Elite Karrierekontakte in geschlossener Gesellschaft
An der Bayerischen Eliteakademie werden Führungskräfte von morgen ausgebildet. Die Stipendiaten wachsen in ein Netzwerk für die Karriere hinein.
Zwölf Jahre ist es her, da rumorte es gewaltig in der bayerischen Wirtschaft: An den Universitäten fanden die Firmen fachlich zwar gut ausgebildete Absolventen, nur führen konnten die Führungskräfte von morgen nicht. 15 Millionen D-Mark nahmen große DAX-Konzerne in die Hand, um das zu ändern, und gründeten die Bayerische Eliteakademie. Das Kapital wurde in eine Stiftung gesteckt, aus deren Zinsen und Spenden die Akademie ihr Seminarprogramm finanziert. Das Konzept ist in Deutschland auch heute noch einzigartig. Die bayerische Wirtschaft – Initiator und Geldgeber – zieht sich hier den Führungsnachwuchs von morgen heran.
Das Programm ist intensiv. Dreimal kommen die Stipendiaten für jeweils vier Wochen in einem Seminarzentrum in der Nähe von München zusammen, auch die Wochenenden gehören dazu. Seminare, Kaminabende und Exkursionen: Wissenschaftler, Medienleute und Entscheider aus der Wirtschaft diskutieren mit ihnen über Zivilcourage, Wirtschaftskriminalität oder ethikorientierte Führung. In Teamtrainings feilen sie an den Soft Skills, zwei Wochen in China sind das i-Tüpfelchen. Eine Million Euro Budget hat die Akademie jährlich, 35 Bewerber nimmt sie jedes Jahr. Die sollen mehr im Blick haben als ihre eigene Karriere und sich engagieren. Gute Noten seien nicht das Entscheidende, heißt es.
Es klingt nach Elite. Eine, die dazu gehört, ist Tanja Fassnacht. Zwei Jahre lang ist die heutige Projektmanagerin bei einem Drahthersteller in ihrer vorlesungsfreien Zeit auf Akademie gegangen. Während ihre Kommilitonen am Baggersee in der Sonne lagen, saß sie im Seminarraum, stand sie Entscheidern aus der Wirtschaft gegenüber und besuchte Kurse, die ihr etwas für das Arbeitsleben brachten. "Das war mein Rüstzeug für den Berufseinstieg", sagt Fassnacht rückblickend.
Die Jungen lernen dabei von den Älteren. Jeder Stipendiat bekommt einen Mentor, der ihn begleitet. Christian Johannes Tipecska ist so ein Mentor. Der 36-Jährige leitet ein mittelständisches Maschinenbauunternehmen mit 50 Mitarbeitern, jedes Jahr bekommt er einen neuen Mentee. Es ginge darum, Kontakte herzustellen und Distanz zu Führungskräften abzubauen. "Mentoren sind Begleiter, keine Jobbeschaffer", betont er.
Die brauchen die Stipendiaten ohnehin nicht, über die Akademie werden die entscheidenden Karrierenetzwerke geknüpft. "Das ist wertvoller als ein Praktikum", sagt Michael Oberwegner, Berater bei einer Personalberatung. Es ginge aber nicht darum, schnell nach oben zu kommen. "In meinen Mentees erkenne ich vor allem den Wunsch nach einer erfüllenden Beschäftigung", sagt Tipecska. "Freude an der Arbeit steht über dem Gehaltsscheck, auch wenn ihnen eine schnelle Karriere leichter fällt als den meisten Studenten."
Nur ein Problem hat die Akademie: Der Begriff "Elite" ist verbrannt. Auch Fassnacht will sich nicht als Elite bezeichnen. "Ich möchte etwas bewegen in der Welt, und nicht wie ein Snob über allem stehen", sagt sie. Studenten, Alumni, Mentoren – sie alle drücken sich ein wenig vor der Definition des Wortes. "Der Begriff Elite ist eine Herausforderung in der Kommunikation", sagt selbst der Geschäftsführer Thomas Wellenhofer. Dabei wollten die Gründer damit lediglich all die Führungsqualitäten zusammenfassen, die an den Universitäten nicht ausreichend vermittelt werden. Gesellschaftliche Werte und Verantwortungsbewusstsein stehen dabei ganz weit oben.
