Es sind unvorstellbare Wohnwelten, die Herr Wolf uns auf seinen großartigen Bildern zeigt. Neben der riesigen Erleichterung, nicht in solchen seelenlosen Massenwaren wohnen und leben zu müssen, erfüllt mich jede Fotografie mit Fragen über Fragen über Fragen. Wieviele Menschen leben dort auf wievielen Quadratmetern? Wie hoch ist die Selbstmordrate? Wie laut ist es in diesen "Häusern"? Wie finden die Kinder ihre Wohnung? Ist da ein "Zuhause" möglich oder ist es lediglich die Grundversorgung für die Mieter? usw usf Über allem aber steht die bedrückende Frage: Wie kann der Mensch so leben? Wo ist ein Platz für etwas Grün? Wo ist ein Freiraum? Wo ist ein Platz zum Atmen und sind diese Fragen vielleicht alle völlig irrelevant für die Bewohner?
Ihre Wohnung finden Sie indem Sie im Lift auf's richtige Knöpfchen drücken - einfach, wa?
Ausserdem: HongKong rockt. Und, wenn man von drinnen rausguckt merkt man gar nicht dass drunter, drüber und nebenan noch viele andre wohnen.
Eigenheimidylle kann auch ganz schön nerven.
Immerhin ist HK am Meer - also Platz zum atmen gibt's tatsächlich ist HK doch ne Kleinstadt.
Diese Bilder erfüllen mich vor allem mit der Frage was der Fotograf die ganze Zeit über in Hong Kong getrieben hat? Durch die Straßen spaziert, etwas Essen gehen, Spaß haben oder irgendwie mit Menschen interagiert haben? Sicher nicht. Denn dann würden die Fotos einen anderen Blickwinkel auf HongKong zeigen. Sie würden die Straßen zeigen, die voller Leben und Geschäftstätigkeit sind. Alles was mir die Fotos zeigen sind Erhobene Zeigefinger und ein Fotograf der sprichwörtlich über die Köpfe der Menschen hinweg sieht.
Stellen Sie sich mal vor, all diese Leute wollten, wie die Deutschen, ihr Einfamilienhaus im Grünen haben!
(im Grünen, das heißt: ein Garten, der gerade einmal groß genug ist, daß man um das eigene Haus herumlaufen kann - der ultimative Spießbürgertraum)
Was für ein Landschaftsverbrauch das wäre!
Ich selbst lebe in Hamburg und bin immer wieder schockiert über die Ausdehnung der Stadt im Verhältnis zur relativ geringen Einwohnerzahl (nach globalen Maßstäben).
Mir hängt das "Lob", Hamburg sei so eine „unwahrscheinlich grüne“ Stadt ziemlich zum Halse raus.
Es klingt positiv, ist es aber nicht.
Klar läßt sich gegen hohe Bäume und Parks, in denen man Fußball und Tennis spielen, joggen, grillen und sonnenbaden kann, kaum etwas einwenden.
Aber seien wir doch mal ehrlich:
Der Großteil von Hamburgs „Grün“ besteht doch aus Verkehrsinseln, Hundekackwiesen, Abstandsgrün mit Gestrüpp drauf und Plastikmüll drin, und ein paar finsteren Drogendealerparks auf Nachkriegs-städtebaulichen Restflächen.
Da fragt sich schon, ob es – anstatt die Stadt ins Umland auszudehnen – nicht sinnvoller wäre, mit bezahlbarem Wohnraum in zentraler Lage nachzuverdichten.
Dann würde es auch etwas lebendiger an Orten, an denen man sich jetzt im norddeutschen Nieselregen auf endlosen Gehwegplatten-Wüsteneien die Hacken ablatscht.
Die Asiaten mögen Wale und Thunfische ausrotten und das Meer gedankenlos mit Plastik vollmüllen - aber umweltschädlich wohnen, das tun wir Europäer!
Ihre Wohnung finden Sie indem Sie im Lift auf's richtige Knöpfchen drücken - einfach, wa?
Ausserdem: HongKong rockt. Und, wenn man von drinnen rausguckt merkt man gar nicht dass drunter, drüber und nebenan noch viele andre wohnen.
Eigenheimidylle kann auch ganz schön nerven.
Immerhin ist HK am Meer - also Platz zum atmen gibt's tatsächlich ist HK doch ne Kleinstadt.
