ArbeitsrechtDarf die Chefin die Grußformel im Arbeitszeugnis weglassen?

Die Chefin hat dem Mitarbeiter gekündigt. Muss sie ihm dennoch alles Gute im Zeugnis wünschen? Die Antwort gibt der Arbeitsrechtler Ulf Weigelt in unserer Kolumne. von 

Ich habe einem Mitarbeiter fristlos gekündigt. Daher möchte ich bei seinem Arbeitszeugnis den Dank für seine geleisteten Dienste sowie die guten Wünsche für die Zukunft weglassen. Darf ich das?, fragt Sabine Schneider.

Sehr geehrte Frau Schneider,

zunächst einmal, Arbeitszeugnisse dürfen grundsätzlich keine Formulierungen enthalten, die das berufliche Fortkommen eines Mitarbeiters unnötig erschweren, müssen aber der Wahrheit entsprechen.

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Auf die Abschiedsformulierung, mit der Sie Ihrem Mitarbeiter für seine geleisteten Dienste danken, Ihr Bedauern über sein Ausscheiden ausdrücken und gute Wünsche für die persönliche und berufliche Zukunft mit auf den Weg geben, können Sie jedoch verzichten. Hierauf besteht kein Anspruch nach Ansicht des BAG, was ich persönlich anders sehe.
Selbst wenn Sie die Leistungen Ihres Mitarbeiters mit gut oder gar sehr gut bewertet haben, wird allerdings das Fehlen des Dankes und der guten Wünsche beim Zeugnisleser (also dem potenziellen nächsten Arbeitgeber) sicherlich zu Irritationen führen. So kommt schnell der Verdacht auf, dass das Arbeitsverhältnis wohl doch nicht ganz störungsfrei verlaufen ist und man sich im Nachgang, wie auch immer, geeinigt hat. 

Arbeitseinsatz

Die Arbeitsbereitschaft wird in der Regel wie folgt bewertet:

Note 1:  Er/Sie zeigte stets ein sehr hohes Maß an Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft.
Note 2:  Er/Sie zeigte stets eine hohe Leistungsbereitschaft und Pflichtauffassung.
Note 3:  Er/Sie zeigte Einsatzbereitschaft.
Note 4Er/Sie zeigte auch Einsatzbereitschaft.

Kompetenz

Die Kompetenz beurteilen Arbeitgeber so:

Note 1: Er/Sie verfügt über ein sehr gutes analytisch-konzeptionelles und zugleich pragmatisches Urteils- und Denkvermögen.
Note 2: Er/Sie verfügt über ein gutes analytisch-konzeptionelles und zugleich pragmatisches Urteils- und Denkvermögen.
Note 3: Er/Sie bewies Belastbarkeit und Flexibilität.
Note 4: Er/Sie verfügte über eine ausreichende Arbeitsbefähigung.

Fachwissen

Das Fachwissen bewertet der Zeugnisschreiber so:

Note 1: Aufgrund seines umfangreichen und besonders fundierten Fachwissens erzielte er/sie immer weit überdurchschnittliche Erfolge.
Note 2: Er/Sie wendete ihre guten Fachkenntnisse laufend mit großem Erfolg im Arbeitsgebiet an.
Note 3: Er/Sie besitzt ein solides Fachwissen in seinem Fachgebiet.
Note 4: Er/Sie besitzt das erforderliche Fachwissen.
Note 5: Er/Sie zeigte bei der Beschäftigung mit den ihm übertragenen Aufgaben das notwendige Fachwissen, das er wiederholt erfolgversprechend einsetzten.

Leistungen

Die Leistungen werden gemeinhin so bewertet:

Note 1: Seine/Ihre Leistungen fanden stets unsere vollste Zufriedenheit.
Note 2: Seine/Ihre Leistungen fanden stets unsere volle Zufriedenheit.
Note 3: Seine/Ihre Leistungen fanden unsere volle Zufriedenheit.
Note 4: Seine/Ihre Leistungen fanden unsere Zufriedenheit.
Note 5: Aufgaben, die ihm/ihr übertragen wurden, erledigte er in der Regel zu unserer Zufriedenheit.

Schlussformel

Bedauern und Zukunftswünsche lassen sich so übersetzen:

Note 1: Wir bedauern sein/ihr Ausscheiden sehr, danken ihm/ihr  für stets sehr gute Leistungen und wünschen ihm/ihr auf dem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.
Note 2: Wir bedauern sein/ihr Ausscheiden, danken ihm/ihr für die stets guten Leistungen und wünschen ihm/ihr auf dem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und weiterhin Erfolg.
Note 3: Wir bedauern sein/ihr Ausscheiden, danken ihm/ihr für die guten Leistungen und wünschen ihm/ihr auf dem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und Erfolg
Note 4: Wir bedanken uns für seine/ihre Mitarbeit und wünschen ihm/ihr für die Zukunft alles Gute.
Note 5: Wir wünschen ihm/ihr alles nur erdenklich Gute, insbesondere auch Erfolg bei den weiteren Bemühungen.

