4,7 Millionen Menschen hierzulande arbeiten überwiegend von Zuhause aus, 2,7 Millionen sogar hauptsächlich aus dem Homeoffice. Das stellte jüngst eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) fest. Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern dies zumindest zeitweise an, um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Die einen schätzen es, flexibel von daheim zu arbeiten. Oft ist es im eigenen Arbeitszimmer ja ruhiger als im Großraumbüro. Man arbeitet konzentrierter und ist produktiver. Die anderen bemängeln den fehlenden Kontakt mit den Kollegen oder sagen, gerade wegen der Kinder könnten sie zu Hause nicht konzentriert arbeiten.

Andere wieder genießen das Heimbüro gerade, weil sie keine langen Anfahrtswege zur Arbeit haben. Oder sich nicht extra schick machen müssen. Denn daheim ist es egal, ob das Hemd gebügelt ist oder man überhaupt die gemütliche Jogginghose gewechselt hat.


Wir wollen von Ihnen wissen: Wann und wie arbeiten sie im Heim-Büro und wo befindet es sich? Haben Sie ein richtiges Arbeitszimmer oder sitzen Sie jetzt in den Sommermonaten gemütlich auf der Terrasse? Lümmeln Sie etwa ungewaschen mit dem Laptop im Bett herum? Kochen Sie nebenbei oder haben Sie laut Musik aufgedreht? Können Sie auf diese Weise gut Familie und Beruf verbinden oder ist das in Wirklichkeit nur ein Mythos? Und sind Sie produktiv oder lassen Sie sich Zuhause leichter ablenken – und wovon? Oder hat Ihr Hund schon mal Ihre Arbeit gefressen?

Schreiben Sie uns an leseraufruf@zeit.de mit dem Betreff "Homeoffice" und erzählen Sie von ihren schönsten und lustigsten Erlebnissen mit der Arbeit zu Hause. Die unterhaltsamsten Einsendungen veröffentlichen wir hier.