Fotografin Irina Ruppert

Die Heimat in Gedanken

Die Fotografin Irina Ruppert ist in Kasachstan geboren. Sie war sieben Jahre alt, als sie mit der Familie nach Deutschland kam. Nun, als erwachsene Frau, zieht es Ruppert immer wieder Richtung Osten. Mit der Kamera erforscht sie das östliche Europa, Russland, Kasachstan und die Karpaten. Die Fotos in ihrem Bildband Rodina zeigen Motive aus ihren frühen Kinderjahren – ihr Blick ist unverklärt und frei von Sentimentalität. Die Bilder beschreiben einen Ort, der eher emotional als geografisch zu finden ist: die Heimat, die in der Erinnerung erhalten bleibt.

Leser-Kommentare
  1. Während in Russland die Menschen zu tausenden auf die Straße gehen, um gegen die korrupten Verhältnisse zu protestieren, veröffentlicht zeit-online hier ein nostalgisches Tagebuch einer im Westen aufgewachsenen und lebenden "Fotografin". Mag ja sein, dass die Arbeit als persönliches Tagebuch eine Bedeutung hat, über das heutige Russland und was die Menschen dort bewegt, sagt sie leider wenig aus. Zudem ist es recht verräterisch, wenn in der Bildunterschrift besonders betont wird, diese Arbeit sei "frei von Sentmentalität", dann aber die typischen Klischeebilder (Kind vor alter Tapete, sehnsuchtsvoller Blick aus dem Fenster) auftauchen.

  2. Humorvoller, erwartungsvoller, unmittelbarer, menschlicher, einfacher, präziser, erzählerischer, differenzierter. Acht Bilder und ein Vergnügen anderer Menschen Gedanken mit Augen zu folgen.

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