Diese Bilder erfüllen mich vor allem mit der Frage was der Fotograf die ganze Zeit über in Hong Kong getrieben hat? Durch die Straßen spaziert, etwas Essen gehen, Spaß haben oder irgendwie mit Menschen interagiert haben? Sicher nicht. Denn dann würden die Fotos einen anderen Blickwinkel auf HongKong zeigen. Sie würden die Straßen zeigen, die voller Leben und Geschäftstätigkeit sind. Alles was mir die Fotos zeigen sind Erhobene Zeigefinger und ein Fotograf der sprichwörtlich über die Köpfe der Menschen hinweg sieht.
Stellen Sie sich mal vor, all diese Leute wollten, wie die Deutschen, ihr Einfamilienhaus im Grünen haben!
(im Grünen, das heißt: ein Garten, der gerade einmal groß genug ist, daß man um das eigene Haus herumlaufen kann - der ultimative Spießbürgertraum)
Was für ein Landschaftsverbrauch das wäre!
Ich selbst lebe in Hamburg und bin immer wieder schockiert über die Ausdehnung der Stadt im Verhältnis zur relativ geringen Einwohnerzahl (nach globalen Maßstäben).
Mir hängt das "Lob", Hamburg sei so eine „unwahrscheinlich grüne“ Stadt ziemlich zum Halse raus.
Es klingt positiv, ist es aber nicht.
Klar läßt sich gegen hohe Bäume und Parks, in denen man Fußball und Tennis spielen, joggen, grillen und sonnenbaden kann, kaum etwas einwenden.
Aber seien wir doch mal ehrlich:
Der Großteil von Hamburgs „Grün“ besteht doch aus Verkehrsinseln, Hundekackwiesen, Abstandsgrün mit Gestrüpp drauf und Plastikmüll drin, und ein paar finsteren Drogendealerparks auf Nachkriegs-städtebaulichen Restflächen.
Da fragt sich schon, ob es – anstatt die Stadt ins Umland auszudehnen – nicht sinnvoller wäre, mit bezahlbarem Wohnraum in zentraler Lage nachzuverdichten.
Dann würde es auch etwas lebendiger an Orten, an denen man sich jetzt im norddeutschen Nieselregen auf endlosen Gehwegplatten-Wüsteneien die Hacken ablatscht.
Die Asiaten mögen Wale und Thunfische ausrotten und das Meer gedankenlos mit Plastik vollmüllen - aber umweltschädlich wohnen, das tun wir Europäer!
Ihre Wohnung finden Sie indem Sie im Lift auf's richtige Knöpfchen drücken - einfach, wa?
Ausserdem: HongKong rockt. Und, wenn man von drinnen rausguckt merkt man gar nicht dass drunter, drüber und nebenan noch viele andre wohnen.
Eigenheimidylle kann auch ganz schön nerven.
Immerhin ist HK am Meer - also Platz zum atmen gibt's tatsächlich ist HK doch ne Kleinstadt.
Diese Bilder erfüllen mich vor allem mit der Frage was der Fotograf die ganze Zeit über in Hong Kong getrieben hat? Durch die Straßen spaziert, etwas Essen gehen, Spaß haben oder irgendwie mit Menschen interagiert haben? Sicher nicht. Denn dann würden die Fotos einen anderen Blickwinkel auf HongKong zeigen. Sie würden die Straßen zeigen, die voller Leben und Geschäftstätigkeit sind. Alles was mir die Fotos zeigen sind Erhobene Zeigefinger und ein Fotograf der sprichwörtlich über die Köpfe der Menschen hinweg sieht.
Ersteinmal: wo sehen Sie den erhobenen Zeigefinger? Im Gegensatz zum Beispiel zu einigen gestellten oder geschickt manipulativ gemachten Kriegsaufnahmen, finde ich diese Fotos sehr gelungen, ohne dass ich sofort ein vorgefertiges (negatives) Bild von Hongkong habe. Und die Häuser gibt es nunmal genauso, wie sie zu sehen sind, also mache ich mir als Beobachter in erster Linie Eindrücke von den Gebäuden. Gleiches gilt für sehr viele Aufnahmen dieser Art von anderen Städten. Und ich bin mir ziemlich sicher, der Fotograf hat auch andere Seiten von Hongkong erlebt und gesehen, nur würden Arbeiten diesbezüglich dann eher in die Kategorie Reisefotografie fallen. Und dann würde ich Ihnen Recht geben, wären diese Bilder zu einseitig ausgewählt.
