Unternehmen werben gezielt um Studentinnen als künftige Führungskräfte. Solche Angebote nur für Frauen empfindet Leserin Katharina Poeter als Beleidigung.
Ich bin bald mit der Uni fertig und informiere mich derzeit über das Jobangebot auf dem internationalen Arbeitsmarkt. Da gibt es zum Beispiel Unternehmen, die Abendessen und aufwendige Ausflüge anbieten, um Studierende anzuwerben. Und es gibt Recruitingveranstaltungen, die sich ausschließlich an Studentinnen richten.
"Women Weekend" hieß es kürzlich in einer Anzeige. Eine bekannte Consulting-Firma lud Studentinnen zu einer Firmenpräsentation nach Paris ein. Gesucht wurden explizit die weiblichen Führungskräfte von morgen. Wer den harten Bewerbungsprozess geschafft hatte, bekam den Flug nach Paris zur Präsentation und die Übernachtung im Fünf-Sterne-Hotel dazu.
Veranstalter scheuen oft weder Kosten noch Mühen, um Frauen anzusprechen. Vermutlich reagieren die Unternehmen mit solchen Angeboten auf die Diskussionen über Frauen in Führungspositionen und die Frauenquote.
Ich betrachte solche Women Weekends kritisch. Denn selbstbewusste, starke Frauen brauchen keine gesonderte Ansprache. Solche Angebote zementieren das veraltete Bild der unsicheren Frau. Das empfinde ich als Beleidigung.
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Problematisch ist auch, dass Männer ausgeschlossen, also diskriminiert werden. Recruitingwochenenden explizit für männliche Kandidaten habe ich bis jetzt nirgends entdecken können.
So wird die Ungleichheit von Mann und Frau nicht überwunden. Wir brauchen Gleichberechtigung, aber in jeder Hinsicht.










Haben Sie Spass solange es andauert. Was Sie erleben ist nur eine Variante des Schweinezyklus.
http://de.wikipedia.org/w...
Das dies ein Schweinezyklus ist, ist auch meine Vermutung. Erst werden Frauen benachteiligt, jetzt bevorzugt. Und irgendwann pendelt es sich hoffentlich ein.
Als Informatikstudentin werde ich ebenfalls von Firmen umworben, und fühle mich meist unwohl, wenn meine Freunde (alle männlich) nicht diese Vorzugsbehandlung bekommen wie ich.
Das dies ein Schweinezyklus ist, ist auch meine Vermutung. Erst werden Frauen benachteiligt, jetzt bevorzugt. Und irgendwann pendelt es sich hoffentlich ein.
Als Informatikstudentin werde ich ebenfalls von Firmen umworben, und fühle mich meist unwohl, wenn meine Freunde (alle männlich) nicht diese Vorzugsbehandlung bekommen wie ich.
gesellschaftlich so weit gebracht hat? Diskriminierung bekämpft man nur mit einer Regulierung vor allem wenn man merkt, dass sie eben nicht von selbst verschwindet.
Ich bin kein Verfechter von Quoten, aber die Realitäten kann man nunmal auch nicht einfach ignorieren und da ist die Aufstiegsdurchlässigkeit für Frauen geringer, genauso wie die Lohnschere. Und mit Verlaub. Ich bin ein junger Mann und fühle mich nicht im geringsten diskriminiert, wissend, dass diverse Maßnahmen notwendig sind um eine Gleichheit herzustellen, denn Jahrtausende Menschheitsgeschichte haben eindrucksvoll belegt, dass sich von alleine nichts reguliert. Wenn Sie das glauben, dann würden dunkelhäutige Menschen heute in der USA noch immer im Bus hinten sitzen müssen.
Umso kritikwürdiger finde ich es, dass die Autorin es als Beleidigung für Frauen hinstellt, dass es diese Anwerbung nach geschlechterspezifischen Bestimmungen gibt.
"Weil uns das ja gesellschaftlich so weit gebracht hat?"
