Techno-Kultur Der Bass lebt weiterSeite 2/2
So wie einst Punk seinen Siegeszug um die Welt antrat und mit seiner Do-It-Yourself-Ästhetik nicht nur die Popkultur, sondern die gesamte Kultur und Gesellschaft verändert hat (und in seiner schlimmsten Ausprägung heute als bettelnder Lotterpunk sein Unwesen treibt und höchstens Mitleid erzeugt), so hat das auch Techno mit seinen angeschlossenen Szenen vermocht. Techno steht nach wie vor für Hedonismus, Freizügigkeit und ein gesteigertes Körperbewusstsein, für Ekstase, Feierschweinereien und das Glück auf Tanzflächen, er gilt vor allem aber auch weiterhin die Metapher für die gesellschaftliche Modernisierung, für ein Leben in und mit der digitalen Welt, für die Cyborgisierung des Menschen.
Ganz selbstverständlich war in den Medien nach dem Duisburger Unglück von "den Ravern" die Rede – und selbst wenn "der Raver" mit seinem zackig aufgestellten Kurzhaar, seinen Buffalos und seinem Camouflage-Outfit (wahlweise enge weiße Hose, freier Oberkörper) inzwischen etwas von einer Karikatur hat: Er ist munter unterwegs und im Hauptberuf Jurist, Unternehmensberater, ntv-Reporter, Zahnarzthelferin oder Big-Brother-Container-Bewohner. Und das große, eher undifferenzierte Bumbum hört man als Soundtrack gerade in den ländlichen Regionen, man denke nur an die Bässe, die aus den mal mehr, mal weniger frisierten Autos erklingen, die in Niedersachsen oder Mecklenburg-Vorpommern über die Landstraßen brettern.
Trotz Loveparade-Ende wird Berlin mit seiner weitverzweigten Clubkultur Sehnsuchtsort Nummer eins vieler Easyjet-Touristen bleiben, werden hier weiterhin Techno-Hipster und Raver ihre jeweiligen Locations finden und sich manchmal auch begegnen. Gerade das in den vergangenen Jahren viel gerühmte, viel beschriebene Berghain ist zum obersten Repräsentationsort einer Feier- und Eventkultur geworden, ein touristischer Sightseeingort und Muss für jeden Berlinbesucher darüberhinaus. Wer nur einmal an einem Wochenende vor dem Berghain stand (oder besser: aus dem Berghain heraus an der Menschenschlange vorbeiging), dürfte bemerkt haben, wie wenig die meisten Besucher einer bestimmten Szene zuzuordnen sind, wie unauffällig individualisiert viele sind, wie gerade hier "Jugendkultur" nicht im Alter von 30 oder 35 aufhört, wie hier überhaupt Distinktion keine Rolle spielt (und nur die Türsteher ihre manchmal sehr geheimnisvollen Auswahlkriterien haben ).
So wie es früher schwer war, die Technobewegung auf einen Nenner zu bringen, sich hier unterschiedlichste gesellschaftliche Gruppierungen einfanden, so ist auch heute die Techno- und Clubkultur eher ein gesellschaftlicher Querschnitt als eine bestimmte, klar abgrenzbare Szene.
Was dann übrigens im Innern des Berghains für DJs auflegen, welche Art von House oder Techno gespielt wird, ist meist zweitrangig, es wird schon ordentlich wummern und abgehen. Zumal die House- und Technobeats die Mainstream-Popkultur zunehmend dominieren. Natürlich lebt die "wahre Technokultur", der fortschrittliche Techno in kleineren Clubs und Nischen weiter, sind die bis ins Mark verfeinerten Auskenner unter sich, gibt es für Veröffentlichungen von Technoproduzenten wie Tiefschwarz, Wighnomy Bros, Pantha du Prince oder vom Kölner Kompakt-Label nicht mal eine Feuilletonöffentlichkeit – aus Pop-Genres wie Rock, Indie, Hip-Hop oder R'n'B sind Technobeats aber nicht mehr wegzudenken. Da funktionierten Anfang der nuller Jahre Remixe von Tocotronic - oder Blumfeld -Songs genauso wie plötzlich ganz New York mit Gitarrenbands wie The Rapture und Radio 4 oder dem LCD Soundsystem tanzen wollte. Und da braucht man nur einmal auf ein Konzert der einst als Hip-Hop-Gruppe firmierenden Black Eyed Peas zu gehen und fühlt sich wie auf einer Technoveranstaltung – oder man hört das neue Album der R'n'B-Sängerin Kelis . Techno ist überall.
