Frauen verhandeln schlechter
ZEIT ONLINE: Nun würden manche einwerfen, so leicht darf man die Frauen nicht aus der Verantwortung lassen.
Burkart: Natürlich kann man das. Es werden ja immer die gängigen Erklärungsmuster herangeführt. Frauen würden sich in anderen Branchen bewerben als Männer, ihr "Licht unter den Scheffel stellen". Diese Gründe sind möglich. Wir können in unserer Studie nicht die Unternehmen oder die Branche kontrollieren, bei denen sich unsere Absolventinnen und Absolventen beworben haben.
Wir wissen auch nicht, ob Frauen schlicht zu wenig Geld fordern. Letzteres vermuten wir tatsächlich als einen Faktor. Frauen scheinen eher zu denken, dass es nur auf ihre Leistung ankäme, wohingegen einem größeren Teil der Männer die Selbstdarstellung wichtig ist. Zumindest weisen einige Studien darauf hin, dass Frauen bei Gehaltsverhandlungen zu defensiv auftreten. Bei aller Wichtigkeit das Selbstbewusstsein der Frauen zu fördern, was unsere Hochschule beispielsweise mit Hilfe von Gehaltsverhandlungstrainings tut, greift doch auch die Förderung des gegenteiligen Verhaltens zu kurz. Die Selbstvermarktung um jeden Preis möchten wir nicht unterstützen. Ehrlichkeit sollte auch im Berufsleben ein hoher Wert bleiben.
ZEIT ONLINE: Und welche Rolle spielt der Faktor Familie? Ist es wirklich so, dass die Frauen diesen schon beim Berufseinstieg mitbedenken und sich einen entsprechenden Job suchen und die Männer eben nicht?
Burkart:
Dies kann man nur vermuten. Wir können es aus den Daten aber nicht ableiten. Aus dem Kontakt zu den Studierenden weiß ich aber, dass Frauen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf schon zum Berufsbeginn einplanen, Männer in diesem Alter allerdings nicht. Das heißt aber nicht, dass Männer es nicht zu einem späteren Zeitpunkt tun.
ZEIT ONLINE: Ehrlicherweise muss man festhalten, dass Ihre Studie nicht repräsentativ für Deutschland ist.
Burkart: Das kann man so nicht sagen. Das Sample ist für die Hochschule Pforzheim repräsentativ. Darüber hinaus hat die Fakultät Wirtschaft und Recht der Hochschule Pforzheim zwar einen leicht höheren Frauenanteil als es dem Schnitt bundesdeutscher BWL-Fakultäten entspräche. Dieses liegt an Studiengängen mit hohem Frauenanteil in Pforzheim. Aber wir differenzieren in unserer Studie ja explizit nach den Studiengängen.
ZEIT ONLINE: Welche Erkenntnisse zieht die Hochschule Pforzheim aus der Untersuchung?
Burkart: Wir haben herausgefunden, dass eine höhere Mobilität – also bundesweit statt nur regional nach einem Job zu suchen – zu einem um etwa 3 Prozent höheren Einstiegsgehalt führt. Wer bereits eine Lehre abgeschlossen hat, bekommt etwa 5 Prozent mehr, nach einem Auslandsaufenthalt steigt das zu erwartende Gehalt um 4 Prozent und bei einer um eine ganze Note besseren Abschlussnote ist ein um 6,5 Prozent höheres Gehalt zu erwarten. Nun muss man vorsichtig sein, diese Zahlen direkt zu übertragen, aber wir wissen nun, dass sich diese Faktoren positiv auf die Gehälter unserer Absolventinnen und Absolventen auswirken und wir können die Studierenden besser beraten. Außerdem werden wir ein Mentoringprogramm aufbauen und weiterhin Gehaltstrainings für Frauen anbieten. Es könnte in der langfristigen Evaluation interessant sein, herauszufinden, ob das Training einen positiven Effekt hat.
Die Fragen stellte Tina Groll.
- Datum 24.06.2010 - 10:22 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 46
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:









In der Wirtschaft wird man nicht nach der Ausbildung, sondern nach der Leistung bezahlt.
Und wer nicht verhandeln kann, zeigt, daß er eine zentrale Fähigkeit fürs Berufsleben nicht mitbringt.
Warum ist man leistungsfähiger, wenn man verhandeln kann? In der Mehrzahl der nicht-wirtschaftlichen Jobs ist das doch eher unwichtig.
um sein Gehalt VERHANDELN zu müssen.