Ähm. Also ich glaub, dass es den meisten Menschen in diesem Land ganz gut geht. Und wirtschaftlich haben die bösen, bösen Männer in den Firmen auch ganz gute Entscheidungen getroffen. Und ganz ehrlich. Der Genderwahn und Hardcorefeminismus hat auch ziemlich viel Schaden angerichtet.
"Diskriminierung bekämpft man nur mit einer Regulierung vor allem wenn man merkt, dass sie eben nicht von selbst verschwindet."
Solche Dinge brauchen Zeit. Sie können Rollenbilder nicht in ein paar Jahren verändern und es vorallem nicht erzwingen. Und Diskriminierung mit Diskriminierung bekämpfen ist krank. Sorry.
"Aufstiegsdurchlässigkeit für Frauen geringer, genauso wie die Lohnschere".
Nicht dieser Unsinn schon wieder. Die achso große Lohnschere wurde mehrmals wiederlegt. Und wenn Frau eher Germanistik, Genderstudies und ähnliches studiert ist es halt schwer mit der Karriere. Dazu sind viele Frauen nicht so karrieregeil wie Männer und verhalten sich eher passiv. Fragen sie mal die Facebookmanagerin Sheryl Sandberg.
"dass diverse Maßnahmen notwendig sind um eine Gleichheit herzustellen, "
Achso. Gleichheit aufgrund des Geschlechts, nicht der Leistung? Super (Ironie). ABer mal ne Frage: Gibts dann auch Männerquoten und Männerförderung, wo Frauen die Mehrheit ausmachen?
Achja: Wir haben Gleichheit: Beide Geschlechter erhalten eine Schulbildung und danach ist jeder für sein Leben selbstverantwortlich.
"Diskriminierung bekämpft man nur mit einer Regulierung"
[...]
Qualifikation statt Quote!
Oder fordern Sie auch die Männerquote in Erziehungseinrichtungen und bei Begleitpersonal in Flugzeugen? Denn sonst würden Sie ein Geschlecht diskriminieren und dann kämen wir um eine Regulierung nicht herum!
Und würden Sie die Quote auch in Bereichen einfordern, in denen durch schlechter ausgebildetes Personal akute Gefahr für Leib und Leben entstehen? Es gibt bsw sehr wenige Pilotinnen. Allerdings würde ich eine Fluglinie, die bei Piloten/innen eine Quote einführt konsequent meiden!
Technische Berufe sind unbestreitbar männerdominiert. Aber hey, lasst uns in unseren AKWs eine Frauenquote durchsetzen...
Ich arbeite in einem größeren mittelständischen deutschen Unternehmen, dass Lebensmittel herstellt. Der Geschäftsführer ist männlich, von den Bereichsleitern sind fast 50% weiblich, der Anteil des weiblichen Geschlechts an der gesamten Belegschaft beträgt fast 70%! Vergeben Sie mir meinen Zynismus am Anfang des Kommentars, aber so eine Quote ist völliger Bockmist.
Bitte achten Sie auf einen sachlichen Diskussionton. Danke, die Redaktion/fk.
"Ich bin ein junger Mann und fühle mich nicht im geringsten diskriminiert, wissend, dass diverse Maßnahmen notwendig sind um eine Gleichheit herzustellen, denn Jahrtausende Menschheitsgeschichte haben eindrucksvoll belegt, dass sich von alleine nichts reguliert. Wenn Sie das glauben, dann würden dunkelhäutige Menschen heute in der USA noch immer im Bus hinten sitzen müssen."
Völlig richtig, deshalb hat man auch seinerzeit eingeführt, dass Schwarze ab sofort im Bus vorne sitzen dürfen, während Weiße sich nun nur noch im hinteren Busteil hinzusetzen haben. Nur so konnte damals die rassistische Diskriminierung überwunden werden. (Oder lags vielleicht doch an anderen Entwicklungen? Vielleicht täuscht mich ja mein Gedächtnis...)
"Weil uns das ja gesellschaftlich so weit gebracht hat?"
