Kino in Afghanistan : Kabul träumt von Bollywood

Die Zeiten, in denen ein Kinobesuch in Afghanistan ein luxuriöses Vergnügen war, sind vorbei. Die Kinos sind verfallen, aber gut besucht, wie diese Bilder zeigen.

Die Kinos Pamir und Ariana in Kabul sind Relikte aus einer Zeit, in der ein Kinobesuch den wohlhabenderen Afghanen vorbehalten war. Krieg und Armut haben die Filmindustrie zum Erliegen gebracht, doch die heruntergekommenen Kinosäle sind noch immer gut besucht. Gezeigt werden Bollywood-Produktionen, amerikanische Actionfilme und Streifen aus Pakistan.

Verlagsangebot

Hören Sie DIE ZEIT

Genießen Sie wöchentlich aktuelle ZEIT-Artikel mit ZEIT AUDIO

Hier reinhören

Kommentare

5 Kommentare Kommentieren

Das werden einige...

... aber sicher gar nicht gerne sehen. Muslime die in Kabul, Afghanistan ins Kino gehen, dann auch noch in amerikanische Aktionfilme?

Die haben ja nichtmal Hörner auf dem Kopf und Schaum vorm Mund. Nicht unbedingt geeignet zur Dämonisierung des bösen afghanischen Muslimen dessen Hauptbeschäftigung das Bombenbauen und US-Bürger töten ist.

Könnte es etwa tatsächlich sein das die Menschen da auch nur mit Wasser kochen und uns vielleicht gar nicht so unähnlich sind?

Nur Männer

Die Fotos sind nicht besonders beeindruckend aber doch aussagekräftig.
Nach über 10 Jahren Krieg, unzähligen Toten, Milliardenausgaben und "Demokratisierung": Keine einzige Frau im Kino.
Für diesen religiösen Machokult und den freien Handel von dem härtesten Suchtmittel Heroin haben auch die Deutschen bezahlt und geblutet, bis heute. Super gemacht.