Musikszene Warum Heavy Metal lebendig bleibt
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Mittlerweile hat Metal eine Fülle von Stilen inkorporiert

Angela Gossow und ihre Band Arch Enemy

Angela Gossow und ihre Band Arch Enemy

Wie Doro Pesch und Angela Gossow, Sängerin der schwedischen Arch Enemy, bei einem Podiumsgespräch an der Kölner Musikhochschule im Jahr 2009 zum Thema Metal & Gender schilderten, fallen heute dagegen sexistische Rezensionen, wie man sie vor zwanzig Jahren noch vereinzelt hatte lesen müssen, als Peinlichkeit auf die Autoren zurück. Eine Diskussion aktueller Tendenzen der Metalszene erschien ihnen daher wesentlich reizvoller als eine Reduzierung ihrer Persönlichkeit auf die Rolle als weibliche Musiker.

Musikalisch hat die postfeministische Generation junger Frauen den Metal vor und auf der Bühne längst für sich entdeckt, obgleich die allerhärtesten Spielarten auch weiterhin von Männern bevorzugt werden. Von Musikerinnen wird nach wie vor der Gesang präferiert, wobei auch hier die letzten Geschlechtergrenzen eingeebnet werden, wenn beispielsweise Angela Gossow mit ihrem Growling einen besonders rauen und aggressiven Stil pflegt.

Nachdem viele Fäden im rasant boomenden Metal durch die von Grunge und Hip-Hop verursachten Marktverschiebungen plötzlich abgerissen waren, nutzte die Szene die Folgezeit zur Konsolidierung, Verjüngung und Selbstvergewisserung. Nachrückende Bands übernahmen nur selten alte Rollenbilder, die von jüngeren Fans überwiegend als überholt abgelehnt oder als Realsatire belächelt wurden. Als eine wesentliche Ausnahme blieb der Körper der Musiker weiterhin ein wichtiges Darstellungsmedium, etwa in Form martialischer Bemalungen und Kostüme, um die karthatische Wirkung fiktionaler Kunst auf einer Bühne zu erleben.

In vergleichbarer Weise fühlen sich junge Frauen im Publikum offensichtlich keineswegs provoziert, wenn etwa die Metal-Urgesteine Manowar ein heroisches Männerbild von einsamen Kämpfern und devoten, großbusigen Frauen beschwören. Die Gründe für diesen distanzierenden und ironisierenden Blick sind in der medialen Sozialisation zu vermuten, mit der sich überzeichnete Comic-Charaktere und idealisierende Avatare nahtlos in die Alltagsrealität integrieren lassen.

Durchstöbert man die vielen Metalforen und Blogs im Internet, blättert im halben Dutzend Fachjournale oder vergleicht die Line-ups bei den zahlreichen Sommerfestivals, so präsentiert sich unter dem Sammelbegriff des Metal heute eine Fülle von Stilen, bei denen Einflüsse aus Klassik, Jazz, Hip-Hop und Funk gleichberechtigt neben progressiven, atonalen und mittelalterlichen Anleihen, klassischem Heavy Metal und esoterischen, politischen und sozialkritischen Haltungen stehen.

Die Situation vieler Bands, mit einem sperrigen Gegenentwurf zum gesichtslosen Mainstream-Markt ein großes, kulturell und sozial höchst heterogenes Publikum zu erreichen und dadurch Teil der Massenkultur zu werden, mag paradox wirken. Dass Fans und Musiker mit ihrer pragmatischen Balance von Kontinuität und Wandel den Metal aber bereits im fünften Jahrzehnt lebendig halten, spiegelt das identitätsstiftende Lebensgefühl der Metalheads, dass ihre Musik eben doch mehr als nur ein Geschmack unter vielen ist.

Erschienen im Tagesspiegel

 
Leser-Kommentare
  1. [...] so präsentiert sich unter dem Sammelbegriff des Metal heute eine Fülle von Stilen, bei denen Einflüsse aus Klassik, Jazz, Hip-Hop und Funk gleichberechtigt [...]

    Klassik, Jazz und Funk: Sicherlich!
    HipHop? Ja, wenn man Linkin Park als Metal bezeichnen möchte.

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    Bitte erst informieren, und dann Dinge in Frage stellen... Linkin Park und Hip-Hop? Sehr witzig. Dann doch lieber Rage against the machine. Oder die vergessenen Mordred, die vielleicht erste Metalband, die jemanden an den Turntables im Line-up hatten, usw.

    Zu ihrer Inspiration noch ein paar Links, die mir als erstes in den Sinn kamen:

    Klassik - Mekong Delta, die haben auch die "Bilder einer Ausstellung" in Metal-Besetzung eingespielt, aber auch bei Eigenkompositionen greifen sie auf klassische Kompositionstechniken zurück.
    http://www.youtube.com/wa...

    oder wie wär's mit 12-Ton-Musik von Ron Jarzombek:
    http://www.youtube.com/wa...

    hier noch die Noten dazu:
    http://www.ronjarzombek.c...