Alle drängen mit den geraden, schnörkellosen Beats in die Clubs, Tanzfähigkeit gilt als oberstes Primat. "
We’ll never stop living this way
", hat
Westbam in seiner Sturm- und Drangzeit
einmal getitelt. Das sieht er heute wohl anders. Für ein Wochenende oder zumindest eine Nacht jedoch ist die Attraktivität dieses Sprüchleins nach wie vor ungebrochen.
Aus dem gedruckten
Tagesspiegel
vom 29. Ju
li
- Datum 29.07.2010 - 10:05 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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gefunden: Raven ist nicht erst seit dem Wochenende ein Leistungssport, der über Leichen geht. Es herrscht die Pflicht, »gut drauf« zu sein, gut bei Kasse, fit und rundum unkaputtbar: Lächeln statt schwächeln. Spaßbremsen und Partymuffel unerwünscht. Techno ist der Soundtrack der gepushten, pushenden, atomisierten Individuen, die sich im orgiastisch-ozeanischen Gefühl auflösen wollen, und 48 Stunden am Tag happy sind. Techno ist der Soundtrack der totalen Affirmation des Bestehenden – des totalitären Konformismus, der sich zugleich für höchst individuell und in Einzelfällen auch für »hedonistisch« hält. Kurz: Techno ist die Musik, die die technokratische Konsumgesellschaft des Spätkapitalismus sich redlich verdient hat.
(http://www.jungewelt.de/2...)
Den identischen Text haben Sie bereits zu einem ähnlichen Thema gepostet. Ich verstehe trotzdem nicht, was Sie uns damit sagen wollen. Es wird da in den Begriff Techno viel zu viel reininterpretiert und es klingt alles ein wenig theoretisch, auch ein wenig agitatorisch.
Ich finde Ihre Deutung viel zu ideologisch. Dieser Generation sind Ideologien aber ziemlich gleichgültig. Wir leben unser Leben. Und wenn wir am Wochenende weggehen, dann eben zu Techno. Ich glaube, Sie waren noch nie auf einer Technoparty (in einem kleinen, dunklen Club). Müssen Sie ja auch nicht.
Die Realität hat eher mit dem im Artikel beschriebenen Individualismus zu tun. Das einzige, was die "Members" der Technoszene miteinander verbindet, ist, dass sie zu Techno oder House gemeinsam feiern. Viele, wie ich auch, hören zu Hause ganz viele andere Musikrichtungen, gehen den unterschiedlichsten Berufen nach und kommen aus allen sozialen und gesellschaftlichen Schichten. Klare Modetrends gibt es auch keine mehr. Ich würde andere Technonasen nicht erkennen, so wie das früher der Fall war, wenn sie mir in der Fußgängerzone gegegnen.
Auch das mit dem -48 h Party happy sein- etc. möchte ich so nicht stehen lassen. Das Leben ist doch etwas multiplexer.
PS: Merkwürdig auch die Wiedergeburt des Wortes Raver. Hab ich schon lange nicht mehr gehört, und wenn, dann nur ironisch.
Eben keine Zeit für ein träumerisches und sehnsuchtsvolles "Summerwine" oder ein überzeugtes "She Loves You". Und dennoch eine musikalische Entwicklung vom "warmen" treibenden Rock über das kälter werden mit David Bowie, Talking Heads oder Prince, bis zum manchmal beides vereinenden Techno-Rap-und seine Variationen.
Es zeigt, und m. E. kann man sich darüber freuen, dass auch der technokratische Spätkapitalismus die Weiterentwicklung der U- Musik und seinen Sounds nicht auszuschliessen vermag.
Nur weil manche Menschen sich einem Pseudodiktat des Weggehens unterwerfen heisst das ja noch lange nicht das alle das tun. Es gibt ja durchaus Menschen die fähig sind solche Verhältnisse von alleine zu erkennen und zu hinterfragen.
Beim Weggehen zu Techno wird aber auch die Ekstase und "happyness" zelebriert, es ist in Ordnung dass dort der Ort dafür ist. Wenn ich nicht gut drauf bin und es gerade nicht gut für mich wäre gut drauf zu seine gehe ich eben nicht aus.
Nur wenn Menschen nichts anderes mehr sehen als das Feiern wird es ein Problem.
