Friedrich der II. Die Geschichte, das bin ich
Das Friedrich-Jahr beginnt: Ein Gespräch mit dem Biografen Jürgen Luh über die Kriege, die Selbstinszenierung und die Sexualität des Preußenkönigs, der das Risiko liebte.
© Hulton Archive

Friedrich II. mit Freunden am Runden Tisch in Sanssouci, Potsdam um 1760.
Frage: Herr Luh, Sie haben Ihr Buch über Friedrich II. Der Große genannt. Was macht seine Größe aus?
Jürgen Luh: Dass er groß sein wollte, und dass er dieses Ziel so hartnäckig verfolgt hat. Diesem Bestreben hat er alles untergeordnet. Friedrich wusste auf der Klaviatur dessen, was wir heute Public Relations nennen, sehr intelligent zu spielen. Das Bild seiner Größe hat 300 Jahre gehalten, das ist eine stolze Leistung.
Frage: Friedrich wurde für Sie vor allem davon angetrieben, Ruhm zu erlangen, gloire, wie er sagte. Was unterscheidet ihn etwa von Ludwig XIV., der sich zur Sonne Frankreichs stilisierte?
Luh: Der Kulturhistoriker Peter Burke hat gezeigt, wie Ludwig einen Stab von Mitarbeitern versammelte, die den König über Denkmäler, Schlachtengemälde und Panegyrik in Szene setzen. Friedrich machte das viel persönlicher. Er hatte Berater wie Voltaire oder seine Schwester Wilhelmine, die seinen Ruhm weiter trugen, aber er setzte sie immer in die Spur, gab die Richtung vor. Außerdem war er intellektueller als Ludwig, schon in Rheinsberg holte er Vertraute zusammen, von denen er auf unterschiedlichen Wissensgebieten lernen konnte. Später kam auf europäischer Ebene ein weitreichender Briefwechsel dazu. Zudem verfasste er Schriften über seine Kriege und Politik, über die Geschichte seiner Dynastie und Themen seiner Zeit. Er schrieb seine eigene Geschichte, überließ das Urteil nicht anderen. Friedrich interessierte sich, im Gegensatz zu Ludwig, für viele Dinge, er war im besten Sinne des Wortes ein "Dilettant", wie er sich selber nannte. Das galt für Literatur, Musik, Philosophie oder Architektur. Er nimmt etwa einen Band mit Stichen nach Palladio, zeichnet eine Fassade ab und lässt ein Haus mit dieser Fassade in Potsdam bauen. Auch Schloss Sanssouci geht auf eine seiner Skizzen zurück. Er war nicht so gut, dass er eine komplette Risszeichnung ausführen konnte, dafür hatte er Fachleute.
Frage: Um sich einen Namen zu machen, ist Friedrich 1740 kurz nach der Thronbesteigung mit seinen Truppen in Schlesien einmarschiert. Daraus resultierten drei Kriege. Wurde er zum Opfer seines Übermuts?
geboren 1963, ist Historiker bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und Mitorganisator der Ausstellung Friederisiko (ab 28. April im Neuen Palais und Park Sanssouci). Seine Biografie Der Große. Friedrich II. von Preußen ist im Siedler Verlag erschienen. Friedrich wurde vor 300 Jahren, am 24. Januar 1712, in Berlin geboren.
Luh: Ja. Weil er oft gehandelt hat, ohne sich die Konsequenzen klarzumachen. Er ist – wie wir auch in unserer Ausstellung Friederisiko zeigen wollen – Risiken eingegangen. Meistens ist es gut gegangen, er hat Glück gehabt. Schlesien konnte er behalten, aber wenn man bedenkt, dass Habsburg nicht klein beigeben wollte und Friedrich mit dem Siebenjährigen Krieg einen dritten Krieg um Schlesien führen musste ... Bis zu seinem Lebensende hat er gefürchtet, dass die Habsburger noch einmal zurückschlagen würden. Mit dem Krieg hat er seine künftigen politischen Optionen stark eingeschränkt. Schlesien brachte ihm Ruhm als Feldherr, aber wenn er die Provinz wieder verloren hätte, wäre es fraglich, ob das 19. und 20. Jahrhundert ihn "den Großen" genannt haben würde. Was mit Preußen nach seinem Tod passiert, war Friedrich ziemlich egal. Wenn der Niedergang einsetzen sollte, würde sein Stern umso heller strahlen. Das hatte er in der alten Geschichte gelernt. Jeder kennt heute Alexander den Großen. Seine Nachfolger, die Diadochen, die das Weltreich verloren, kennt keiner mehr.
