Sexismus Wie man sich würdevoll gegen Herrenwitze wehrt
Anzügliche Sprüche, gierige Blicke – die Grenze zur sexuellen Belästigung ist schnell erreicht. Wir zeigen, wie Frauen auf Übergriffe reagieren können. Von Tina Groll
So gut wie jede Frau, die an einer männlich dominierten Runde abends an der Bar teilgenommen hat, kennt sie: die Kurz-vor-Mitternacht-schmutzige-Witze-Phase. Männer machen gegenüber Frauen zweideutige, anzügliche Bemerkungen, die oft als Kompliment getarnt und doch eindeutig Übergriffe sind. Der öffentliche Aufschrei, den mehrere junge Journalistinnen derzeit wagen, indem sie über verbale Grenzüberschreitungen männlicher Politiker berichten, bringt eine Debatte in Gang, die überfällig ist. Ist der Herrenwitz noch gesellschaftsfähig? Was ist eigentlich so schlimm an zweideutigen Anspielungen? Und wo verläuft die Grenze zur sexuellen Belästigung?
Gesetzlich klar ist: Auch Worte können sexuelle Belästigung sein. Seit dem Jahr 2006 regelt das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG) das Thema. Paragraf 3 Abs. 4 des AGG definiert sexuelle Belästigung als ein unerwünschtes, sexuell bestimmtes Verhalten, das bezweckt oder bewirkt, dass die Würde der betreffenden Person verletzt wird. Dazu gehören auch Äußerungen, Gesten, Blicke und körperliche Berührungen. Schon Bemerkungen sexuellen Inhalts sind damit als Belästigung zu werten.
Allerdings – und das ist für viele Betroffene eine Herausforderung – muss die betroffene Person erkennbar zeigen, dass sie solches Verhalten ablehnt. Das heißt konkret: Sie muss sagen, dass sie das Verhalten des Täters als unangemessen und verletzend empfindet und ihn sofort auffordern, es zu unterlassen.
Fehlverhalten nicht tolerieren
Die Herausforderung ist, dies auch zu tun, wenn die Bemerkung vermeintlich harmlos war und von vielen Zeugen nicht als Belästigung aufgefasst wurde. Wenn das Fehlverhalten toleriert wird, kann sich auch nichts ändern. Und das hat gesamtgesellschaftliche Folgen.
- AGG
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Das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG) soll Menschen schützen, die aufgrund der ethnischen Herkunft oder aus rassistischen Gründen, aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Religion oder Weltanschauung, aufgrund einer Behinderung, ihres Alters oder ihrer sexuellen Identität Benachteiligungen erfahren. Es schafft die rechtliche Grundlage, wonach Diskriminierung verboten ist.
Hauptsächliche Anwendung findet das AGG in der Arbeitswelt. Das bezieht beispielsweise Auswahlkriterien bei Bewerbungsverfahren, berufliche Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die Höhe der Arbeitsvergütung mit ein. Darüber hinaus gilt das Gesetz auch für Situationen im Alltag, in denen Diskriminierung stattfinden kann, beispielsweise bei Einkäufen, Gaststätten- oder Diskothekenbesuchen, sowie bei Rechts-, Versicherungs- und Bankgeschäften.
- Antidiskriminierungsstelle
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Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) ist eine unabhängige Anlaufstelle für Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind. Sie wurde 2006 eingerichtet, nachdem das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft getreten war.
Zu den Aufgaben der ADS zählt:
- über Ansprüche zu informieren
- Möglichkeiten des rechtlichen Vorgehens zum Schutz vor Benachteiligungen aufzuzeigen
- Beratungen durch andere Stellen zu vermitteln
- eine gütliche Einigung zwischen den Beteiligten anzustreben.
Außerdem macht die ADS Öffentlichkeitsarbeit, führt wissenschaftliche Untersuchungen durch und schreibt Berichte an den Deutschen Bundestag, die einen Überblick über Benachteiligungen geben und Empfehlungen beinhalten.
- Hilfe
Wer Opfer von Diskriminierung geworden ist, kann den Fall bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes unter der Hotline 030 / 18 555 / 1865 oder per Kontaktformular melden.
- Diversity
Diversity-Management ist ein Konzept, das die Vielfalt der Belegschaft berücksichtigt (z.B. Geschlecht, Alter, Behinderung, Ethnie, Religion, sexuelle Orientierung, Lebensstil, biografischer Background), sie explizit fördert und wertschätzt.
