Burn-out Nein, wir können nicht mehr!
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Unsere Yes-We-Can-Gesellschaft

So entsteht eine Yes-We-Can-Gesellschaft, die auf ihre Angst mit Affirmation reagiert: Ja, wir können auch um Mitternacht E-Mails beantworten. Ja, wir können auch auf dem Spielplatz noch Börsenkurse checken. Ja, wir können auch im Urlaub ans Telefon gehen. Könnte ja etwas Dringendes sein. Der fatalistische Refrain dieses Weltbildes lautet: So ist eben das Geschäft. Und dieser Hyperaktivität, schreibt Byung Chul Han, sei die Müdigkeit bereits eingeschrieben.

Sicher ist nicht jeder geeignet, dieses Spiel auf Dauer mitzuspielen. Wer die absolute Affirmation lernen will, dem stehen gegenwärtig Myriaden von Karriereratgebern zur Seite mit geschmeidigen Antworten auf Fragen wie "Wie kleide ich mich richtig?", "Wie kritisiere ich meinen Chef?", "Wie mache ich schnell Karriere?". Die wesentliche Frage allerdings fehlt: "Wie ertrage ich das alles?" Auf den Buchdeckeln lächeln glänzend gestimmte junge Menschen, denen man die Sprechblase geben könnte: "Ich bin ein Burn-out-Patient von morgen."

Dass sich mit den Gründen dieser Entgrenzung allerdings eher Soziologen im stillen Kämmerchen beschäftigen als die laute Öffentlichkeit, zeigt auch ein Beispiel aus dem aktuellen Stern. Dort wird eine erschöpfte Bankkauffrau vorgestellt, die halbtags 400 Auszubildende zu betreuen habe. Wie so etwas strukturell überhaupt zustande kommt, wieso so eine Verantwortung auf einer Person zu lasten hat, wird nicht erörtert.

So bilden Talkshows, Zeitschriften und Online-Magazine weiterhin die Therapiegruppe um den Einzelnen. Erzählen den Weg in die Erschöpfung nach, befragen Psychologen und Arbeitsrechtler. Und sie entwerfen Typologien jener Menschen, die besonders anfällig seien – und, huch, das sind ja wir alle! Als sei es so kompliziert, Burn-out nicht als Krise des Arbeiters, sondern endlich als Symptom unseres Systems zu begreifen.

 
Leser-Kommentare
  1. ...ist historisch gewachsen und sollte heute überdach werden.
    Vielleicht würde eine 4 Tage Woche ein paar Probleme lösen? (auch Arbeitslosigkeit etc.)

    20 Leser-Empfehlungen
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    hat mein Vater noch mitdemonstriert, als er mit einer 48 Stunden Woche arbeitete und es gab bei guter Auftragslage Überstunden abzuleisten, um den Arbeitsplatz zu erhalten....

    Wir leben heute mit Haushaltsgeräten, die damals nicht üblich waren, Fertiggerichten, um das Kochen abzunehmen, weniger Arbeitsstunden und doch wird beklagt, dass es zu viel sei.

    Das leuchtet nicht ein und noch weniger leuchtet mir ein, wie ich heute unter einem System leiden soll, das es mir insgesamt einfacher macht, zu leben, als meine Eltern das mit kleinen Kindern damals konnten.

    Irgendwas stimmt meiner Meinung nach nicht an unserer Sicht auf unser Leben.

    S7ephan hat Recht. Merkel hätte doch als Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise die 4-Tage-Woche für unsere Autoindustrie einführen können. Dann hätte man keinen entlassen müssen und es gäbe es in diesem Bereich auch weniger Rückenschmerzen und weniger Burnout-Patienten. Stattdessen hat sie die Autoindustrie durch die Abwrackprämie angekurbelt, sozusagen durch Staatsverschuldung gedopt. Das ist ja wie im Leistungssport, in dem auch gedopt wird und in dem es, wie David Hugendick zu Recht anprangert, auch viel Burnout gibt.

