Zum Tod von Robert Häusser

Der strenge Beobachter

Faserherstellung von BASF in Freeport, USA, 1968

Faserherstellung von BASF in Freeport, USA, 1968   |  © Robert Häusser

"Ich erfinde meine Bilderwelt nicht, sondern ich finde sie", sagte Robert Häusser. Der Stuttgarter, der am 5. August im Alter von 88 gestorben ist, war einer der wichtigsten Fotografen der Nachkriegszeit. Seine Familie wurde von den Nazis verfolgt, er zog 1952 von Ostdeutschland nach Mannheim. In seinen strengen Schwarz-Weiß-Arbeiten dokumentierte er den Mauerbau und die westdeutsche Arbeitswelt. Seine Arbeiten über das Handwerk und die Industrie sind derzeit in den Reiss-Engelhorn-Museen zu sehen. Der Bildband dazu ist im Kehrerverlag erschienen.