Was in der Theorie einfach klingt, ist in der Praxis oft schwer. Gerade beim Networking an der Bar, wenn die Atmosphäre ungezwungen ist, erfordert es Mut, dem eigenen Gefühl zu vertrauen, dass mit einer Bemerkung gerade eine Grenze überschritten wurde. Das ist besonders schwer, wenn eine Frau allein unter vielen Männern ist und auch noch deutlich jünger. Richtig herausfordernd wird es, wenn andere Frauen Zeuginnen der Situation sind und den entsprechenden Witz nicht als Beleidigung auffassen. Juristisch kann nur im Einzelfall geklärt werden, welche Bemerkung die Würde des Opfers herabsetzt und welche zwar eine erotische Konnotation hat, aber ebenso gut als Kompliment verstanden werden kann. Es ist also ziemlich heikel.
In der Regel bauen sich Situationen, in denen es zu Grenzüberschreitungen kommt, langsam auf. Eine berufliche Veranstaltung klingt gemütlich beim abendlichen Come Together mit Alkohol aus. Die Stimmung wird ungezwungen, die Gespräche privater. Jetzt geht es um Politik oder Fußball, nun werden Kontakte geknüpft und Geschäfte angebahnt. Ein beliebter Karrieretipp für Frauen ist, bei diesem Netzwerken mitzumachen und sich nicht nach dem offiziellen Teil zu verabschieden – schließlich geht es jetzt um die Karriere.
Kommt es dabei zu einer verbalen Grenzüberschreitung, muss sich das Opfer oft vorwerfen lassen, es habe selbst mitgemacht. Viele Frauen trauen sich deshalb nicht, den Sexismus auch als solchen zu benennen. Sie ärgern sich im Stillen, sind sprachlos oder schämen sich. Doch genau das ist der Fehler. Denn oft wird so eine Spirale in Gang gesetzt: Die ersten Bemerkungen sind harmlos, dann kommen die harten Sprüche, am Ende manchmal Grapschen oder Tätscheln.

Dem Sexismus in der Arbeitswelt begegnet man am effektivsten, indem man die Tat sofort benennt und den Täter auffordert, die Übergriffe umgehend zu unterlassen. Und zwar so kurz und konkret wie möglich. "Lassen Sie das Tätscheln!" ist besser als "Hören Sie damit auf!". Auch Sätze wie "Ich möchte nicht von Ihnen angefasst werden!" oder "Hören Sie sofort auf, auf meine Brüste zu starren!" können wirkungsvoll sein.
Auch kann es helfen, sich sofort an andere zu wenden: "Dieser Mann hier hat mir an den Po gefasst!" Ein solcher Satz, laut ausgerufen, dürfte den Grapscher daran hindern, eine solche Tat nochmals zu wiederholen. Opfer sollten deutlich machen, dass eine Wiederholung Konsequenzen hat. Der Vorteil an dieser Strategie: Sie stoppt sofort die Situation. Und Frauen kommen aus der passiven Opferrolle heraus. Sie verteidigen sich aktiv.
- Datum 25.01.2013 - 17:12 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Die feinen Herren in trunkener Männergesellschaft kennen meist nur zwei Aktivitäten:
Prahlen oder Prügeln.
Ersteres endet beim Thema "Frauen" dann im sog. Herrenwitz. Dass es sich dabei um zotige Dominanzphantasien handelt ist nicht verwunderlich, werden damit doch subjektiv reale Unterlegenheiten kompensiert. Damit es sich gescheit anhört wird aus dem Komplex dann der "Herrenwitz".
will man leicht nach bildungsunten abschieben (das bestätigt auch Kommentar 239)
Intelligent ist das nicht, genausowenig, Bildungsgefälle als Machtsicherung zu nutzen.
... das formt das Bild Deutschlands im Umland (mit Witz?)
... bleibt die Frage nach den Ursachen dieser Verwicklung ...
mfg Blödchen
ich vermute, wir reden aneinander vorbei.
Dass mein Kommentar mittlerweile von der Redaktion entfernt wurde, weil er weniger am Artikelthema orientiert war, als vielmehr an Witzen und "unserer" offensichtlichen Schwierigkeit damit umzugehen, bestärkt die Annahme.
Dennoch Danke für Ihre Antwort.
MfG, dummchen, klugschieter, banause, oberlehrer, freund, helferlein und weitere namen, je nach Laune der Leute. :)
ich vermute, wir reden aneinander vorbei.
Dass mein Kommentar mittlerweile von der Redaktion entfernt wurde, weil er weniger am Artikelthema orientiert war, als vielmehr an Witzen und "unserer" offensichtlichen Schwierigkeit damit umzugehen, bestärkt die Annahme.
Dennoch Danke für Ihre Antwort.
MfG, dummchen, klugschieter, banause, oberlehrer, freund, helferlein und weitere namen, je nach Laune der Leute. :)
...da steht nämlich:
"All dies gilt natürlich auch für Männer, die sich von Frauen bedrängt fühlen. Schließlich gibt es auch Chefinnen und Kolleginnen, die ihren männlichen Mitarbeitern verbal oder auch körperlich zu nahe kommen. Für die betroffenen Männer ist dies ebenfalls eine schwierige Situation. Meist wird ihnen nicht geglaubt oder ihnen wird sogar die Männlichkeit abgesprochen ("Ein echter Mann kann sich schließlich wehren!")."