Frage: Friedrich hat im Krieg mehrere Testamente gemacht und Anweisungen gegeben für den Fall "wenn ich sollte totgeschossen werden". Misstraute er seinem Glück?
Luh: Ja. Friedrich war labil, seine Stimmungen wechselten schnell. Und er hat oft übertrieben. Seine größte Niederlage, durch Fahrlässigkeit von ihm verschuldet, war die Schlacht von Kunersdorf, die er 1759 gegen die Russen und Österreicher verlor. Danach wollte er sich zunächst umbringen, er lamentierte, von allen verlassen zu sein und nur noch 3000 Soldaten zu haben. Das entsprach nicht den Tatsachen. Er hatte noch 30 000 Mann, genug für weitere militärische Operationen. Die Depression hielt nur wenige Tage an, dann erkannte Friedrich, dass sich seine Gegner zurückzogen und den Fehler machten, Berlin nicht zu besetzen. Er sprach vom "Mirakel des Hauses Brandenburg". Der russische Oberbefehlshaber hatte es vorgezogen, nach der gewonnenen Schlacht erst einmal eine Woche lang auf die Jagd zu gehen.
Frage: Sie zeigen in Ihrem Buch auch die unsympathische Seite von Friedrich. Fehler konnte er nicht zugeben, die Schuld an der verlorenen Schlacht bei Kolin 1757 schob er seinem Bruder August Wilhelm in die Schuhe.
Luh: Damit hat er ganz bewusst den Ruf von August Wilhelm ruiniert, der als Thronfolger vorgesehen war. Aus Friedrichs Sicht war diese Infamie nicht unklug, sie hielt seinen Namen in der Öffentlichkeit auf Abstand von der Niederlage. Aber in der Armee wusste jeder, wer sie zu verantworten hatte: Friedrich selber. Weil er seinem Bruder etwas genommen hat, was für das 18. Jahrhundert essenziell war, Ehre, hat er ihn als künftigen König demontiert. Friedrich machte ihn öffentlich vor den Soldaten nieder, das hat den Mann zerstört. Auf andere Weise hat Friedrich dies mit August Wilhelms Sohn noch einmal gemacht – der als Friedrich Wilhelm II. tatsächlich sein Nachfolger wurde. Friedrich warf ihm Liederlichkeit, Desinteresse, Frauengeschichten vor. Interessanterweise sind die Bilder, die wir von beiden, August Wilhelm und Friedrich Wilhelm, bis heute haben, von diesen Anschuldigungen geprägt. Das liegt daran, dass beide in der Friedrich huldigenden Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts als Ausfälle des Hauses Hohenzollern abgebucht wurden. Was ungerecht ist.
Frage: Das Bild vom "Alten Fritz", der sich nach den gewonnenen Kriegen als Denker nach Sanssouci zurückzieht, halten Sie für eine Selbststilisierung.
- Datum 02.01.2012 - 17:17 Uhr
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- Quelle Tagesspiegel
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geschickt. Und so jemand wird bis heute glorifiziert. Traurig.
Sie beurteilen Friedrich nach heutigen Maßstäben. Im Kommentar #6 passiert das gleiche. Das funktioniert jedoch nicht. Wenn sie ein halbwegs klares Bild von der Person und ihrer Rolle in der Geschichte bekommen wollen, müssen sie auch die Maßstäbe ansetzen die damals herrschten.
Und das Königen das Leben ihrer Untertanen nicht viel wert war, war damals eine Selbstverständlichkeit.
