Hundefriseur : Beautybehandlung für Hasso
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Magere Jobaussichten

Für die Arbeit benötigt es sehr viel Geduld und Ruhe. Auch müssen Hundefriseure selbstsicher auftreten, weil Hunde sofort erkennen, ob jemand Angst hat – und darauf entsprechend reagieren. Gearbeitet wird überwiegend im Stehen. Eine gewisse körperliche Belastbarkeit ist daher nötig. Und auch der Umgang mit den Besitzern der Tiere erfordert oft Fingerspitzengefühl.

"Man muss viel mit den Kunden reden und erklären, was man tut", sagt Kluge. Dies sei, so die Hundefriseurin, nicht immer einfach. Oft fehle seitens der Besitzer schlicht das erforderliche Wissen über das eigene Tier. Falsches Futter oder nicht gerade tierfreundliche Vorstellungen über das modische Erscheinungsbild der Vierbeiner machen es der Hundefriseurin manchmal nicht ganz leicht.

Die Jobaussichten sind nur mäßig. Die Branche sei klein, Jobs im Angestelltenverhältnis kaum vorhanden, sagt Kluge. Erst wenn der eigene Salon einige Stammkunden gefunden habe, komme man gut über die Runden. Dennoch wiege ein Aspekt ihres Berufes alle negativen Seiten auf. "Für mich gibt es nichts Schöneres, als mich den ganzen Tag mit Haustieren aller möglichen Rassen beschäftigen zu dürfen."

  • Gehalt: variiert;
  • Ausbildung: keine Ausbildung vorgeschrieben;
  • Arbeitszeit: variiert;
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Kommentare

4 Kommentare Kommentieren

eine echte Alternative

im Bereich Tierpflege.

Wenn das jemand mit Herzblut startet als kleines eigenes Geschäft, vielleicht am Anfang noch Spaziergänge mit anbietet oder kurze Betreuungen und ein paar edle Zubehörteile mit vermarketet wird das etwas mit Zukunft.

Und eine Zukunft in einem so schönen Bereich dürfte für jede/n Hundeliebhaber/in doch eine ausgezeichnete Perspektive sein.