Ältere Arbeitnehmer: In der Industrie ist für Ältere kein Platz
Die Betriebe kümmern sich kaum um Ältere und vernachlässigen Prävention, stellt eine IG-Metall-Studie fest. Die Gewerkschaft fordert flexible Ausstiegsmöglichkeiten.
Obwohl das durchschnittliche Alter der Belegschaften in deutschen Betrieben steigt, bieten die Unternehmen in der Industrie bislang kaum altersgerechte Arbeitsplätze an. Auch spezielle Programme für Ältere oder Präventivmaßnahmen, die ein gesundes Altern im Job ermöglichen, sind wenig verbreitet. Das stellt eine Studie der IG-Metall fest, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde.
Wie reagieren die Arbeitgeber auf den demografischen Wandel? Zu der Frage hatte die Gewerkschaft mehr als 3.000 Betriebsräte unter ihren Mitgliedern befragt. Das Ergebnis fiel ernüchternd aus: Industriebetriebe beschäftigen überhaupt nur wenige Mitarbeiter nahe dem Rentenalter. Lediglich 3,8 Prozent der Beschäftigten in der Branche sind über 60 Jahre, nur ein Prozent über 63 Jahre alt.
Das widerspricht dem allgemeinen Trend. Jüngst erst hatte eine IAB-Studie festgestellt, dass der Anteil der über 60-jährigen Beschäftigten in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren im Allgemeinen gestiegen ist. Das gilt allerdings vor allem für Branchen, in denen die Arbeitnehmer nicht stark von körperlicher Arbeit und Schichtdiensten betroffen sind.
Den Industriebeschäftigten machen vor allem verschleißende Arbeitsbedingungen mit Nachtschichten und starker körperlicher Belastung zu schaffen. Aus gesundheitlichen Gründen steigen viele schon mit Ende 50 aus dem Job aus. 80 Prozent der befragten Betriebsräte gehen davon aus, dass die Mitarbeiter nicht bis zum gesetzlichen Rentenalter arbeiten werden.
Nur ein kleiner Teil der Betriebe bieten der Befragung zufolge eine altersgerechte Arbeitsgestaltung, ergonomisch eingestellte Arbeitsplätze, besondere Schichtmodelle für Ältere und betriebliche Gesundheitsförderung an. Auch altersgemischte Teams oder ein niedrigeres Produktionstempo für Teams mit Älteren werden nur selten eingesetzt. In gerade einmal drei Prozent der Unternehmen werden für die Beschäftigten über 55 Jahren Weiterbildungsprogramme angeboten. Nicht einmal jedes dritte Unternehmen betreibe eine mittelfristige Personalplanung, stellt die Studie fest.
Betriebsräte kritisieren mangelndes Interesse
Die Betriebsräte beklagen außerdem ein mangelndes Interesse an dem Thema auf Seiten der Arbeitgeber. Bei 90 Prozent der Unternehmen, für deren Beschäftigte die IG Metall zuständig ist, ging die Initiative für das Thema altersgerechte Arbeitsplätze von der Arbeitnehmerseite aus.
Dafür bieten allerdings mehr als die Hälfte der Firmen ihren Beschäftigten Alterszeit an, um früher aus dem Erwerbsleben auszuscheiden. In zwei Dritteln der Unternehmen gibt es überdies eine betriebliche Altersvorsorge. Das federt die finanziellen Einbußen, die Arbeitnehmern bei einem vorzeitigen Renteneintritt entstehen, ordentlich ab. Die Angebote greifen allerdings vor allem für die heute Älteren. Die Generation der ab 1964 Geborenen, die ohnehin erst mit 67Jahren in Rente gehen wird, kann deutlich weniger oft mit einer Betriebsrente rechnen. Lediglich 15 Prozent der mittleren und jungen Generation glaubt überdies daran, dass sie im Alter von der gesetzlichen Rente über die Runden kommen kann. Erst Recht, wenn sie nicht bis 67 durchhalten.





ständig dieses eklige wort. wie sehr soll man sich noch verdrehen. am besten schlangemensch und dann sich selbst am *rsch lecken können. in den worten volker pispers.
was wir brauchen ist die möglichkeit ehrlich und nach seinen fähigkeiten zu arbeiten. wenn das aufgrund von rationalisierung nicht mehr möglich ist, dann zumindest einen würdevollen umgang mit denjenigen die arbeitslos werden oder schon sind.
Bürostühle für 1,72m grosse Menschen (79,00 Euro), die bis zum völligen Auseinanderfallen genutzt werden, Schreibtische, die scheinbar aus einer Kinderspielgruppe entwendet worden sind, keine Klimaanlagen in absoluten Stah-Glas-Palästen (wenn du einen netten Geschäftsführer hast, wird dann in der Metro ein Ventilator gekauft, denn du dann aber nicht einschalten kannst, weil dein Kollege sofort aber sofort,einen steifen Nacken bekommt), Billigordner, die dir beim Herausholen aus dem Regal ins Gesicht krachen, ja aber immerhin haben wir ja das Rauchverbot dafür bekommen. Daran halten sich die Arbeitgeber immer ! Warum wohl ? Man braucht nicht 60+ zu sein, um keine Lust mehr zu haben, in der Knochenmühle weiterzumachen.