"sinnlos in den Tod geschickt."
Da sagt die Geschichte aber etwas anderes. Friedrich machte Preußen zu einer europäischen Großmacht. Das ist keine kleien Leistung. Wenn wir auch die eingesetzten Mittel heute verurteilen, kann man die Leistung durchaus anerkennen.
sind die einzigen Personen, die mir spontan einfallen, die ihren Weltruf gewaltfrei erworben haben. Von Alexander bis Rommel hat die Welt schon immer ein Faible für die Krieger gehabt.
Von Glorifizierung halte ich nichts, aber davon, eine historische Person im Kontext der Zeit und ihrer Wirkung zu bewerten. Und zum Kontext gehört, das Krieg zu Friedrichs Zeiten eine akzeptierte "Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln war".
Friedrich war kein Plünderer wie Napoléon. Sein Ziel waren Land und Menschen, um eine Größe seines Staates zu erreichen, die ihn stark genug machen würde, um nicht zum Spielball der damaligen Großmächte zu werden.
Aus heutiger Sicht politisch nicht korrekt. Vergleicht man es aber mit dem Zweck und den Folgen der Kriege anderer Nationen aus der Zeit, dann war Preußen eher modern. Preußen war multikulti; neue Heimat für viele protestantische Österreicher und franz. Hugenotten.
Deutsche Ordnung, Präzision und Organisation, ist eigentlich preußische Ordnung etc. und weltweit legendär. Die staatliche Organisation mit dem pflichtbewußten preußischen Beamten, war zu ihrer Zeit eine moderne, überlegene Form.
Friedrich war mit Voltaire befreundet, Wulff mit.....
Ist schon ganz ok für mich, Friedrich weiter zu den "besseren" Berühmtheiten der deutschen Geschichte zu zählen.
Sie beurteilen Friedrich nach heutigen Maßstäben. Im Kommentar #6 passiert das gleiche. Das funktioniert jedoch nicht. Wenn sie ein halbwegs klares Bild von der Person und ihrer Rolle in der Geschichte bekommen wollen, müssen sie auch die Maßstäbe ansetzen die damals herrschten.
Und das Königen das Leben ihrer Untertanen nicht viel wert war, war damals eine Selbstverständlichkeit.
"sinnlos in den Tod geschickt."
Da sagt die Geschichte aber etwas anderes. Friedrich machte Preußen zu einer europäischen Großmacht. Das ist keine kleien Leistung. Wenn wir auch die eingesetzten Mittel heute verurteilen, kann man die Leistung durchaus anerkennen.
sind die einzigen Personen, die mir spontan einfallen, die ihren Weltruf gewaltfrei erworben haben. Von Alexander bis Rommel hat die Welt schon immer ein Faible für die Krieger gehabt.
Von Glorifizierung halte ich nichts, aber davon, eine historische Person im Kontext der Zeit und ihrer Wirkung zu bewerten. Und zum Kontext gehört, das Krieg zu Friedrichs Zeiten eine akzeptierte "Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln war".
Friedrich war kein Plünderer wie Napoléon. Sein Ziel waren Land und Menschen, um eine Größe seines Staates zu erreichen, die ihn stark genug machen würde, um nicht zum Spielball der damaligen Großmächte zu werden.
Aus heutiger Sicht politisch nicht korrekt. Vergleicht man es aber mit dem Zweck und den Folgen der Kriege anderer Nationen aus der Zeit, dann war Preußen eher modern. Preußen war multikulti; neue Heimat für viele protestantische Österreicher und franz. Hugenotten.
Deutsche Ordnung, Präzision und Organisation, ist eigentlich preußische Ordnung etc. und weltweit legendär. Die staatliche Organisation mit dem pflichtbewußten preußischen Beamten, war zu ihrer Zeit eine moderne, überlegene Form.
Friedrich war mit Voltaire befreundet, Wulff mit.....
Ist schon ganz ok für mich, Friedrich weiter zu den "besseren" Berühmtheiten der deutschen Geschichte zu zählen.
