1949 war Theodor Heuss der erste Bundespräsident in der Bundesrepublik. Ihm folgten seither zehn weitere Nachfolger – alles Männer. Heute wird zum zwölften Mal das Staatsoberhaupt Deutschlands gewählt, das die Republik nicht nur völkerrechtlich vertritt, sondern vor allem nach außen repräsentiert.

Auch wenn die Wahl von Frank Walter Steinmeier (SPD) als gewiss gilt: Was muss man eigentlich mitbringen, um Bundespräsident werden zu können? Das regeln die Paragrafen 54 bis 61 des Grundgesetzes. Und die machen erstaunlich wenig Vorgaben über die formalen Voraussetzungen des Staatsoberhauptes. Weder ist ein bestimmter Schulabschluss nötig noch eine bestimmte Berufsausbildung. Auch eine Parteimitgliedschaft ist keine Pflicht. Einzig das Alter ist vorgeschrieben. Wählbar ist jeder Deutsche über 40 Jahren, der das Wahlrecht zum Bundestag besitzt.

Was genau das Staatsoberhaupt zu tun hat und was für eine Vergütung für das Amt vorgesehen ist, welche Funktion die First Lady hat und ob das Präsidentenpaar im Schloss Bellevue wohnen muss, erfahren Sie im Quiz.