, indem sie auf jede Neuerung aufspringen?
Weiter schreiben sie: "...es geht nicht nur um Recruiting, sondern auch um Transparenz für Mitarbeiter, mögliche Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner..." und vergessen leider weitere Aspekte wie Narzissmus und Exhibitionismus.
Auch das hochprofessionelle marketing von Facebook blenden sie aus, ebendas marketing, was die Nutzer glauben machen will, eine Aussendarstellung via Facebook sei "in", "hipp", zeitgemäß usw.
Bedenken sie aber doch bitte die Motivation von Facebook und welche Interessen dahinter stehen...
Bedenke: Nicht alles was möglich ist muss auch gleich sinnvoll sein.
Ehrlich? Arbeitnehmer werden also mit Brandzeichen versehen?
Und das soll normal sein?
Sicherlich mag das professionell aussehen so eine Facebook-Seite, die das Unternehmen präsentiert. Allerdings ist das nicht so schwer zu bewertkstelligen und ich würde nicht wirklich behaupten, dass da wirklich mit etwas bewegt wird. Ich habe mir verschiedenste Facebook-Seiten von Unternehmen angeschaut und der Verkehr/Zuspruch auf diesen Seiten ist wirklich dürftig, wobei es vielleicht auch die ein oder andere Ausnahme geben kann! Insgesamt aber denke ich, dass Facebook nur etwas für Privatpersonen geignet ist oder eben für Personen, die im öffentlichen Leben stehen, und Kontakt zu ihrer Anhängerschaft halten wollen. Man schaue sich nur mal die Facebook-Seite von Felix Magath an! Das ist ein sinnvoller Einsatz von Facebook, wo auch wirklich Gedanken ausgetauscht werden. Meiner Ansicht nach ist das für Unternehmen reine Zeitverschwendung und dann auch noch Fotos von Firmenfeiern da rein zu stellen und sich schriftliche Genehmigungen für die zur Schaustellung der Mitarbeiter einzuholen ist irgendwo albern und macht nicht besonders viel Sinn. Es ist doch nur Facebook, was mal ein Student entworfen hatte um weibliche Personen bewerten zu lassen. Es ist auch nur das Facebook, was viele Privatpersonen benutzen um Bilder, Videos und oberflächliche Gedanken auszutauschen. Mehr ist es einfach nicht!
Nun, aus technischer Sicht ist es eine schlechte Lösung, da man sich eben den zahlreichen Fragwürdigkeiten im Datenschutzbereich von Facebook auskennt. Da Facebook Bilder mittlerweile auch mit Gesichtserkennung analysiert, ist so ein Foto mittlerweile auch mehr als nur ein Foto.
Ein Facebookauftritt mit professionell gemachten Bildern ausgewählter Mitarbeiter oder auch Models mag professionell sein.
Facebook anstatt einer Intranetanwendung auf den eigenen Servern für die eher privaten Fotos einer Betriebsfeier zu verwenden, ist hingegen höchst unprofessionell, selbst wenn man diese Praxis juristisch korrekt absichert.
Für viele IT-Laien ist heute eben Facebook das erste, was sie denken, wenn sie Bilder irgendwie weitergeben müssen.
Vielleicht sollte die Zeit mal einen Artikel verfassen zur Nutzung von Facebook durch Unternehmen, denn hier gibt es sehr viel Unsicherheit. Facebook wird längst von Unternehmen genutzt und ist nicht nur das Medium von pubertierenden Egomanen, die ihre Privatsphäre dort begraben.
Facebook soll Unternehmen die Möglichkeit geben, mit den Kunden in einen engeren Kontakt zu treten als über die Internetseite.
Die Fotos sollen auch nicht das Intranet der Firma ersetzen (es gäbe auch die Möglichkeit bei Facebook geschlossene Gruppen anzulegen, in die nur die Mitarbeiter gelangen), sondern die Kunden über die Feier zu informieren. Es ist also ein Marketinginstrument, das große und kleine Unternehmen nutzen.
Die Frage ist also durchaus berechtigt, und die Antwort, so weit ich das beurteilen kann, auch korrekt.
Sehr geehrte Frau Groll,
Sie schreiben "...Ein Firmenprofil ist alles andere als unprofessionell..." was durchaus stimmen kann. Nur darum geht es weder im Artikel noch im Kommentar von chandler81. In Beidem geht es darum, Fotos einer Firmenfeier zu publizieren und darum, wie professionell DAS ist.
Und genau in diesem Punkt muss ich Chandler81 zustimmen: Ist es tatsächlich professionell, Partyfotos inmitten ähnlicher Bilder pubertierender 14-Jähriger zu veröffentlichen?
Auch schreiben sie: "...Integration von Social Media ist ganz normales Employer-Branding..." - was meinen sie mit "ganz normal"? Nutzt mittlerweile mehr als 50% der Unternehmen Facebook zu dem Zweck? Oder ist es lediglich ein new-tech-hype einiger Unternehmen, die unbedingt modern erscheinen wollen, indem sie auf jede Neuerung aufspringen?
Weiter schreiben sie: "...es geht nicht nur um Recruiting, sondern auch um Transparenz für Mitarbeiter, mögliche Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner..." und vergessen leider weitere Aspekte wie Narzissmus und Exhibitionismus.