(Zuerst erschienen auf Karriere.de)
- Datum 20.06.2010 - 16:48 Uhr
- Quelle Karriere.de
- Kommentare 18
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Jahre nach dem Erscheinen des Buches "Gestatten Elite" leistet sich so ein Weibchen tatsächlich noch den platten Spruch "Ich möchte etwas bewegen in der Welt, (...)".
Und das folgende Gejammer, über Führungsqualitäten, Werte und Verantwortungsbewusstsein - es ist nicht zu ertragen.
Und immer noch geben sich Eliten überzeugt man könne sich in Seminaren eher Soft Skills aneignen als am (An)baggersee obwohl der alleinige Grund ist:
Nachwuchs zu erzeugen der im Sinne des Erfinders funktioniert. Frankensteins Marionetten auf die Menschheit loszulassen. Bis zur Selbstverleugnung manipuliert und gekauft.
Das selbe Spiel läuft bei den politischen Eliten.
Die Opfer beider Gruppen: Das Volk.
Die einen nennen es Netzwerke, die anderen nehmen ein eher altertümliches Vokabular und nennen sowas Korruption, auch bekannt als Vitamin B.
Ich frage mich nur zu oft, fällt es denn niemanden auf, dass diese Leute zwar in allem möglichen gut ausgebildet sind, aber nicht in dem, was deren eigentliche Basisaufgabe sein wird: ein Unternehmen zu führen. Ein Unternehmen besteht nicht aus seiner Bilanz oder dem Image, sondern aus den Menschen, die für das Unternehmen arbeiten. Diese Menschen gilt es zu führen. In deren Kreise sollte sich ein Unternehmensleiter bewegen können, denn es ist seine Aufgabe, für diese Menschen zu sorgen.
Aber leider ist das nur meine eigene Traumwelt. Da im Kapitalismus Unternehmen dazu dienen, Profite zu erwirtschaften, ist es wichtig, dass sich die Unternehmensleiter in den Kreisen der Investoren sicher bewegen um diesen zu dienen. Die Arbeitnehmer des Unternehmens sind nur ein lästiger Rohstoff, den man leider braucht, der aber viel Ärger macht. Aber das braucht die Unternehmensführer ja nicht weiter kümmern, sie sind auch nur ein Teil des großen Spiels.
@2
Hallo nachtlos,
.
Ja, weil im Kapitalismus Unternehmen dazu dienen, Profite zu erwirtschaften, (und nicht dazu, das Selbstbewusstsein von Leuten mit dem richtigen Habitus zu füttern)
.
... möchte ich meinen Kapitalismus wiederhaben!
@2
Hallo nachtlos,
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Ja, weil im Kapitalismus Unternehmen dazu dienen, Profite zu erwirtschaften, (und nicht dazu, das Selbstbewusstsein von Leuten mit dem richtigen Habitus zu füttern)
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... möchte ich meinen Kapitalismus wiederhaben!
Diesen Artikel habe ich vor einigen Wochen auf ZEIT-Online schon einmal gelesen. Nur das Bild war anders, der Text scheint derselbe zu sein.
So sieht wohl der freie Zugang zu Informationen von heute aus! Wer nicht Mitglied des Premiumbereichs ist, darf sich Gleiches zwei oder drei Mal durchlesen.
Zum Glück gibt es noch Blogs.
ich habe doch tatsächlich einmal geglaubt, Elite (klingt wirklich verbrannt) wird man am Ende einer Leistungsperiode, nicht durch ein paar dämliche Lehrgänge (oder sollte ich Leergänge schreiben?) und dazu ein paar gute Beziehungen. Vielleicht sollte man es ab Geburt festlegen, wer Elite wird, dann wird die Pseudo-Auswahl noch durchsichtiger.
Ich verstehe irgendwie nicht das Problem, dass hier einige Kommentatoren mit der "Eliteakademie" haben.