Ähm. Also ich glaub, dass es den meisten Menschen in diesem Land ganz gut geht. Und wirtschaftlich haben die bösen, bösen Männer in den Firmen auch ganz gute Entscheidungen getroffen. Und ganz ehrlich. Der Genderwahn und Hardcorefeminismus hat auch ziemlich viel Schaden angerichtet.
"Diskriminierung bekämpft man nur mit einer Regulierung vor allem wenn man merkt, dass sie eben nicht von selbst verschwindet."
Solche Dinge brauchen Zeit. Sie können Rollenbilder nicht in ein paar Jahren verändern und es vorallem nicht erzwingen. Und Diskriminierung mit Diskriminierung bekämpfen ist krank. Sorry.
"Aufstiegsdurchlässigkeit für Frauen geringer, genauso wie die Lohnschere".
Nicht dieser Unsinn schon wieder. Die achso große Lohnschere wurde mehrmals wiederlegt. Und wenn Frau eher Germanistik, Genderstudies und ähnliches studiert ist es halt schwer mit der Karriere. Dazu sind viele Frauen nicht so karrieregeil wie Männer und verhalten sich eher passiv. Fragen sie mal die Facebookmanagerin Sheryl Sandberg.
"dass diverse Maßnahmen notwendig sind um eine Gleichheit herzustellen, "
Achso. Gleichheit aufgrund des Geschlechts, nicht der Leistung? Super (Ironie). ABer mal ne Frage: Gibts dann auch Männerquoten und Männerförderung, wo Frauen die Mehrheit ausmachen?
Achja: Wir haben Gleichheit: Beide Geschlechter erhalten eine Schulbildung und danach ist jeder für sein Leben selbstverantwortlich.
"Diskriminierung bekämpft man nur mit einer Regulierung"
[...]
Qualifikation statt Quote!
Oder fordern Sie auch die Männerquote in Erziehungseinrichtungen und bei Begleitpersonal in Flugzeugen? Denn sonst würden Sie ein Geschlecht diskriminieren und dann kämen wir um eine Regulierung nicht herum!
Und würden Sie die Quote auch in Bereichen einfordern, in denen durch schlechter ausgebildetes Personal akute Gefahr für Leib und Leben entstehen? Es gibt bsw sehr wenige Pilotinnen. Allerdings würde ich eine Fluglinie, die bei Piloten/innen eine Quote einführt konsequent meiden!
Technische Berufe sind unbestreitbar männerdominiert. Aber hey, lasst uns in unseren AKWs eine Frauenquote durchsetzen...
Ich arbeite in einem größeren mittelständischen deutschen Unternehmen, dass Lebensmittel herstellt. Der Geschäftsführer ist männlich, von den Bereichsleitern sind fast 50% weiblich, der Anteil des weiblichen Geschlechts an der gesamten Belegschaft beträgt fast 70%! Vergeben Sie mir meinen Zynismus am Anfang des Kommentars, aber so eine Quote ist völliger Bockmist.
Bitte achten Sie auf einen sachlichen Diskussionton. Danke, die Redaktion/fk.
"Ich bin ein junger Mann und fühle mich nicht im geringsten diskriminiert, wissend, dass diverse Maßnahmen notwendig sind um eine Gleichheit herzustellen, denn Jahrtausende Menschheitsgeschichte haben eindrucksvoll belegt, dass sich von alleine nichts reguliert. Wenn Sie das glauben, dann würden dunkelhäutige Menschen heute in der USA noch immer im Bus hinten sitzen müssen."
Völlig richtig, deshalb hat man auch seinerzeit eingeführt, dass Schwarze ab sofort im Bus vorne sitzen dürfen, während Weiße sich nun nur noch im hinteren Busteil hinzusetzen haben. Nur so konnte damals die rassistische Diskriminierung überwunden werden. (Oder lags vielleicht doch an anderen Entwicklungen? Vielleicht täuscht mich ja mein Gedächtnis...)
... wir denn mit solchen "women weekends" verbessert? Sie beschreiben in Ihrem Kommentar sehr genau, was Frau Poeter glaubt, in welchen Punkten sie jugendliche Naivität zeigt und Ihre Erfahrungen ganz anders sind.
