Ein See dunkler Erinnerungen

Der Eingangsbereich zur Gedenkstätte für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma. Das Mahnmal liegt im Berliner Tiergarten direkt neben dem Bundestag. | © Michael Kappeler/dpa
"Dieses Denkmal ist ein Ort der Hoffnung, dass sich solche ungeheuren Verbrechen niemals wiederholen", sagte der Künstler Danni Karavan über das von ihm entworfene Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma. Mehr als 20 Jahre mussten deren Vertreter auf einen Ort des Gedenkens für die Opfer warten. Nun wurde der See neben dem Berliner Reichstag von Kanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck gemeinsam eingeweiht.
- Datum 24.10.2012 - 17:42 Uhr
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Vorbereitungsprozess ein gutes Resultat.
Dort über die betroffenen Opfer des dritten Reichs zu gedenken kann ich mir vorstellen.
Den Überlebenden, Hinterbliebenen und Nachkommen - Kraft.
Ich finde, es ist ein würdiger Ort des Gedenkens geworden.
Dani Karavan hat schon für Walter Benjamin in Portbou eine der schönsten Gedenkstätten, die ich mir überhaupt vorstellen kann, geschaffen. Eine Pilgerfahrt wert.
Walter Benjamin hat sich in dem kleinen französisch/spanischen Grenzort das Leben genommen, weil er annahm, die Häscher hätten ihn entdeckt.
"Dani Karavan hat schon für Walter Benjamin in Portbou eine der schönsten Gedenkstätten, die ich mir überhaupt vorstellen kann, geschaffen."
Danke für den Hinweis. Ich wusste nicht, dass das derselbe Künstler war.
"Dani Karavan hat schon für Walter Benjamin in Portbou eine der schönsten Gedenkstätten, die ich mir überhaupt vorstellen kann, geschaffen."
Danke für den Hinweis. Ich wusste nicht, dass das derselbe Künstler war.
gibt es von Bundesinnenminister Friedrich mit dieser brandaktuellen Meldung:
"Der Vorsitzende des Zentralrates der Sinti und Roma, Romani Rose, hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wegen dessen Äußerungen im Zusammenhang mit der angewachsenen Zahl von Asylanträgen von Sinti und Roma aus Serbien und Mazedonien scharf kritisiert.
"Das Thema Asylmissbrauch an einer Minderheit wie den Sinti und Roma abzuhandeln, halte ich für mehr als diskriminierend. Da betreibt man ein Stück weit Hetze", sagte Rose der "Mittelbayerischen Zeitung". Rose betonte, er hoffe, dass derartige Äußerungen "nicht bereits auf den Bundestagswahlkampf im nächsten Jahr" gerichtet seien."
http://www.swr.de/nachric...
"Dani Karavan hat schon für Walter Benjamin in Portbou eine der schönsten Gedenkstätten, die ich mir überhaupt vorstellen kann, geschaffen."
Danke für den Hinweis. Ich wusste nicht, dass das derselbe Künstler war.
Der Text, der um das Wasser herumläuft, ist ein Gedicht des
Roma-Dichters Santino Spinelli und lautet:
„Auschwitz. Eingefallenes Gesicht / erloschene Augen / kalte Lippen / Stille / ein zerrissenes Herz / ohne Atem / ohne Worte / keine Tränen."
(Veröffentlicht im "Tagesspiegel".)
Einfach nur Hohn in Anbetracht dessen, was gerade in Europa gegen nachfolgende Generationen genau derjeniger läuft derer wir uns hier bedeutungsschwanger und voller Geschichtsbewusstsein, Mitgefühl und Scham erinnern...
schauen wir in diesen schwarzen Spiegel und lesen die Zeichen. Steht dort nicht geschrieben das Unrecht, das gaschah. Das jetzt geschieht? Weshalb also schweigen wir?
schauen wir in diesen schwarzen Spiegel und lesen die Zeichen. Steht dort nicht geschrieben das Unrecht, das gaschah. Das jetzt geschieht? Weshalb also schweigen wir?
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