Und das wäre auch der Punkt beim Konformismus/Quietismusvorwurf. Nur weil manche Menschen, mit Sicherheit aufgrund psychischer Probleme die ihr Verhalten verständlich machen, nur noch das Feiern sehen und sich nicht mehr um änderungswürdige Aspekte der Welt oder Gesellschaft kümmern, heisst das lange nicht das alle Menschen die die Pforte eines Technoclubs durchschreiten das auch tun.
Nur weil ich an einem Abend in der Woche mit Techno die Ekstase genieße heisst das nicht, dass ich die anderen sechs Tage der Woche keinen Blick für den Rest der Welt habe.
zum Artikel: sehr viele schöne Aspekte aufgegriffen, allerdings gehören Tiefschwarz, Wighnomy Brothers und Pantha du Prince schon fast zum Pop der Technoszene. Da sind meiner Meinung nach die Produktionen des Berghain-Labels Ostgut Ton origineller und auch "undergroundiger" ;)
Den identischen Text haben Sie bereits zu einem ähnlichen Thema gepostet. Ich verstehe trotzdem nicht, was Sie uns damit sagen wollen. Es wird da in den Begriff Techno viel zu viel reininterpretiert und es klingt alles ein wenig theoretisch, auch ein wenig agitatorisch.
Ich finde Ihre Deutung viel zu ideologisch. Dieser Generation sind Ideologien aber ziemlich gleichgültig. Wir leben unser Leben. Und wenn wir am Wochenende weggehen, dann eben zu Techno. Ich glaube, Sie waren noch nie auf einer Technoparty (in einem kleinen, dunklen Club). Müssen Sie ja auch nicht.
Die Realität hat eher mit dem im Artikel beschriebenen Individualismus zu tun. Das einzige, was die "Members" der Technoszene miteinander verbindet, ist, dass sie zu Techno oder House gemeinsam feiern. Viele, wie ich auch, hören zu Hause ganz viele andere Musikrichtungen, gehen den unterschiedlichsten Berufen nach und kommen aus allen sozialen und gesellschaftlichen Schichten. Klare Modetrends gibt es auch keine mehr. Ich würde andere Technonasen nicht erkennen, so wie das früher der Fall war, wenn sie mir in der Fußgängerzone gegegnen.
Auch das mit dem -48 h Party happy sein- etc. möchte ich so nicht stehen lassen. Das Leben ist doch etwas multiplexer.
PS: Merkwürdig auch die Wiedergeburt des Wortes Raver. Hab ich schon lange nicht mehr gehört, und wenn, dann nur ironisch.
Eben keine Zeit für ein träumerisches und sehnsuchtsvolles "Summerwine" oder ein überzeugtes "She Loves You". Und dennoch eine musikalische Entwicklung vom "warmen" treibenden Rock über das kälter werden mit David Bowie, Talking Heads oder Prince, bis zum manchmal beides vereinenden Techno-Rap-und seine Variationen.
Es zeigt, und m. E. kann man sich darüber freuen, dass auch der technokratische Spätkapitalismus die Weiterentwicklung der U- Musik und seinen Sounds nicht auszuschliessen vermag.
Nur weil manche Menschen sich einem Pseudodiktat des Weggehens unterwerfen heisst das ja noch lange nicht das alle das tun. Es gibt ja durchaus Menschen die fähig sind solche Verhältnisse von alleine zu erkennen und zu hinterfragen.
Beim Weggehen zu Techno wird aber auch die Ekstase und "happyness" zelebriert, es ist in Ordnung dass dort der Ort dafür ist. Wenn ich nicht gut drauf bin und es gerade nicht gut für mich wäre gut drauf zu seine gehe ich eben nicht aus.
Nur wenn Menschen nichts anderes mehr sehen als das Feiern wird es ein Problem.
Und das wäre auch der Punkt beim Konformismus/Quietismusvorwurf. Nur weil manche Menschen, mit Sicherheit aufgrund psychischer Probleme die ihr Verhalten verständlich machen, nur noch das Feiern sehen und sich nicht mehr um änderungswürdige Aspekte der Welt oder Gesellschaft kümmern, heisst das lange nicht das alle Menschen die die Pforte eines Technoclubs durchschreiten das auch tun.
Nur weil ich an einem Abend in der Woche mit Techno die Ekstase genieße heisst das nicht, dass ich die anderen sechs Tage der Woche keinen Blick für den Rest der Welt habe.
zum Artikel: sehr viele schöne Aspekte aufgegriffen, allerdings gehören Tiefschwarz, Wighnomy Brothers und Pantha du Prince schon fast zum Pop der Technoszene. Da sind meiner Meinung nach die Produktionen des Berghain-Labels Ostgut Ton origineller und auch "undergroundiger" ;)
...guter Artikel.