Michael Wolf wohnt seit Langem in Hongkong. Das wäre sicher nicht der Fall, wenn es ihm dort nicht gefallen würde. ;-)
Michael Wolf hat auch andere Fotos gemacht. Die Hongkonger Wohntürme bieten sich aber einfach an für diese Art der Fotografie. Hongkong selbst jedoch ist nicht nur Hochhäuser sondern genauso Urwald, Strand, Berge und kleine Fischersiedlungen auf Inseln.
Auch wenn die Bilder hier die Wiederholung, die schiere Masse der Gebäude und - für deutsche Augen - unglaubliche Ausmaße in Szene setzen ist das Leben in solchen Betonburgen nicht vergleichbar mit Hochhaussiedlungen in Deutschland oder z.B. Paris.
Die Lebensqualität in Hongkong ist sehr hoch. Wer Lärm und eine Menge Menschen nicht ertragen kann, findet dort zwar sicher nicht sein Glück - für viele Hongkonger (und Zugewanderte) gibt es aber keinen attraktiveren Ort auf diesem Planeten.
Ersteinmal: wo sehen Sie den erhobenen Zeigefinger? Im Gegensatz zum Beispiel zu einigen gestellten oder geschickt manipulativ gemachten Kriegsaufnahmen, finde ich diese Fotos sehr gelungen, ohne dass ich sofort ein vorgefertiges (negatives) Bild von Hongkong habe. Und die Häuser gibt es nunmal genauso, wie sie zu sehen sind, also mache ich mir als Beobachter in erster Linie Eindrücke von den Gebäuden. Gleiches gilt für sehr viele Aufnahmen dieser Art von anderen Städten. Und ich bin mir ziemlich sicher, der Fotograf hat auch andere Seiten von Hongkong erlebt und gesehen, nur würden Arbeiten diesbezüglich dann eher in die Kategorie Reisefotografie fallen. Und dann würde ich Ihnen Recht geben, wären diese Bilder zu einseitig ausgewählt.
Michael Wolf wohnt seit Langem in Hongkong. Das wäre sicher nicht der Fall, wenn es ihm dort nicht gefallen würde. ;-)
Michael Wolf hat auch andere Fotos gemacht. Die Hongkonger Wohntürme bieten sich aber einfach an für diese Art der Fotografie. Hongkong selbst jedoch ist nicht nur Hochhäuser sondern genauso Urwald, Strand, Berge und kleine Fischersiedlungen auf Inseln.
Auch wenn die Bilder hier die Wiederholung, die schiere Masse der Gebäude und - für deutsche Augen - unglaubliche Ausmaße in Szene setzen ist das Leben in solchen Betonburgen nicht vergleichbar mit Hochhaussiedlungen in Deutschland oder z.B. Paris.
Die Lebensqualität in Hongkong ist sehr hoch. Wer Lärm und eine Menge Menschen nicht ertragen kann, findet dort zwar sicher nicht sein Glück - für viele Hongkonger (und Zugewanderte) gibt es aber keinen attraktiveren Ort auf diesem Planeten.
Danke für die großartige Fotoserie! Als Hobbyfotograf und gelegentlicher HKG Besucher bin ich gleich doppelt beeindruckt! Die Bilder erinnern mich an Macro-Aufnahmen von Insekten mit Facettenaugen. Im Grunde sind die Bilder eine Nahaufnahme Hong Kongs, spiegeln aber nicht das Flair dieser tollen Stadt wider. Und die Präzision der Bildausschnitte verdienen auch einen "Daumen hoch".
@Susanne Berlin
Ich kann mich hier nur sonicP anschliessen. Erstaunlicherweise gibt es tatsächlich überall auch Parks und Sportplätze. Und auch am Meer ist man schnell. Es ist glaube ich alles rundherum noch so offen, weil überhaupt so kompakt gebaut wird.
für Ihre Antworten. Aber auch, wenn Hong Kong eine lebendige, lebens-und liebenswerte Stadt ist mit Meer und Licht und Luft wie Sie beide schreiben - diese Hochhäuser sind es nicht. Ich habe mir die Bilder sehr genau angeguckt und keinen Blumenkasten entdeckt. Ich kann mir nicht vorstellen, in so einem Massenwohnraum, überhaupt in so einer riesigen Stadt wie Hong Kong, mit so vielen Mitmenschen, zu leben. Aber die Bilder wecken meine Neugier darauf! Sind die Unterschiede zu Hochhausgebieten in Deutschland groß oder klein? Wie arrangiert man sich mit den Nachbarn in einer so riesigen Siedlung?