Die Kernaussage dieses Artikels entlarvt dessen Absicht: Nur 3,8 % der jetztigen Arbeitnehmer im IG Metall betreuten Bereich sind über 60 Jahre. Wieviele sind das in ganzen Zahlen? Was also wird gefordert? Eine Änderung der Haltung der Arbeitgeber für die Arbeitnehmer, die demnächst über 60 Jahre sein werden? Oder ist es wieder diese unmögliche Kampagne , daß man bis zum Lebensende malochen soll? Mir reichts schon lange. Ich bin auf Teilzeit und da bleibe ich. Ich hasse inzwischen diesen Zwang zum Konsumieren und nehme mir jetzt schon die freie Zeit, die man mir demnächst stehlen wird. Das alles kotzt mich an.
bin von 50-60h Woche auf 20 h runter gegangen, In der Hoffnung, so die 14 Jahre bis zur geringen Rente noch zu schaffen, Wir machen bei dem ganzen Scheiß, z.B. 2x im Jahr in eine hässliche Touristenhochburg zu fliegen, jetzt nicht mehr mit. Ich habe weniger als 1 Drittel meines alten Gehaltes jetzt, aber nur so kann man es überhaupt aushalten. Großraumbüros, ständige Unterbrechungen bei der Arbeit, Arbeitsverdichtung und ungeheurer Druck, machen es erforderlich eine Nische zu finden, wenn man nicht völlig durchknallen will.
bin von 50-60h Woche auf 20 h runter gegangen, In der Hoffnung, so die 14 Jahre bis zur geringen Rente noch zu schaffen, Wir machen bei dem ganzen Scheiß, z.B. 2x im Jahr in eine hässliche Touristenhochburg zu fliegen, jetzt nicht mehr mit. Ich habe weniger als 1 Drittel meines alten Gehaltes jetzt, aber nur so kann man es überhaupt aushalten. Großraumbüros, ständige Unterbrechungen bei der Arbeit, Arbeitsverdichtung und ungeheurer Druck, machen es erforderlich eine Nische zu finden, wenn man nicht völlig durchknallen will.
gilt man in Deutschland ab Mitte 30.
Es ist nicht nur in der Industrie kein Platz für Ältere, in den anderen Bereich sieht wahrscheinlich kaum besser aus.
Warum warten bis man mit Mitte 50 "aus gesundheitlichen Gründen" aus dem Job ausgestiegen wird?
Wer kann der geht und der Anteil derjenigen die wieder nach Deutschland zurückkommen wird immer weniger.
Es sind viele kleine Tropfen, die nacheinder fallen und später im Rückblick wird man feststellen, das die vielen Tropfen zu einem großen Fluß geworden sind, der über die Deutschen Grenzen fließt.
"4. Als "Ältere Arbeitnehmer.."
gilt man in Deutschland ab Mitte 30.
Es ist nicht nur in der Industrie kein Platz für Ältere, in den anderen Bereich sieht wahrscheinlich kaum besser aus."
Na ja, nun übertreiben Sie mal nicht. Es gilt wohl eher Mitte 40, wobei es sich tendenziell immer weiter nach oben verschiebt. Sicher nicht freiwillig, aber wo es an Bewerbern mangelt, greift man irgendwann eben auch auf die zurück, die nicht zur ersten Wahl zählen, die da heißen, jung, dynamisch, erfahren und billig.
Sicher kommt es auch auf die jeweilige Branche an. In meinem Umfeld (Verkauf, Vertrieb, Consulting) scheint es zumindest so, dass ältere Bewerber durchaus gute Chancen haben. Die Nachfrage von Headhuntern ist da, die Leute kriegen Vorstellungstermine und auch Jobs.
Ich persönlich stehe auf dem Standpunkt, solange wir eine Arbeitslosigkeit von offiziell 2,9 Millionen haben, ca. 1 Millionen sich unterbeschäftigt fühlen und gerne mehr arbeiten würden (da Teilzeit, befristet, Minijob und ähnliches), scheint kein echter Mangel an Fachkräften zu sein und dem Begehren der Wirtschaft, die Schleußen für ausländische Fachkräfte zu öffnen, sollte man nicht nachkommen. Fachkräfte sind genug vorhanden, man muss nur wollen. Die Wirtschaft jammert immer, denn Jammern gehört zum Standardreportiere des Kaufmanns.
Und übrigens gilt das auch für die Gegenseite, die Gewerkschaften. Auch die übertreiben gerne, aber das gehört wohl dazu, um sich irgendwo in der Mitte treffen zu können.
"4. Als "Ältere Arbeitnehmer.."
gilt man in Deutschland ab Mitte 30.
Es ist nicht nur in der Industrie kein Platz für Ältere, in den anderen Bereich sieht wahrscheinlich kaum besser aus."
