Kaukasus-Region Südosseten wählen neues Parlament

Fast zehn Monate nach dem Krieg zwischen Russland und Georgien haben die Bewohner der abtrünnigen Region Südossetien ein neues Parlament gewählt.

Mehr als 50 Prozent aller 52.000 Wahlberechtigten haben abgestimmt. Damit sei die Wahl gültig, so ein Sprecher der Wahlbehörde. Mit ersten Ergebnissen sei ab Montag zu rechnen.

Vier Parteien standen zur Wahl. Gegner des prorussischen Präsidenten Eduard Kokojty beklagten teils heftige Behinderungen im Wahlkampf. Wahlbeobachter aus Moskau hatten an der Wahl selbst nichts zu beanstanden.

Südossetien und die Nachbarregion Abchasien hatten sich nach dem Krieg für unabhängig erklärt und von Georgien losgelöst. Diese Unabhängigkeit wurde bislang nur von Russland und Nicaragua anerkannt.

 
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