Porträtfotografie

Aug' in Aug' mit Ahmadineschad

Wladimir Putin  |  © Platon/courtesy Schirmer/Mosel

Die Bilder von Staatschefs und Diktatoren sind allgegenwärtig. Doch keiner zeigte sie bisher so nah wie der Fotograf Platon. Auf seinem Porträt von Barack Obama erkennt man jede Pore und in Ahmadineschads Gesicht kann man jede Lachfalte zählen.

Platon wurde bekannt für sein Porträt von Wladimir Putin auf dem Titelblatt des Time Magazine. 2009 beauftragte ihn das Magazin New Yorker, 130 Staatschefs in fünf Tagen auf der UN-Hauptversammlung zu fotografieren. Seine Serie der Machtmenschen erscheint nun in dem Bildband Power Platon.

Leser-Kommentare
  1. Redaktion

    ... und wenn man das Buch einmal durchgeschaut hat, bleibt ein merkwürdiges Gefühl zurück: denn man hat unwillkürlich in die Gesichtszüge alles das hineingelesen, was man weiß. Interessant, trotzdem.

    Eine Leser-Empfehlung
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    ich habe Sarkozy und Merkel nicht vermisst...beide koennen aber um einen Termin bei Platon bitten!

    ich habe Sarkozy und Merkel nicht vermisst...beide koennen aber um einen Termin bei Platon bitten!

  2. ich habe Sarkozy und Merkel nicht vermisst...beide koennen aber um einen Termin bei Platon bitten!

  3. Da erwarte ich ein Bild des Shaitan vom Iran.

    Es erscheit Wladimir, der Oligarchenschreck, Verfolger der Heiligen und vergebliche Hoffnung der Armen.

    Der Antichrist operiert religionübergreifend!

    Zeit Online bringt es an den Tag.

    • 3cpo
    • 04.08.2011 um 9:18 Uhr

    Was ein geiles Projekt für einen Fotografen und dann so banale Bilder, die, so finde ich, nich mal ansatzweise die Persönlichkeit der Abgebildeten herausheben. Bestimmt waren die Umstände des Fotografierens nicht denen einer echten Session in einem Studio ähnlich (Im Sinne von Ausstattung, Zeit, etc.), aber mir kommt es so vor, als wurde hier einfach auf den Auslöser gedrückt nd - NEXT!

    mfg

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    • BinJip
    • 04.08.2011 um 10:46 Uhr

    Die Bilder stellen einen anderen Blickwinkel dar, als man es normalerweise gewohnt ist. Die meisten Photos von Politikern sind bei weitem nicht so nah an der Person.

    Es ist ungewohnt eine in der Weltöffentlichkeit stehende Person so detailliert betrachten zu können, das macht die Bilder so besonders.

    Zumal ich aus eigener Erfahrung heraus sagen kann, dass hinter solchen Portraits mehr steckt, als blos den Auslöser zu drücken. Denn sieht man sich die Photoreihe an, merkt man doch, dass in jedem Portrait ein Stück Charakter mitschwingt.

    Berlusconi ist ein Charmeur, wie immer. Obama wirkt konzentriert und sehr ernst. Putin erscheint undurchschaubar...

    Zuletzt darf man auch nicht vergessen, dass die Bilder während der UN-Hauptversammlung entstanden und insofern auch wenig Zeit für ausgefallene Sessions eingeplant ist.

    Ich persönlich kann mich mit dem nüchternen Blick gut anfreunden.

    • BinJip
    • 04.08.2011 um 10:46 Uhr

    Die Bilder stellen einen anderen Blickwinkel dar, als man es normalerweise gewohnt ist. Die meisten Photos von Politikern sind bei weitem nicht so nah an der Person.

    Es ist ungewohnt eine in der Weltöffentlichkeit stehende Person so detailliert betrachten zu können, das macht die Bilder so besonders.

    Zumal ich aus eigener Erfahrung heraus sagen kann, dass hinter solchen Portraits mehr steckt, als blos den Auslöser zu drücken. Denn sieht man sich die Photoreihe an, merkt man doch, dass in jedem Portrait ein Stück Charakter mitschwingt.

    Berlusconi ist ein Charmeur, wie immer. Obama wirkt konzentriert und sehr ernst. Putin erscheint undurchschaubar...

    Zuletzt darf man auch nicht vergessen, dass die Bilder während der UN-Hauptversammlung entstanden und insofern auch wenig Zeit für ausgefallene Sessions eingeplant ist.

