Wer nicht qualifiziert ist, kann nicht diskriminiert werden
"Wer nicht qualifiziert ist, kann nicht diskriminiert werden", sagt Rechtsanwalt Thomas Griebe. Religion, ethnische Herkunft, Alter oder andere Merkmale des Bewerbers spielten keine Rolle, wenn die Fachkenntnisse nicht ausreichten. Griebe, Fachanwalt für Arbeitsrecht bei der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing, hatte das Mandat nach der verlorenen ersten Instanz für die Diakonie übernommen. "Arbeitgeber haben nun bei Einstellungen mehr Sicherheit", sagt der Anwalt. "Bisher sei nicht in höchster Instanz geklärt, was schwerer wiege: eine mögliche Benachteiligung nach dem AGG oder das Fehlen einer ausreichenden Qualifikation. "Nun ist klar: Zuerst zählt die Qualifikation", sagt Griebe.
Für Unruhe unter den Arbeitgebern sorgt zudem ein weiteres Projekt der Antidiskiminierungsstelle unter dem Titel: Anonymisierte Bewerbungen . Im September soll ein Pilotversuch starten, an dem sich fünf große Unternehmen und das Bundesfamilienministerium beteiligen. Die Arbeitgeber erklärten sich bereit, Bewerbungen zu akzeptieren, auf denen alle persönlichen Angaben (Name, Geschlecht, Familienstand und Alter) und – wie seit 40 Jahren in den USA üblich – auch das Foto fehlen. Lediglich die Qualifikation des Bewerbers steht im Vordergrund.
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnte vor zusätzlichem bürokratischem Aufwand. "Allein die Zahl der Gespräche mit Bewerbern, die nach der ersten anonymen Bewertungsphase folgen müssten, würde steigen", kritisierte Hundt. Dagegen verteidigte die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle das Pilotprojekt. Der Aufwand für Betriebe werde deutlich überschätzt. "Wenn das Vorzimmer oder eine neutrale Stelle im Unternehmen Angaben unkenntlich macht, ist das kein großer Kosten- oder Zeitfaktor", erklärte Lüders.
(Zuerst erschienen im Handelsblatt )
- Datum 26.08.2010 - 10:25 Uhr
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- Quelle Handelsblatt
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Dies sind alles Nebenkriegsschauplätze. Jeder Bewerber, der trotz unzähliger Bewerbungen und Vorstellungsgespräche keinen Job findet wird in seinem Wunsch etwas produktives für die Gesellschaft zu tun, diskriminiert.
Das ist typisch für Deutschland. Gesetze, die keiner braucht, die aber den bürokratischen Aufwand erhöhen.
Genau das ist nicht möglich, selbst wenn man noch so plump diskriminiert wurde. Dies ist gesetzlich nicht vorgesehen, weil es in Extremfällen dazu führen könnte, dass ein Arbeitgeber 100 abgewiesene Leute einstellen müsste, obwohl es um nur einen Arbeitsplatz ging.
"Die beklagte Firma hatte "eine(n) junge(n) engagierte(n) Volljuristin/Volljuristen" gesucht. Der 49-Jährige wurde abgelehnt und stattdessen eine 33-jährige Mitbewerberin eingestellt."
oh, das ist aber schwierig zu entscheiden. Zwei Opfergruppen kämpfen gegeneinander. Da muss die Firma wohl auf jeden Fall zahlen. Hätte sie den 49-jährigen eingestellt, hätte womöglich auch die Frau im gebärfähigen Alter auf Diskriminierung klagen können.
4. Antidiskriminierungs-Wahn
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"Die beklagte Firma hatte "eine(n) junge(n) engagierte(n) Volljuristin/Volljuristen" gesucht. Der 49-Jährige wurde abgelehnt und stattdessen eine 33-jährige Mitbewerberin eingestellt."
oh, das ist aber schwierig zu entscheiden. Zwei Opfergruppen kämpfen gegeneinander. Da muss die Firma wohl auf jeden Fall zahlen. Hätte sie den 49-jährigen eingestellt, hätte womöglich auch die Frau im gebärfähigen Alter auf Diskriminierung klagen können.
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mhn finde ich nicht, Separatist, klar wie sie schon sagen, ohne irgendwelche Indizien könnte man immer sagen ich der oder der wurde diskriminiert
allerdings geht es ja darum, dass in der Stellenanzeige explizit ein/ eine junger Jurist gesucht wurde.
"Die Arbeitgeber erklärten sich bereit, Bewerbungen zu akzeptieren, auf denen alle persönlichen Angaben (Name, Geschlecht, Familienstand und Alter) und – wie seit 40 Jahren in den USA üblich – auch das Foto fehlen. Lediglich die Qualifikation des Bewerbers steht im Vordergrund.
