Arbeitgeber dürfen bei der Zahlung von Betriebsrenten auf einer mindestens 15-jährigen Betriebszugehörigkeit bestehen. Eine derartige Bestimmung verstoße nicht gegen das Diskriminierungsverbot wegen des Alters, urteilte das Bundesarbeitsgericht am Dienstag in Erfurt (3 AZR 100/11). Damit scheiterte eine Frau auch in der dritten Instanz mit ihrer Klage, die bei der Einführung der Betriebsrente in ihrem Unternehmen bereits zu alt war, um auf eine 15-jährige Betriebszugehörigkeit zu kommen.

Die Klägerin hielt eine 15-jährige Betriebszugehörigkeit bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze für willkürlich. Das sahen die Bundesrichter anders. Weil Betriebsrenten eine freiwillige Arbeitgeberleistung seien, könne er grundsätzlich auch die Kriterien dafür festlegen, hieß es in der Urteilsbegründung.