ArbeitsschutzViele Beschäftigte halten ihren Beruf für ungesund

Zwei von fünf Berufstätigen halten ihren Job für gesundheitsschädlich. Das zeigt eine Untersuchung der Krankenkasse DKV. Die meisten fordern besseren Gesundheitsschutz.

Zwei von fünf Beschäftigten in Deutschland glauben, dass ihr Beruf gesundheitsschädlich ist. Das geht aus einer Umfrage der Krankenversicherung DKV hervor, wie die Zeitung Welt am Montag berichtete. 38 Prozent der Befragten glauben demnach nicht, dass sie ihren Beruf bis zum Rentenalter ausüben können. 45 Prozent sehen sich dazu aber durchaus in der Lage.

Vor allem Arbeiter und Facharbeiter sind überzeugt, dass ihre Tätigkeit auf die Knochen geht. Von ihnen glaubt gut jeder Zweite, in seinem Beruf nicht bis zum gesetzlichen Rentenalter durcharbeiten zu können; bei Beamten sind es nur 39 Prozent. Am ehesten sehen sich dazu die Selbstständigen in der Lage. In dieser Berufsgruppe gab nur jeder Vierte an, seine Tätigkeit für gesundheitsgefährdend zu halten.

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Deutliche Unterschiede gibt es demnach auch bei der Frage, ob sich der Arbeitgeber mehr um die Gesundheit seiner Mitarbeiter kümmern sollte. Bei den Beamten stimmen dem 51 Prozent zu, bei den Arbeitern 44 Prozent und bei den Angestellten 39 Prozent. Die Umfrage wurde im Rahmen des DKV-Gesundheitsreports 2012 erhoben, für den die Konsumforschungsgesellschaft GfK mehr als 1.700 Beschäftigte befragte.

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    • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, tgr
    • Schlagworte Gesundheit | Krankenversicherung | Umfrage | Zeitung
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