Auf den letzten Berliner Love-Parades ging es längst nicht mehr um die Musik, es war mehr eine kommerzielle Touristenattraktion geworden. Dazu gehörte auch, dass kaum jemand wirklich tanzte. Die meisten gafften nur. Trotzdem hatten wir unseren Spaß.
In einem möchte ich aber widersprechen: das was im Mainstream wummert, ist allenfalls noch eine entfernte Abart von Techno. Der Mainstream mixt alles, blonde Hupfdohlen mit schwarzen Gangsterrappern, Punk mit Techno mit Rock mit HipHop mit Klassik. Wie es gerade passt, klingt auch meistens nicht schlecht, nur hat man sich nach den ersten hundert Wiederholungen (innerhalb von drei Tagen) idR daran sattgehört.
Leider ist Techno dasselbe Dasein beschieden, wie aller Nischenmusik: in den Medien ist sie kaum mehr nennenswert vertreten. Nachdem man selbst die meisten Themensendungen geschliffen hat, hört man dort überhaupt nichts mehr fortschrittliches oder irgendwie andersartiges. Ein Armutszeugnis, wenn man bedenkt, wie gleichzeitig die Anzahl der (werbefinanzierten und musikindustriegeschmierten) Sender nach oben schiesst.
Den identischen Text haben Sie bereits zu einem ähnlichen Thema gepostet. Ich verstehe trotzdem nicht, was Sie uns damit sagen wollen. Es wird da in den Begriff Techno viel zu viel reininterpretiert und es klingt alles ein wenig theoretisch, auch ein wenig agitatorisch.
Ich finde Ihre Deutung viel zu ideologisch. Dieser Generation sind Ideologien aber ziemlich gleichgültig. Wir leben unser Leben. Und wenn wir am Wochenende weggehen, dann eben zu Techno. Ich glaube, Sie waren noch nie auf einer Technoparty (in einem kleinen, dunklen Club). Müssen Sie ja auch nicht.
Die Realität hat eher mit dem im Artikel beschriebenen Individualismus zu tun. Das einzige, was die "Members" der Technoszene miteinander verbindet, ist, dass sie zu Techno oder House gemeinsam feiern. Viele, wie ich auch, hören zu Hause ganz viele andere Musikrichtungen, gehen den unterschiedlichsten Berufen nach und kommen aus allen sozialen und gesellschaftlichen Schichten. Klare Modetrends gibt es auch keine mehr. Ich würde andere Technonasen nicht erkennen, so wie das früher der Fall war, wenn sie mir in der Fußgängerzone gegegnen.
Auch das mit dem -48 h Party happy sein- etc. möchte ich so nicht stehen lassen. Das Leben ist doch etwas multiplexer.
PS: Merkwürdig auch die Wiedergeburt des Wortes Raver. Hab ich schon lange nicht mehr gehört, und wenn, dann nur ironisch.
Ich wollte lediglich auf den thematisch passenden Artikel hinweisen. Hier wird das "Phänomen Techno" in einer Weise betrachtet und in gesellschaftliche Zusammenhänge gestellt, die ich für interessant und bedenkenswert halte. Jugendkultur als Konsumterror, massenkompatibel glattgebügelt, unkritisch, hedonistisch, atomisiert...Dauerparty statt Rebellion (zu der es ja nun weiß Gott genug Anlaß gäbe...).
Ich wollte lediglich auf den thematisch passenden Artikel hinweisen. Hier wird das "Phänomen Techno" in einer Weise betrachtet und in gesellschaftliche Zusammenhänge gestellt, die ich für interessant und bedenkenswert halte. Jugendkultur als Konsumterror, massenkompatibel glattgebügelt, unkritisch, hedonistisch, atomisiert...Dauerparty statt Rebellion (zu der es ja nun weiß Gott genug Anlaß gäbe...).
Trotz der leisen gleichmäßigen Eintönigkeit des aus einem Nebenzimmer klingenden Gewummers, lässt mich diese Musik im Gegensatz zu jeder anderen, erst recht einer melodischen, nicht einschlafen.
Leider dominiert auch dieses Gewummer auf schlechten Anlagen oder im Radio die qualitätvollen Kompositionen unter den Beats.