    Was haben nun Leistungssport und Abwrackprämie gemeinam? Es geht um Eitelkeit. An den Rekorden und Siegen ihres Sportidols richten die Fans ihr schwaches Ego auf. Und durch die Abwrackprämie soll unsere Wirtschaft weiter wachsen, denn Wirtschaftswachstum sorgt für gute Stimmung, während eine Rezession, die doch natürlich wäre, depressiv und lähmend wirken würde. Aber Kürzertreten behagt weder Leistungssportlern noch Autobauern.

    Ich arbeite 4 Tage. Der Nachteil ist, dass sich oft gleich viel Arbeit auf eben nur weniger Tage zusammenquetscht und das im Endeffekt mehr Kraft benötigt. Es müsste genau verhältnismäßig die Anforderung reduziert werden, was in real schwer möglich ist...

    Ich bin auch für die vier Tage Woche. Ich bin sicher, die Unternehmen würden sogar ihre Produktivität steigern, denn wer mehr Freizeit hat ist in der Arbeitszeit dann motivierter zu arbeiten weil er besser erholt ist.
    Eine Win-Win Situation die aus Angst natürlich keiner ausprobieren will.
    Dass das vielleicht nicht auf Fabriken zutrifft ist schon klar, aber dann müssen wir halt alle einfach ein bisschen weniger konsumieren. Zeit mit Menschen und in der Natur zu verbringen statt vor dem PC zu hängen und Kaffee zu saufen ist der wirkliche Luxus.

    The_Cat

    Auch wenn´s nun Empörungen hageln sollte - ich bin für ein längeres, nicht für kürzeres Arbeiten! Mittlerweile ist die Jahresarbeitsstundenzahl auf 1430 gesunken; also in zwei Jahrzehnten um etwa 250 Stunden. Da aber das Arbeitsvolumen angeblich immer weiter steigt, muß also immer mehr Arbeit in weniger Zeit erledigt werden. Parallel zur Entwicklung gibt es ein verändertes Freizeitverhalten zu verzeichnen, vielleicht sogar zu beklagen. Meiner Meinung nach ist die zur Verfügung stehende Jahresarbeitszeit zu sehr von Freizeit-Blöcken durchbrochen. Jeder scheint sich nur noch von Brückentag zu Brückentag zu hecheln und zu hangeln. Zu meinen Kindertagen gab es klassische Ferienblöcke: Ostern, Sommer, Herbst (1 Woche!). Großbetriebe machten Werksferien. Und nach dem Himmelfahrts- und Fronleichnamstag ging man natürlich wieder arbeiten. Heute dagegen sehe ich, wie sich die Menschen selbst unter Druck bringen, um soviel wie möglich Freizeit konsumieren zu können. Hinzu kommt der demografische Faktor: es gibt viel mehr kinderlose Paare und rüstige, reisefreudige Senioren 50+. Diese Gruppen gehen den Familienreisenden lieber aus dem Weg, verlängern dadurch die Saison und fehlen somit am Arbeitsplatz, wenn die Familienväter/-mütter aus ihrem Urlaub zurückkommen. Ich glaube, wir sollten manche Feiertage entkoppeln vom Urlaubsanspruch und aus vielen Ferienwochen einen einzigen Jahreshauptferienblock machen. Denn in der Kontinuität der Arbeit liegt m.E. auch ein "Anti-Streß-Gen".

    • Pyr
    • 02.12.2011 um 0:47 Uhr

    Als Student in einem technischen Fach muss ich jeden Tag mehr als 8 Stunden für mein Studium arbeiten. Nicht nur unter der Woche - auch samstags und sonntags. Anders ist die Flut an Übungen (neben den Vorlesungen) sowie vorzubereitenden Seminaren nicht zu schaffen.

    Mit einer 5-Stunden-Woche könnte ich da glaube ich wirklich gut leben...

    hat mein Vater noch mitdemonstriert, als er mit einer 48 Stunden Woche arbeitete und es gab bei guter Auftragslage Überstunden abzuleisten, um den Arbeitsplatz zu erhalten....