    Oder schon mal von Tool gehört? Der besten lebenden Rockband?

    Übrigens ein schöner Artikel - der Aspekt, der mir fehlt ist, das Metal inzwischen Generationen übergreift, und damit wird er von den zu Vätern gewordenen "angry young men" an den eigenen Nachwuchs weiter gereicht. Die können jetzt ja mit Beethoven gegen ihre Alten rebellieren ; )

    Linkin Park, ich fass' es nicht...

    Bitte erst informieren, und dann Dinge in Frage stellen... Linkin Park und Hip-Hop? Sehr witzig. Dann doch lieber Rage against the machine. Oder die vergessenen Mordred, die vielleicht erste Metalband, die jemanden an den Turntables im Line-up hatten, usw.

    Zu ihrer Inspiration noch ein paar Links, die mir als erstes in den Sinn kamen:

    Klassik - Mekong Delta, die haben auch die "Bilder einer Ausstellung" in Metal-Besetzung eingespielt, aber auch bei Eigenkompositionen greifen sie auf klassische Kompositionstechniken zurück.
    http://www.youtube.com/wa...

    oder wie wär's mit 12-Ton-Musik von Ron Jarzombek:
    http://www.youtube.com/wa...

    hier noch die Noten dazu:
    http://www.ronjarzombek.c...

    Oder schon mal von Tool gehört? Der besten lebenden Rockband?

    Übrigens ein schöner Artikel - der Aspekt, der mir fehlt ist, das Metal inzwischen Generationen übergreift, und damit wird er von den zu Vätern gewordenen "angry young men" an den eigenen Nachwuchs weiter gereicht. Die können jetzt ja mit Beethoven gegen ihre Alten rebellieren ; )

    Linkin Park, ich fass' es nicht...

  2. 2. Metal

    Solange es "angry young men" gibt, wird es auch den Metal in all seinen Spielarten geben. Und auch wenn die jungen Männer älter und weniger zornig werden, es werden immer neue zornige junge Männer nachströmen. Und das der Metal ja nun auch nicht mehr an Amokläufen und Suiziden schuld ist (dafür gibt es jetzt die Ego-Shooter als Sündenbock) hat der Metal an Anziehungskraft wenig verloren.

    Eine Leser-Empfehlung
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    Redaktion

    An Jugendgewalt und Kriminalität muss natürlich immer der Kulturkonsum Schuld sein. Diesen einfältigen Reflex vertreten ja einige Medien immer wieder. Man schiebt die Verfehlungen in letzter Zeit gern auf die Killerspiele, da gebe ich Ihnen recht. Aber die "teuflische Rockmusik" ist dennoch nicht rehabilitiert: Gerade im Kontext des Attentats von Oslo war wieder vom Zusammenhang zwischen Täterpsychogramm und skandinavischer Black-Metal-Szene zu lesen.

    Ich finde die Reduzierung der Metal-Hörerschaft auf ihre Eigenschaft als "angry young men" überaus indifferenziert. Was wollen sie damit mitteilen? Dass man Metal als Musikrichtung gar nicht per se mögen kann? Ich glaube, dass sie hier eine höchst subjektive Sicht der Dinge ungültigerweise verallgemeinern. Ähnlich, wie wenn ich sagen würde "Solange es unterpriviligierte Schwarze und Migrantenkinder gibt wird es auch Hip-Hop geben".

    Nein, man darf den Metal nicht darauf reduzieren, wie es von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Auch nicht auf die "Lautstärke", wie es gerne getan wird. Es geht hier um treibende Riffs, mitreißende Licks und brilliante Soli, die diese Musikart prägen. Um Schlagzeugarbeit, die einen mitreißt und sehr, sehr weit über die austauschbaren Keyboard-Schlagzeug-Rythmen vieler Mainstream Bands hinausgeht. Und Bassissten, die einen Song im Alleingang tragen können, und nicht nur als Ziergegenstand in der Band sind. Wenn sie persönlich sich dadurch nicht angesprochen fühlen, sondern einen anderen Musikgeschmack haben, ist das ihnen persönlich überlassen. Deswegen aber eine gesamte Bevölkerungsgruppe abzustempeln, ist ziemlich kleingeistig.

    Metal hat so viel mehr zu bieten als ein "böses Image". Metal füllt eine Lücke im musikalischen Spektrum. Und sie wird zum überwiegenden Teil von Musikern gespielt, die aus Leidenschaft musizieren und nicht um damit reich zu werden, wie es im Popzirkus heutzutage leider gängig ist.