Um solch einen Makel auszuschließen, kommt es daher oft zum Streit um die freundlichen Abschiedsworte. Finden beide Parteien dann keine einvernehmliche Lösung, kommt es in der Regel zum Rechtsstreit.

"Da staunt der Chef"

Was ist erlaubt, was nicht? Der Berliner Arbeitsrechtler Ulf Weigelt gibt Antworten auf Nutzerfragen. Jede Woche, immer mittwochs in der Arbeitsrechtskolumne "Da staunt der Chef".

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Eine gerichtliche Durchsetzung der sogenannten Dankes- und Bedauernsformel dürfte nach dem aktuellen Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 11.Dezember 2012 zukünftig schwierig werden. Denn die Richter haben deutlich gemacht, dass derartige Formulierungen kein zwingender Inhalt eines Zeugnisses sind. Die Formulierung und Gestaltung des Zeugnisses sei allein Sache des Arbeitgebers.

Ulf Weigelt
Ulf Weigelt

Ulf Weigelt ist Anwalt für Arbeitsrecht in Berlin. Auf ZEIT ONLINE beantwortet er jeden Mittwoch in der Serie "Da staunt der Chef" Leserfragen zum Arbeitsrecht. Die Serie ist auch als E-Book erschienen. Weigelt hat mit Sabine Hockling auch den Ratgeber Arbeitsrecht geschrieben.

Aber auch wenn das BAG diese Haltung vertritt, sehen die Untergerichte die Sachlage anders. So hat das Landesarbeitsgericht Düsseldorf beispielsweise in einem Urteil offen Stellung gegen das höchste Arbeitsgericht bezogen und sich auf die Seite des Mitarbeiters geschlagen: Demnach kann von einem Arbeitgeber durchaus verlangt werden, dass das Zeugnis mit einem Dank und guten Wünschen schließt. Ähnlich hat auch das Arbeitsgericht Berlin entschieden: Das Fehlen einer Dankes- und Zukunftsformel kann einen ansonsten positiven Gesamteindruck entwerten und damit das berufliche Fortkommen des Arbeitnehmers gefährden. Und auch das Arbeitsgericht München hat jüngst zugunsten eines klagenden Arbeitnehmers entschieden und ihm eine vollständige Schlussformel mit Dank und Bedauern zuerkannt.

Ob die Untergerichte zukünftig immer noch so entscheiden oder sich der Ansicht des BAG anschließen werden, bleibt abzuwarten. Wenn Sie Streitigkeiten vermeiden wollen, sollten Sie nicht auf die Abschiedsformulierung verzichten. Denn der arbeitsgerichtliche Rechtsstreit verursacht zumindest in der ersten Instanz bei anwaltlicher Vertretung auch Kosten für Sie als Arbeitgeber und zwar unabhängig davon, wie der Streit ausgeht.

Ihr Ulf Weigelt

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Leserkommentare
    • Boono
    • 20. März 2013 7:47 Uhr

    In dem vorgetragenen Fall wird nur die fristlose Kündigung des Mitarbeiters von Frau Schneider erwähnt, nicht aber der Hintergrund des Arbeitsverhältnisses und der Kündigungsgrund. Wurde aufgrund eines aktuellen schweren Fehlverhaltens gekündigt, davor hat der Mitarbeiter aber (vielleicht langjährig?) ordentliche Arbeit geleistet?
    Oder gab er permanent Anlass zur Kritik und war unloyal?

    Im ersten Fall könnte man als Arbeitgeber ja auch mal - anstatt persönliche Rachegelüste am Arbeitszeugnis auszulassen - die vor dem Kündigungsgrund geleistete gute Arbeit würdigen, so dass auch eine positive Abschiedsformulierung noch ohne Widerspruch machbar ist. Mal über den eigenen Schatten springen...
    Im letzteren Fall würde jedoch die gesamte Bewertung der Arbeitsleistung ohnehin negativ ausfallen, so dass das Weglassen einer guten Abschiedsformel auch keine Rolle mehr spielt.
    Was ist daran so schwer?

