Türkei

Istanbul im Vorübergehen

Jede Stadt hat ihre Promenade, einen Ort, auf den die Menschen strömen, sobald das Wetter danach ist. Das kann ein Platz sein, ein Park oder ein prächtiger Boulevard. In Istanbul sind es die sandigen Strandwege am Marmarameer. Männer und Frauen, Arme und Reiche, Junge und Alte flanieren dort bis in die späten Abendstunden. Andreas Herzau hat sie im Vorübergehen aufgenommen. 

Der gebürtige Mainzer, der sich selbst als Straßenfotograf bezeichnet, wartet nicht lange, bis das Bild, das er sieht, seinen Vorstellungen entspricht. Wenn eine Möwe das Minarett der Moschee am Taksim-Platz umkreist, drückt er den Auslöser. So hat er in der ganzen Stadt spontane Eindrücke gesammelt: Junge Männer knien in einer Fußgängerzone zum Gebet nieder, ein Paar steht eng umschlungen auf einem Platz im Beșiktaș-Viertel. 

Herzau zeigt eine offene Großstadt. Man fragt nicht länger, ob sie zum Westen gehört oder zum Orient. Denn Istanbul lässt sich nicht mehr auf einen einzigen Begriff bringen

Jede Stadt hat ihre Promenade, einen Ort, auf den die Menschen strömen, sobald das Wetter danach ist. Das kann ein Platz sein, ein Park oder ein prächtiger Boulevard. In Istanbul sind es die sandigen Strandwege am Marmarameer. Männer und Frauen, Arme und Reiche, Junge und Alte flanieren dort bis in die späten Abendstunden. Andreas Herzau hat sie im Vorübergehen aufgenommen. Der gebürtige Mainzer, der sich selbst als Straßenfotograf bezeichnet, wartet nicht lange, bis das Bild, das er sieht, seinen Vorstellungen entspricht. Wenn eine Möwe das Minarett der Moschee am Taksim-Platz umkreist, drückt er den Auslöser. So hat er in der ganzen Stadt spontane Eindrücke gesammelt: Junge Männer knien in einer Fußgängerzone zum Gebet nieder, ein Paar steht eng umschlungen auf einem Platz im Beșiktaș-Viertel. Herzau zeigt eine offene Großstadt. Man fragt nicht länger, ob sie zum Westen gehört oder zum Orient. Denn Istanbul lässt sich nicht mehr auf einen einzigen Begriff bringen  |  © Andreas Herzau/Hatje Cantz Verlag

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