Also kein Unterschied von damals zu heute!
Unbequeme Fragen für die Obrigkeit von E. Pelzig
http://www.youtube.com/wa...
Ansichten des Privatmanns Georg Schramm
http://www.youtube.com/wa...
Es wird gerne unterschlagen, dass Friedrich II. ein grottenschlechter Innenpolitiker war, der in Preussen einen Trümmerhaufen hinterlies, der bis heute nachwirkt. Abzulesen ist dies in Sachsen-Anhalt: von Friedrich II. bewusst aus machtpolitischen und militärstrategischen Gründen vernachlässigt, kämpft dieses Bundesland noch heute mit massivsten strukturellen Problemen: weil es für die Sachsen billiger war, über das Torfhaus im Oberharz zufahren, anstatt die mit hohen Zöllen belegte Elbe zu benutzen, lief der Verkehr in der Folgezeit an dieser Region vorbei.
Für diese Politik zahlen wir bis heute.
Entschuldigung, aber ich habe selten einen solchen Unsinn gelesen. Der Kunstbegriff "Sachsen-Anhalt" war zu F-II-Zeiten noch lange nicht erfunden, der Kernbereich dieses späteren Landes waren die urbrandenburgische Altmark und das 1680 an Brandenburg gefallene Herzogtum Magdeburg mit den beiden Zentren Magdeburg und Halle.
Erst die Zugehörigkeit zu Brandenburg/Preußen brachte für diese noch an den Folgen des 30jährigen Krieges leidende Gegend einen anhaltenden Aufschwung. Magdeburg wurde wieder aufgebaut und zur wichtigsten preußischen Festungsstadt erweitert, Halle wurde mit der neu gegründeten Friedrich-Universität und den Franckeschen Stiftungen zum Wissenschaftszentrum. Die ganze Region wurde durch eine gezielte Einwanderungspolitik der Hohenzollern mit Pfälzern, Wallonen und Hugenotten "repeupliert" und demographisch aufgewertet.
An dieser langfristigen Landesausbaupolitik hat auch Friedrich II festgehalten, sie sogar noch verstärkt und in andere Landesteile übertragen.
Die heutigen Strukturprobleme der ehemals wirtschaftlich und kulturell blühenden, preußischen Provinz Sachsen liegen eher in der Zeit nach 1945 und besonders nach 1989 begründet. 65 Jahre ökonomisches, intellektuelles und demographisches Ausbluten würden jedes Land ruinieren - so auch Sachsen-Anhalt.
M.E. hätte dieses Land 1990 niemals wiedergegründet werden dürfen. Stattdessen wäre ein aus Sa.-Anhalt, Brd.burg, Vorpommern und Berlin gebildetes "Rest"preußen weitaus sinnvoller gewesen.
Entschuldigung, aber ich habe selten einen solchen Unsinn gelesen. Der Kunstbegriff "Sachsen-Anhalt" war zu F-II-Zeiten noch lange nicht erfunden, der Kernbereich dieses späteren Landes waren die urbrandenburgische Altmark und das 1680 an Brandenburg gefallene Herzogtum Magdeburg mit den beiden Zentren Magdeburg und Halle.
Erst die Zugehörigkeit zu Brandenburg/Preußen brachte für diese noch an den Folgen des 30jährigen Krieges leidende Gegend einen anhaltenden Aufschwung. Magdeburg wurde wieder aufgebaut und zur wichtigsten preußischen Festungsstadt erweitert, Halle wurde mit der neu gegründeten Friedrich-Universität und den Franckeschen Stiftungen zum Wissenschaftszentrum. Die ganze Region wurde durch eine gezielte Einwanderungspolitik der Hohenzollern mit Pfälzern, Wallonen und Hugenotten "repeupliert" und demographisch aufgewertet.
An dieser langfristigen Landesausbaupolitik hat auch Friedrich II festgehalten, sie sogar noch verstärkt und in andere Landesteile übertragen.