Lassen Sie uns teilhaben: Wenn in einem Unternehmen Frauen der Ein-/Aufstieg verwehrt wird, was genau kann dann ein "women weekend" verbessern? Für das Unternehmen und die Stellenbewerberinnen?
Ich kann die Argumente von Frau Poeter durchaus nachvollziehen. Wer eine Stelle aufgrund einer Sonderbehandlung bekommt, wird immer mit dem Stigma herumlaufen, dass er eine solche Bevorzugung auch nötig hat (selbst wenn das nicht stimmt).
bei dem WE, wenn man den Artikel verfolgt, geht es nur darum, dass sich eine Firma weiblichen Studenten VORGESTELLT hat. Erstmal nicht mehr und auch nicht weniger.
bei dem WE, wenn man den Artikel verfolgt, geht es nur darum, dass sich eine Firma weiblichen Studenten VORGESTELLT hat. Erstmal nicht mehr und auch nicht weniger.
Diese Gleichberechtigung benötigt eine Basis, denn ansonsten setzt sich bei absoluter Gleichberechtigung wieder eine Seite durch und die Ungleichheit beginnt aufs Neue.
Ein kleines Beispiel aus der Politik. Die Grünen diskriminieren. Sie diskriminieren die Männer in ihren Reihen, durch die Quotenpolitik bei der Besetzung von Ämtern, die zwischen Mann und Frau aufgeteilt sein sollen. Konkretes Beispiel. Es geht um ein Amt mit einer Doppelspitze: Es gibt 20 männliche Bewerber und 2 weibliche. Der männliche Kandidat muss sich dann gegen 19 andere durchsetzen und die Frau gegen eine andere. Das klingt auf den ersten Blick unfair und mag es auch sein, aber ohne dieses Regulativ würden Frauen in diversen Situationen ausgeschlossen, weil durch die männliche Dominanz und Überproportion überrollt werden. Wäre Ihnen das lieber? Gleiches gilt bei diversen Berufen, bei denen es deutlich mehr Männer in Entscheidungspositionen gibt, vielleicht auch mehr männliche Bewerber. Dann hat es eine Frau schwer. Manchmal sehr schwer, denn Diskriminierung und vor allem einen real existierenden Sexismus im Bezug auf das weibliche Geschlecht müssen wir doch sicher nicht diskutieren?
Was Ihnen vorschwebt ist eine Art Laissez-faire Prinzip und eine Selbstregulierung eines Ungleichgewichtes in einem freien Arbeitsmarkt, jedoch halte ich das für unrealistisch, denn menschliche Eigenheiten lassen sich nicht regulieren, wie z.B. Rassismus, Sexismus etc.
Sie beschreiben sehr plastisch die gewollte und ungewollte Wirkung von Quoten auf Mänerdomänen, z.B. in der Politik und verteidigen entsprechende Quotenregelungen.
Was mich dabei sehr wundert: Bei den Grünen gibt es diese Quote schon lange. Damit hätten gerade die grünen Frauen sehr lange Zeit gehabt, das "System" Partei so zu ändern, dass eine Quotenregelung nicht mehr nötig ist, dass also die Parteiarbeit so aufgebaut ist, dass Frauen und Männer gleichermaßen angesprochen werden und sich engagieren. Warum also sind dort die Quoten noch nötig? Ist es einfach "bequemer" für die Frauen? Oder sind Frauen (in diesem System) nicht von sich aus konkurrenzfähig? Oder sind viele Frauen einfach politisch weniger interessiert, weniger selbstbewusst?
So ganz verstehe ich das nicht.
"...denn Diskriminierung und vor allem einen real existierenden Sexismus im Bezug auf das weibliche Geschlecht müssen wir doch sicher nicht diskutieren?"
"... Selbstregulierung eines Ungleichgewichtes in einem freien Arbeitsmarkt, jedoch halte ich das für unrealistisch, denn menschliche Eigenheiten lassen sich nicht regulieren, wie z.B. Rassismus, Sexismus etc."