Ob und was man nun unter Elite versteht ist doch absolut egal und subjektiv. Allein der Begriff scheint den meisten Deutschen, in ihrem ewigen Streben nach gnadenloser Gleichmacherei, die Zornesröte ins Gesicht zu treiben.
Sehen wir die Sache mal realistisch: An der bayerischen Eliteakademie werden zumindest begabte junge Menschen gefördert. Dieser Vorgang an sich ist meiner Ansicht nach lobenswert - wir brauchen in Deutschland nun mal fähige Leute und sollten unser Potential auch ausnutzen. Gleich Vitamin B, Klüngelei etc. zu schreien ist wieder mal typisch.. schließlich sind alle Studenten ja gleich begabt sowie engagiert, nicht wahr?
als solche ist sicher grundsätzlich mal richtig.
Sie übersehen aber geflissentlich dass hier privatwirtschaftliche Unternehmen auf junge Menschen Einfluss nehmen und im Vorfeld seitens der Politik versäumt wurde allen jungen Menschen so gut wie möglich gleiche Startbedingungen zu ermöglichen.
Sie übersehen geflissentlich dass diese Konstrukte zu einer gesellschaftlichen Inzucht und wirtschaftlicher Betriebsblindheit beitragen die langfristig tödlich für eine Gesellschaft ist.
Angesichts von Finanzkrise und Ölkatastrophe als nur zwei Ausrufezeichen inmitten einer zersörten Umwelt und mit galoppierender Globalisierung kämpfender Gesellschaften sollte es sich für Wirtschaftseliten endlich von selbst verbieten auch nur zu vermuten man sei in der Lage irgendwem "Verantwortungsbewusstsein" oder gar "Werte" beizubringen oder den auf der Strecke gebliebenen solches zu Verkaufen.
als solche ist sicher grundsätzlich mal richtig.
Sie übersehen aber geflissentlich dass hier privatwirtschaftliche Unternehmen auf junge Menschen Einfluss nehmen und im Vorfeld seitens der Politik versäumt wurde allen jungen Menschen so gut wie möglich gleiche Startbedingungen zu ermöglichen.
Sie übersehen geflissentlich dass diese Konstrukte zu einer gesellschaftlichen Inzucht und wirtschaftlicher Betriebsblindheit beitragen die langfristig tödlich für eine Gesellschaft ist.
Angesichts von Finanzkrise und Ölkatastrophe als nur zwei Ausrufezeichen inmitten einer zersörten Umwelt und mit galoppierender Globalisierung kämpfender Gesellschaften sollte es sich für Wirtschaftseliten endlich von selbst verbieten auch nur zu vermuten man sei in der Lage irgendwem "Verantwortungsbewusstsein" oder gar "Werte" beizubringen oder den auf der Strecke gebliebenen solches zu Verkaufen.
als solche ist sicher grundsätzlich mal richtig.
Sie übersehen aber geflissentlich dass hier privatwirtschaftliche Unternehmen auf junge Menschen Einfluss nehmen und im Vorfeld seitens der Politik versäumt wurde allen jungen Menschen so gut wie möglich gleiche Startbedingungen zu ermöglichen.
Sie übersehen geflissentlich dass diese Konstrukte zu einer gesellschaftlichen Inzucht und wirtschaftlicher Betriebsblindheit beitragen die langfristig tödlich für eine Gesellschaft ist.
Angesichts von Finanzkrise und Ölkatastrophe als nur zwei Ausrufezeichen inmitten einer zersörten Umwelt und mit galoppierender Globalisierung kämpfender Gesellschaften sollte es sich für Wirtschaftseliten endlich von selbst verbieten auch nur zu vermuten man sei in der Lage irgendwem "Verantwortungsbewusstsein" oder gar "Werte" beizubringen oder den auf der Strecke gebliebenen solches zu Verkaufen.
Ich kann Ihnen leider absolut nicht zustimmen. Bei dem was Sie hier schreiben, könnte man meinen die Studierenden würden Scientology oder etwas Ähnlichem beitreten und mit ihrem Eintritt ihre Seele verkaufen sowie ihren Verstand abgeben.