    Wir leben heute mit Haushaltsgeräten, die damals nicht üblich waren, Fertiggerichten, um das Kochen abzunehmen, weniger Arbeitsstunden und doch wird beklagt, dass es zu viel sei.

    Das leuchtet nicht ein und noch weniger leuchtet mir ein, wie ich heute unter einem System leiden soll, das es mir insgesamt einfacher macht, zu leben, als meine Eltern das mit kleinen Kindern damals konnten.

    Irgendwas stimmt meiner Meinung nach nicht an unserer Sicht auf unser Leben.

    S7ephan hat Recht. Merkel hätte doch als Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise die 4-Tage-Woche für unsere Autoindustrie einführen können. Dann hätte man keinen entlassen müssen und es gäbe es in diesem Bereich auch weniger Rückenschmerzen und weniger Burnout-Patienten. Stattdessen hat sie die Autoindustrie durch die Abwrackprämie angekurbelt, sozusagen durch Staatsverschuldung gedopt. Das ist ja wie im Leistungssport, in dem auch gedopt wird und in dem es, wie David Hugendick zu Recht anprangert, auch viel Burnout gibt.

    Was haben nun Leistungssport und Abwrackprämie gemeinam? Es geht um Eitelkeit. An den Rekorden und Siegen ihres Sportidols richten die Fans ihr schwaches Ego auf. Und durch die Abwrackprämie soll unsere Wirtschaft weiter wachsen, denn Wirtschaftswachstum sorgt für gute Stimmung, während eine Rezession, die doch natürlich wäre, depressiv und lähmend wirken würde. Aber Kürzertreten behagt weder Leistungssportlern noch Autobauern.

    Ich arbeite 4 Tage. Der Nachteil ist, dass sich oft gleich viel Arbeit auf eben nur weniger Tage zusammenquetscht und das im Endeffekt mehr Kraft benötigt. Es müsste genau verhältnismäßig die Anforderung reduziert werden, was in real schwer möglich ist...

    Ich bin auch für die vier Tage Woche. Ich bin sicher, die Unternehmen würden sogar ihre Produktivität steigern, denn wer mehr Freizeit hat ist in der Arbeitszeit dann motivierter zu arbeiten weil er besser erholt ist.
    Eine Win-Win Situation die aus Angst natürlich keiner ausprobieren will.
    Dass das vielleicht nicht auf Fabriken zutrifft ist schon klar, aber dann müssen wir halt alle einfach ein bisschen weniger konsumieren. Zeit mit Menschen und in der Natur zu verbringen statt vor dem PC zu hängen und Kaffee zu saufen ist der wirkliche Luxus.

    The_Cat

    Auch wenn´s nun Empörungen hageln sollte - ich bin für ein längeres, nicht für kürzeres Arbeiten! Mittlerweile ist die Jahresarbeitsstundenzahl auf 1430 gesunken; also in zwei Jahrzehnten um etwa 250 Stunden. Da aber das Arbeitsvolumen angeblich immer weiter steigt, muß also immer mehr Arbeit in weniger Zeit erledigt werden. Parallel zur Entwicklung gibt es ein verändertes Freizeitverhalten zu verzeichnen, vielleicht sogar zu beklagen. Meiner Meinung nach ist die zur Verfügung stehende Jahresarbeitszeit zu sehr von Freizeit-Blöcken durchbrochen. Jeder scheint sich nur noch von Brückentag zu Brückentag zu hecheln und zu hangeln. Zu meinen Kindertagen gab es klassische Ferienblöcke: Ostern, Sommer, Herbst (1 Woche!). Großbetriebe machten Werksferien. Und nach dem Himmelfahrts- und Fronleichnamstag ging man natürlich wieder arbeiten. Heute dagegen sehe ich, wie sich die Menschen selbst unter Druck bringen, um soviel wie möglich Freizeit konsumieren zu können. Hinzu kommt der demografische Faktor: es gibt viel mehr kinderlose Paare und rüstige, reisefreudige Senioren 50+. Diese Gruppen gehen den Familienreisenden lieber aus dem Weg, verlängern dadurch die Saison und fehlen somit am Arbeitsplatz, wenn die Familienväter/-mütter aus ihrem Urlaub zurückkommen. Ich glaube, wir sollten manche Feiertage entkoppeln vom Urlaubsanspruch und aus vielen Ferienwochen einen einzigen Jahreshauptferienblock machen. Denn in der Kontinuität der Arbeit liegt m.E. auch ein "Anti-Streß-Gen".