Sie setzen ungleiche Stellenbesetzung mit Sexismus gleich. Allerdings sollten Sie auch beachten, dass das Interesse der geschlechter an bestimmten Berufen sehr unterschiedlich verteilt ist. Soll deswegen ein Mann unbesehen Kindererzieher/Grundschullehrer werden können, eine Frau automatisch Ingenieurin, nur weil in fast allen Einrichtungen und Unternehmen diese Berufe sehr geschlechtslastig besetzt sind?
Sie beschreiben sehr plastisch die gewollte und ungewollte Wirkung von Quoten auf Mänerdomänen, z.B. in der Politik und verteidigen entsprechende Quotenregelungen.
Was mich dabei sehr wundert: Bei den Grünen gibt es diese Quote schon lange. Damit hätten gerade die grünen Frauen sehr lange Zeit gehabt, das "System" Partei so zu ändern, dass eine Quotenregelung nicht mehr nötig ist, dass also die Parteiarbeit so aufgebaut ist, dass Frauen und Männer gleichermaßen angesprochen werden und sich engagieren. Warum also sind dort die Quoten noch nötig? Ist es einfach "bequemer" für die Frauen? Oder sind Frauen (in diesem System) nicht von sich aus konkurrenzfähig? Oder sind viele Frauen einfach politisch weniger interessiert, weniger selbstbewusst?
So ganz verstehe ich das nicht.
"...denn Diskriminierung und vor allem einen real existierenden Sexismus im Bezug auf das weibliche Geschlecht müssen wir doch sicher nicht diskutieren?"
"... Selbstregulierung eines Ungleichgewichtes in einem freien Arbeitsmarkt, jedoch halte ich das für unrealistisch, denn menschliche Eigenheiten lassen sich nicht regulieren, wie z.B. Rassismus, Sexismus etc."
Sie setzen ungleiche Stellenbesetzung mit Sexismus gleich. Allerdings sollten Sie auch beachten, dass das Interesse der geschlechter an bestimmten Berufen sehr unterschiedlich verteilt ist. Soll deswegen ein Mann unbesehen Kindererzieher/Grundschullehrer werden können, eine Frau automatisch Ingenieurin, nur weil in fast allen Einrichtungen und Unternehmen diese Berufe sehr geschlechtslastig besetzt sind?
was Sie dort schreiben ist doch Unsinn.
"Kein Problem, leistungsstarke Männer werden sich locker gegen diese Quotenfrauen durchsetzen"
Haben Sie eigentlich das Prinzip der Quote verstanden? Sie können als Mann zehnmal so gut sein wie ne Frau. Wenn die Quote zuschlägt haben sie als Mann einfach Pech.
"bzw. gut mit ihnen zusammenarbeiten. "
Nein. Warum sollten sie? Warum sollten Männer mit einer Frau gut zusammenarbeiten die den Job aufgrund ihrer Vagina bekommen hat? Warum sollten sie diese Frau respektieren?
Stellen Sie sich doch mal vor, ein Mann arbeitet in einer Firma, liefert hervorragende Arbeit ab, hat Führungsqualitäten gezeigt und war evtl. auch noch im Ausland tätig und ist für eine frei werdende Führungsstelle der fachlich beste Anwärter. Dann wird ihm mitgeteilt: Sorry wir brauch ab jetzt Frauen. Wir haben da auch eine, die hat zwar deutlich weniger Erfahrung und Kompetenzen, aber sie ist halt ne Frau.
Sie können froh sein, wenn dieser Mitarbeiter in Zukunft noch Dienst nach Vorschrift macht. Im schlimmsten Fall intrigiert er gegen die Quotenfrau oder geht zur Konkurrenz und nimmt noch andere Mitarbeiter mit.
"Blender haben das Nachsehen, das ist auch gut so."
Blender haben das Nachsehen? Aha. Wer sagt ihnen eigentlich, dass unter den Frauen keine Blender sind bzw. es sich bei den übergangenen Männern um Blender handelt?
... dieser Artikel.