    Redaktion

    An Jugendgewalt und Kriminalität muss natürlich immer der Kulturkonsum Schuld sein. Diesen einfältigen Reflex vertreten ja einige Medien immer wieder. Man schiebt die Verfehlungen in letzter Zeit gern auf die Killerspiele, da gebe ich Ihnen recht. Aber die "teuflische Rockmusik" ist dennoch nicht rehabilitiert: Gerade im Kontext des Attentats von Oslo war wieder vom Zusammenhang zwischen Täterpsychogramm und skandinavischer Black-Metal-Szene zu lesen.

    Ich finde die Reduzierung der Metal-Hörerschaft auf ihre Eigenschaft als "angry young men" überaus indifferenziert. Was wollen sie damit mitteilen? Dass man Metal als Musikrichtung gar nicht per se mögen kann? Ich glaube, dass sie hier eine höchst subjektive Sicht der Dinge ungültigerweise verallgemeinern. Ähnlich, wie wenn ich sagen würde "Solange es unterpriviligierte Schwarze und Migrantenkinder gibt wird es auch Hip-Hop geben".

    Nein, man darf den Metal nicht darauf reduzieren, wie es von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Auch nicht auf die "Lautstärke", wie es gerne getan wird. Es geht hier um treibende Riffs, mitreißende Licks und brilliante Soli, die diese Musikart prägen. Um Schlagzeugarbeit, die einen mitreißt und sehr, sehr weit über die austauschbaren Keyboard-Schlagzeug-Rythmen vieler Mainstream Bands hinausgeht. Und Bassissten, die einen Song im Alleingang tragen können, und nicht nur als Ziergegenstand in der Band sind. Wenn sie persönlich sich dadurch nicht angesprochen fühlen, sondern einen anderen Musikgeschmack haben, ist das ihnen persönlich überlassen. Deswegen aber eine gesamte Bevölkerungsgruppe abzustempeln, ist ziemlich kleingeistig.

    Metal hat so viel mehr zu bieten als ein "böses Image". Metal füllt eine Lücke im musikalischen Spektrum. Und sie wird zum überwiegenden Teil von Musikern gespielt, die aus Leidenschaft musizieren und nicht um damit reich zu werden, wie es im Popzirkus heutzutage leider gängig ist.

  3. Redaktion

    An Jugendgewalt und Kriminalität muss natürlich immer der Kulturkonsum Schuld sein. Diesen einfältigen Reflex vertreten ja einige Medien immer wieder. Man schiebt die Verfehlungen in letzter Zeit gern auf die Killerspiele, da gebe ich Ihnen recht. Aber die "teuflische Rockmusik" ist dennoch nicht rehabilitiert: Gerade im Kontext des Attentats von Oslo war wieder vom Zusammenhang zwischen Täterpsychogramm und skandinavischer Black-Metal-Szene zu lesen.

    Antwort auf "Metal"
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    Keine Ahnung, wo Sie das gelesen haben wollen. Grundsätzlich stimme ich zwar der These zu, dass HM stets dämonisiert wird, aber dazu tragen ja auch einige Bands ihren Teil hinzu - z.B. Venom (Das war lange vor Ihrer Geburt, Verehrteste.) oder andere, die gerne von Sektierern genutzte Symbole auf ihre Cover pappen ließen oder entsprechende Texte verfassten.

    Was der norwegische Terrorist und Massenmörder Anders Breivik jedoch mit Metal zu tun haben soll, erschließt sich mir durch Ihre Zeilen wahrlich nicht.

    Keine Ahnung, wo Sie das gelesen haben wollen. Grundsätzlich stimme ich zwar der These zu, dass HM stets dämonisiert wird, aber dazu tragen ja auch einige Bands ihren Teil hinzu - z.B. Venom (Das war lange vor Ihrer Geburt, Verehrteste.) oder andere, die gerne von Sektierern genutzte Symbole auf ihre Cover pappen ließen oder entsprechende Texte verfassten.

    Was der norwegische Terrorist und Massenmörder Anders Breivik jedoch mit Metal zu tun haben soll, erschließt sich mir durch Ihre Zeilen wahrlich nicht.

  4. "wobei auch hier die letzten Geschlechtergrenzen eingeebnet werden, wenn beispielsweise Angela Gossow mit ihrem Growling einen besonders rauen und aggressiven Stil pflegt."