Habe ich von meiner Frau gesprochen (die es nicht gibt)? Habe ich davon gesprochen, dass es mir generell und in jedem Fall unangenehm wäre? Es geht um ungefragtes Indenschrittfassen durch Frauen, von denen ich das nicht möchte - was für Sie ja (als verheiratetem Mann) undenkbar zu sein scheint. Ich möchte mich auch entschuldigen, falls ich Ihre erotischen Fantasien herabgewürdigt habe; vielleicht sollten Sie es wirklich mal mit Karneval versuchen.
Ich habe kurz die Männer eingeschätzt und gehandelt, wie es mir am effektivsten erschien.
Ein ruhiges, aufklärendes Gespräch wäre eine schöne Lösung, ist aber i.d.R. illusorisch. Das setzt auch einen gewissen Horizont voraus, den ich bei zwei jungen Männern mit, milde ausgedrückt, bildungsfernem Hintergrund, nicht sah. Die U-Bahn ist vermutlich 100x um die Stadt gefahren, ehe da vielleicht mal ein Funken Einsicht auftaucht.
Solche Männer haben sadistischen Spaß daran, ihre Opfer mit sexuellen Aufforderungen einzuschüchtern und explodieren sehr schnell, wenn sie sich in ihrer "männlichen Potenz" angegriffen fühlen.
Ich sah keine Notwendigkeit, mich selbst in mögliche Unannehmlichkeiten zu bringen - mit Hilfe der Umstehenden ist ja seltenst zu rechnen. Ich wurde schon auf offener Straße von einem Mann begrapscht und weggezerrt, während die Passanten trotz Hilferuf unbeeindruckt weitergingen. Ich bin allerdings, zumindest einem einzelnen Mann ggü., wehrhaft (ich hoffe, die Hodenprellung hat ihm noch lange weh getan).
Ich bin Pragmatikerin, ich wollte der Sache möglichst schnell ein Ende setzen und das Mädchen da weg haben, nicht Seelsorgerin für zwei Schmeißfliegen spielen.
für die Sie sich rechtfertigen
möge Ihnen Wohlwollen begegnen,
für Ihre Seelensorge
vielleicht die Chance, eine Wiederholung zu vermeiden?
für die Sie sich rechtfertigen
möge Ihnen Wohlwollen begegnen,
für Ihre Seelensorge
vielleicht die Chance, eine Wiederholung zu vermeiden?
"Männer machen gegenüber Frauen zweideutige, anzügliche Bemerkungen, die oft als Kompliment getarnt und doch eindeutig Übergriffe sind. "
Also ich finde es schon sehr grenzwertig, anzügliche Bemerkungen oder einen Blick, als Übergriff zu definieren.
Wie bitte rechtfertigen Sie es, so etwas als Übergriff zu werten und dann im nächsten Satz den Tatbestand des § 3 IV AGG zu eröffnen?
Und dass die betroffene Person , erkennbar zeigen muss, dass sie ein solches Verhalten ablehnt, ist ja wohl eine mehr als notwendige Einschränkung. Sonst wäre der Willkür im Umgang mit dem Begriff Sexismus Tür und Tor geöffnet.
Obwohl man in dieser Diskussion ja wieder bemerken kann, wie inflationär selbst mutmaßlich betroffene Personen mit den Begriff Sexismus vor sich hertreiben.
http://www.spiegel.de/pan...
Ich wollte mit keinem Wort die Belästigung von Männern rechtfertigen. Im Gegenteil. Kein Karneval der Welt rechtfertigt sexuelle Übergriffe auf wen auch immer.
Ich wollte nur indirekt darauf hinweisen, dass beim Karneval anscheinend alle Regeln des Zusammenlebens aufgehoben werden. Auch von Frauen. Und somit ein Missbrauch des Karnevals von einer breiten Masse der Gesellschaft geduldet wird.
Tatsächlich, da habe ich Sie wohl falsch verstanden. Sie haben recht, im Karneval kann man viel lernen: da werden die Regeln des Zusammenlebens aufgehoben. Was ausgedehnte Erkenntnisse über menschliches Verhalten ermöglicht. Während man anläßlich einschlägiger Diskussionsforen beim „Spiegel“ und (moderationsoptimiert) bei der „Zeit“ den Eindruck gewinnen muß, die Sexismusdebatte sei auf einem guten Weg und die schmierige Annäherungen eines alternden Politikers wären bereits das Ende der sexistischen Fahnenstange, lehrt der Karneval ganz Anderes.