    • Pyr
    • 02.12.2011 um 0:47 Uhr

    Als Student in einem technischen Fach muss ich jeden Tag mehr als 8 Stunden für mein Studium arbeiten. Nicht nur unter der Woche - auch samstags und sonntags. Anders ist die Flut an Übungen (neben den Vorlesungen) sowie vorzubereitenden Seminaren nicht zu schaffen.

    Mit einer 5-Stunden-Woche könnte ich da glaube ich wirklich gut leben...

  2. Ich halte zwar Bornout nicht für eine Erfindung der Neuzeit, nur halt den Begriff als solches, aber der Artikel ist meines Erachtens sehr gut geschrieben. Respekt!
    Man macht es sich meines Erachtens allerdings trotzdem zu einfach, es zu einseitig auf das bestehende System zu reduzieren.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    Redaktion

    Lieber Muntermacher,

    erst einmal Dank für das Lob. Und natürlich kann man den Einzelnen nicht vollkommen aus seiner Eigenverantwortung entlassen, so steht es auch im Text. Allerdings die Verantwortung nur noch dem Individuum zu übergeben, halte ich für falsch.

    Mit besten Grüßen
    D. Hugendick

    • Daimon
    • 06.10.2011 um 12:30 Uhr

    Angina Pectoris und Diabetes "Modediagnosen".
    Davor sind die Leute einfach nur gestorben.

    Also bitte nicht Verwechseln sie nicht neue Erkenntnisse mit Moden.

    Redaktion

    Lieber Muntermacher,

    erst einmal Dank für das Lob. Und natürlich kann man den Einzelnen nicht vollkommen aus seiner Eigenverantwortung entlassen, so steht es auch im Text. Allerdings die Verantwortung nur noch dem Individuum zu übergeben, halte ich für falsch.

    Mit besten Grüßen
    D. Hugendick

    • Daimon
    • 06.10.2011 um 12:30 Uhr

    Angina Pectoris und Diabetes "Modediagnosen".
    Davor sind die Leute einfach nur gestorben.

    Also bitte nicht Verwechseln sie nicht neue Erkenntnisse mit Moden.

  3. die aber nichts am System ändern werden.
    Und genau das ist Teil des Systems.
    Die Träger der erforderlichen Dskussion sind doch schon längst ausgestiegen. Die Medien machen einen auf systemstützenden Mainstream und Boulevard, Parteien sind weitgehend etabliert und benehmen sich auch so, Systemkritik kommt nach verschiedenen historisch gescheiterten Fehlversuchen nur noch am Rande zum Vorschein. Da können wir jetzt im Kommentarbereich gern noch ein bisschen erörtern, mittlerweile sind sogar solche Plätze gutverankert im System und bei Bedarf schneller auf sauber moderiert als man tippen kann.

  4. Ich stimme dem Artikel zu. Es ist zwar keine großartige Erkenntnis, aber die muss es auch nicht immer sein. Bisweilen müssen die richtigen Worte gefunden werden und die richtige Kritik geübt werden.
    Natürlich ist es leicht, dass System zu kritisieren, Veränderungen brauchen hingegen lange. Dennoch finde ich die Benennung der Probleme oder auch eine gezielte Frage (wie konnte es dazu kommen, dass eine Bankkauffrau halbtags 400 Azubis betreuen muss) wichtig.
    Q

  5. inkl. Wochenende.

