Ausstellung Science Fiction : Raumpatrouille Deutschland

Schon in den Fünfzigern gruselten sich Deutsche bei den "Fliegenden Untertassen" im Kino. Eine Ausstellung in Bonn widmet sich nun der einheimischen Science-Fiction.

Zwischen Fritz Langs Maschinenmensch in Metropolis und Roland Emmerichs Weltuntergangsspektakel 2012 liegt fast ein ganzes Jahrhundert. Wie sich die Deutschen das Unvorstellbare vorstellten und wie jede Zeit ihre eigene Zukunftsvision hervorbrachte, zeigt die Ausstellung Science Fiction in Deutschland im Haus der Geschichte in Bonn. Mehr als 600 Exponate sind zu sehen, von der Raumpatrouille Orion bis zum Space Shuttle in Roland Emmerichs Independence Day. Wir zeigen eine Auswahl bekannter Filmplakate, Skizzen und Buchcover.

Verlagsangebot

Entdecken Sie mehr.

Lernen Sie DIE ZEIT 4 Wochen lang im Digital-Paket zum Probepreis kennen.

Hier testen

Kommentare

3 Kommentare Kommentieren

Seltsame Ausstellung oder seltsame Bildauswahl?

Bei SF in Deutschland denkt man zunächst an deutsche Werke und Produkte. Dass Star Trek auch in deutschen Kinos lief, beispielsweise, oder dass Roland Emmerich mal ein vielversprechendes Nachwuchstalent in Deutschland war, zählt weniger. Wo sind also Rainer Erler oder Welt am Draht? Wo die ältere literarische SF in Deutschland? Oder die Erstlingswerke der Ex-Deutschen-Filmemacher?

Und kam in Independence Day wirklich ein Space Shuttle vor?