Es handelt sich hier um Erwachsene Menschen, die an Seminaren, einem Mentorenprogramm etc. teilnehmen. Schauen sie sich einfach mal das Programm der Akademie an - hier kann man wohl absolut keinen Vorwurf machen, es sei ein einseitiges, auf eigenen Vorteil abgestelltes Programm. Hier eine Hirnwäsche zu vermuten grenzt schon fast an Verleumdung.
Unternehmen sind übrigens auch nicht die Akkumulation alles Bösen, den Eindruck könnte man hier fast gewinnen. Natürlich machen Unternehmen Fehler, eben weil sie von eben Menschen gesteuert werden. Deswegen ist auch wichtig Erfahrungen zu vermitteln und junge Menschen anzuleiten, nicht eigene Fehler zu wiederholen. Solche Förderungen sind eben ein Schritt in genau diese Richtung, und nicht ein Abrichtung von Studierenden zu kalten Abzockern..das lernen sie eher in nüchternen Studiengängen, in denen sie auf sich allein gestellt sind.
...und dazu Geld in die Hand genommen. Wer sich hier angesprochen fühlen sollte, sind die sonstigen Universitäten, die offensichtlich diesem Bedarf nicht abgedeckt haben.
Darüber lässt sich auch wieder Chancengleichheit herstellen, und nicht über das Einschränken oder Vermormunden der Wirtschaft.
Ich kann Ihnen leider absolut nicht zustimmen. Bei dem was Sie hier schreiben, könnte man meinen die Studierenden würden Scientology oder etwas Ähnlichem beitreten und mit ihrem Eintritt ihre Seele verkaufen sowie ihren Verstand abgeben.
Es handelt sich hier um Erwachsene Menschen, die an Seminaren, einem Mentorenprogramm etc. teilnehmen. Schauen sie sich einfach mal das Programm der Akademie an - hier kann man wohl absolut keinen Vorwurf machen, es sei ein einseitiges, auf eigenen Vorteil abgestelltes Programm. Hier eine Hirnwäsche zu vermuten grenzt schon fast an Verleumdung.
Unternehmen sind übrigens auch nicht die Akkumulation alles Bösen, den Eindruck könnte man hier fast gewinnen. Natürlich machen Unternehmen Fehler, eben weil sie von eben Menschen gesteuert werden. Deswegen ist auch wichtig Erfahrungen zu vermitteln und junge Menschen anzuleiten, nicht eigene Fehler zu wiederholen. Solche Förderungen sind eben ein Schritt in genau diese Richtung, und nicht ein Abrichtung von Studierenden zu kalten Abzockern..das lernen sie eher in nüchternen Studiengängen, in denen sie auf sich allein gestellt sind.
...und dazu Geld in die Hand genommen. Wer sich hier angesprochen fühlen sollte, sind die sonstigen Universitäten, die offensichtlich diesem Bedarf nicht abgedeckt haben.
Darüber lässt sich auch wieder Chancengleichheit herstellen, und nicht über das Einschränken oder Vermormunden der Wirtschaft.
Ich kann Ihnen leider absolut nicht zustimmen. Bei dem was Sie hier schreiben, könnte man meinen die Studierenden würden Scientology oder etwas Ähnlichem beitreten und mit ihrem Eintritt ihre Seele verkaufen sowie ihren Verstand abgeben.
Es handelt sich hier um Erwachsene Menschen, die an Seminaren, einem Mentorenprogramm etc. teilnehmen. Schauen sie sich einfach mal das Programm der Akademie an - hier kann man wohl absolut keinen Vorwurf machen, es sei ein einseitiges, auf eigenen Vorteil abgestelltes Programm. Hier eine Hirnwäsche zu vermuten grenzt schon fast an Verleumdung.