    Als angestellter "Associate". Bei "normalem" Gehalt.

    Ist das noch n o r m a l ?!

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    Natürlich bietet unsere Gesellschaft 100.000 Möglichkeiten, das yes we can Prinzip gibt es auch, es gibt Entfremdung und wer weiss schon genau was "kreativ sein" eigentlich bedeutet oder wie man es ist. Der Mensch der sich dem ausliefert rennt in die Müdigkeit...... Ja.
    Aber das Individuum kann zumindest ein Stück weit, da nicht mitmachen, Grenzen ziehen, Prioritäten setzen etc.
    Um ins "Burnout" zu rutschen braucht es beides, ein " fieses System" und einen Menschen der da mitzieht.

    Ist mir ehrlich gesagt egal.
    Es ist sein Problem wenn er den Hals nicht voll genug kriegen kann.
    Bitter wirds erst wenn meine Krankenkassenbeiträge für dessen Wiederherstellung drauf gehen sollen.

    Natürlich bietet unsere Gesellschaft 100.000 Möglichkeiten, das yes we can Prinzip gibt es auch, es gibt Entfremdung und wer weiss schon genau was "kreativ sein" eigentlich bedeutet oder wie man es ist. Der Mensch der sich dem ausliefert rennt in die Müdigkeit...... Ja.
    Aber das Individuum kann zumindest ein Stück weit, da nicht mitmachen, Grenzen ziehen, Prioritäten setzen etc.
    Um ins "Burnout" zu rutschen braucht es beides, ein " fieses System" und einen Menschen der da mitzieht.

    Ist mir ehrlich gesagt egal.
    Es ist sein Problem wenn er den Hals nicht voll genug kriegen kann.
    Bitter wirds erst wenn meine Krankenkassenbeiträge für dessen Wiederherstellung drauf gehen sollen.

  6. Problematisch ist nicht die am Anfang des Artikels zitierte Forderung nach "kreativen Lösungen". Problematisch ist die -- in Stellenanzeigen ebenso wie nachher im Job geforderte -- ständige Erreichbarkeit, "Flexibilität", gepaart mit wachsendem Arbeitsdruck (was bisher 4 Mitarbeiter erledigten, können doch auch 2 schaffen....)

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    Redaktion

    Lieber regenbogen-73,

    natürlich ist Kreativität nicht das Problem. Nur gehört die oben zitierte Formulierung ins nebulöse Vokabular vieler Teile unserer Arbeitswelt. Oder empfinden sie erwartbare kreative Lösungen nicht als Paradox?
    Beste Grüße
    D. Hugendick

    Jede Firma soll effizienter werden, Einsparungen an jeder Ecke.

    Und Chefs haben häufig keine Ahnung von dem was die Angestellten leisten. Und das Argument ist dann "es hat ja bis jetzt ja auch immer funktioniert".

    Bis es dann einen Crash gibt und einer kündigt. Dann wird wieder ein Neuer gesucht der natürlich Bereitschaft für Überstunden zeigt, minimum 15 Jahre Berufserfahrung hat und bereit ist zur Fortbildung.

    Redaktion

    Lieber regenbogen-73,

    natürlich ist Kreativität nicht das Problem. Nur gehört die oben zitierte Formulierung ins nebulöse Vokabular vieler Teile unserer Arbeitswelt. Oder empfinden sie erwartbare kreative Lösungen nicht als Paradox?
    Beste Grüße
    D. Hugendick

    Jede Firma soll effizienter werden, Einsparungen an jeder Ecke.

    Und Chefs haben häufig keine Ahnung von dem was die Angestellten leisten. Und das Argument ist dann "es hat ja bis jetzt ja auch immer funktioniert".

    Bis es dann einen Crash gibt und einer kündigt. Dann wird wieder ein Neuer gesucht der natürlich Bereitschaft für Überstunden zeigt, minimum 15 Jahre Berufserfahrung hat und bereit ist zur Fortbildung.

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