Glaubt man Zukunftsforschern, befinden wir uns mitten in einer Revolution. Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt enorm und manche gehen davon aus, dass die Veränderungen umfassender als die Industrialisierung oder der Strukturwandel sein werden. Die Technologie könnte mehr Arbeitsplätze zerstören als neue durch sie entstehen, vermutet etwa die Deutsche Bank. Tatsächlich zweifeln viele Arbeitsmarktforscher daran, dass Banken noch in Zukunft so gebraucht werden wie heute. Zunehmend kommen Start-ups auf den Markt, die Transaktionsgeschäfte mobiler, flexibler und vor allem günstiger anbieten als Banken. Und in vielen Geldhäusern wurden bereits in den vergangenen Jahren Arbeitsplätze abgebaut, weil viele Dienstleistungen digitalisiert wurden. 

Gerade das Beispiel der Banken zeigt, dass von der Digitalisierung nicht mehr nur einfache Anlerntätigkeiten, sondern auch qualifizierte Berufe betroffen sind. Die Konkurrenz durch Maschinen, Roboter und Algorithmen trifft nicht nur Lkw-Fahrer und Arbeiter am Montageband, selbst Programmierer müssen befürchten, dass sie in Zukunft nicht mehr gebraucht werden könnten. Denn die selbstlernende Software der Zukunft soll sich selbst programmieren können.

Mehrere Studien gehen sogar davon aus, dass bis zu jeder zweite Job künftig verschwinden wird – entweder weil Maschinen diese Arbeitsplätze ersetzen werden oder weil sich das Anforderungsprofil so stark verändern wird, dass die heute dafür ausgebildeten Fachkräfte diese Tätigkeit nicht mehr ausüben können. Machen Sie den Test und finden Sie heraus, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Sie eines Tages von einem Roboter ersetzt werden.