    Ich persönlich kann mich mit dem nüchternen Blick gut anfreunden.

    • BinJip
    • 04.08.2011 um 10:46 Uhr

    Die Bilder stellen einen anderen Blickwinkel dar, als man es normalerweise gewohnt ist. Die meisten Photos von Politikern sind bei weitem nicht so nah an der Person.

    Es ist ungewohnt eine in der Weltöffentlichkeit stehende Person so detailliert betrachten zu können, das macht die Bilder so besonders.

    Zumal ich aus eigener Erfahrung heraus sagen kann, dass hinter solchen Portraits mehr steckt, als blos den Auslöser zu drücken. Denn sieht man sich die Photoreihe an, merkt man doch, dass in jedem Portrait ein Stück Charakter mitschwingt.

    Berlusconi ist ein Charmeur, wie immer. Obama wirkt konzentriert und sehr ernst. Putin erscheint undurchschaubar...

    Zuletzt darf man auch nicht vergessen, dass die Bilder während der UN-Hauptversammlung entstanden und insofern auch wenig Zeit für ausgefallene Sessions eingeplant ist.

    Ich persönlich kann mich mit dem nüchternen Blick gut anfreunden.

    Antwort auf "Sehr sehr schade"
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    • Zack34
    • 04.08.2011 um 11:01 Uhr


    Mag sein,... bloß sein Bild ist hier gar nicht zu sehen.

    Die Aufgabenstellung war nicht leicht; einen Staatschef am Rande einer UN-HV zu photographieren ist anstrengend; die Politiker haben ganz sicher nur wenig Zeit dafür opfern wollen/können. Dennoch finde ich die Bilder mitnichten so eintönig oder gar banal, nur eben sehr reduziert, fokusiert.
    Und die Gesichter sprechen eine Sprache für sich, auch wenn man dazu neigt, pers. Meinung in diese hinein zu interprätieren.

    • Zack34
    • 04.08.2011 um 11:01 Uhr


    Mag sein,... bloß sein Bild ist hier gar nicht zu sehen.

    Die Aufgabenstellung war nicht leicht; einen Staatschef am Rande einer UN-HV zu photographieren ist anstrengend; die Politiker haben ganz sicher nur wenig Zeit dafür opfern wollen/können. Dennoch finde ich die Bilder mitnichten so eintönig oder gar banal, nur eben sehr reduziert, fokusiert.
    Und die Gesichter sprechen eine Sprache für sich, auch wenn man dazu neigt, pers. Meinung in diese hinein zu interprätieren.

    • Zack34
    • 04.08.2011 um 11:01 Uhr


    Mag sein,... bloß sein Bild ist hier gar nicht zu sehen.

    Die Aufgabenstellung war nicht leicht; einen Staatschef am Rande einer UN-HV zu photographieren ist anstrengend; die Politiker haben ganz sicher nur wenig Zeit dafür opfern wollen/können. Dennoch finde ich die Bilder mitnichten so eintönig oder gar banal, nur eben sehr reduziert, fokusiert.
    Und die Gesichter sprechen eine Sprache für sich, auch wenn man dazu neigt, pers. Meinung in diese hinein zu interprätieren.

    Antwort auf "Anderer Blickwinkel"
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    • BinJip
    • 04.08.2011 um 20:58 Uhr

    In dieser Reihe ist Berlusconi tatsächlich nicht zu sehen, aber in dem Buch. Sowie auch auf einigen Internetseiten, die das Buch rezensieren.

    Sehen Sie es sich an, es lohnt sich!

    • BinJip
    • 04.08.2011 um 20:58 Uhr

    In dieser Reihe ist Berlusconi tatsächlich nicht zu sehen, aber in dem Buch. Sowie auch auf einigen Internetseiten, die das Buch rezensieren.

    Sehen Sie es sich an, es lohnt sich!

    • Zack34
    • 04.08.2011 um 11:03 Uhr
    • AnoukA
    • 04.08.2011 um 11:23 Uhr

    ...und handwerklich perfekt. Betrachtet man die Gesichter eine ganze Zeit lang so wird man in einem Punkt ganz besonders herausgefordert: Schafft man es, das jeweilige Gesicht vom Wissen um die Person zu lösen/ zu abstrahieren? Bleibt Obama der Sympathieträger und Gaddafi der Menschenverächter, Putin der skrupellose Machtmensch? Und Ahmadinejad? Bei Letztgenannten ist es durchaus eine Herausforderung ... Sehr beeindruckend!

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