    Frau Schneider, bleiben Sie doch ein wenig professionell und lassen Ihren persönlichen Groll aus dem Arbeitszeugnis heraus, falls Ihnen der Mitarbeiter vor dem Kündigungsgrund auch gute Dienste geleistet hat. Was soll's, er verlässt Ihr Unternehmen doch, was wollen Sie mehr?

    8 Leserempfehlungen
  1. Meiner Meinung nach sollte in so einem Zeugnis genau das ausgedrückt werden, was Sache ist. Wenn ich mir die Floskeln oben so anschaue, dann dreht sich mir der Magen um. Da braucht nur ein Arbeitgeber, der sich damit nicht auskennt ein "Bemühen" mit einfügen und schon ist die Karriere versaut. Ich finde, dass mit dem Verbot, etwas Schlechtes reinzuschreiben genau das Gegenteil erreicht wird. Wenn "Wir wünschen ihm/ihr alles nur erdenklich Gute, insbesondere auch Erfolg bei den weiteren Bemühungen." Note 5 ist, dann ist doch diese Floskel trotz positivem Anschein etwas Schlechtes. Es steht also etwas Schlechtes im Zeugnis. Ich verstehe es nicht, bei jeder normalen Gerichtsverhandlung gilt nicht nur der Fakt, sondern auch und das zum größten Teil der Anschein oder die Bedeutung, die vermittelt werden. Warum nicht gleich offene und ehrliche Worte?

    15 Leserempfehlungen
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    • Boono
    • 20. März 2013 9:04 Uhr

    So wie Ihnen geht es mir auch. Ich habe die in Deutschland gängige Praxis bei den Arbeitszeugnissen noch nie verstanden. Das Zeugnis soll eine realistische Bewertung der Arbeitsleistung und des Verhaltens eines Mitarbeiters geben, jedoch dem Arbeitnehmer nicht durch negative Darstellungen die berufliche Zukunft erschweren. Anstatt Klartext zu reden, werden deshalb verklausulierte Bewertungsformeln verwendet, die scheinbar positiv klingen, von denen aber inzwischen fast jeder die wahre Bedeutung kennt ("war stets bemüht..." usw.)

    Noch schlimmer ist, dass Arbeitszeugnisse auch von unerfahrenen Personen geschrieben werden, die eine Formulierung gut meinen, in Wirklichkeit aber eine im Sinne des "Zeugniscodes" schlechte Bewertung erwischen. Und der ebenfalls unbedarfte Empfänger eines solchen Zeugnisses bewirbt sich damit im Glauben, er habe doch ein super Zeugnis vorzuweisen.

    Was soll dieses Affentheater?
    Warum nicht eine klare Sprache, wie in der Schweiz üblich?

    • Boono
    • 20. März 2013 9:04 Uhr

    So wie Ihnen geht es mir auch. Ich habe die in Deutschland gängige Praxis bei den Arbeitszeugnissen noch nie verstanden. Das Zeugnis soll eine realistische Bewertung der Arbeitsleistung und des Verhaltens eines Mitarbeiters geben, jedoch dem Arbeitnehmer nicht durch negative Darstellungen die berufliche Zukunft erschweren. Anstatt Klartext zu reden, werden deshalb verklausulierte Bewertungsformeln verwendet, die scheinbar positiv klingen, von denen aber inzwischen fast jeder die wahre Bedeutung kennt ("war stets bemüht..." usw.)

    Noch schlimmer ist, dass Arbeitszeugnisse auch von unerfahrenen Personen geschrieben werden, die eine Formulierung gut meinen, in Wirklichkeit aber eine im Sinne des "Zeugniscodes" schlechte Bewertung erwischen. Und der ebenfalls unbedarfte Empfänger eines solchen Zeugnisses bewirbt sich damit im Glauben, er habe doch ein super Zeugnis vorzuweisen.

    Was soll dieses Affentheater?
    Warum nicht eine klare Sprache, wie in der Schweiz üblich?

    5 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Unsinniger Quatsch"
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    Vor einigen Jahren wollte mein Arbeitgeber, eine Vierpersonenfirma, das Arbeitsverhältnis mit mir fristlos beenden. Es gab wirtschafliche Schwierigkeiten, und ich war der neueste Mitarbeiter.
    Wir kamen überein, das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung zu beenden, im Gegenzug sollte u.a.ein außerordentlich positives Zeugnis erstellt werden.
    Daran ist mein damaliger Chef grandios gescheitert.
    Schließlich hat er, da war ich längst ohne ein solches Zeugnis wieder in Lohn und Brot, nach mehrmaliger Rüge ein Personalbüro damit beauftragt.
    Im Ergebnis habe ich ein realistisches Zeugnis, insofern wurden die Vereinbarungen im Auflösungsvertrag nicht komplett umgesetzt. Da ich die Branche gewechselt habe, wurde von mir nichts weiter unternommen.
    Andernfalls wäre ein Rechtstreit unvermeidbar gewesen, und das wegen einer solchen Albernheit.

  2. Vor einigen Jahren wollte mein Arbeitgeber, eine Vierpersonenfirma, das Arbeitsverhältnis mit mir fristlos beenden. Es gab wirtschafliche Schwierigkeiten, und ich war der neueste Mitarbeiter.
    Wir kamen überein, das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung zu beenden, im Gegenzug sollte u.a.ein außerordentlich positives Zeugnis erstellt werden.
    Daran ist mein damaliger Chef grandios gescheitert.
    Schließlich hat er, da war ich längst ohne ein solches Zeugnis wieder in Lohn und Brot, nach mehrmaliger Rüge ein Personalbüro damit beauftragt.
    Im Ergebnis habe ich ein realistisches Zeugnis, insofern wurden die Vereinbarungen im Auflösungsvertrag nicht komplett umgesetzt. Da ich die Branche gewechselt habe, wurde von mir nichts weiter unternommen.
    Andernfalls wäre ein Rechtstreit unvermeidbar gewesen, und das wegen einer solchen Albernheit.

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    Antwort auf "@2 Zustimmung"
  3. vollkommen überbewertet. Wenn ein Bewerber schon so weit interessant geworden ist ruft man heutzutage bei dem ehemaligen Vorgesetzten an und dann erübrigen sich sämtliche Floskeln im Arbeitszeugnis. Abgesehen davon beherrschen die meisten leitenden Angestellten kaum noch das korrekte Verfassen von Arbeitszeugnissen. Nicht selten soll sich der Arbeitnehmer selber eins schreiben und der ehemalige Chef unterschreibt es...

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    Sie rufen ganz bestimmt nirgendwo an, wenn der neue Mitarbeiter dort noch arbeitet und das ist in den meisten Fällen so.

    Und die Arbeitszeugnisse schreibt in der Regel heute die Verwaltung. Für die Leiter der Fachstellen, gibt es normalerweise nur noch Vordrucke zum Ankreuzen. Das was sie beschreiben finden sie fast nur noch in Kleinstbetrieben.

    Ansonsten stimme ich Nr.2 zu.

  4. Sie rufen ganz bestimmt nirgendwo an, wenn der neue Mitarbeiter dort noch arbeitet und das ist in den meisten Fällen so.

    Und die Arbeitszeugnisse schreibt in der Regel heute die Verwaltung. Für die Leiter der Fachstellen, gibt es normalerweise nur noch Vordrucke zum Ankreuzen. Das was sie beschreiben finden sie fast nur noch in Kleinstbetrieben.

    Ansonsten stimme ich Nr.2 zu.

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    Sehr viele, auch nicht uninteressante Bewerbungsschreiben waren ohne momentane feste Anstellung. Da habe ich bei Unklarheiten schon beim vorherigen Arbeitgeber angerufen. Bei anderen gab es auch gelegentlich Anrufe bei ehemaligen Vorgesetzten, nach der Anstellung bei uns, da einige "kritische" Arbeitnehmer sich während der Probezeit unauffällig verhalten, danach jedoch nicht mehr. Was auch relativ häufig vorkommt ist die direkte Frage an den Bewerber, ob er uns ehemalige Vorgesetzte als Empfehlung nennen will bzw. kann.

  5. Aufgrund der ganzen aufgezwungenen Floskeln und hohlen Phrasen nimmt eh niemand außer den Arbeitsämtern die Arbeitszeugnisse noch ernst,
    zumal man als Arbeitnehmer von den Arbeitsgerichten in 99% aller Fälle soviel Unterstützung erhält das man sich sein Zeugnis aufs Wort genau zurecht klagen kann...

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  6. Sehr viele, auch nicht uninteressante Bewerbungsschreiben waren ohne momentane feste Anstellung. Da habe ich bei Unklarheiten schon beim vorherigen Arbeitgeber angerufen. Bei anderen gab es auch gelegentlich Anrufe bei ehemaligen Vorgesetzten, nach der Anstellung bei uns, da einige "kritische" Arbeitnehmer sich während der Probezeit unauffällig verhalten, danach jedoch nicht mehr. Was auch relativ häufig vorkommt ist die direkte Frage an den Bewerber, ob er uns ehemalige Vorgesetzte als Empfehlung nennen will bzw. kann.

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    Antwort auf "Stimmt nicht ganz"

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