    Naja, "eingeebnet" ist dann doch sehr gewagt formuliert, schliesslich gibt es gerade mal eine Handvoll Frauen, die diesen Stil pflegen im Vergleich zu einer Horde Männer.
    Der Grund, warum Metal bereits das fünfte Jahrzehnt überstanden hat und es auch noch weitere Jahrzehnte überstehen wird, ist auch seine im Artikel nicht erwähnte Authentizität. Metalfans mögen keine Retortenmusik die heutzutage aus allen Radiokanälen strömt und Menschen dahingehend zu manipulieren versucht, was sie gut zu finden haben.
    Zum Vorwurf "Metal ist leider mal wieder Schuld" kann ich nur sagen: Metaller sind nicht gewalttätig, aber Gewalttätige sind Metalhörer. Diese Logik, die sich übrigens äquivalent auf Killerspiele übertragen lässt, ist insbesondere für die meisten Politiker anscheinend zu schwierig nachzuvollziehen.

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    Zitat Beitrag 4: "Zum Vorwurf "Metal ist leider mal wieder Schuld" kann ich nur sagen: Metaller sind nicht gewalttätig, aber Gewalttätige sind Metalhörer."

    Den Beweis kann sich jeder selbst einholen: einfach mal die Atmosphäre eines (ruhig auch heftigen) Metal-Konzertes mit der eines Rap-/Hip Hop-Konzertes vergleichen...

    Zitat Beitrag 4: "Zum Vorwurf "Metal ist leider mal wieder Schuld" kann ich nur sagen: Metaller sind nicht gewalttätig, aber Gewalttätige sind Metalhörer."

    Den Beweis kann sich jeder selbst einholen: einfach mal die Atmosphäre eines (ruhig auch heftigen) Metal-Konzertes mit der eines Rap-/Hip Hop-Konzertes vergleichen...

  5. Zu Kommentar 1:
    Hip Hop? Oder wenn man SOAD als Metal bezeichnet?

    Zu Manowar:
    Entschudigt aber die frage warum sich all die weiblichen Zuhörer im Publikum an der präsentation eines scheinbar überholten Weltbildes nicht stören ist eine typische für die Zeit :D

    All diese Heldeninszenierungen und auch dieses scheinbar plump heroische gehört einfach zum Stil von Manowar, es gehört einfach zur Show - wie ein Schauspieler, der seine Rolle spielt. Die Rolle die er spielt muss Nichts mit seiner persöhnlichen Einstellung oder der des Publikums zu tun haben, er muss sie nur glaubhaft spielen.

    Zu Kommentar 3:
    Als wenn die Welt so einfach, vor allem so einfach zu pauschalisieren wäre...
    ... mein Pfarrer hört am liebsten Black Sabbath und Judas Priest :P

  6. Zitat Beitrag 4: "Zum Vorwurf "Metal ist leider mal wieder Schuld" kann ich nur sagen: Metaller sind nicht gewalttätig, aber Gewalttätige sind Metalhörer."

    Den Beweis kann sich jeder selbst einholen: einfach mal die Atmosphäre eines (ruhig auch heftigen) Metal-Konzertes mit der eines Rap-/Hip Hop-Konzertes vergleichen...

    Antwort auf "Metal forever..."
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    • TDU
    • 07.09.2011 um 13:33 Uhr

    Eine paar ordentliche bis brutale Schläger- und Rüpeleien habe ich schon erlebt. Zur Musik von Abba bis Frank Zappa. Im Anzug, Leder- oder Schlabberlook.

    • TDU
    • 07.09.2011 um 13:33 Uhr

    Eine paar ordentliche bis brutale Schläger- und Rüpeleien habe ich schon erlebt. Zur Musik von Abba bis Frank Zappa. Im Anzug, Leder- oder Schlabberlook.

  7. Stimmt - dieser Begriff fehlt mir in diesem Artikel.

    Wer mal die Radio-Sendung von Bruce gehört hat, der weiss, dass dieser Mann diese Musik nicht einfach spielt und präsentiert - erlebt sie - im besten Sinne.

    Und ich denke, dass die Fans genau das haben wollen - den Gegenentwurf zur Retorte, wo auch wirklich das drin ist, was drauf steht.

    Ich selber (45 Jahre!) vermisse leider ein wenig das 'Naserümpfen' vom Rest des Gesellschaft. Daher sehr amüsant, wie der HM von 'unter der Ladentheke' es ins Feuilleton des amtlichen bürgerlichen Lehrerpresseorgans geschafft hat.

    Wie steht es geschrieben: 'It's a long way to the top ...'

  8. ist das Geheimnis des Metal ab den 90ern. Von einer Handvoll recht klar abgegrenzten Stilen (Trash, Speed, True -oder kam der erst später?) hinzu einer gewaltigen Füllen von Stilen, die für jeden was bieten (können). Die "großen" Bands haben an Einfluss verloren zugunsten einer Vielzahl von "Spezialklassikern", die einen eigenen Stil prägen und deshalb eine recht abgegrenzte Fangemeinde haben.
    Für einen Professor gibt uns der Autor keinen besonders guten Einstieg. Ist es zuviel erwartet, dass der Mann zumindest die Grundentwicklung nachzeichnen können sollte?

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