Warum ist man leistungsfähiger, wenn man verhandeln kann? In der Mehrzahl der nicht-wirtschaftlichen Jobs ist das doch eher unwichtig.
um sein Gehalt VERHANDELN zu müssen.
und stellen fest: Wenn sich Frauen und Männer gleich benähmen (Lehre machen vor dem Studium (=Qualifikation) oder auch mal in eine andere Stadt gehen (=Mobilität)), dann würden sie im Durchschnitt auch die gleichen Gehälter haben.
Insofern ist der Untertext zur reißerischen Überschrift schlicht falsch. Wird jetzt offen gelogen bei der Zeit? Ein Jammer, auch wenn es nur ein ideologisches Thema betrifft.
am herumstatistiken.
"Frauen würden sich in anderen Branchen bewerben als Männer, ihr "Licht unter den Scheffel stellen". Diese Gründe sind möglich."
Aha
"Wir wissen auch nicht, ob Frauen schlicht zu wenig Geld fordern. Letzteres vermuten wir tatsächlich als einen Faktor. Frauen scheinen eher zu denken, dass es nur auf ihre Leistung ankäme, wohingegen einem größeren Teil der Männer die Selbstdarstellung wichtig ist."
Rrrrrr? Selbstdarstellung? Aha!
Ehrlicherweise muss man festhalten, dass Ihre Studie nicht repräsentativ für Deutschland ist.Das kann man so nicht sagen. Das Sample ist für die Hochschule Pforzheim repräsentativ.
Wisst Ihr was? Ich lese ab sofort solche Artikel einfach nichtmehr. Basta! Die können es nicht! ;)
Lieber Liladebila, lieber Krumm Denken,
die Existenz von Lohndifferenzen, die nicht auf unterschiedlichen Qualifikationen beruhen, sondern allein geschlechtsspezifisch sind, kann kaum bestritten werden. Sie werden jedes Jahr aufs neue bestätigt.
Es gibt dieses Problem in Deutschland und die Ursache ist nicht allein, dass Frauen sich schlechter verkaufen. So wird dies im Interview auch gesagt.
Schöne Grüße
Marcus Gatzke
Speziell in Deutschland haben Frauen traditionell ein Problem mit der Selbstdarstellung.
Doch Verkaufen können, auch seine eigen Leistung, ist elementarer Bestandteil jeder Leistung.
Jeder, der schon mal Ware an den Mann, die Frau bringen musste weis, das die Bedeutung des Verkaufs größer 50% liegt am Erfolg. Eine Umstand der nicht nur von Frauen, sondern von den meisten abhängig Beschäftigten unterschätzt wird.
Anders ist das nur bei Brot etc. wo ein ständiger Bedarf auch unabhängig zu Umsatz führt.
Dabei hätten es Frauen durchaus einfacher als Männer sich zu verkaufen, allerdings haben sie heftiger mit eifersüchtiger Konkurrenz der Geschlechtsgenossinen zu kämpfen und der fehlerhaften Ansicht, dass nur ihre Verstandes- oder Arbeitsleistung gefragt sein dürfte.
Das ist wohl verständlich, da Sexismus und entsprechende Übergriffe ein großer Nachteil bei einem ansonsten großen Vorteil darstellen.
Der richtige Umgang damit und die Einhaltung der Grenze vom Nutzen zum Ausnutzen wollen wohl tariert und balanciert werden.
Die diesbezüglich allzu prüde Frauenbewegung, die fortschreitende Stigmatisierung von Nebenleistungen als Vorteilsnahme, die wirklich nichts mit Korruption, aber viel mit puritanischem Unverständnis zu tun hat und weibliche Hinterhältigkeit hinsichtlich attraktiverer Konkurrenz sind da wirklich beschwerliche Altlasten.
Allerdings scheint mir die jüngere Generation damit deutlich pragmatischer umzugehen, was ihren Erfolg auch zukünftig rechtfertigen wird.
H.
Lieber Liladebila, lieber Krumm Denken,
die Existenz von Lohndifferenzen, die nicht auf unterschiedlichen Qualifikationen beruhen, sondern allein geschlechtsspezifisch sind, kann kaum bestritten werden. Sie werden jedes Jahr aufs neue bestätigt.
Es gibt dieses Problem in Deutschland und die Ursache ist nicht allein, dass Frauen sich schlechter verkaufen. So wird dies im Interview auch gesagt.