für Ihre Antworten. Aber auch, wenn Hong Kong eine lebendige, lebens-und liebenswerte Stadt ist mit Meer und Licht und Luft wie Sie beide schreiben - diese Hochhäuser sind es nicht. Ich habe mir die Bilder sehr genau angeguckt und keinen Blumenkasten entdeckt. Ich kann mir nicht vorstellen, in so einem Massenwohnraum, überhaupt in so einer riesigen Stadt wie Hong Kong, mit so vielen Mitmenschen, zu leben. Aber die Bilder wecken meine Neugier darauf! Sind die Unterschiede zu Hochhausgebieten in Deutschland groß oder klein? Wie arrangiert man sich mit den Nachbarn in einer so riesigen Siedlung?
Ersteinmal: wo sehen Sie den erhobenen Zeigefinger? Im Gegensatz zum Beispiel zu einigen gestellten oder geschickt manipulativ gemachten Kriegsaufnahmen, finde ich diese Fotos sehr gelungen, ohne dass ich sofort ein vorgefertiges (negatives) Bild von Hongkong habe. Und die Häuser gibt es nunmal genauso, wie sie zu sehen sind, also mache ich mir als Beobachter in erster Linie Eindrücke von den Gebäuden. Gleiches gilt für sehr viele Aufnahmen dieser Art von anderen Städten. Und ich bin mir ziemlich sicher, der Fotograf hat auch andere Seiten von Hongkong erlebt und gesehen, nur würden Arbeiten diesbezüglich dann eher in die Kategorie Reisefotografie fallen. Und dann würde ich Ihnen Recht geben, wären diese Bilder zu einseitig ausgewählt.
Michael Wolf wohnt seit Langem in Hongkong. Das wäre sicher nicht der Fall, wenn es ihm dort nicht gefallen würde. ;-)
Michael Wolf hat auch andere Fotos gemacht. Die Hongkonger Wohntürme bieten sich aber einfach an für diese Art der Fotografie. Hongkong selbst jedoch ist nicht nur Hochhäuser sondern genauso Urwald, Strand, Berge und kleine Fischersiedlungen auf Inseln.
Auch wenn die Bilder hier die Wiederholung, die schiere Masse der Gebäude und - für deutsche Augen - unglaubliche Ausmaße in Szene setzen ist das Leben in solchen Betonburgen nicht vergleichbar mit Hochhaussiedlungen in Deutschland oder z.B. Paris.
Die Lebensqualität in Hongkong ist sehr hoch. Wer Lärm und eine Menge Menschen nicht ertragen kann, findet dort zwar sicher nicht sein Glück - für viele Hongkonger (und Zugewanderte) gibt es aber keinen attraktiveren Ort auf diesem Planeten.
Vor allem beim letzten Foto faellt auf das mehrere (beeindruckende) Wohnhaeuser zusammengeschnitten wurden um den dramatischen Effekt wohl noch zu vergroessern.
Da ist vom Herausgeber natuerlich bloed in die Trickkiste gegriffen worden.
Beeindruckend sind die Wohnhaeuser auch ohne Bildmanipulation.
Man koennte aber auch noch anmerken das die abgebildeten Haeuser groesstenteils Wohnsiedlungen fuer die Einkommensschwachen Hong Konger sind. Da sehe ich persoenlich keinen grossartigen Unterschied zu den Trabantenstaedten und Wohnhaussiedlungen die man um manche deutsche Grossstadt finden kann.
Nur weil es so beeindruckend aussieht soll es fake sein? Ich denke das Gegenteil ist der Fall, der mir Herr Wolf mehr Fotograf denn Künstler zu sein scheint und damit verbietet sich eine Collage oder ähnliches eigentlich von selbst.
Mich würde interessieren ob und wo es diese Bilder als großformatigen Kunstdruck gibt? Es gibt zwar dies und jenes in Gallerien in den USA aber so generell eher nicht oder habe ich was übersehen.
Nur weil es so beeindruckend aussieht soll es fake sein? Ich denke das Gegenteil ist der Fall, der mir Herr Wolf mehr Fotograf denn Künstler zu sein scheint und damit verbietet sich eine Collage oder ähnliches eigentlich von selbst.