Die heutigen Strukturprobleme der ehemals wirtschaftlich und kulturell blühenden, preußischen Provinz Sachsen liegen eher in der Zeit nach 1945 und besonders nach 1989 begründet. 65 Jahre ökonomisches, intellektuelles und demographisches Ausbluten würden jedes Land ruinieren - so auch Sachsen-Anhalt.
M.E. hätte dieses Land 1990 niemals wiedergegründet werden dürfen. Stattdessen wäre ein aus Sa.-Anhalt, Brd.burg, Vorpommern und Berlin gebildetes "Rest"preußen weitaus sinnvoller gewesen.
Der kaputte Typ hat durch seinen kranken Aktionismus wahrscheinlich seine sexuelle Frustration und seine minimale Körpergröße kompensiert. Aber passiert ist passiert, mit den Folgen leben wir bis heute. Man kann nicht wissen, was ohne die verrückten Preussen alles so geschehen wäre. Vielleicht wären die vergangenen 250 Jahre noch schrecklicher gewesen.
Entschuldigung, aber ich habe selten einen solchen Unsinn gelesen. Der Kunstbegriff "Sachsen-Anhalt" war zu F-II-Zeiten noch lange nicht erfunden, der Kernbereich dieses späteren Landes waren die urbrandenburgische Altmark und das 1680 an Brandenburg gefallene Herzogtum Magdeburg mit den beiden Zentren Magdeburg und Halle.
Erst die Zugehörigkeit zu Brandenburg/Preußen brachte für diese noch an den Folgen des 30jährigen Krieges leidende Gegend einen anhaltenden Aufschwung. Magdeburg wurde wieder aufgebaut und zur wichtigsten preußischen Festungsstadt erweitert, Halle wurde mit der neu gegründeten Friedrich-Universität und den Franckeschen Stiftungen zum Wissenschaftszentrum. Die ganze Region wurde durch eine gezielte Einwanderungspolitik der Hohenzollern mit Pfälzern, Wallonen und Hugenotten "repeupliert" und demographisch aufgewertet.
An dieser langfristigen Landesausbaupolitik hat auch Friedrich II festgehalten, sie sogar noch verstärkt und in andere Landesteile übertragen.
Die heutigen Strukturprobleme der ehemals wirtschaftlich und kulturell blühenden, preußischen Provinz Sachsen liegen eher in der Zeit nach 1945 und besonders nach 1989 begründet. 65 Jahre ökonomisches, intellektuelles und demographisches Ausbluten würden jedes Land ruinieren - so auch Sachsen-Anhalt.
M.E. hätte dieses Land 1990 niemals wiedergegründet werden dürfen. Stattdessen wäre ein aus Sa.-Anhalt, Brd.burg, Vorpommern und Berlin gebildetes "Rest"preußen weitaus sinnvoller gewesen.
´´Kriege machen niemanden gross´´
Recht hat er. Die grössten Mordbrenner der Geschichte , angefangen bei Alexander , über Constantin , Karl bis hin zu Stalin , sie waren nicht gross , sie haben nur ihre eigene Geschichte geschrieben oder schreiben lassen.
Da war der Friedrich im Vergleich nur einer der ganz Kleinen, hat nur so 1 bis 2 Millionen Menschen auf dem Gewissen, was er aber wohl nicht hatte.
Dass er intelligent war, im Vergleich zu den Mitregenten seiner Zeit, macht dies nicht besser.
Sie beurteilen Friedrich nach heutigen Maßstäben. Im Kommentar #6 passiert das gleiche. Das funktioniert jedoch nicht. Wenn sie ein halbwegs klares Bild von der Person und ihrer Rolle in der Geschichte bekommen wollen, müssen sie auch die Maßstäbe ansetzen die damals herrschten.
Und das Königen das Leben ihrer Untertanen nicht viel wert war, war damals eine Selbstverständlichkeit.
"sinnlos in den Tod geschickt."
Da sagt die Geschichte aber etwas anderes. Friedrich machte Preußen zu einer europäischen Großmacht. Das ist keine kleien Leistung. Wenn wir auch die eingesetzten Mittel heute verurteilen, kann man die Leistung durchaus anerkennen.