Vielleicht kommen Sie in 10-20 Jahren nochmal durch mehr Erfahrung etwas differenzierter auf das Thema zurück?
....nach dem Artikel. Sowas? Hier in der ZEIT? Eher hätte ich erwartet, daß Männer Kinder bekommen können....
Ich kann mich Ihren Erfahrungen anschließen - auch ich nehme in letzter Zeit Stellenanzeigen im z.Bsp. Radio wahr, die sich ausschließlich an Frauen richten.
Unternehmen mit einer Frauenquote werden zwar mehr Frauen in Führungspositionen setzen. Aber ob die Qualifikation stimmt, steht dann auf einem anderen Blatt.
Und dann wird ein anderes Problem sichtbar: Männer meiner Generation (30 - 40), die leistungs- und karriereorientiert arbeiten wollen, werden sich in diesen Unternehmen zunehmend weniger bewerben, da die potentiellen Aufstiegschancen ja nun geschlechtsbevorzugend für Frauen ausgelegt sind. Diesen Unternehmen wird auf mittlere Sicht z.Bsp. die technische Mannschaft unterhalb dieser Führungspositionen wegbröckeln - da ein Vorwärtskommen allein durch Leistung/Qualifikation nicht mehr möglich ist. Da technische Studien- bzw. Berufsfächer aber immer noch (und trotz Gender-Mainstream auch in der Zukunft) männlich dominiert sind, werden Lücken entstehen. Und auch der DE-Motivationsfaktor auf männliche "Mannschaften" wird nicht zu übersehen sein.
MfG
FT
"Und dann wird ein anderes Problem sichtbar: Männer meiner Generation (30 - 40), die leistungs- und karriereorientiert arbeiten wollen, werden sich in diesen Unternehmen zunehmend weniger bewerben, da die potentiellen Aufstiegschancen ja nun geschlechtsbevorzugend für Frauen ausgelegt sind."
Da sprechen Sie ein wichtiges Problem an, dass auch mich betroffen hat. Als sich vor ein paar Jahren mein Studium dem Ende neigte, habe ich mich auch gefragt: wohin?
Karriere an der Uni oder im Öffentlichen DIenst?
Bei beiden hieß es: "Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt", "Bewerbungen von Frauen besonders Erwünscht", Frauen bei Beförderungen bevorzugt usw. Also fielen diese Möglichkeiten schon mal weg. Habe auch an eine Karriere in einem großen DAX Konzern gedacht, aber ich hab damals schon erwartet, dass dort ne Frauenquote kommen wird und habe mich dort dann auch gar nicht erst beworben und bin in den Mittelstand gegangen und nun die meiste Zeit im Ausland tätig.
Sorry ich bewerbe mich doch nicht bei einem Unternehmen (oder einer Institution), arbeite hart und nach ein paar Jahren heißt es dann: Du leistest tolle Arbeit, aber du hast das falsche Geschlecht. Ne Danke.
"Und dann wird ein anderes Problem sichtbar: Männer meiner Generation (30 - 40), die leistungs- und karriereorientiert arbeiten wollen, werden sich in diesen Unternehmen zunehmend weniger bewerben, da die potentiellen Aufstiegschancen ja nun geschlechtsbevorzugend für Frauen ausgelegt sind."
Da sprechen Sie ein wichtiges Problem an, dass auch mich betroffen hat. Als sich vor ein paar Jahren mein Studium dem Ende neigte, habe ich mich auch gefragt: wohin?
Karriere an der Uni oder im Öffentlichen DIenst?
Bei beiden hieß es: "Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt", "Bewerbungen von Frauen besonders Erwünscht", Frauen bei Beförderungen bevorzugt usw. Also fielen diese Möglichkeiten schon mal weg. Habe auch an eine Karriere in einem großen DAX Konzern gedacht, aber ich hab damals schon erwartet, dass dort ne Frauenquote kommen wird und habe mich dort dann auch gar nicht erst beworben und bin in den Mittelstand gegangen und nun die meiste Zeit im Ausland tätig.
