Schwermetall, sag uns die Zukunft an!
Zum Jahresende kommt sie endlich wieder: die bleierne Zeit. Dann legen wir kleine Kronen, Schweine, Pilze und andere vorgefertigte Formen auf eine Blechpfanne und sehen zu, wie sich das Schwermetall in einen Silbersee verwandelt. Ins Wasser geworfen erstarrt die Masse zu bizarren Formen, die uns die Zukunft künden sollen.
Allein, wer kann sie lesen? Mit nichts als einem Orakelheft mit zweifelhaften Deutungen an der Hand?
Wir haben unsere bleigegossenen Kunstwerken ins rechte Licht gerückt und die Deutungshoheit über sie erweitert. Was uns 2011 erwartet, sehen Sie in den folgenden zwölf Bildern.
Pokal
Das sagt das Orakelheft: Nicht übertreiben
Das sagen wir: Ohne zu übertreiben, das ist eindeutig der Pokal der Frauenfußball-WM. Und der bleibt mit großer Sicherheit in Deutschland.
- Datum 31.12.2010 - 11:10 Uhr
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n den vergangenen Jahren hat das Denken grosser Massen im Westen gewaltige Veränderungen erfahren. Das allgemeine Interesse an Astrologie, Spiritismus, alternativen Der Feind Gottes versucht bis zum Ende mit allen Mitteln, den Menschen in seiner Umklammerung zu halten und ihm den Weg zum Heil, der allein in Jesus Christus liegt, zu versperren.
Dies gelingt ihm durch immer festere Bindungen des Menschen an die Welt, an die Sünde, die Lust und Begierde des Fleisches und durch die Bindung an Sekten und Irrlehren, indem er scheinbare Heilswege vortäuscht.
Wer sich nämlich dem okkulten Reich der Finsternis zuwendet, der missachtet Gottes ausdrückliche Gebote und ist dem Herrn ein Greuel, denn ein solcher Mensch gibt nicht Gott die Ehre, sondern dem Teufel und betet diesen an. Gottes Wort warnt uns jedoch ausdrücklich vor einer solchen Verunreinigung der Seele und der Anbetung Satans.
Wer Spiritismus praktiziert, ist recht bald ein Sklave teuflischer Offenbarungen. Gott hat schon im Alten Testament den Kontakt mit dem Jenseits unter Androhung der Todesstrafe verboten:
" ...dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder ein Weissager oder ein Tagewähler oder der auf Vogelschrei achte oder ein Zauberer oder Beschwörer, oder Wahrsager oder Zeichendeuter oder der die Toten frage. Dennn wer solches tut ist dem Herrn ein Greuel..."
5.Mose 18:10-12; 3.Mose 19:26.31; 20:6; Jesaja 47:12-14
wenn ich stattdessen die wachsreste meiner alten kommunionskerze einschmelze und mit weihrauch und myrrhe verrühre, ist das dann okay? mit anderen worten, ist aus theologischer perspektive das blei das problem oder das, was dabei herauskommt?
falls nicht, würde ich dann stattdessen unseren toaster nehmen und so lange brote toasten, bis ein gut gebräuntes jesus-gesicht erscheint. das ist ja auch unterhaltsam.
und werben gleichzeitig für einen großen unsichtbaren Hokuspokus, genannt "Gott" der seine Legitimation aus einem mehre tausend Jahre alten Märchenbuch hat, das nach heutigem Wissen Schwachsinn fast von der ersten bis zur letzten Seite ist?
Sie meinen das ironisch, das ist ein Witz oder?
Sehr geehrter Herr Glaubender, das mag ja auf Ihren Gott zutreffen, das kann ich nicht beurteilen. In meinem Leben darf ich Dinge ausprobieren und mache das täglich. Eine allgemein gültige Moral oder Ethik (für spirituelle Dinge jedenfalls) ist diesbezüglich für mich nicht zu erkennen. Wie weit ich mit dem gehe, was ich ausprobiere, ist allein meine Sache. Sollten daraus Konsequenzen erwachsen, muß ich sie tragen, womöglich über meinen Tod hinaus, wer weiß das schon. Da es kein allgemein verfügbares Wissen über geistige (spirituelle) Zusammenhänge gibt, bin ich auf meinen Instinkt angewiesen, der mir ein Gefühl oder eine innere Stimme darüber gibt, was gut für mich ist oder nicht (Bauchgefühl). Sollte die Bibel irgendwelche Relevanz haben, wäre es schön, wenn dies mal jemand in heute üblichem Sprachgebrauch erklären könnte. Erklären heißt für mich, es so darzustellen, daß ein Nicht-Glaubender die Möglichkeit gewinnt, seinen Standpunkt verlassen zu können. Das ist nach meiner Erfahrung nur mit vermittelnder Sprache möglich und nicht mit kategorischen Kraftbegriffen. Ich denke allerdings viel darüber nach, was Menschen dazu bringt, uralte Texte, die ziemlich frei übersetzt wurden, für "bare Münze" zu halten. Es fehlt ein wenig der Bezug zur Wirklichkeit. Was ist "Himmel"? Wie sollte ich das einem Kind erklären? Ist es nicht vielmehr so, daß die Bibel ein Buch ist, das dazu geschaffen wurde, um weltliche Herrschaft über die Masse der einfachen Menschen ausüben zu können?
dass sich nicht zuletzt aufgrund einer Weissagung bzw. einer Sterndeutung die "drei Weisen aus dem Morgenland" auf den Weg gemacht haben, den Messias zu suchen (Matthäus 2,1-12).