Grösse ?
Werhat davon profitiert ? Die ´´Preussen ´´ ? Die Österreicher ? die Schlesier ? Nein , sie durften für die Grossmannsucht sterben.
Profitiert haben vielleicht die Waffenhersteller, das wars.
Es ist eben Zeit, dass mit den eingeprägten Geschichtsbildern mal aufgeräumt wird, aus unserem heutigen Verständnis heraus, wobei Massenmörder eben als solche zu bezeichnet werden sollten und nicht als gross, weil sie Ihr Herrschaftsgebiet kurzfristig vergrösserten.
Wo ist denn heute das preussische Herrschaftsgebiet ? Vergangen , wie so viele ´´grosse´´ Reiche.
War Dschingis Khan gross ? War Timur gross ? War Napoleon gross ? Wäre Hitler gross gewesen ? Die Zeit wo Päpste heilig und Herrscher gross waren sollte in Ihrem Geschichtsverständnis renoviert werden.
Grösse ?
Werhat davon profitiert ? Die ´´Preussen ´´ ? Die Österreicher ? die Schlesier ? Nein , sie durften für die Grossmannsucht sterben.
Profitiert haben vielleicht die Waffenhersteller, das wars.
Es ist eben Zeit, dass mit den eingeprägten Geschichtsbildern mal aufgeräumt wird, aus unserem heutigen Verständnis heraus, wobei Massenmörder eben als solche zu bezeichnet werden sollten und nicht als gross, weil sie Ihr Herrschaftsgebiet kurzfristig vergrösserten.
Wo ist denn heute das preussische Herrschaftsgebiet ? Vergangen , wie so viele ´´grosse´´ Reiche.
War Dschingis Khan gross ? War Timur gross ? War Napoleon gross ? Wäre Hitler gross gewesen ? Die Zeit wo Päpste heilig und Herrscher gross waren sollte in Ihrem Geschichtsverständnis renoviert werden.
Grösse ?
Werhat davon profitiert ? Die ´´Preussen ´´ ? Die Österreicher ? die Schlesier ? Nein , sie durften für die Grossmannsucht sterben.
Profitiert haben vielleicht die Waffenhersteller, das wars.
Es ist eben Zeit, dass mit den eingeprägten Geschichtsbildern mal aufgeräumt wird, aus unserem heutigen Verständnis heraus, wobei Massenmörder eben als solche zu bezeichnet werden sollten und nicht als gross, weil sie Ihr Herrschaftsgebiet kurzfristig vergrösserten.
Wo ist denn heute das preussische Herrschaftsgebiet ? Vergangen , wie so viele ´´grosse´´ Reiche.
War Dschingis Khan gross ? War Timur gross ? War Napoleon gross ? Wäre Hitler gross gewesen ? Die Zeit wo Päpste heilig und Herrscher gross waren sollte in Ihrem Geschichtsverständnis renoviert werden.
Haben Sie denn noch andere Kriterien für die Bewertung von Geschichte resp. historischen Persönlichkeiten anzubieten als die (eine?) moralische Perspektive der Gegenwart oder ein (von Ihnen ziemlich oberflächlich beantwortetes) cui bono für deren Handeln? Würde mich wirklich interessieren.
Übrigens: den Zeitgenossen erschien er groß, er war einer der wenigen, die diesen Beinamen bereits in jungen Jahren erhielten, und er hielt sich erstaunlich lang.
Haben Sie denn noch andere Kriterien für die Bewertung von Geschichte resp. historischen Persönlichkeiten anzubieten als die (eine?) moralische Perspektive der Gegenwart oder ein (von Ihnen ziemlich oberflächlich beantwortetes) cui bono für deren Handeln? Würde mich wirklich interessieren.
Übrigens: den Zeitgenossen erschien er groß, er war einer der wenigen, die diesen Beinamen bereits in jungen Jahren erhielten, und er hielt sich erstaunlich lang.
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