UrteilVerletzung in der Raucherpause ist kein Arbeitsunfall

Wer sich in der Raucherpause während der Arbeit verletzt, erleidet keinen Arbeitsunfall. Denn Rauchen sei Privatsache, urteilte das Berliner Sozialgericht.

Sturz in der Raucherpause – wem das passiert, hat nach einem Urteil des Berliner Sozialgerichts zwar Pech gehabt, aber keinen Arbeitsunfall. Das teilte das Gericht am Dienstag mit. Damit gebe es auch keinen Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Das Rauchen sei eine persönliche Angelegenheit ohne sachlichen Bezug zur Berufstätigkeit, entschieden die Richter.

Mit dem Urteil vom 23. Januar wurde die Klage einer Pflegehelferin aus einem Berliner Seniorenheim abgewiesen, die Zahlungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung erzwingen wollte (S 68 U 577/12). Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Anzeige
Zur Startseite
 
Leserkommentare

Wegen des Relaunches steht die Kommentarfunktion gegenwärtig einigen Nutzern nicht zur Verfügung.

  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, tgr
  • Schlagworte Arbeitsunfall | Gericht | Richter | Unfallversicherung
  • Neu auf ZEIT ONLINE
    1. Neu im Ressort Karriere
      1. Anzeige
      2. Anzeige
        • Will den dritten Ironman in unter 12 Stunden schaffen: Christian Troger wurde nur mit einem Bein geboren.

          Motivation"Ein Traum ist kein Ziel"

          Christian Troger wurde ohne linkes Bein und linke Hüftpfanne geboren. Heute läuft er den Ironman und hält Vorträge vor Führungskräften. Was können Chefs von ihm lernen?

        • Nicht einmal ein Prozent der US-Amerikaner nimmt mehr als 25 Tage Urlaub im Jahr.

          StudieBloß nicht auf Urlaub verzichten!

          In Japan gibt es nur fünf gesetzliche Urlaubstage, 70 Prozent der Amerikaner haben nicht mehr als 15 Tage frei. Dabei zeigen Studien, wie wichtig genug Erholung ist.

      3. Anzeige
      4. ARTIKEL ZUM THEMA Beruf IM RÜCKBLICK
        April | März | Februar | Januar
      Service