Mich würde interessieren ob und wo es diese Bilder als großformatigen Kunstdruck gibt? Es gibt zwar dies und jenes in Gallerien in den USA aber so generell eher nicht oder habe ich was übersehen.
für Ihre Antworten. Aber auch, wenn Hong Kong eine lebendige, lebens-und liebenswerte Stadt ist mit Meer und Licht und Luft wie Sie beide schreiben - diese Hochhäuser sind es nicht. Ich habe mir die Bilder sehr genau angeguckt und keinen Blumenkasten entdeckt. Ich kann mir nicht vorstellen, in so einem Massenwohnraum, überhaupt in so einer riesigen Stadt wie Hong Kong, mit so vielen Mitmenschen, zu leben. Aber die Bilder wecken meine Neugier darauf! Sind die Unterschiede zu Hochhausgebieten in Deutschland groß oder klein? Wie arrangiert man sich mit den Nachbarn in einer so riesigen Siedlung?
... da in HK normalerweise nicht nur Menschen mit prekären Einkommensverhältnissen auf engem Raum zusammenleben, sondern einfach die meisten Menschen in einem solchen Hochhäusern leben. Tatsächlich kommt mir die deutsche Lebensweise in kleinen Ein- oder Mehrfamilienhäusern mittlerweile extrem ineffizient vor, da die besseren der großen Hochhäuser teilweise ziemlich viel Infrastruktur bieten, die man sich alleine gar nicht leisten kann.
Abgesehen davon ist das Leben in diesen Hochhäusern um einiges lebendiger als das zum Teil sehr isolierte Leben von den Menschen in hübsch abgetrennten kleinen Wohneinheiten in Deutschland. Daher bin ich auch weniger angetan von dieser Fotoserie, da sie die Realität verdreht und nur den falschen Eindruck verstärkt, den die meisten Deutschen von Hochhäusern haben.
... da in HK normalerweise nicht nur Menschen mit prekären Einkommensverhältnissen auf engem Raum zusammenleben, sondern einfach die meisten Menschen in einem solchen Hochhäusern leben. Tatsächlich kommt mir die deutsche Lebensweise in kleinen Ein- oder Mehrfamilienhäusern mittlerweile extrem ineffizient vor, da die besseren der großen Hochhäuser teilweise ziemlich viel Infrastruktur bieten, die man sich alleine gar nicht leisten kann.
Abgesehen davon ist das Leben in diesen Hochhäusern um einiges lebendiger als das zum Teil sehr isolierte Leben von den Menschen in hübsch abgetrennten kleinen Wohneinheiten in Deutschland. Daher bin ich auch weniger angetan von dieser Fotoserie, da sie die Realität verdreht und nur den falschen Eindruck verstärkt, den die meisten Deutschen von Hochhäusern haben.
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Es sind unvorstellbare Wohnwelten, die Herr Wolf uns auf seinen großartigen Bildern zeigt. Neben der riesigen Erleichterung, nicht in solchen seelenlosen Massenwaren wohnen und leben zu müssen, erfüllt mich jede Fotografie mit Fragen über Fragen über Fragen. Wieviele Menschen leben dort auf wievielen Quadratmetern? Wie hoch ist die Selbstmordrate? Wie laut ist es in diesen "Häusern"? Wie finden die Kinder ihre Wohnung? Ist da ein "Zuhause" möglich oder ist es lediglich die Grundversorgung für die Mieter? usw usf Über allem aber steht die bedrückende Frage: Wie kann der Mensch so leben? Wo ist ein Platz für etwas Grün? Wo ist ein Freiraum? Wo ist ein Platz zum Atmen und sind diese Fragen vielleicht alle völlig irrelevant für die Bewohner?
Ihre Wohnung finden Sie indem Sie im Lift auf's richtige Knöpfchen drücken - einfach, wa?
Ausserdem: HongKong rockt. Und, wenn man von drinnen rausguckt merkt man gar nicht dass drunter, drüber und nebenan noch viele andre wohnen.
Eigenheimidylle kann auch ganz schön nerven.
Immerhin ist HK am Meer - also Platz zum atmen gibt's tatsächlich ist HK doch ne Kleinstadt.
Diese Bilder erfüllen mich vor allem mit der Frage was der Fotograf die ganze Zeit über in Hong Kong getrieben hat? Durch die Straßen spaziert, etwas Essen gehen, Spaß haben oder irgendwie mit Menschen interagiert haben? Sicher nicht. Denn dann würden die Fotos einen anderen Blickwinkel auf HongKong zeigen. Sie würden die Straßen zeigen, die voller Leben und Geschäftstätigkeit sind. Alles was mir die Fotos zeigen sind Erhobene Zeigefinger und ein Fotograf der sprichwörtlich über die Köpfe der Menschen hinweg sieht.