Ein toller Artikel. Im Übrigen schließe ich mich der Meinung von snoek zum Thema Technoszene an. :-)
Ich wollte lediglich auf den thematisch passenden Artikel hinweisen. Hier wird das "Phänomen Techno" in einer Weise betrachtet und in gesellschaftliche Zusammenhänge gestellt, die ich für interessant und bedenkenswert halte. Jugendkultur als Konsumterror, massenkompatibel glattgebügelt, unkritisch, hedonistisch, atomisiert...Dauerparty statt Rebellion (zu der es ja nun weiß Gott genug Anlaß gäbe...).
Auch das kann ich nicht nachvollziehen. Wer hat denn gesagt, dass die Technoleute unkritisch sind? Wir sind ja wohl immer noch Deutsche: da gibts jede menge zu motzen!
Jugendkultur ist nicht gleich Technoszene. Und Technoszene nicht Jugendkultur. Hier in Köln gibt es auch Technoparties, auf denen das Durchschnittsalter 35 Jahre ist. Die Jugend der Neunziger ist heute eben gealtert. Deshalb aufhören? Zu Hiphop tanzen gehen? Nö!
Was hier von Ihnen beschrieben wird trifft eher auf Formate wei DSDS oder Germany' s next Topmodel zu. Das hat aber mit dem Artikel nichts zu tun.
Und -Dauerparty statt Rebelion- hat vielleicht etwas mit Ohnmacht und Resignation zu tun.
Auch das kann ich nicht nachvollziehen. Wer hat denn gesagt, dass die Technoleute unkritisch sind? Wir sind ja wohl immer noch Deutsche: da gibts jede menge zu motzen!
Jugendkultur ist nicht gleich Technoszene. Und Technoszene nicht Jugendkultur. Hier in Köln gibt es auch Technoparties, auf denen das Durchschnittsalter 35 Jahre ist. Die Jugend der Neunziger ist heute eben gealtert. Deshalb aufhören? Zu Hiphop tanzen gehen? Nö!
Was hier von Ihnen beschrieben wird trifft eher auf Formate wei DSDS oder Germany' s next Topmodel zu. Das hat aber mit dem Artikel nichts zu tun.
Und -Dauerparty statt Rebelion- hat vielleicht etwas mit Ohnmacht und Resignation zu tun.
Eben keine Zeit für ein träumerisches und sehnsuchtsvolles "Summerwine" oder ein überzeugtes "She Loves You". Und dennoch eine musikalische Entwicklung vom "warmen" treibenden Rock über das kälter werden mit David Bowie, Talking Heads oder Prince, bis zum manchmal beides vereinenden Techno-Rap-und seine Variationen.
Es zeigt, und m. E. kann man sich darüber freuen, dass auch der technokratische Spätkapitalismus die Weiterentwicklung der U- Musik und seinen Sounds nicht auszuschliessen vermag.
Ich ahbe überhaupt kein Problem mit der musikalischen Entwicklung, auch wenn Kraftwerk, Neubauten, Laibach, ... nicht mehr die Rolle spielen, die sie sollten ;o)
Es geht mir um das Phänomen einer Jugendkultur, die sich im Konsum von Musik, Drogen, Parties erschöpft, um nächsten Montag wieder brav am Bankschalter zu stehen, die private Altersvorsorge im Kopf und die nächste Party am Wochenende...total individualistisch wie Mio andere auch...
Ich ahbe überhaupt kein Problem mit der musikalischen Entwicklung, auch wenn Kraftwerk, Neubauten, Laibach, ... nicht mehr die Rolle spielen, die sie sollten ;o)
Es geht mir um das Phänomen einer Jugendkultur, die sich im Konsum von Musik, Drogen, Parties erschöpft, um nächsten Montag wieder brav am Bankschalter zu stehen, die private Altersvorsorge im Kopf und die nächste Party am Wochenende...total individualistisch wie Mio andere auch...
Ich ahbe überhaupt kein Problem mit der musikalischen Entwicklung, auch wenn Kraftwerk, Neubauten, Laibach, ... nicht mehr die Rolle spielen, die sie sollten ;o)
Es geht mir um das Phänomen einer Jugendkultur, die sich im Konsum von Musik, Drogen, Parties erschöpft, um nächsten Montag wieder brav am Bankschalter zu stehen, die private Altersvorsorge im Kopf und die nächste Party am Wochenende...total individualistisch wie Mio andere auch...
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