Highlights aus Zeitschriften und Internet: Die Ausstellung "VisualLeader2011" in Hamburg © Christian Charisius/dpa

Wer hat die beste Fotostrecke gestaltet, das schönste Cover, die witzigste Anzeige, das bestgestaltete redaktionelle Angebot? Jedes Jahr sichtet die Jury der Lead Awards mehrere Hundert deutsche Medien – Magazine, Zeitungen, Internetauftritte, Videos – und kürt die Sieger.

Am Mittwochabend wurden die Preisträger benannt: Zum Webmagazin des Jahres kürte die Jury ZEIT ONLINE. In der Begründung hieß es unter anderem, ZEIT ONLINE habe "die klarste, beste Userführung" und sei eine "Website mit eigener, unverwechselbarer Seele". Silber ging an Vice, mit Bronze wurde Freunde von Freunden ausgezeichnet.

Das ZEITmagazin wurde ebenfalls mit Gold als Leadmagazin des Jahres ausgezeichnet. Vice erhielt in dieser Kategorie Silber, Bronze ging an Monopol.

Insgesamt gewannen ZEIT ONLINE und das ZEITmagazin fünfmal Gold sowie je zweimal Silber und Bronze.

Mit Gold in der Kategorie "Webspecial des Jahres" wurde die interaktive Darstellung "Verräterisches Handy" ausgezeichnet. Kai Biermann, Digital-Ressortleiter von ZEIT ONLINE, Lorenz Matzat von Open Data City und der Programmierer Michael Kreil hatten mit der interaktiven Grafik dargestellt, wie anhand von Vorratsdaten eines halben Jahres ein sehr präzises Bewegungsprofil eines Menschen gezeichnet werden kann. Die Daten hatte der Grünen-Politiker Malte Spitz ZEIT ONLINE zur Verfügung gestellt.

Als Portraitfotografie des Jahres wurde "Mon Dieu! Depardieu!" von Jonas Unger ausgezeichnet, das im vergangenen Oktober im ZEITmagazin erschienen war. Silber ging an Geo, mit Bronze wurde Monopol ausgezeichnet.
 
Den Beitrag des Jahres gewann mit "typisch jüdisch" ebenfalls das ZEITmagazin. Silber in dieser Kategorie erhielt der Stern für "Das Beben", Bronze geht an "I like my Style" für "Remember where you lost it".

Gold in der Kategorie Reportagefotografie des Jahres ging an Tim Hetherington ("Unter Kriegern"/Stern), Silber an Craig F. Walker ("Ian Fisher zieht in den Krieg"/ ZEITmagazin), Bronze an Mike Brodie ("Freie Bahn"/Dummy).

Gold in der Kategorie Mood- und Mode-Fotografie holte Danko Steiner ("I just want to watch", 032c), Silber ging an Daniel Josefsohn ("Eyestand", I like my Style) und Bronze jeweils an Jork Weisman ("Phenomenon"/Achtung) und Heji Shin ("The black Objekt", 032c).

In der Kategorie Architektur- und Still-Life-Fotografie ging Gold an Dummy für 
Tatortfotos der Amsterdamer Polizei, Silber und Bronze an 
Benjamin Lowy ("Ölbilder") und 
Peter Langer ("Stilkolumne"), beide ZEITmagazin.

Die Kategorie Cover des Jahres gewann Der Spiegel vor Brand Eins (Silber)
 und dem ZEITmagazin (Bronze).

Bei den Blogs setzte sich Ignant.de gegen Augen geradeaus! sowie Mit Vergnügen durch.

In der Kategorie "Anzeigenkampagne des Jahres" ging die Goldmedaille an Anomaly, als Creative Leader des Jahres wurde Guido Heffels ausgezeichnet.

Wir freuen uns und gratulieren allen anderen Preisträgern.

Die Redaktion von ZEIT ONLINE

PS.: Eine Auswahl sehenswerter Arbeiten ist bis zum 14. August in den Hamburger Deichtorhallen ausgestellt. Zu sehen sind rund 180 Fotoserien, Magazinbeiträge, Anzeigen und Websites.