Das Ganze ist also sehr widersprüchlich. Denn daraus kann ich nur ableiten, dass Sterndeutung u.ä. bloß dann "ein Greuel" ist, wenn es nicht "dem Herrn" dient. Ein Fall von "Wasser predigen und Wein trinken" ...
wenn ich stattdessen die wachsreste meiner alten kommunionskerze einschmelze und mit weihrauch und myrrhe verrühre, ist das dann okay? mit anderen worten, ist aus theologischer perspektive das blei das problem oder das, was dabei herauskommt?
falls nicht, würde ich dann stattdessen unseren toaster nehmen und so lange brote toasten, bis ein gut gebräuntes jesus-gesicht erscheint. das ist ja auch unterhaltsam.
und werben gleichzeitig für einen großen unsichtbaren Hokuspokus, genannt "Gott" der seine Legitimation aus einem mehre tausend Jahre alten Märchenbuch hat, das nach heutigem Wissen Schwachsinn fast von der ersten bis zur letzten Seite ist?
Sie meinen das ironisch, das ist ein Witz oder?
Sehr geehrter Herr Glaubender, das mag ja auf Ihren Gott zutreffen, das kann ich nicht beurteilen. In meinem Leben darf ich Dinge ausprobieren und mache das täglich. Eine allgemein gültige Moral oder Ethik (für spirituelle Dinge jedenfalls) ist diesbezüglich für mich nicht zu erkennen. Wie weit ich mit dem gehe, was ich ausprobiere, ist allein meine Sache. Sollten daraus Konsequenzen erwachsen, muß ich sie tragen, womöglich über meinen Tod hinaus, wer weiß das schon. Da es kein allgemein verfügbares Wissen über geistige (spirituelle) Zusammenhänge gibt, bin ich auf meinen Instinkt angewiesen, der mir ein Gefühl oder eine innere Stimme darüber gibt, was gut für mich ist oder nicht (Bauchgefühl). Sollte die Bibel irgendwelche Relevanz haben, wäre es schön, wenn dies mal jemand in heute üblichem Sprachgebrauch erklären könnte. Erklären heißt für mich, es so darzustellen, daß ein Nicht-Glaubender die Möglichkeit gewinnt, seinen Standpunkt verlassen zu können. Das ist nach meiner Erfahrung nur mit vermittelnder Sprache möglich und nicht mit kategorischen Kraftbegriffen. Ich denke allerdings viel darüber nach, was Menschen dazu bringt, uralte Texte, die ziemlich frei übersetzt wurden, für "bare Münze" zu halten. Es fehlt ein wenig der Bezug zur Wirklichkeit. Was ist "Himmel"? Wie sollte ich das einem Kind erklären? Ist es nicht vielmehr so, daß die Bibel ein Buch ist, das dazu geschaffen wurde, um weltliche Herrschaft über die Masse der einfachen Menschen ausüben zu können?
dass sich nicht zuletzt aufgrund einer Weissagung bzw. einer Sterndeutung die "drei Weisen aus dem Morgenland" auf den Weg gemacht haben, den Messias zu suchen (Matthäus 2,1-12).
Das Ganze ist also sehr widersprüchlich. Denn daraus kann ich nur ableiten, dass Sterndeutung u.ä. bloß dann "ein Greuel" ist, wenn es nicht "dem Herrn" dient. Ein Fall von "Wasser predigen und Wein trinken" ...
Hallo, da ich jetzt schon seit längerem aus der Schule heraus bin, wollt ich mal nachfragen, ob das "ß" mittlerweile auch nach langen Vokalen abgeschafft wurde? Auf Zeit Online ist das jetzt der erste Artikel bei dem ich es bemerke, auf anderen Seiten hab ich das schon häufiger gelesen.
ist inkonsequenterweise nicht abgeschafft worden, aber es hat einen Paradigmenwechsel durchgemacht, es wurde von einem Wortschlußzeichen zu einem Lautanzeiger, wofür es nie erfunden wurde, und das beweist die Stümperhaftigkeit der Reform.
Mehr hier:
http://widerdiedummheit.b...
ist die Bezeichnung aus psychologischer Sicht, die man allgemein für Orakeltechniken anwendet. Denn sie bringen verborgenes Wissen aus den Schichten unseres Bewußtseins ans Licht, die wir sonst nicht wahrhaben wollen, weil uns aus irgend einem Grund der Zugang dazu verstellt ist. Also bei moderner Sicht ein sehr vernünftiger Zugang, der mit Okkultismus eigentlich überhaupt nichts zu tun hat. Und auch ein Volk, dem man sonst keinen Modernismus unterstellt, nämlich die Tibeter, kultivierten die Lehre, daß Dinge, die scheinbar mit Geistern zu tun hätten, in Wirklichkeit dem eigenen Geist entspringen.