Sorry ich bewerbe mich doch nicht bei einem Unternehmen (oder einer Institution), arbeite hart und nach ein paar Jahren heißt es dann: Du leistest tolle Arbeit, aber du hast das falsche Geschlecht. Ne Danke.
Das dies ein Schweinezyklus ist, ist auch meine Vermutung. Erst werden Frauen benachteiligt, jetzt bevorzugt. Und irgendwann pendelt es sich hoffentlich ein.
Als Informatikstudentin werde ich ebenfalls von Firmen umworben, und fühle mich meist unwohl, wenn meine Freunde (alle männlich) nicht diese Vorzugsbehandlung bekommen wie ich.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, warum gerade in IT-Firmen Frauen umworben werden.
1) Frauen sind seltene Bewerber.
2) IT ist ein Berufsumfeld, bei dem Kommunikation und Zusammenarbeit enorm wichtig ist. Die Arbeitsteiligkeit ist in vielen Stellen extrem hoch! Die Ansprüche dennoch enorm.
3) Um Projekte und Vorhaben möglichst effizient unter solchen Rahmenbedingungen zu organisieren, braucht es einen guten Mix an Fähigkeiten, Ein verantwortungsvoller Organisator/Projektmanager/Chef wird also speziell in der IT aber zunehmend auch bei vielen anderen Berufsfeldern darauf achten, dass typisch weibliche Eigenschaften ausreichend in den Teams repräsentiert sind, nicht um der Diskriminierung entgegen zu wirken, sondern schlicht und einfach deshalb, weil gemischt geschlechtliche Teams bessere Ergebnisse liefern.
Das gilt im Übrigen nicht nur für ein gesundes Verhältnis von Männern und Frauen, sondern auch für eine gesunde Mischung aus Älteren und Jüngeren - und je nach Umfeld ist es auch erstrebenswert, dass unterschiedliche Kulturen repräsentiert werden.
Unternehmen, die auf solche gesunde Mischungen in Projekten und Vorhaben achten, sind die erfolgreicheren - und die machen mehr Gewinn, wachsen, suchen nach neuen Mitarbeitern, und bewerben deshalb aus genau diesem Grund auch die wenigen weiblichen IT-Anwärter von Studiengängen.
Seien sie also nicht unangenehm berührt, sondern nutzen sie ihre biologische Chance! Wenn sie gut sind, setzten sie sich auch als Mann durch.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, warum gerade in IT-Firmen Frauen umworben werden.
1) Frauen sind seltene Bewerber.
2) IT ist ein Berufsumfeld, bei dem Kommunikation und Zusammenarbeit enorm wichtig ist. Die Arbeitsteiligkeit ist in vielen Stellen extrem hoch! Die Ansprüche dennoch enorm.
3) Um Projekte und Vorhaben möglichst effizient unter solchen Rahmenbedingungen zu organisieren, braucht es einen guten Mix an Fähigkeiten, Ein verantwortungsvoller Organisator/Projektmanager/Chef wird also speziell in der IT aber zunehmend auch bei vielen anderen Berufsfeldern darauf achten, dass typisch weibliche Eigenschaften ausreichend in den Teams repräsentiert sind, nicht um der Diskriminierung entgegen zu wirken, sondern schlicht und einfach deshalb, weil gemischt geschlechtliche Teams bessere Ergebnisse liefern.
Das gilt im Übrigen nicht nur für ein gesundes Verhältnis von Männern und Frauen, sondern auch für eine gesunde Mischung aus Älteren und Jüngeren - und je nach Umfeld ist es auch erstrebenswert, dass unterschiedliche Kulturen repräsentiert werden.
Unternehmen, die auf solche gesunde Mischungen in Projekten und Vorhaben achten, sind die erfolgreicheren - und die machen mehr Gewinn, wachsen, suchen nach neuen Mitarbeitern, und bewerben deshalb aus genau diesem Grund auch die wenigen weiblichen IT-Anwärter von Studiengängen.
Seien sie also nicht unangenehm berührt, sondern nutzen sie ihre biologische Chance! Wenn sie gut sind, setzten sie sich auch als Mann durch.
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