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnte vor zusätzlichem bürokratischem Aufwand. "Allein die Zahl der Gespräche mit Bewerbern, die nach der ersten anonymen Bewertungsphase folgen müssten, würde steigen", kritisierte Hundt. "
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dieser Arbeitgeberpräsident hat eine seltsame Logik....
wenn er meint, es müssten bei anonymisierten Bewerbungen mehr Bewerber zum Vorstellungsgespräch geladen werden
dann ist das ein Eingeständnis, dass massiv diskriminiert wird...aufgrund der Daten wie Alter, Name(Herkunft), Geschlecht, Aussehen, die anonymisiert werden sollen
4. Antidiskriminierungs-Wahn
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"Die beklagte Firma hatte "eine(n) junge(n) engagierte(n) Volljuristin/Volljuristen" gesucht. Der 49-Jährige wurde abgelehnt und stattdessen eine 33-jährige Mitbewerberin eingestellt."
oh, das ist aber schwierig zu entscheiden. Zwei Opfergruppen kämpfen gegeneinander. Da muss die Firma wohl auf jeden Fall zahlen. Hätte sie den 49-jährigen eingestellt, hätte womöglich auch die Frau im gebärfähigen Alter auf Diskriminierung klagen können.
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mhn finde ich nicht, Separatist, klar wie sie schon sagen, ohne irgendwelche Indizien könnte man immer sagen ich der oder der wurde diskriminiert
allerdings geht es ja darum, dass in der Stellenanzeige explizit ein/ eine junger Jurist gesucht wurde.
"Die Arbeitgeber erklärten sich bereit, Bewerbungen zu akzeptieren, auf denen alle persönlichen Angaben (Name, Geschlecht, Familienstand und Alter) und – wie seit 40 Jahren in den USA üblich – auch das Foto fehlen. Lediglich die Qualifikation des Bewerbers steht im Vordergrund.
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnte vor zusätzlichem bürokratischem Aufwand. "Allein die Zahl der Gespräche mit Bewerbern, die nach der ersten anonymen Bewertungsphase folgen müssten, würde steigen", kritisierte Hundt. "
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dieser Arbeitgeberpräsident hat eine seltsame Logik....
wenn er meint, es müssten bei anonymisierten Bewerbungen mehr Bewerber zum Vorstellungsgespräch geladen werden
dann ist das ein Eingeständnis, dass massiv diskriminiert wird...aufgrund der Daten wie Alter, Name(Herkunft), Geschlecht, Aussehen, die anonymisiert werden sollen
4. Antidiskriminierungs-Wahn
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"Die beklagte Firma hatte "eine(n) junge(n) engagierte(n) Volljuristin/Volljuristen" gesucht. Der 49-Jährige wurde abgelehnt und stattdessen eine 33-jährige Mitbewerberin eingestellt."
oh, das ist aber schwierig zu entscheiden. Zwei Opfergruppen kämpfen gegeneinander. Da muss die Firma wohl auf jeden Fall zahlen. Hätte sie den 49-jährigen eingestellt, hätte womöglich auch die Frau im gebärfähigen Alter auf Diskriminierung klagen können.
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mhn finde ich nicht, Separatist, klar wie sie schon sagen, ohne irgendwelche Indizien könnte man immer sagen ich der oder der wurde diskriminiert
allerdings geht es ja darum, dass in der Stellenanzeige explizit ein/ eine junger Jurist gesucht wurde.
"Die Arbeitgeber erklärten sich bereit, Bewerbungen zu akzeptieren, auf denen alle persönlichen Angaben (Name, Geschlecht, Familienstand und Alter) und – wie seit 40 Jahren in den USA üblich – auch das Foto fehlen. Lediglich die Qualifikation des Bewerbers steht im Vordergrund.
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnte vor zusätzlichem bürokratischem Aufwand. "Allein die Zahl der Gespräche mit Bewerbern, die nach der ersten anonymen Bewertungsphase folgen müssten, würde steigen", kritisierte Hundt. "
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dieser Arbeitgeberpräsident hat eine seltsame Logik....
wenn er meint, es müssten bei anonymisierten Bewerbungen mehr Bewerber zum Vorstellungsgespräch geladen werden
dann ist das ein Eingeständnis, dass massiv diskriminiert wird...aufgrund der Daten wie Alter, Name(Herkunft), Geschlecht, Aussehen, die anonymisiert werden sollen
Ich befürchte, dass das Gesetz nichts Weltbewegendes bewirkt. Vorurteile sind in den Einstellungen der Personalchefs/Firmen, und da wird auch ein Gesetz nichts ändern können. Die Wertschätzung der Qualifikation - und ausschließlich der Qualifikation - ist in unserer Unternehmenskultur nicht vorgesehen. Da sieht es in den USA schon etwas anders aus, obwohl dort auch nicht vorurteilsfrei über Bewerber entschieden wird.
Welcher Bewerber wird nachweisen können, dass nach dem Vorstellungsgespräch vorurteilsfrei entschieden wurde, wenn das Unternehmen in der Stellenanzeige keinen Fehler im Sinne des Gesetzes gemacht hat?
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