Der Erfinder des christlichen Gottes, nämlich das jüdische Volk, auf dessen Lehre zu 70-90% das Christentum und der Islam fußen, haben auch den großen Pionier der modernen Seelenlehre, Sigmund Freud hervorgebracht, den Traumdeuter an der Wende zum 20.Jahrhundert. Es ist pädagogisch und pragmatisch, das Orakeln als Volkssport zu verhindern, und möglicherweise hat Moses das so gesehen. Vielleicht aber hat ihn auch ein Orakelkundiger gar zu gut analysiert, so daß bei ihm eine Abneigung gegen solche Techniken entstand.
Man muß das im Kontext der Zeit sehen -- und, wie Jesus sagte, sie an ihren Früchten erkennen. Wenn es als Lebenshilfe funktioniert, sind das die Früchte.
ist inkonsequenterweise nicht abgeschafft worden, aber es hat einen Paradigmenwechsel durchgemacht, es wurde von einem Wortschlußzeichen zu einem Lautanzeiger, wofür es nie erfunden wurde, und das beweist die Stümperhaftigkeit der Reform.
Mehr hier:
http://widerdiedummheit.b...
ist die Bezeichnung aus psychologischer Sicht, die man allgemein für Orakeltechniken anwendet. Denn sie bringen verborgenes Wissen aus den Schichten unseres Bewußtseins ans Licht, die wir sonst nicht wahrhaben wollen, weil uns aus irgend einem Grund der Zugang dazu verstellt ist. Also bei moderner Sicht ein sehr vernünftiger Zugang, der mit Okkultismus eigentlich überhaupt nichts zu tun hat. Und auch ein Volk, dem man sonst keinen Modernismus unterstellt, nämlich die Tibeter, kultivierten die Lehre, daß Dinge, die scheinbar mit Geistern zu tun hätten, in Wirklichkeit dem eigenen Geist entspringen.
Der Erfinder des christlichen Gottes, nämlich das jüdische Volk, auf dessen Lehre zu 70-90% das Christentum und der Islam fußen, haben auch den großen Pionier der modernen Seelenlehre, Sigmund Freud hervorgebracht, den Traumdeuter an der Wende zum 20.Jahrhundert. Es ist pädagogisch und pragmatisch, das Orakeln als Volkssport zu verhindern, und möglicherweise hat Moses das so gesehen. Vielleicht aber hat ihn auch ein Orakelkundiger gar zu gut analysiert, so daß bei ihm eine Abneigung gegen solche Techniken entstand.
Man muß das im Kontext der Zeit sehen -- und, wie Jesus sagte, sie an ihren Früchten erkennen. Wenn es als Lebenshilfe funktioniert, sind das die Früchte.
Liebe Zeit-Redaktion,
bei Ihrer Interpretation der Figuren ist Ihnen ein schwerwiegender Fehler unterlaufen. Bei der letzten Figur handelt es sich eindeutig um das frisch geschlüpfte Alien aus der gleichnamigen Filmtriologie, welches eine Miniaturausgabe der Erdkugel vor sich her schiebt.
Das bedeutet nur eins: INVASION!
Rette sich wer kann!
;)
wenn ich stattdessen die wachsreste meiner alten kommunionskerze einschmelze und mit weihrauch und myrrhe verrühre, ist das dann okay? mit anderen worten, ist aus theologischer perspektive das blei das problem oder das, was dabei herauskommt?
falls nicht, würde ich dann stattdessen unseren toaster nehmen und so lange brote toasten, bis ein gut gebräuntes jesus-gesicht erscheint. das ist ja auch unterhaltsam.
und werben gleichzeitig für einen großen unsichtbaren Hokuspokus, genannt "Gott" der seine Legitimation aus einem mehre tausend Jahre alten Märchenbuch hat, das nach heutigem Wissen Schwachsinn fast von der ersten bis zur letzten Seite ist?
Sie meinen das ironisch, das ist ein Witz oder?
und werben gleichzeitig für einen großen unsichtbaren Hokuspokus, genannt "Gott" der seine Legitimation aus einem mehre tausend Jahre alten Märchenbuch hat, das nach heutigem Wissen Schwachsinn fast von der ersten bis zur letzten Seite ist?
Sie meinen das ironisch, das ist ein Witz oder?
Ich muss MarcelSchumann recht geben.
Der wahre Okkultismus ist der Theismus.
Der Kommentar von Glaubender erscheint mir in diesem Zusammenhang als wunderbar ironisch, obwohl ich befürchte, dass es ernst gemeint war.
Mit welchem Recht spotten Theisten über Leute die an Bleigießen glauben? Ob ich mein Schicksal nun in der Hand eines Schwermetalls oder in der Hand eines Märchenbuches lege, ist im Endeffekt gleich.
Als spiritueller Ratgeber und diplomierter Schamane kann ich nur sagen: Anfänger!
Echte Profis benutzen ein Huhn und wissen was kommt:
http://community.zeit.de/...
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