Schöne Grüße
Marcus Gatzke
Speziell in Deutschland haben Frauen traditionell ein Problem mit der Selbstdarstellung.
Doch Verkaufen können, auch seine eigen Leistung, ist elementarer Bestandteil jeder Leistung.
Jeder, der schon mal Ware an den Mann, die Frau bringen musste weis, das die Bedeutung des Verkaufs größer 50% liegt am Erfolg. Eine Umstand der nicht nur von Frauen, sondern von den meisten abhängig Beschäftigten unterschätzt wird.
Anders ist das nur bei Brot etc. wo ein ständiger Bedarf auch unabhängig zu Umsatz führt.
Dabei hätten es Frauen durchaus einfacher als Männer sich zu verkaufen, allerdings haben sie heftiger mit eifersüchtiger Konkurrenz der Geschlechtsgenossinen zu kämpfen und der fehlerhaften Ansicht, dass nur ihre Verstandes- oder Arbeitsleistung gefragt sein dürfte.
Das ist wohl verständlich, da Sexismus und entsprechende Übergriffe ein großer Nachteil bei einem ansonsten großen Vorteil darstellen.
Der richtige Umgang damit und die Einhaltung der Grenze vom Nutzen zum Ausnutzen wollen wohl tariert und balanciert werden.
Die diesbezüglich allzu prüde Frauenbewegung, die fortschreitende Stigmatisierung von Nebenleistungen als Vorteilsnahme, die wirklich nichts mit Korruption, aber viel mit puritanischem Unverständnis zu tun hat und weibliche Hinterhältigkeit hinsichtlich attraktiverer Konkurrenz sind da wirklich beschwerliche Altlasten.
Allerdings scheint mir die jüngere Generation damit deutlich pragmatischer umzugehen, was ihren Erfolg auch zukünftig rechtfertigen wird.
H.
Den Firmen ist die Selbstdarstellung leider wichtig oder zumindest dem Personaler.
Das Problem haben auch Männer zu hauf, dass sie besser als andere sind, aber sich nicht selbst verkaufen wollen, was in der Regel schönreden bis lügen bedeutet. Über die schreibt nur niemand solche herzzereißenden Artikel.
Abgesehen davon gibt es auch genug Frauen, die sich genau so verhalten und selbst im Alltag stets eine Rolle spiele und sich allzuoft für was besseres halten.
Dazu gibt es sogar eine Studie, dass heutzutage ein erschreckend große Anzahl von Frauen unter Narzismus leiden, sich also für besser halten, als sie sind. Grund dafür mögen ständige Artikel sein, die jegliche weibliche Leistung als überlegen hinstellen, aber natürlich niemals anerkannt.
Wer das glaub, muss ja zwangsläufig zum missverstandenen Narzisten werden und man fragt sich, ob die Medien und Pseudowissenschaftler nicht gerade damit eine Gefahr für junge Frauen sind.
Diese ständige Mann/Frau gesabbel, über jegliche Bedeutung seitens der Fortpflanzung hinaus, ist doch das eigentliche Problem. Ständig wird unterschieden, in jedem noch so kleinen Punkt und daraus soll dann Einheit entstehen? Als ob man versucht, mit einer Axt zwei Stämme zu einem Baum zusammenzufügen.
Lieber Liladebila, lieber Krumm Denken,
die Existenz von Lohndifferenzen, die nicht auf unterschiedlichen Qualifikationen beruhen, sondern allein geschlechtsspezifisch sind, kann kaum bestritten werden. Sie werden jedes Jahr aufs neue bestätigt.
Es gibt dieses Problem in Deutschland und die Ursache ist nicht allein, dass Frauen sich schlechter verkaufen. So wird dies im Interview auch gesagt.
Schöne Grüße
Marcus Gatzke
Gem. Ihrer Aussage müsste es ja dann ein leichtes sein, belastbare Zahlen vorzulegen. Bisher, auch die hier präsentierte Studie, bleibt alles sehr vage.
Am Besten finde ich noch den Anspruch auf Representativität dieser Studie, wobei sich dann im Interview herausstellt, dass die Zahlen nur für BWL gelten und ausserdem noch einem (wie auch immer ermittelten Schlüssel) unterworfen wurden.
Fragen die, ich gerne durch Zahlen belegt hätte sind:
- gibt es vielleicht einen Zusammenhang zwischen Herkunft und späterem Einkommen -> Stichwort "Vitamin B"
- Wie wurde das Einkommen gemittelt? Gem. der Aussage im Artikel dürfte es keinen Mann geben, der weniger verdient, als die am besten verdienende Frau
- wie wurde mit statistischen Ausreissern umgegangen?
