Karriere: Vier von zehn Frauen bereuen Elternzeit
Eine Babypause empfinden viele Frauen als Nachteil für die eigene Karriere: Das zeigt eine Umfrage für das Familienministerium. Besonders unzufrieden sind Teilzeitkräfte.
© Andreas Wrede/dpa

Frau mit Kinderwagen
Vier von zehn Frauen bedauern es im Nachhinein, Elternzeit in Anspruch genommen zu haben. Das geht aus einer unveröffentlichten Elternumfrage des Familienministeriums hervor, aus der die Welt am Sonntag zitiert.
Demnach stellen 38 Prozent der Teilnehmerinnen an der Studie negative Auswirkungen der Babypause auf das berufliche Fortkommen fest. Bei den Männern sind es 28 Prozent. Insgesamt wurden knapp 4.000 Mütter und Väter zwischen Ende Januar und Mitte Februar befragt.
Besonders groß ist die Unzufriedenheit bei Teilzeitkräften: Die meisten jungen Eltern fühlen sich laut der Umfrage zwar von ihren Chefs unterstützt, wenn es um eine Reduzierung der Arbeitszeit geht. Doch fast vier von zehn Teilzeitbeschäftigten gaben an, sie hielten verringerte Arbeitszeiten aus Karrieregründen für problematisch.
Gute Noten für Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Im Großen und Ganzen zeigen sich die jungen Eltern der Umfrage zufolge aber überraschend zufrieden mit den Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, wie die Zeitung berichtet. Vier von fünf Befragten geben demnach an, dass es in ihren Firmen als unproblematisch erachtet werde, Elternzeit in Anspruch zu nehmen.
Fast 80 Prozent hätten zudem angegeben, die Länge der Arbeitszeit in Absprache mit dem Vorgesetzten flexibel verändern zu können.









Die Kommentare weisen ja bereist auf die grundlegende Schwäche des Artikels hin. Erstaunlich ist, dass der Artikel fast wortgleich in Spiegel und Zeit gebracht wird oder - besser - plagiiert wird. Gibt es eine Qualitätssicherung in den vermeintlichen Qualitätsblättern oder bezieht sich die nur auf selbst geschriebene Artikel?
In letzter Zeit, kam es häufiger vor, dass sich Artikel beider Publikationen bis auf wenige Wörter glichen. Ich nehme an, diese stammen von freien Autoren/Publizisten. Eine regere Teilnahme der Autoren im Kommentarbereich wäre sicherlich wünschenswert.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass in meinem persönlichen Freundeskreis die Elternzeit rege in Anspruch genommen wird. Hauptsächlich aber von Männern. Negative Stimmen habe ich aber von noch niemandem gehört.
In letzter Zeit, kam es häufiger vor, dass sich Artikel beider Publikationen bis auf wenige Wörter glichen. Ich nehme an, diese stammen von freien Autoren/Publizisten. Eine regere Teilnahme der Autoren im Kommentarbereich wäre sicherlich wünschenswert.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass in meinem persönlichen Freundeskreis die Elternzeit rege in Anspruch genommen wird. Hauptsächlich aber von Männern. Negative Stimmen habe ich aber von noch niemandem gehört.
Mal wieder ein nichtssagender Artikel. Wie lang haben die Frauen und Männer denn Elternzeit genommen?
Kinder brauchen nun mal die ersten Jahre mehr Aufmerksamkeit. Wer damit ein Problem hat sollte es unterlassen Kinder in die Welt zu setzen.
Ja so ein Baby ist schon ein Karrierekiller für uns Frauen. Ein Kindergartenkind, das ständig neue Krankheiten mit nach Hause bringt übrigens auch.
Was will man mit solchen Artikeln eigentlich erreichen? Das wir Frauen überhaupt keine Kinder mehr bekommen?
Warum findet man sich gesellschaftlich eigentlich nicht mit der Tatsache ab, dass die meisten Mütter sehr gerne zuhause bleiben würden, wenn das für sie finanzierbar wäre? Muß man uns Frauen zur Emanzipation zwingen? Und ist das dann überhaupt Emanzipation im eigentlichen Sinne?
Ich habe bei solchen Artikeln immer das Gefühl, das Mütter in eine bestimmte Richtung gedrängt werden sollen: möglich frühe Fremdbetreuung und möglich schnell wieder dem Arbeitgeber zur Verfügung stehen (und nebenbei die Löhne durch das Überangebot an Arbeitnehmern drücken).
Ist dem Autor nicht bekannt, dass Betreuungseinrichtungen Kinder nicht nehmen, die krank sind und dass sich das natürlich auf die "Karriere" auswirkt? Ein Kind behindert immer die Karriere, weil man sich nicht hundertprozentig auf den Beruf konzentrieren kann (es sei denn, man kann sich eine Rund-um-die-Uhr-Kinderfrau leisten).
Liebe Zeit-Redaktion. Machen Sie doch mal eine Umfrage in einem Altersheim unter Frauen, die zugunsten der Karriere auf Kinder und Familie verzichtet haben. Wahrscheinlich liegt dort die Unzufriedenheit mit der eigenen Lebenssituation nahezu bei 100%.