Na ja, nun übertreiben Sie mal nicht. Es gilt wohl eher Mitte 40, wobei es sich tendenziell immer weiter nach oben verschiebt. Sicher nicht freiwillig, aber wo es an Bewerbern mangelt, greift man irgendwann eben auch auf die zurück, die nicht zur ersten Wahl zählen, die da heißen, jung, dynamisch, erfahren und billig.
Sicher kommt es auch auf die jeweilige Branche an. In meinem Umfeld (Verkauf, Vertrieb, Consulting) scheint es zumindest so, dass ältere Bewerber durchaus gute Chancen haben. Die Nachfrage von Headhuntern ist da, die Leute kriegen Vorstellungstermine und auch Jobs.
Ich persönlich stehe auf dem Standpunkt, solange wir eine Arbeitslosigkeit von offiziell 2,9 Millionen haben, ca. 1 Millionen sich unterbeschäftigt fühlen und gerne mehr arbeiten würden (da Teilzeit, befristet, Minijob und ähnliches), scheint kein echter Mangel an Fachkräften zu sein und dem Begehren der Wirtschaft, die Schleußen für ausländische Fachkräfte zu öffnen, sollte man nicht nachkommen. Fachkräfte sind genug vorhanden, man muss nur wollen. Die Wirtschaft jammert immer, denn Jammern gehört zum Standardreportiere des Kaufmanns.
Und übrigens gilt das auch für die Gegenseite, die Gewerkschaften. Auch die übertreiben gerne, aber das gehört wohl dazu, um sich irgendwo in der Mitte treffen zu können.
"4. Als "Ältere Arbeitnehmer.."
gilt man in Deutschland ab Mitte 30.
Es ist nicht nur in der Industrie kein Platz für Ältere, in den anderen Bereich sieht wahrscheinlich kaum besser aus."
Na ja, nun übertreiben Sie mal nicht. Es gilt wohl eher Mitte 40, wobei es sich tendenziell immer weiter nach oben verschiebt. Sicher nicht freiwillig, aber wo es an Bewerbern mangelt, greift man irgendwann eben auch auf die zurück, die nicht zur ersten Wahl zählen, die da heißen, jung, dynamisch, erfahren und billig.
Sicher kommt es auch auf die jeweilige Branche an. In meinem Umfeld (Verkauf, Vertrieb, Consulting) scheint es zumindest so, dass ältere Bewerber durchaus gute Chancen haben. Die Nachfrage von Headhuntern ist da, die Leute kriegen Vorstellungstermine und auch Jobs.
Ich persönlich stehe auf dem Standpunkt, solange wir eine Arbeitslosigkeit von offiziell 2,9 Millionen haben, ca. 1 Millionen sich unterbeschäftigt fühlen und gerne mehr arbeiten würden (da Teilzeit, befristet, Minijob und ähnliches), scheint kein echter Mangel an Fachkräften zu sein und dem Begehren der Wirtschaft, die Schleußen für ausländische Fachkräfte zu öffnen, sollte man nicht nachkommen. Fachkräfte sind genug vorhanden, man muss nur wollen. Die Wirtschaft jammert immer, denn Jammern gehört zum Standardreportiere des Kaufmanns.
Und übrigens gilt das auch für die Gegenseite, die Gewerkschaften. Auch die übertreiben gerne, aber das gehört wohl dazu, um sich irgendwo in der Mitte treffen zu können.
bin von 50-60h Woche auf 20 h runter gegangen, In der Hoffnung, so die 14 Jahre bis zur geringen Rente noch zu schaffen, Wir machen bei dem ganzen Scheiß, z.B. 2x im Jahr in eine hässliche Touristenhochburg zu fliegen, jetzt nicht mehr mit. Ich habe weniger als 1 Drittel meines alten Gehaltes jetzt, aber nur so kann man es überhaupt aushalten. Großraumbüros, ständige Unterbrechungen bei der Arbeit, Arbeitsverdichtung und ungeheurer Druck, machen es erforderlich eine Nische zu finden, wenn man nicht völlig durchknallen will.
Mythen der Arbeitswelt - Unternehmer vergessen Nach zu denken!!!!!!!!
Es ist eine lächerliche Diskussion über die sogenannten Alten. Manche Person in einem Alter von 70 oder 80 Jahren weisen eine Fitness auf wo junge Menschen schon als sogenanntes Alterchen durchs Leben laufen - ich meine damit einen schon größeren Teil des Alters ab 40 und Aufwärts. Im hohen Alter ist die erarbeite Reife und Vielfalt des Arbeits - Handlungs - Managements in den Arbeitsebenen entscheidend. Hier hat der junge aufstrebende Mitarbeiter (auf welcher Ebene auch immer) Schwierigkeiten diese Gelassenheit des Einsatzes auf zu zeigen. Schnelligkeit bedeutet nicht klare und saubere Handlungsumsetzung. Ich würde mich freuen, wenn Unternehmer im Arbeitsprozess Alt und Jung auf gleicher Arbeitsebene zulassen würden. Hier liegt ein explosives positives Handlungspotential, die den Unternehmen Großes erwarten lassen kann. Lohn sollte nicht zur Sachdiskussion ausarten - es lenkt vom eigentlichen Thema ab - dem Erfolg für das Unternehmen.
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