Ich gebe zu, dass man irgendeinen Mittelwert finden muss, aber genauso kann jeder Mittelwert beliebig missbraucht werden.
Ich möchte nicht abstreiten, dass es Gehaltsunterschiede zwischen Mann und Frau gibt. Aber sollte man dann nicht erstmal innerhalb der Geschlechter vergleichen, wie da die Lohnunterschiede sind, um auf einen Unterschied zwischen den Geschlechtern schliessen zu können?
Gibt es unter Umständen noch andere (unbewusste) Faktoren? Könnte z. B. die Haarfarbe oder der (Vor-)Name einen Einfluss auf das Gehalt haben. Auch auf Zeit online gab es schon Artikel, die auf Ungleichbehandlung durch solche Faktoren hingewiesen haben.
deswegen steigt nicht der Wahrheitsgehalt, nicht die Quantität macht es aus, sondern die Qualität und eines ist sicher Qualität haben derartige Studien noch nie gehabt, sie sind nur quantitativ oft in diversen Zeitschriften veröffentlicht, weil man aufgrund der extremen Frauenförderung viel Geld damit verdienen kann
ich würde mir wünschen, dass Journalisten denken, bevor sie etwas schreiben, aber was will man erwarten, wenn Rechtschreibung und Satzstellung Ausbildungsziel Nummer 1 sind, ein Journalist hat ja im Prinzip von nichts eine Ahnung, er muss überall fragen stellen und kann dann das niederschreiben, was ihm andere sagen, daher kann man so jemandem alles auftischen unter anderem solche schlecht gemachten Studien mit vagen Vermutungen
am lustigsten ist es ja wenn man sich anschaut wie die Schreiberlinge Einheiten und Physikalische Größen durcheinander bringen
da wird Gewicht mit kg angegeben, Druck (eigentlich Kraft pro Fläche) in Tonnen, wobei jeder Volksschüler weiß, dass Gewicht eine Kraft ist und Kraft als Masse mal Beschleunigung definiert ist, die Journalisten verwechseln dann Kraft mit Masse, das wäre ungefähr so, wie wenn jemand sagt ich bin 5 Meter schnell, da würde sich auch jeder halbwegs normale Mensch fragen, was will mir der da sagen, da fehlt doch was oder, nämlich die zeit, in 1 Sekunde, in einer Stunde, in einer Woche oder was
Gem. Ihrer Aussage müsste es ja dann ein leichtes sein, belastbare Zahlen vorzulegen. Bisher, auch die hier präsentierte Studie, bleibt alles sehr vage.
Am Besten finde ich noch den Anspruch auf Representativität dieser Studie, wobei sich dann im Interview herausstellt, dass die Zahlen nur für BWL gelten und ausserdem noch einem (wie auch immer ermittelten Schlüssel) unterworfen wurden.
Fragen die, ich gerne durch Zahlen belegt hätte sind:
- gibt es vielleicht einen Zusammenhang zwischen Herkunft und späterem Einkommen -> Stichwort "Vitamin B"
- Wie wurde das Einkommen gemittelt? Gem. der Aussage im Artikel dürfte es keinen Mann geben, der weniger verdient, als die am besten verdienende Frau
- wie wurde mit statistischen Ausreissern umgegangen?
Ich gebe zu, dass man irgendeinen Mittelwert finden muss, aber genauso kann jeder Mittelwert beliebig missbraucht werden.
Ich möchte nicht abstreiten, dass es Gehaltsunterschiede zwischen Mann und Frau gibt. Aber sollte man dann nicht erstmal innerhalb der Geschlechter vergleichen, wie da die Lohnunterschiede sind, um auf einen Unterschied zwischen den Geschlechtern schliessen zu können?