Unternehmen sind übrigens auch nicht die Akkumulation alles Bösen, den Eindruck könnte man hier fast gewinnen. Natürlich machen Unternehmen Fehler, eben weil sie von eben Menschen gesteuert werden. Deswegen ist auch wichtig Erfahrungen zu vermitteln und junge Menschen anzuleiten, nicht eigene Fehler zu wiederholen. Solche Förderungen sind eben ein Schritt in genau diese Richtung, und nicht ein Abrichtung von Studierenden zu kalten Abzockern..das lernen sie eher in nüchternen Studiengängen, in denen sie auf sich allein gestellt sind.
- es geht ganz nüchtern einzig und allein darum ob interessengeleitet oder nicht.
Mit Kategorien wie "gut" und "böse" hat das überhaupt nichts zu tun.
Ob's genehm ist oder nicht:
Das einzige Interesse eines Unternehmens muss sein: Gewinn zu machen. Und das ist gut so.
Die Wege dorthin können, bzw. müssen von verschiedenen Standpunkten, moralischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Standpunkten bewertet und vermittelt werden.
Das aber funktioniert im Interesse einer Gesellschaft nur durch von der Wirtschaft unabhängige Konstrukte.
Wenn also, wie im Artikel, mal wieder die alte Leier von "Werten" und "Verantwortungsbewusstsein" zitiert wird ist einfach klar zu stellen: Für die Vermittlung und Bewertung von Werten und Verantwortungsbewusstsein im gesellschaftlichen Sinne ist nicht die Wirtschaft zuständig, nein, Sie ist dazu gar nicht FÄHIG selbst wenn sie es wollte.
Ganz sicher aber muss die maximale Förderung aller Ressourcen für die Gesellschaft Priorität haben, und da stellt sich die Frage ob angesichts der hiesigen Verhältnisse alles mögliche getan wurde oder nicht.
Und als nächstes stellt sich die Frage wie, in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt die Förderung von Studierenden durch Unternehmen für die Gesellschaft sinnvoll ist.
Wenn Sie für Ihren Teil nicht in der Lage sind diese Dinge unabhängig von irgendwelchen moralischen Bewertungen sachlich zu beurteilen so hat das nichts mit meinem Post zu tun.
- es geht ganz nüchtern einzig und allein darum ob interessengeleitet oder nicht.
Mit Kategorien wie "gut" und "böse" hat das überhaupt nichts zu tun.
Ob's genehm ist oder nicht:
Das einzige Interesse eines Unternehmens muss sein: Gewinn zu machen. Und das ist gut so.
Die Wege dorthin können, bzw. müssen von verschiedenen Standpunkten, moralischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Standpunkten bewertet und vermittelt werden.
Das aber funktioniert im Interesse einer Gesellschaft nur durch von der Wirtschaft unabhängige Konstrukte.
Wenn also, wie im Artikel, mal wieder die alte Leier von "Werten" und "Verantwortungsbewusstsein" zitiert wird ist einfach klar zu stellen: Für die Vermittlung und Bewertung von Werten und Verantwortungsbewusstsein im gesellschaftlichen Sinne ist nicht die Wirtschaft zuständig, nein, Sie ist dazu gar nicht FÄHIG selbst wenn sie es wollte.
Ganz sicher aber muss die maximale Förderung aller Ressourcen für die Gesellschaft Priorität haben, und da stellt sich die Frage ob angesichts der hiesigen Verhältnisse alles mögliche getan wurde oder nicht.
Und als nächstes stellt sich die Frage wie, in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt die Förderung von Studierenden durch Unternehmen für die Gesellschaft sinnvoll ist.
Wenn Sie für Ihren Teil nicht in der Lage sind diese Dinge unabhängig von irgendwelchen moralischen Bewertungen sachlich zu beurteilen so hat das nichts mit meinem Post zu tun.
leider vermisse ich auch hier immer wieder die Differnzierung zwischen Funktionseliten, Leistungseliten und Machteliten auf der einen und zu denen zählen imho die Absolventen dieser Akadamie und Bildungseliten auf der anderen.
Welche für die Gesellschaft wichtiger sind sei mal dahingestellt, nur haben die Erstgenannten D-land dorthin gebracht, wo es jetzt steht, an den Rand des Ruins. Und die Letztgenannten verlassen schleichend das Land. Darüber sollte man mal nachdenken.
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