Geld ist eben nicht alles im Leben.....
die altbekannte "Nur-Kinder-machen-wirklich-glücklich-Fraktion". Ich bin zwar noch nicht im Altersheim, aber ich habe mich mein Leben lang bewusst gegen eigene Kinder entschieden. Es war sogar ein Kriterium, überhaupt eine Beziehung einzugehen, nicht dass mir der Typ nach zwei Jahren mit einem Kinderwunsch kommt. Ich bin jetzt altersmäßig raus aus der Nummer, ich bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung, und werde sie auch in 30 Jahren nicht bereuen. Nein, nein und nochmals nein, es will einfach nicht jede Frau ein Kind.
die altbekannte "Nur-Kinder-machen-wirklich-glücklich-Fraktion". Ich bin zwar noch nicht im Altersheim, aber ich habe mich mein Leben lang bewusst gegen eigene Kinder entschieden. Es war sogar ein Kriterium, überhaupt eine Beziehung einzugehen, nicht dass mir der Typ nach zwei Jahren mit einem Kinderwunsch kommt. Ich bin jetzt altersmäßig raus aus der Nummer, ich bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung, und werde sie auch in 30 Jahren nicht bereuen. Nein, nein und nochmals nein, es will einfach nicht jede Frau ein Kind.
Der Aussage meines Vorkommentators kann ich nur zustimmen. Wenn ich meine ehemaligen Kommilitoninnen ansehe, dann stelle ich folgendes fest: während die Männer nach ca. 8 Jahren fast allesamt Abteilungsleiter oder Direktoren sind, sind 80% der Frauen nach wie vor auf Referentenebene. Alle hatten übrigens dieselben Ausgangsvoraussetzungen und jetzt komme mir bitte keiner damit, dass das alles Gender-Opfer seien.
Und dann kommt IN der Babypause die Jammerei, dass das der Karriere schade. Da habe ich mich auch gefragt: welcher Karriere? Die einzige übrigens, die vor dem baby Teamleiterin war, ist es selbst mit Baby immer noch. Überraschung. Und selbst die sagt, dass sie es ok und nachvollziehbar findet, dass sie während der Babyzeit mit 70% Stelle nicht weiter nach oben kommt. Aber sie habe ja auch noch 35 Jahre Zeit.... das nenne ich mal eine gesunde Einstellung.
zufrieden ist, und viele frauen sowieso eine andere lebenskarriere anstreben als sich im buero zu beweisen, dann ist die welt doch eigentlich in ordnung.
weiblichkeit stellt ungefähr 50 % der bevölkerung, wählt cdu oder spd wie die männliche seite auch. also hat man, positiv betrachtet, das erreicht was man bewusst erreichen konnte und wollte?
"Alle hatten übrigens dieselben Ausgangsvoraussetzungen "
Als Ihre Kommilitoninnen mit dem Studium fertig waren, wurden die potentiellen Chefs mit deren Gebährfähigkeit "bedroht". Da nimmt man halt lieber einen jungen Mann und schafft den nach oben. Wenn der "lästige Blagen" in die Welt setzt, dann ist das meistens ( ! ) das Problem des Chefs der Frau . . . und wenn eine kleine Referentin wegfällt, dann fällt das nicht so ins Gewicht. Wer was Anderes behauptet, ist naiv oder unehrlich . . .
zufrieden ist, und viele frauen sowieso eine andere lebenskarriere anstreben als sich im buero zu beweisen, dann ist die welt doch eigentlich in ordnung.
weiblichkeit stellt ungefähr 50 % der bevölkerung, wählt cdu oder spd wie die männliche seite auch. also hat man, positiv betrachtet, das erreicht was man bewusst erreichen konnte und wollte?
"Alle hatten übrigens dieselben Ausgangsvoraussetzungen "
Als Ihre Kommilitoninnen mit dem Studium fertig waren, wurden die potentiellen Chefs mit deren Gebährfähigkeit "bedroht". Da nimmt man halt lieber einen jungen Mann und schafft den nach oben. Wenn der "lästige Blagen" in die Welt setzt, dann ist das meistens ( ! ) das Problem des Chefs der Frau . . . und wenn eine kleine Referentin wegfällt, dann fällt das nicht so ins Gewicht. Wer was Anderes behauptet, ist naiv oder unehrlich . . .
4 von 10 = 60 % finden es gut ?
"Demnach stellen 38 Prozent der Teilnehmerinnen an der Studie negative Auswirkungen der Babypause auf das berufliche Fortkommen fest."
Daraus wird im Titel "Vier von zehn Frauen bereuen Elternzeit". Diese Schlussfolgerung ist schlicht nicht zulässig.
ist eine Sache der Definition. Sind das die guten Berufstätigen? Bänker, die bereits das Vermögen unserer Kinder verzockt haben?
Eine Familie zu ernähren und durch die Wirren des Alltags durchs Leben zu kommen - DAS sind die wahren Helden und die Guten.
Ist nicht vielmehr die Karriere hinderlich am guten Leben??
die Karriere einer ausschliesslich selbstgerechten Chefabteilung, die ihren materiellen Profit nicht nur gegen die eigene, vielleicht schon abgeschriebene, sondern auch gegen die Integrität anderer mit sehr fragwürdigen Machtfantasien durchsetzt und dazu naiv ihren Glauben mit zugekauften Leistungen, Fähigkeiten und Möglichkeiten demonstriert, alles für die Gesellschaft und die Zukunft selbst geschafft zu haben und immer weiter zu können. Das Alter gibt es für alle unbezahlbar von Anfang an ..
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