Gibt es unter Umständen noch andere (unbewusste) Faktoren? Könnte z. B. die Haarfarbe oder der (Vor-)Name einen Einfluss auf das Gehalt haben. Auch auf Zeit online gab es schon Artikel, die auf Ungleichbehandlung durch solche Faktoren hingewiesen haben.
deswegen steigt nicht der Wahrheitsgehalt, nicht die Quantität macht es aus, sondern die Qualität und eines ist sicher Qualität haben derartige Studien noch nie gehabt, sie sind nur quantitativ oft in diversen Zeitschriften veröffentlicht, weil man aufgrund der extremen Frauenförderung viel Geld damit verdienen kann
ich würde mir wünschen, dass Journalisten denken, bevor sie etwas schreiben, aber was will man erwarten, wenn Rechtschreibung und Satzstellung Ausbildungsziel Nummer 1 sind, ein Journalist hat ja im Prinzip von nichts eine Ahnung, er muss überall fragen stellen und kann dann das niederschreiben, was ihm andere sagen, daher kann man so jemandem alles auftischen unter anderem solche schlecht gemachten Studien mit vagen Vermutungen
am lustigsten ist es ja wenn man sich anschaut wie die Schreiberlinge Einheiten und Physikalische Größen durcheinander bringen
da wird Gewicht mit kg angegeben, Druck (eigentlich Kraft pro Fläche) in Tonnen, wobei jeder Volksschüler weiß, dass Gewicht eine Kraft ist und Kraft als Masse mal Beschleunigung definiert ist, die Journalisten verwechseln dann Kraft mit Masse, das wäre ungefähr so, wie wenn jemand sagt ich bin 5 Meter schnell, da würde sich auch jeder halbwegs normale Mensch fragen, was will mir der da sagen, da fehlt doch was oder, nämlich die zeit, in 1 Sekunde, in einer Stunde, in einer Woche oder was
Speziell in Deutschland haben Frauen traditionell ein Problem mit der Selbstdarstellung.
Doch Verkaufen können, auch seine eigen Leistung, ist elementarer Bestandteil jeder Leistung.
Jeder, der schon mal Ware an den Mann, die Frau bringen musste weis, das die Bedeutung des Verkaufs größer 50% liegt am Erfolg. Eine Umstand der nicht nur von Frauen, sondern von den meisten abhängig Beschäftigten unterschätzt wird.
Anders ist das nur bei Brot etc. wo ein ständiger Bedarf auch unabhängig zu Umsatz führt.
Dabei hätten es Frauen durchaus einfacher als Männer sich zu verkaufen, allerdings haben sie heftiger mit eifersüchtiger Konkurrenz der Geschlechtsgenossinen zu kämpfen und der fehlerhaften Ansicht, dass nur ihre Verstandes- oder Arbeitsleistung gefragt sein dürfte.
Das ist wohl verständlich, da Sexismus und entsprechende Übergriffe ein großer Nachteil bei einem ansonsten großen Vorteil darstellen.
Der richtige Umgang damit und die Einhaltung der Grenze vom Nutzen zum Ausnutzen wollen wohl tariert und balanciert werden.
Die diesbezüglich allzu prüde Frauenbewegung, die fortschreitende Stigmatisierung von Nebenleistungen als Vorteilsnahme, die wirklich nichts mit Korruption, aber viel mit puritanischem Unverständnis zu tun hat und weibliche Hinterhältigkeit hinsichtlich attraktiverer Konkurrenz sind da wirklich beschwerliche Altlasten.
Allerdings scheint mir die jüngere Generation damit deutlich pragmatischer umzugehen, was ihren Erfolg auch zukünftig rechtfertigen wird.
H.
Dabei hätten es Frauen durchaus einfacher als Männer sich zu verkaufen, allerdings haben sie heftiger mit eifersüchtiger Konkurrenz der Geschlechtsgenossinen zu kämpfen und der fehlerhaften Ansicht, dass nur ihre Verstandes- oder Arbeitsleistung gefragt sein dürfte. […] Allerdings scheint mir die jüngere Generation damit deutlich pragmatischer umzugehen, was ihren Erfolg auch zukünftig rechtfertigen wird.
Frau soll sich also to-the-top modeln oder hochschlafen … und das ist, so entnehme ich Ihrem Kommentar, ein Vorteil, den nur Frauen 'genießen' und den sie dementsprechend auch zu nutzen haben, nicht wahr? (Ganz nebenbei gefragt: Die Ihre auch?)
Also, ich finde, das ist diskriminierend gegenüber den Männern. Auch sie sollten sich hochschlafen, an Hintern fassen lassen und anzügliche Sprüche anhören dürfen. Ich plädiere daher für 50% Frauenanteil in den Führungsetagen.
Dabei hätten es Frauen durchaus einfacher als Männer sich zu verkaufen, allerdings haben sie heftiger mit eifersüchtiger Konkurrenz der Geschlechtsgenossinen zu kämpfen und der fehlerhaften Ansicht, dass nur ihre Verstandes- oder Arbeitsleistung gefragt sein dürfte. […] Allerdings scheint mir die jüngere Generation damit deutlich pragmatischer umzugehen, was ihren Erfolg auch zukünftig rechtfertigen wird.