Auch das hochprofessionelle marketing von Facebook blenden sie aus, ebendas marketing, was die Nutzer glauben machen will, eine Aussendarstellung via Facebook sei "in", "hipp", zeitgemäß usw.
Bedenken sie aber doch bitte die Motivation von Facebook und welche Interessen dahinter stehen...
Bedenke: Nicht alles was möglich ist muss auch gleich sinnvoll sein.
Ehrlich? Arbeitnehmer werden also mit Brandzeichen versehen?
Und das soll normal sein?
Sicherlich mag das professionell aussehen so eine Facebook-Seite, die das Unternehmen präsentiert. Allerdings ist das nicht so schwer zu bewertkstelligen und ich würde nicht wirklich behaupten, dass da wirklich mit etwas bewegt wird. Ich habe mir verschiedenste Facebook-Seiten von Unternehmen angeschaut und der Verkehr/Zuspruch auf diesen Seiten ist wirklich dürftig, wobei es vielleicht auch die ein oder andere Ausnahme geben kann! Insgesamt aber denke ich, dass Facebook nur etwas für Privatpersonen geignet ist oder eben für Personen, die im öffentlichen Leben stehen, und Kontakt zu ihrer Anhängerschaft halten wollen. Man schaue sich nur mal die Facebook-Seite von Felix Magath an! Das ist ein sinnvoller Einsatz von Facebook, wo auch wirklich Gedanken ausgetauscht werden. Meiner Ansicht nach ist das für Unternehmen reine Zeitverschwendung und dann auch noch Fotos von Firmenfeiern da rein zu stellen und sich schriftliche Genehmigungen für die zur Schaustellung der Mitarbeiter einzuholen ist irgendwo albern und macht nicht besonders viel Sinn. Es ist doch nur Facebook, was mal ein Student entworfen hatte um weibliche Personen bewerten zu lassen. Es ist auch nur das Facebook, was viele Privatpersonen benutzen um Bilder, Videos und oberflächliche Gedanken auszutauschen. Mehr ist es einfach nicht!
Nun, aus technischer Sicht ist es eine schlechte Lösung, da man sich eben den zahlreichen Fragwürdigkeiten im Datenschutzbereich von Facebook auskennt. Da Facebook Bilder mittlerweile auch mit Gesichtserkennung analysiert, ist so ein Foto mittlerweile auch mehr als nur ein Foto.
Ein Facebookauftritt mit professionell gemachten Bildern ausgewählter Mitarbeiter oder auch Models mag professionell sein.
Facebook anstatt einer Intranetanwendung auf den eigenen Servern für die eher privaten Fotos einer Betriebsfeier zu verwenden, ist hingegen höchst unprofessionell, selbst wenn man diese Praxis juristisch korrekt absichert.
Für viele IT-Laien ist heute eben Facebook das erste, was sie denken, wenn sie Bilder irgendwie weitergeben müssen.
Ich weiß es ist etwas OFF-Topic, aber daß ein Rechtanwalt tatsächlich an AGB noch ein s hängt überrascht mich doch. Sind AGB doch schon Mehrzahl und wäre mit dem 's' quasi Allgemeine Geschäftsbedingungens.
Das schmälert natürlich die Gültigkeit des Ratschlags ansich nicht, jedoch sollte man denken, daß einem Anwalt, der dieses Wort auf einer täglichen Basis benutzt ein solcher Lapsus nicht unterläuft. Ebensowenig wie einem Redakteur, der das Ganze Korrektur liest.
das s als mehrzahl für abkürzungen hat sich schlichtweg etabliert.
verbuche es unter spachentwicklung.
das s als mehrzahl für abkürzungen hat sich schlichtweg etabliert.
verbuche es unter spachentwicklung.
Was es nicht alles gibt. Ich benutze Facebook seit 2008 ausgiebig und mit Firmenprofilen hatte ich bisher trotzdem nichts zu tun. Vielleicht sollten Firmen solche Events einfach mit Profis inszenieren, damit die Transparenz nicht in die Hose geht. Am besten mit ordentlich Likes von der PR-Agentur …
Vielleicht sollte die Zeit mal einen Artikel verfassen zur Nutzung von Facebook durch Unternehmen, denn hier gibt es sehr viel Unsicherheit. Facebook wird längst von Unternehmen genutzt und ist nicht nur das Medium von pubertierenden Egomanen, die ihre Privatsphäre dort begraben.
Facebook soll Unternehmen die Möglichkeit geben, mit den Kunden in einen engeren Kontakt zu treten als über die Internetseite.
Die Fotos sollen auch nicht das Intranet der Firma ersetzen (es gäbe auch die Möglichkeit bei Facebook geschlossene Gruppen anzulegen, in die nur die Mitarbeiter gelangen), sondern die Kunden über die Feier zu informieren. Es ist also ein Marketinginstrument, das große und kleine Unternehmen nutzen.
Die Frage ist also durchaus berechtigt, und die Antwort, so weit ich das beurteilen kann, auch korrekt.
das s als mehrzahl für abkürzungen hat sich schlichtweg etabliert.
verbuche es unter spachentwicklung.
auf Facebook = Streuverluste > Ineffizienz.
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