Wie ich schon schrieb gehe ich davon aus, daß unter Alkoholeinfluß oder Karnevalsenthemmung nur Verhaltensweisen Freiheit erlangen, die in den Karnevalsjecken ganzjährig vorhanden sind. Zu allem, was im Karneval an sexualisierter Selbstdarstellung, Anzüglichkeiten, Herren- wie Damenwitzen, und handfesten Übergriffen zum Vorschein kommt, muß es Wünsche und Bedürfnisse geben, die im Rest des Jahres nur nicht ausgelebt werden. Und bevor hier jemand auf die schäbige Idee kommt, den rheinischen Karneval zu verdammen: Rheinländer leben das wenigstens einmal im Jahr aus und sind vielleicht deshalb im Rest des Jahres umgänglicher.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf rein provokative und unterstellende Beiträge. Danke, die Redaktion/jz
Tatsächlich, da habe ich Sie wohl falsch verstanden. Sie haben recht, im Karneval kann man viel lernen: da werden die Regeln des Zusammenlebens aufgehoben. Was ausgedehnte Erkenntnisse über menschliches Verhalten ermöglicht. Während man anläßlich einschlägiger Diskussionsforen beim „Spiegel“ und (moderationsoptimiert) bei der „Zeit“ den Eindruck gewinnen muß, die Sexismusdebatte sei auf einem guten Weg und die schmierige Annäherungen eines alternden Politikers wären bereits das Ende der sexistischen Fahnenstange, lehrt der Karneval ganz Anderes.
Wie ich schon schrieb gehe ich davon aus, daß unter Alkoholeinfluß oder Karnevalsenthemmung nur Verhaltensweisen Freiheit erlangen, die in den Karnevalsjecken ganzjährig vorhanden sind. Zu allem, was im Karneval an sexualisierter Selbstdarstellung, Anzüglichkeiten, Herren- wie Damenwitzen, und handfesten Übergriffen zum Vorschein kommt, muß es Wünsche und Bedürfnisse geben, die im Rest des Jahres nur nicht ausgelebt werden. Und bevor hier jemand auf die schäbige Idee kommt, den rheinischen Karneval zu verdammen: Rheinländer leben das wenigstens einmal im Jahr aus und sind vielleicht deshalb im Rest des Jahres umgänglicher.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf rein provokative und unterstellende Beiträge. Danke, die Redaktion/jz
Mit überhören oder nicht bemerken werden Sie Äußerungen wie die Brüderles nicht vermeiden. Wandelnde Herrenwitze weder es nicht bemerken, wenn Sie etwas zu verstehen geben anstatt es deutlich zu sagen. Und der Tritt mit Highheels auf die Füße ist sicherlich kein Ausdruck, daß sie drüber steht. Der Tritt mag der Frau kathartisch helfen, dem Mann vermittelt er nicht außer Schmerz.
" Der Tritt mag der Frau kathartisch helfen, dem Mann vermittelt er nicht außer Schmerz."
Und das reicht auch in einer solchen Situation, denn damit ist sie beendet.
Ich sehe keinen Grund und auch keine positive Perspektive darin, sich als Frau in einer solchen Situation irgendwelchen Wortwechseln, schlimmstenfalls Diskussionen, hinzugeben. Einsicht beim Gegenüber wird nur im exotischsten Fall eintreten. Und letztendlich billigt man dieser Situation dann eine Wichtigkeit zu, die sie einfach nicht haben darf.
Umdrehen und gehen, ob mit oder ohne Absatz, den Typen einfach stehen lassen - ist meiner Meinung nach immer noch das wirksamste Mittel. Nicht nur, weil frau sich damit aus der Ekelzone bringt, sondern auch, weil den Mann das Stehengelassenwerden mehr beeindrucken wird, als irgendwelche "hören Sie damit auf"-Sprüche.
Das gilt übrigens auch für Männer, die von Frauen belästigt werden!
" Der Tritt mag der Frau kathartisch helfen, dem Mann vermittelt er nicht außer Schmerz."
Und das reicht auch in einer solchen Situation, denn damit ist sie beendet.
Ich sehe keinen Grund und auch keine positive Perspektive darin, sich als Frau in einer solchen Situation irgendwelchen Wortwechseln, schlimmstenfalls Diskussionen, hinzugeben. Einsicht beim Gegenüber wird nur im exotischsten Fall eintreten. Und letztendlich billigt man dieser Situation dann eine Wichtigkeit zu, die sie einfach nicht haben darf.
Umdrehen und gehen, ob mit oder ohne Absatz, den Typen einfach stehen lassen - ist meiner Meinung nach immer noch das wirksamste Mittel. Nicht nur, weil frau sich damit aus der Ekelzone bringt, sondern auch, weil den Mann das Stehengelassenwerden mehr beeindrucken wird, als irgendwelche "hören Sie damit auf"-Sprüche.
Das gilt übrigens auch für Männer, die von Frauen belästigt werden!