Wege zum neuen Job Das Bewerbungs-Alphabet
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Von T wie Telefoninterview bis Z wie Zeugnisse


T wie Telefoninterview: Viele Unternehmen vereinbaren mit interessanten Bewerbern vor dem richtigen Vorstellungstermin ein Telefoninterview. Das spart Kosten und Zeit. In den zumeist 30 Minuten andauernden Gesprächen werden den Bewerben grundlegende Fragen zur Person und Motivation gestellt, auch zu den in der für die Stelle notwendigen Anforderungen. Der Bewerber sollte darauf achten, auf den Telefontermin gut vorbereitet zu sein und an einem ruhigen Ort zu sein, an dem er eine gute Telefonverbindung hat.

U wie Unterschrift: Sie steht unter dem Lebenslauf und unter dem Bewerbungsanschreiben. Wer ein Motivationsschreiben beilegt, versieht auch dieses mit der persönlichen Unterschrift. Und auch das Referenzschreiben eines Dritten ist von diesem unterschrieben. Auch Online-Bewerbungen enthalten eine persönliche Unterschrift.

V wie Vertrag: Der von beiden Seiten unterschriebene Vertrag steht am Ende des Bewerbungsprozesses. Zwar entstehen prinzipiell auch schon durch mündliche Zusagen Arbeitsverhältnisse, jedoch sind diese vor Gericht schwierig nachzuweisen. Erst der schriftliche Vertrag ist für beide Parteien bindend.

W wie Website: Eine Bewerbungswebsite enthält alle wichtigen Informationen zu einem Bewerber. Auf ihr können der Lebenslauf in Kurz- und Langversion und sogar verschiedenen Dateiformaten präsentiert werden, daneben alle nötigen Zeugnisse und die Schwerpunkte der bisherigen Arbeit. Die Bewerbungswebsite zeigt aktuelle Fotos. Sie kann auch auf einen Twitter-Account und einen Bewerberblog verlinken, in welchem der Jobanwärter beispielsweise Fachbeiträge zu seinen Spezialgebieten veröffentlicht. Sensible Daten wie Zeugnisse oder der detaillierte Lebenslauf befinden sich dabei in einem durch ein Passwort geschützten Bereich.

W wie Warten: Es fällt schwer, doch Geduld muss sein. Wer lange nach Eingang der Bewerbung noch nichts vom Unternehmen gehört hat, kann auf elegante Weise nachfragen: "Sind alle Unterlagen angekommen?" Auch nach einem Bewerbungsgespräch sollte man einige Zeit verstreichen lassen, bevor man nachfragt. Sich gar nicht wieder zu melden, ist aber auch falsch. Das signalisiert Desinteresse, und selbst wenn auf die Nachfrage eine Absage folgt, hat man doch die Chance auf ein Feedback.

Z wie Zeugnisse: Um die Bewerbung schlank zu halten, sollte sie nur die wichtigsten Zeugnisse umfassen. Unsinnig ist das Abiturzeugnis eines 50-Jährigen, der bereits in mehreren Unternehmen tätig war. Auch nicht jede Weiterbildungsbescheinigung ist notwendig. Der Verweis, dass weitere Zeugnisse auf Wunsch nachgeliefert werden können, kann eine Bewerbung bereichern.

 
Leser-Kommentare
  1. Wer einmal diesen Bewerbungsterror mitgemacht hat, wird dies nicht wieder tun.

    Pech für die Deutsche Wirtschaft, dass sie mich trotz 100 Bewerbungen nicht wollte. Jetzt bin ich in der Schweiz gelandet und werde mir diesen Bewerbungsterror Deutscher Unternehmen so schnell nicht wieder antun.

    Fachkräftemangel - selbst verschuldet!

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