Frau soll sich also to-the-top modeln oder hochschlafen … und das ist, so entnehme ich Ihrem Kommentar, ein Vorteil, den nur Frauen 'genießen' und den sie dementsprechend auch zu nutzen haben, nicht wahr? (Ganz nebenbei gefragt: Die Ihre auch?)
Also, ich finde, das ist diskriminierend gegenüber den Männern. Auch sie sollten sich hochschlafen, an Hintern fassen lassen und anzügliche Sprüche anhören dürfen. Ich plädiere daher für 50% Frauenanteil in den Führungsetagen.
Warum ist man leistungsfähiger, wenn man verhandeln kann? In der Mehrzahl der nicht-wirtschaftlichen Jobs ist das doch eher unwichtig.
Na sie scheinen ja ein enges Verständnis von Leistungsfähigkeit zu haben. Präsentieren (den Sachverhalt und sich), den eigenen Standpunkt erklären, auf die Argumente des Gegenübers zu angemessen zu reagieren und versuchen diesen zu überzeugen, sind alles Bestandteile des Verhandelns. Dazu gehört auch Konflikte anzunehmen, einzugehen und konstruktiv zu lösen. Dies alles sind wichtige Elemente nicht nur für Verkäufer, sondern auch für alle anderen Mitarbeiter eines Unternehmens.
Arbeit ist immer auch soziale Interaktion und das bedeutet, dass Selbstdarstellung ein wichtiger Bestandteil der eigenen Leistung darstellt; außer sie verlegen Eisenbahnen, aber die Zeiten sind lange vorbei. Und in den Branchen ist der Frauenanteil vergleichsweise gering…
wenn sie das Produkt, das sie herstellen nicht an den Mann, die Frau bringen können, dann sind sie, ihr Produkt, ihr Job bald Geschichte und sie arbeitslos, darum ist das wichtig dass man sich richtig "verkaufen" kann
jemand der sein gegenüber dahin bekommt, wo er es haben will, der ist am ende des Tages erfolgreicher und somit leistungsfähiger
was nützt einem das beste Produkt, wenn es niemand kauft?? nichts
Na sie scheinen ja ein enges Verständnis von Leistungsfähigkeit zu haben. Präsentieren (den Sachverhalt und sich), den eigenen Standpunkt erklären, auf die Argumente des Gegenübers zu angemessen zu reagieren und versuchen diesen zu überzeugen, sind alles Bestandteile des Verhandelns. Dazu gehört auch Konflikte anzunehmen, einzugehen und konstruktiv zu lösen. Dies alles sind wichtige Elemente nicht nur für Verkäufer, sondern auch für alle anderen Mitarbeiter eines Unternehmens.
Arbeit ist immer auch soziale Interaktion und das bedeutet, dass Selbstdarstellung ein wichtiger Bestandteil der eigenen Leistung darstellt; außer sie verlegen Eisenbahnen, aber die Zeiten sind lange vorbei. Und in den Branchen ist der Frauenanteil vergleichsweise gering…
wenn sie das Produkt, das sie herstellen nicht an den Mann, die Frau bringen können, dann sind sie, ihr Produkt, ihr Job bald Geschichte und sie arbeitslos, darum ist das wichtig dass man sich richtig "verkaufen" kann
jemand der sein gegenüber dahin bekommt, wo er es haben will, der ist am ende des Tages erfolgreicher und somit leistungsfähiger
was nützt einem das beste Produkt, wenn es niemand kauft?? nichts
Na sie scheinen ja ein enges Verständnis von Leistungsfähigkeit zu haben. Präsentieren (den Sachverhalt und sich), den eigenen Standpunkt erklären, auf die Argumente des Gegenübers zu angemessen zu reagieren und versuchen diesen zu überzeugen, sind alles Bestandteile des Verhandelns. Dazu gehört auch Konflikte anzunehmen, einzugehen und konstruktiv zu lösen. Dies alles sind wichtige Elemente nicht nur für Verkäufer, sondern auch für alle anderen Mitarbeiter eines Unternehmens.
Arbeit ist immer auch soziale Interaktion und das bedeutet, dass Selbstdarstellung ein wichtiger Bestandteil der eigenen Leistung darstellt; außer sie verlegen Eisenbahnen, aber die Zeiten sind lange vorbei. Und in den Branchen ist der Frauenanteil vergleichsweise gering…
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren