Leserartikel

KarriereFrauen brauchen keine Sonderbehandlung

Unternehmen werben gezielt um Studentinnen als künftige Führungskräfte. Solche Angebote nur für Frauen empfindet Leserin Katharina Poeter als Beleidigung.

Ich bin bald mit der Uni fertig und informiere mich derzeit über das Jobangebot auf dem internationalen Arbeitsmarkt. Da gibt es zum Beispiel Unternehmen, die Abendessen und aufwendige Ausflüge anbieten, um Studierende anzuwerben. Und es gibt Recruitingveranstaltungen, die sich ausschließlich an Studentinnen richten.

"Women Weekend" hieß es kürzlich in einer Anzeige. Eine bekannte Consulting-Firma lud Studentinnen zu einer Firmenpräsentation nach Paris ein. Gesucht wurden explizit die weiblichen Führungskräfte von morgen. Wer den harten Bewerbungsprozess geschafft hatte, bekam den Flug nach Paris zur Präsentation und die Übernachtung im Fünf-Sterne-Hotel dazu.

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Veranstalter scheuen oft weder Kosten noch Mühen, um Frauen anzusprechen. Vermutlich reagieren die Unternehmen mit solchen Angeboten auf die Diskussionen über Frauen in Führungspositionen und die Frauenquote.

Ich betrachte solche Women Weekends kritisch. Denn selbstbewusste, starke Frauen brauchen keine gesonderte Ansprache. Solche Angebote zementieren das veraltete Bild der unsicheren Frau. Das empfinde ich als Beleidigung.

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Problematisch ist auch, dass Männer ausgeschlossen, also diskriminiert werden. Recruitingwochenenden explizit für männliche Kandidaten habe ich bis jetzt nirgends entdecken können.

So wird die Ungleichheit von Mann und Frau nicht überwunden. Wir brauchen Gleichberechtigung, aber in jeder Hinsicht.

 
Leser-Kommentare
  1. "Diskriminierung bekämpft man nur mit einer Regulierung"

    [...]

    Qualifikation statt Quote!

    Oder fordern Sie auch die Männerquote in Erziehungseinrichtungen und bei Begleitpersonal in Flugzeugen? Denn sonst würden Sie ein Geschlecht diskriminieren und dann kämen wir um eine Regulierung nicht herum!

    Und würden Sie die Quote auch in Bereichen einfordern, in denen durch schlechter ausgebildetes Personal akute Gefahr für Leib und Leben entstehen? Es gibt bsw sehr wenige Pilotinnen. Allerdings würde ich eine Fluglinie, die bei Piloten/innen eine Quote einführt konsequent meiden!
    Technische Berufe sind unbestreitbar männerdominiert. Aber hey, lasst uns in unseren AKWs eine Frauenquote durchsetzen...

    Ich arbeite in einem größeren mittelständischen deutschen Unternehmen, dass Lebensmittel herstellt. Der Geschäftsführer ist männlich, von den Bereichsleitern sind fast 50% weiblich, der Anteil des weiblichen Geschlechts an der gesamten Belegschaft beträgt fast 70%! Vergeben Sie mir meinen Zynismus am Anfang des Kommentars, aber so eine Quote ist völliger Bockmist.

    Bitte achten Sie auf einen sachlichen Diskussionton. Danke, die Redaktion/fk.

    3 Leser-Empfehlungen
    Antwort auf "Weil uns das ja"
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    wird bei Ihnen auch groß geschrieben, oder? Ich antworte genauso charmant: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich habe bereits gesagt, dass ich Quoten kritisch sehe, jedoch auf eine Selbstregulierung zu hoffen halte ich für "Bockmist". Wollen wir auf diesem Level eine Diskussion führen? Hm. Nein danke.
    Es gibt statistisch erfasste Fakten. Frauen sind in diversen Berufen deutlich unterrepräsentiert und da sollte man nach den Gründen fragen, warum das so ist. Es gibt diverse Ansätze: Interesse, Rollenbild, Sexismus, usw. und wenn man diese betrachtet kann man dann das Ganze versuchen differenziert zu betrachten und die Fragen zu beantworten, warum Frauen häufig im Niedriglohnsektor arbeiten, in einem sozialen Abhängigkeitsverhältnis stehen (Niedriglohn = niedrige Rente = Altersarmut) bei Vertragsverhandlung ca. 10% weniger Lohn heraushandeln als Männer, wie es sich das Berufsleben/Aufstiegschancen mit einer Babypause vereinbaren lassen usw. Man kann dann weiterfragen, wie man qualifizierte Frauen, die Elan und Interesse haben, jedoch soziale Schranken zu meistern haben, integrieren kann. Man kann über eine Quote DISKUTIEREN. Über Förderprogramme. Man kann viel, oder aber man kann sich natürlich auch hinstellen und in plattester Manier sagen "Hier bei mir im Betrieb ist alles Tutti. Du bist dumm, weil Du eine Quote oder eine Regulierung(Quote ist im Übrigen kein Synonym von Regulierung) forderst, dass ist Bockmist"

    wird bei Ihnen auch groß geschrieben, oder? Ich antworte genauso charmant: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich habe bereits gesagt, dass ich Quoten kritisch sehe, jedoch auf eine Selbstregulierung zu hoffen halte ich für "Bockmist". Wollen wir auf diesem Level eine Diskussion führen? Hm. Nein danke.
    Es gibt statistisch erfasste Fakten. Frauen sind in diversen Berufen deutlich unterrepräsentiert und da sollte man nach den Gründen fragen, warum das so ist. Es gibt diverse Ansätze: Interesse, Rollenbild, Sexismus, usw. und wenn man diese betrachtet kann man dann das Ganze versuchen differenziert zu betrachten und die Fragen zu beantworten, warum Frauen häufig im Niedriglohnsektor arbeiten, in einem sozialen Abhängigkeitsverhältnis stehen (Niedriglohn = niedrige Rente = Altersarmut) bei Vertragsverhandlung ca. 10% weniger Lohn heraushandeln als Männer, wie es sich das Berufsleben/Aufstiegschancen mit einer Babypause vereinbaren lassen usw. Man kann dann weiterfragen, wie man qualifizierte Frauen, die Elan und Interesse haben, jedoch soziale Schranken zu meistern haben, integrieren kann. Man kann über eine Quote DISKUTIEREN. Über Förderprogramme. Man kann viel, oder aber man kann sich natürlich auch hinstellen und in plattester Manier sagen "Hier bei mir im Betrieb ist alles Tutti. Du bist dumm, weil Du eine Quote oder eine Regulierung(Quote ist im Übrigen kein Synonym von Regulierung) forderst, dass ist Bockmist"

  2. gesagt und geschrieben. Es gibt keine Lösung, die alle glücklich macht. Reguliert man über eine Quote (die man kritisch betrachten muss), diskriminiert man im schlimmsten Fall und wer möchte einen Job auf Grund der Quote? Gerade in Führungsetagen kann dies ein Genickbruch sein.
    Lässt man es, bleibt vieles beim alten, oder es geht auf Kosten des Generationenvertrags, weil immer mehr Frauen eine Entscheidung für die Karriere treffen und eben nicht schwanger werden wollen. (auch dazu gab es vor nicht allzulanger Zeit einen Leserartikel in der Zeit).

    Das man sich diese jungen Frauen versucht zu sichern und entsprechende womanweekends abhält hat etwas mit Sicherung von Humankapital und Erschließung eines Marktes an qualifizierten Arbeitskräften zu tun.
    Also die Situation zusammengefasst.
    Eine consultingfirma wollte sich bei Frauen vorstellen. Man musste sich dafür bewerben und wenn man es geschafft hat, wurde man nach Paris zur Präsentation eingeladen. Quasi die Firma stellt sich potenziellen Arbeitern vor, die jedoch vorher gecheckt wurden, ob sie den Ansprüchen der Firma genügen. Um beim Beispiel der 20 Bewerberinnen zu bleiben. Um die Spitzenkräfte dieser 20 Bewerber muss man als Firma buhlen, weil diese sich ihren Platz sichern werden. Von den 80 Männern jedoch wird man eine größere Auswahl haben. Die Firma sichert sich damit quasi ab und warum das kritisiert wird, erschließt sich mir nicht.

    4 Leser-Empfehlungen
    Antwort auf "@lxththf Re: 25. ....."
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    "über eine Quote (die man kritisch betrachten muss), diskriminiert man im schlimmsten Fall "

    Nicht im schlimmsten Fall. Man diskriminiert. Punkt!

    "und wer möchte einen Job auf Grund der Quote? "

    Nunja, da die Quote politisch durchgesetzt werden soll und die PolitikerInnen vom Volk gewählt werden - anscheinend viele.

    "weil immer mehr Frauen eine Entscheidung für die Karriere treffen und eben nicht schwanger werden wollen."

    Dann werden sie ebend nicht schwanger! Muss ich mich als Mann jetzt dafür verantwortlich fühlen, daß die natürliche Präposition zur Kindsgeburt bei der Frau liegt? Die Frage ist ja auch, was man als Karriere definiert. Denken Sie, Sie machen eine Karriere zur Aufsichtsratschefin in zwei Wochen? Und denken Sie, daß Sie dann für das Kind noch Zeit haben oder es über eine Nanny betreuen lassen? WENN Sie in dieser Position überhaupt zur Kindszeugung kommen, weil man dafür (noch) einen entsprechenden Mann braucht....

    "warum das kritisiert wird, erschließt sich mir nicht."

    Weil es eine Auswahl nach genetischen Merkmalen ist! Keine Auswahl aufgrund Qualifizierung/Leistung! 1 Stelle > 2 Bewerber (1m/1w) > genommen wird die Frau aufgrund der Gene....ist das nicht sogar rassistisch?
    Hatten wir nicht sogar schonmal den Fall, wo Menschen andere Menschen aufgrund der genetischen Veranlagung als "schlecht" angesehen haben?

    MfG
    FT

    "über eine Quote (die man kritisch betrachten muss), diskriminiert man im schlimmsten Fall "

    Nicht im schlimmsten Fall. Man diskriminiert. Punkt!

    "und wer möchte einen Job auf Grund der Quote? "

    Nunja, da die Quote politisch durchgesetzt werden soll und die PolitikerInnen vom Volk gewählt werden - anscheinend viele.

    "weil immer mehr Frauen eine Entscheidung für die Karriere treffen und eben nicht schwanger werden wollen."

    Dann werden sie ebend nicht schwanger! Muss ich mich als Mann jetzt dafür verantwortlich fühlen, daß die natürliche Präposition zur Kindsgeburt bei der Frau liegt? Die Frage ist ja auch, was man als Karriere definiert. Denken Sie, Sie machen eine Karriere zur Aufsichtsratschefin in zwei Wochen? Und denken Sie, daß Sie dann für das Kind noch Zeit haben oder es über eine Nanny betreuen lassen? WENN Sie in dieser Position überhaupt zur Kindszeugung kommen, weil man dafür (noch) einen entsprechenden Mann braucht....

    "warum das kritisiert wird, erschließt sich mir nicht."

    Weil es eine Auswahl nach genetischen Merkmalen ist! Keine Auswahl aufgrund Qualifizierung/Leistung! 1 Stelle > 2 Bewerber (1m/1w) > genommen wird die Frau aufgrund der Gene....ist das nicht sogar rassistisch?
    Hatten wir nicht sogar schonmal den Fall, wo Menschen andere Menschen aufgrund der genetischen Veranlagung als "schlecht" angesehen haben?

    MfG
    FT

  3. Ich bin wohl aus der gleichen Generation wie die Autorin und ich kenne das Gefühl, dass Gleichberechtigung schon gegeben ist. Befasst man sich aber ein wenig inniger mit dem Thema, wird schnell klar, dass es in Deutschland noch lange keine Geschlechtergleichheit im Berufsleben gibt. Das sieht man an Gehältern und an den Führungsetagen.
    Wie soll sich das nun ändern? Viele meiner Altersgenossen gehen davon aus, dass sich das mit unsrer Generation schon von selbst ändern wird. Aber sind wir mal ehrlich: Schon in frühster Kindheit lernen wir, dass Kindergärtner weiblich und Ärzte männlich sind. Es ist doch ganz klar, dass das was schon in so einem zarten Alter in Kinderbüchern, in Filmen, aber auch im Umfeld gelebt und gezeigt wird, uns später beeinflusst.
    Daher kann sich die Gleichberechtigung nicht hoplahop mal einstellen, außer sie wird aufgezwungen, wie über Quote nun mal. Ansonsten dauert das noch Jahrzehnte!
    Klar, sollte es auch Förderung für Männer geben. Aber in den Berufen, in denen sie nicht (oder äußerst selten) anzutreffen sind: Krankenpflege, Grundschullehramt, Kindergärtner, etc.

    6 Leser-Empfehlungen
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    "Geschlechtergleichheit im Berufsleben gibt. Das sieht man an Gehältern"

    Ach....jetzt bitte nicht noch mal die Gender-Pay-Gap-Geschichte. Es sind laut IW Köln 2%.

    "und an den Führungsetagen."

    Hm, meine Frau sitzt in der Führungsetage. Und zwar in ihrer eigenen. Sie ist selbstständig tätig, nachdem sie sich nach vielen Qualifizierungen dazu entschlossen hatte. Es geht also....

    "Schon in frühster Kindheit lernen wir, dass Kindergärtner weiblich und Ärzte männlich sind. "

    Aha, und heute sind Ärzte vermehrt weiblich und Kindergärtner....ups...immer noch weiblich.

    "außer sie wird aufgezwungen, wie über Quote nun mal. Ansonsten dauert das noch Jahrzehnte!"

    Aufgezwungen. Das ist sozialistisch. Mehr nicht. Sie können einem Unternehmer/einer Unternehmerin nicht aufdiktieren, wen er/sie einzustellen hat.
    Und zu den Jahrzehnten:
    Was denken Sie: Wie lange haben die Männer, die jetzt gerade in den Vorständen sitzen, gebraucht, um dort hinzukommen. Von Jetzt auf Gleich? Nee, die haben auch Jahrzehnte gebraucht.

    MfG
    FT

    Ich habe meinen Job glücklicherweise schon, aber mein kleiner Bruder wird dieses Jahr mit dem Studium fertig. Wieso sollte er systematisch benachteiligt werden? Seitdem ich denken kann höre ich, dass jeder mit Leistung etwas erreichen kann. Jetzt wo es soweit ist, die Karriere anzufangen wird das über den Haufen geworfen. Ich mache mir wirklich Sorgen um die Zukunft meines Bruders. Jetzt hätten wir es fast geschafft, alle haben gleiche Chancen ihren Weg zu gehen und auch die Verteilung in den einzelnen Hierachieebenen würde sich mit der Zeit automatisch anpassen, aber nun kommt diese Diskussion und wirft wieder alles über den Haufen.

    Was die Gender-Pay-Gap in Führungspositionen angeht - das ist alles Verhandlungssache! Wenn die Leistung stimmt, wird kein Chef sagen ich bin die paar Tausend Euro mehr im Jahr nicht wert.

    Wir brauchen außerdem keine Geschlechterförderung in Berufen die sowieso händeringend nach Auszubildenden bzw. Fachkräften suchen.

    "Befasst man sich aber ein wenig inniger mit dem Thema, wird schnell klar, dass es in Deutschland noch lange keine Geschlechtergleichheit im Berufsleben gibt. Das sieht man an Gehältern und an den Führungsetagen."

    Eben das ist bewußte Irreführung von Seiten des Feminismus.
    An anderer Stelle las ich eine Aussage einer Frau: "Richtige Frauen brauchen keinen Feminismus." Bingo. Eine Frau, die es nach oben schaffen will _und_ das Zeug dazu hat, schafft es längst auch ohne diskriminierende Quoten.
    Der Feminismus war in den vergangenen Jahrzehnten bitter nötig, überhaupt keine Frage. Da jedoch die damaligen Ziele inzwischen erreicht wurden, aber niemand einfach so überflüssig werden will, suchten sich die Ikonen dieser Bewegung neue Ziele - die man kurz zusammenfassen kann mit "das Gleiche bekommen, aber weniger dafür tun müssen", also Rosinenpickerei.

    Die Gehälter sind längst gleich. Feministinnen werfen gerne mit roundabout 20-23% um sich, aber verschweigen natürlich, daß es sich dabei um den unbereinigten Unterschied handelt, bei dem der studierte Vollzeit-Maschinenbauingenieur mit der ungelernten 20-Wochenstunden-Kioskverkäuferin in einen Topf geworfen und direkt verglichen wird.
    Sauber(!) bereinigt sind des gerade einmal 2%, also statistisches Rauschen.
    http://www.iwkoeln.de/de/...
    Letztlich ist eine lange Babypause der größte Einkommensverlustfaktor. Und das ist kein Problem der Frauen-, sondern der gesamten Familienpolitik, denn wenn Mann so dreist ist, mehr Zeit für seine Kinder haben zu wollen, kann er Karriere meist ganz abschreiben.
    Die größten realen Einkommensunterschiede bei gleicher Stellung finden sich im Bereich der frei ausgehandelten Gehälter, wo es längst kein Geheimnis mehr ist, daß Frauen sich meist einfach schlechter verkaufen, erst einmal vorsichtig vorfühlen, wieviel sie denn bekommen könnten und auch dann noch zu wenig fordern, während Männer meist recht forsch einen stolzen betrag einfordern - und auch bekommen.
    Also ein hausgemachtes Problem, dem jede Frau selbst mit Training im selbstbewußten Auftreten entgegensteuern kann.

    Was die Führungsetagen angeht: Auch das ist pure Irreführung.
    Führungsetage bedeutet in aller Regel 12-16, mitunter auch 18 Arbeitsstunden am Tag, somit Verzicht auf Familie. Das ist rein biologisch einfach kein Ding der Frauen, weshalb es kaum Bewerberinnen auf diese Positionen gibt. Der jetzige Anteil bei den besetzten Stellen dürfte recht gut das Verhältnis bei den Bewerbungen wiederspiegeln - Gleichberechtigung erreicht.

    "In seiner Reihe "Gehirnwäsche" geht der beliebte norwegische Komiker und Soziologe der Gender-Forschung auf den Grund. Diese behauptet, es gebe außer den Geschlechtsteilen keine Unterschiede zwischen Mann und Frau. Die verschiedenen sozialen Rollen seien durch die Kulturen willkürlich festgelegt und bedeuteten eine Einengung, die überwunden werden müsste.
    Harald Eia geht dieser Theorie nach und findet... (sehen Sie selbst).
    Nach Ausstrahlung des Films im norwegischen Fernsehen 2010 brach eine breite Debatte über Sinn und Unsinn der Gender-Theorie aus. Schließlich beendete das Parlament die Finanzierung von Gender-Instituten mit Steuermillionen."
    http://www.youtube.com/wa...
    http://www.faz.net/aktuel...

    "Geschlechtergleichheit im Berufsleben gibt. Das sieht man an Gehältern"

    Ach....jetzt bitte nicht noch mal die Gender-Pay-Gap-Geschichte. Es sind laut IW Köln 2%.

    "und an den Führungsetagen."

    Hm, meine Frau sitzt in der Führungsetage. Und zwar in ihrer eigenen. Sie ist selbstständig tätig, nachdem sie sich nach vielen Qualifizierungen dazu entschlossen hatte. Es geht also....

    "Schon in frühster Kindheit lernen wir, dass Kindergärtner weiblich und Ärzte männlich sind. "

    Aha, und heute sind Ärzte vermehrt weiblich und Kindergärtner....ups...immer noch weiblich.

    "außer sie wird aufgezwungen, wie über Quote nun mal. Ansonsten dauert das noch Jahrzehnte!"

    Aufgezwungen. Das ist sozialistisch. Mehr nicht. Sie können einem Unternehmer/einer Unternehmerin nicht aufdiktieren, wen er/sie einzustellen hat.
    Und zu den Jahrzehnten:
    Was denken Sie: Wie lange haben die Männer, die jetzt gerade in den Vorständen sitzen, gebraucht, um dort hinzukommen. Von Jetzt auf Gleich? Nee, die haben auch Jahrzehnte gebraucht.

    MfG
    FT

    Ich habe meinen Job glücklicherweise schon, aber mein kleiner Bruder wird dieses Jahr mit dem Studium fertig. Wieso sollte er systematisch benachteiligt werden? Seitdem ich denken kann höre ich, dass jeder mit Leistung etwas erreichen kann. Jetzt wo es soweit ist, die Karriere anzufangen wird das über den Haufen geworfen. Ich mache mir wirklich Sorgen um die Zukunft meines Bruders. Jetzt hätten wir es fast geschafft, alle haben gleiche Chancen ihren Weg zu gehen und auch die Verteilung in den einzelnen Hierachieebenen würde sich mit der Zeit automatisch anpassen, aber nun kommt diese Diskussion und wirft wieder alles über den Haufen.

    Was die Gender-Pay-Gap in Führungspositionen angeht - das ist alles Verhandlungssache! Wenn die Leistung stimmt, wird kein Chef sagen ich bin die paar Tausend Euro mehr im Jahr nicht wert.

    Wir brauchen außerdem keine Geschlechterförderung in Berufen die sowieso händeringend nach Auszubildenden bzw. Fachkräften suchen.

    "Befasst man sich aber ein wenig inniger mit dem Thema, wird schnell klar, dass es in Deutschland noch lange keine Geschlechtergleichheit im Berufsleben gibt. Das sieht man an Gehältern und an den Führungsetagen."

    Eben das ist bewußte Irreführung von Seiten des Feminismus.
    An anderer Stelle las ich eine Aussage einer Frau: "Richtige Frauen brauchen keinen Feminismus." Bingo. Eine Frau, die es nach oben schaffen will _und_ das Zeug dazu hat, schafft es längst auch ohne diskriminierende Quoten.
    Der Feminismus war in den vergangenen Jahrzehnten bitter nötig, überhaupt keine Frage. Da jedoch die damaligen Ziele inzwischen erreicht wurden, aber niemand einfach so überflüssig werden will, suchten sich die Ikonen dieser Bewegung neue Ziele - die man kurz zusammenfassen kann mit "das Gleiche bekommen, aber weniger dafür tun müssen", also Rosinenpickerei.

    Die Gehälter sind längst gleich. Feministinnen werfen gerne mit roundabout 20-23% um sich, aber verschweigen natürlich, daß es sich dabei um den unbereinigten Unterschied handelt, bei dem der studierte Vollzeit-Maschinenbauingenieur mit der ungelernten 20-Wochenstunden-Kioskverkäuferin in einen Topf geworfen und direkt verglichen wird.
    Sauber(!) bereinigt sind des gerade einmal 2%, also statistisches Rauschen.
    http://www.iwkoeln.de/de/...
    Letztlich ist eine lange Babypause der größte Einkommensverlustfaktor. Und das ist kein Problem der Frauen-, sondern der gesamten Familienpolitik, denn wenn Mann so dreist ist, mehr Zeit für seine Kinder haben zu wollen, kann er Karriere meist ganz abschreiben.
    Die größten realen Einkommensunterschiede bei gleicher Stellung finden sich im Bereich der frei ausgehandelten Gehälter, wo es längst kein Geheimnis mehr ist, daß Frauen sich meist einfach schlechter verkaufen, erst einmal vorsichtig vorfühlen, wieviel sie denn bekommen könnten und auch dann noch zu wenig fordern, während Männer meist recht forsch einen stolzen betrag einfordern - und auch bekommen.
    Also ein hausgemachtes Problem, dem jede Frau selbst mit Training im selbstbewußten Auftreten entgegensteuern kann.

    Was die Führungsetagen angeht: Auch das ist pure Irreführung.
    Führungsetage bedeutet in aller Regel 12-16, mitunter auch 18 Arbeitsstunden am Tag, somit Verzicht auf Familie. Das ist rein biologisch einfach kein Ding der Frauen, weshalb es kaum Bewerberinnen auf diese Positionen gibt. Der jetzige Anteil bei den besetzten Stellen dürfte recht gut das Verhältnis bei den Bewerbungen wiederspiegeln - Gleichberechtigung erreicht.

    "In seiner Reihe "Gehirnwäsche" geht der beliebte norwegische Komiker und Soziologe der Gender-Forschung auf den Grund. Diese behauptet, es gebe außer den Geschlechtsteilen keine Unterschiede zwischen Mann und Frau. Die verschiedenen sozialen Rollen seien durch die Kulturen willkürlich festgelegt und bedeuteten eine Einengung, die überwunden werden müsste.
    Harald Eia geht dieser Theorie nach und findet... (sehen Sie selbst).
    Nach Ausstrahlung des Films im norwegischen Fernsehen 2010 brach eine breite Debatte über Sinn und Unsinn der Gender-Theorie aus. Schließlich beendete das Parlament die Finanzierung von Gender-Instituten mit Steuermillionen."
    http://www.youtube.com/wa...
    http://www.faz.net/aktuel...

  4. "Eine Horrorvorstellung, mit einer Quote in Zusammenhang gebracht zu werden, das muss wie ein Muehlstein am Hals haengen und die Karriere nahezu unmoeglich machen!"
    Und deswegen wird die Quote auch nicht funktionieren. WEIL ebend diese eine Frau ab diesem Zeitpunkt mit diesem Mühlstein durch die Firma läuft. Welcher Abteilungsangestellte (männlich: auf jeden Fall, weiblich: sicher ncht alle) nimmt denn eine solche Quotenfrau ernst? Selbst wenn sie fachlich gleich qualifiziert mit dem männlichen Konkurrenzbewerber ist, wird sie es schwer haben und unter Umständen das Betriebsklima nachhaltig runterziehen. Ein aktuelles Beispiel ist die Firma Mercedes-Benz, bei der in firmeninternen Blogs zum Thema ""Diversity" heftigst aus der technischen Abteilungsmannschaft revoltiert wird. DAS hält keine Firma lange aus ohne gewisse Flurschäden davonzutragen.

    MfG
    FT

    Eine Leser-Empfehlung
  5. wird bei Ihnen auch groß geschrieben, oder? Ich antworte genauso charmant: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich habe bereits gesagt, dass ich Quoten kritisch sehe, jedoch auf eine Selbstregulierung zu hoffen halte ich für "Bockmist". Wollen wir auf diesem Level eine Diskussion führen? Hm. Nein danke.
    Es gibt statistisch erfasste Fakten. Frauen sind in diversen Berufen deutlich unterrepräsentiert und da sollte man nach den Gründen fragen, warum das so ist. Es gibt diverse Ansätze: Interesse, Rollenbild, Sexismus, usw. und wenn man diese betrachtet kann man dann das Ganze versuchen differenziert zu betrachten und die Fragen zu beantworten, warum Frauen häufig im Niedriglohnsektor arbeiten, in einem sozialen Abhängigkeitsverhältnis stehen (Niedriglohn = niedrige Rente = Altersarmut) bei Vertragsverhandlung ca. 10% weniger Lohn heraushandeln als Männer, wie es sich das Berufsleben/Aufstiegschancen mit einer Babypause vereinbaren lassen usw. Man kann dann weiterfragen, wie man qualifizierte Frauen, die Elan und Interesse haben, jedoch soziale Schranken zu meistern haben, integrieren kann. Man kann über eine Quote DISKUTIEREN. Über Förderprogramme. Man kann viel, oder aber man kann sich natürlich auch hinstellen und in plattester Manier sagen "Hier bei mir im Betrieb ist alles Tutti. Du bist dumm, weil Du eine Quote oder eine Regulierung(Quote ist im Übrigen kein Synonym von Regulierung) forderst, dass ist Bockmist"

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    Antwort auf "blablubb"
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    "Frauen sind in diversen Berufen deutlich unterrepräsentiert und da sollte man nach den Gründen fragen, warum das so ist. "

    Das kann ich bestätigen. Während meines Maschinenbau-Studiums (113 Studierende in meinem Jahrgang an meiner Uni) hatte ich ganze 3 (!!) Frauen als Kommilitininnen. EINE (!!) hat es bis zum Diplom geschafft. Und DIE ist dann auch noch in die USA ausgewandert.
    Meine Frage: WIE wollen Sie sicherstellen, daß in allen Berufen ein 50/50 Verhältnis besteht. Durch eine Quote? Wollen Sie Frauen dazu "zwingen", Maschinenbau zu studieren? Oder genügt auch der Weg, der zur Zeit gefahren wird: Es Frauen einfach leichter zu machen als Männern?

    MfG
    FT

    "Frauen sind in diversen Berufen deutlich unterrepräsentiert und da sollte man nach den Gründen fragen, warum das so ist. "

    Das kann ich bestätigen. Während meines Maschinenbau-Studiums (113 Studierende in meinem Jahrgang an meiner Uni) hatte ich ganze 3 (!!) Frauen als Kommilitininnen. EINE (!!) hat es bis zum Diplom geschafft. Und DIE ist dann auch noch in die USA ausgewandert.
    Meine Frage: WIE wollen Sie sicherstellen, daß in allen Berufen ein 50/50 Verhältnis besteht. Durch eine Quote? Wollen Sie Frauen dazu "zwingen", Maschinenbau zu studieren? Oder genügt auch der Weg, der zur Zeit gefahren wird: Es Frauen einfach leichter zu machen als Männern?

    MfG
    FT

  6. "Geschlechtergleichheit im Berufsleben gibt. Das sieht man an Gehältern"

    Ach....jetzt bitte nicht noch mal die Gender-Pay-Gap-Geschichte. Es sind laut IW Köln 2%.

    "und an den Führungsetagen."

    Hm, meine Frau sitzt in der Führungsetage. Und zwar in ihrer eigenen. Sie ist selbstständig tätig, nachdem sie sich nach vielen Qualifizierungen dazu entschlossen hatte. Es geht also....

    "Schon in frühster Kindheit lernen wir, dass Kindergärtner weiblich und Ärzte männlich sind. "

    Aha, und heute sind Ärzte vermehrt weiblich und Kindergärtner....ups...immer noch weiblich.

    "außer sie wird aufgezwungen, wie über Quote nun mal. Ansonsten dauert das noch Jahrzehnte!"

    Aufgezwungen. Das ist sozialistisch. Mehr nicht. Sie können einem Unternehmer/einer Unternehmerin nicht aufdiktieren, wen er/sie einzustellen hat.
    Und zu den Jahrzehnten:
    Was denken Sie: Wie lange haben die Männer, die jetzt gerade in den Vorständen sitzen, gebraucht, um dort hinzukommen. Von Jetzt auf Gleich? Nee, die haben auch Jahrzehnte gebraucht.

    MfG
    FT

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  7. Das Problem ist, dass den meisten Frauen ein gewisses Selbstverständnis ihrer Selbst fehlt.
    Durch Quote und Sonderbehandlung wird die tatsächliche Gleichberechtigung dann im Keim erstickt.

    Wenn einem oder genauer einer Putzmittel in Pink verkauft werden ist es schon verständlich, die durchaus vorhandenen Differenzen von Mann und Frau in ein manifestiertes weibliches Minderwertigkeitsgefühl zu transformieren.

    Dazu kommen dann noch die medialen Diffamierungen einer jeden Frau, die auch nur in die Nähe dieser Thematik zu äussern wagt.

    Eine Leser-Empfehlung
  8. "Frauen sind in diversen Berufen deutlich unterrepräsentiert und da sollte man nach den Gründen fragen, warum das so ist. "

    Das kann ich bestätigen. Während meines Maschinenbau-Studiums (113 Studierende in meinem Jahrgang an meiner Uni) hatte ich ganze 3 (!!) Frauen als Kommilitininnen. EINE (!!) hat es bis zum Diplom geschafft. Und DIE ist dann auch noch in die USA ausgewandert.
    Meine Frage: WIE wollen Sie sicherstellen, daß in allen Berufen ein 50/50 Verhältnis besteht. Durch eine Quote? Wollen Sie Frauen dazu "zwingen", Maschinenbau zu studieren? Oder genügt auch der Weg, der zur Zeit gefahren wird: Es Frauen einfach leichter zu machen als Männern?

    MfG
    FT

    5 Leser-Empfehlungen
    Antwort auf "Höflichkeit"
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    und das ist allen klar. Es geht darum, dass man als Gesellschaft das gesellschaftliche Potenzial fördert und da kann es nur gut sein, dass man Kindern, denn da geht es bereits los, nicht in feste Schemen presst, sondern sie sich ihren Interessen und Intellekt entwickeln lässt. Stattdessen wurden sie jedoch häufig in Rollen gepresst. Typisches Beispiel: Mädchen spielt mit Puppen und Junge mit Autos ... Das zieht sich entsprechend durch die Schule (Mädchen, die sich früher für Physik interessierten, wurden vom Lehrer gnadenlos veräppelt) und wirkt dann entsprechend auch auf die Berufs- und Studienwahl.
    Dann geht es weiter, dass Frauen hauptsächlich im Niedriglohnsektor arbeiten (die Gründe dafür seien mal dahingestellt) und in sozialen Berufen, die schlecht bezahlt werden und geringe Aufstiegschancen bieten.
    Im Hörsaal und das beschreiben auch Sie, spiegelt sich sehr deutlich ein sehr klassisches Rollenbild und die Frage ist, wie kam es zu diesem.
    Ähnlich ist es mit Charaktereigenschaften, die ebenfalls häufig ein stereotypes Rollenbild vermitteln.
    Führt man also eine Genderdebatte, muss man da bereits ansetzen und sich, so wie das die consultingfirma macht, sich das weibliche, geistige Potenzial erschließen.
    Quote ist darum mittlerweile von beiden Seiten ein sehr emotionsbeladener Kampfbegriff, der jedoch allzuoft am Thema vorbeischrammt. Schön zu sehen, an den Reaktionen auf meine Kommentare hier.

    und das ist allen klar. Es geht darum, dass man als Gesellschaft das gesellschaftliche Potenzial fördert und da kann es nur gut sein, dass man Kindern, denn da geht es bereits los, nicht in feste Schemen presst, sondern sie sich ihren Interessen und Intellekt entwickeln lässt. Stattdessen wurden sie jedoch häufig in Rollen gepresst. Typisches Beispiel: Mädchen spielt mit Puppen und Junge mit Autos ... Das zieht sich entsprechend durch die Schule (Mädchen, die sich früher für Physik interessierten, wurden vom Lehrer gnadenlos veräppelt) und wirkt dann entsprechend auch auf die Berufs- und Studienwahl.
    Dann geht es weiter, dass Frauen hauptsächlich im Niedriglohnsektor arbeiten (die Gründe dafür seien mal dahingestellt) und in sozialen Berufen, die schlecht bezahlt werden und geringe Aufstiegschancen bieten.
    Im Hörsaal und das beschreiben auch Sie, spiegelt sich sehr deutlich ein sehr klassisches Rollenbild und die Frage ist, wie kam es zu diesem.
    Ähnlich ist es mit Charaktereigenschaften, die ebenfalls häufig ein stereotypes Rollenbild vermitteln.
    Führt man also eine Genderdebatte, muss man da bereits ansetzen und sich, so wie das die consultingfirma macht, sich das weibliche, geistige Potenzial erschließen.
    Quote ist darum mittlerweile von beiden Seiten ein sehr emotionsbeladener Kampfbegriff, der jedoch allzuoft am Thema vorbeischrammt. Schön zu sehen, an den Reaktionen auf meine Kommentare hier.

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