Man kann es so oder so sehen.
Stellen Sie sich mal vor, all diese Leute wollten, wie die Deutschen, ihr Einfamilienhaus im Grünen haben!
(im Grünen, das heißt: ein Garten, der gerade einmal groß genug ist, daß man um das eigene Haus herumlaufen kann - der ultimative Spießbürgertraum)
Was für ein Landschaftsverbrauch das wäre!
Ich selbst lebe in Hamburg und bin immer wieder schockiert über die Ausdehnung der Stadt im Verhältnis zur relativ geringen Einwohnerzahl (nach globalen Maßstäben).
Mir hängt das "Lob", Hamburg sei so eine „unwahrscheinlich grüne“ Stadt ziemlich zum Halse raus.
Es klingt positiv, ist es aber nicht.
Klar läßt sich gegen hohe Bäume und Parks, in denen man Fußball und Tennis spielen, joggen, grillen und sonnenbaden kann, kaum etwas einwenden.
Aber seien wir doch mal ehrlich:
Der Großteil von Hamburgs „Grün“ besteht doch aus Verkehrsinseln, Hundekackwiesen, Abstandsgrün mit Gestrüpp drauf und Plastikmüll drin, und ein paar finsteren Drogendealerparks auf Nachkriegs-städtebaulichen Restflächen.
Da fragt sich schon, ob es – anstatt die Stadt ins Umland auszudehnen – nicht sinnvoller wäre, mit bezahlbarem Wohnraum in zentraler Lage nachzuverdichten.
Dann würde es auch etwas lebendiger an Orten, an denen man sich jetzt im norddeutschen Nieselregen auf endlosen Gehwegplatten-Wüsteneien die Hacken ablatscht.
Die Asiaten mögen Wale und Thunfische ausrotten und das Meer gedankenlos mit Plastik vollmüllen - aber umweltschädlich wohnen, das tun wir Europäer!
Ihre Wohnung finden Sie indem Sie im Lift auf's richtige Knöpfchen drücken - einfach, wa?
Ausserdem: HongKong rockt. Und, wenn man von drinnen rausguckt merkt man gar nicht dass drunter, drüber und nebenan noch viele andre wohnen.
Eigenheimidylle kann auch ganz schön nerven.
Immerhin ist HK am Meer - also Platz zum atmen gibt's tatsächlich ist HK doch ne Kleinstadt.
Diese Bilder erfüllen mich vor allem mit der Frage was der Fotograf die ganze Zeit über in Hong Kong getrieben hat? Durch die Straßen spaziert, etwas Essen gehen, Spaß haben oder irgendwie mit Menschen interagiert haben? Sicher nicht. Denn dann würden die Fotos einen anderen Blickwinkel auf HongKong zeigen. Sie würden die Straßen zeigen, die voller Leben und Geschäftstätigkeit sind. Alles was mir die Fotos zeigen sind Erhobene Zeigefinger und ein Fotograf der sprichwörtlich über die Köpfe der Menschen hinweg sieht.
Man kann es so oder so sehen.
Stellen Sie sich mal vor, all diese Leute wollten, wie die Deutschen, ihr Einfamilienhaus im Grünen haben!
(im Grünen, das heißt: ein Garten, der gerade einmal groß genug ist, daß man um das eigene Haus herumlaufen kann - der ultimative Spießbürgertraum)
Was für ein Landschaftsverbrauch das wäre!
Ich selbst lebe in Hamburg und bin immer wieder schockiert über die Ausdehnung der Stadt im Verhältnis zur relativ geringen Einwohnerzahl (nach globalen Maßstäben).
Mir hängt das "Lob", Hamburg sei so eine „unwahrscheinlich grüne“ Stadt ziemlich zum Halse raus.
Es klingt positiv, ist es aber nicht.
Klar läßt sich gegen hohe Bäume und Parks, in denen man Fußball und Tennis spielen, joggen, grillen und sonnenbaden kann, kaum etwas einwenden.
Aber seien wir doch mal ehrlich:
Der Großteil von Hamburgs „Grün“ besteht doch aus Verkehrsinseln, Hundekackwiesen, Abstandsgrün mit Gestrüpp drauf und Plastikmüll drin, und ein paar finsteren Drogendealerparks auf Nachkriegs-städtebaulichen Restflächen.
Da fragt sich schon, ob es – anstatt die Stadt ins Umland auszudehnen – nicht sinnvoller wäre, mit bezahlbarem Wohnraum in zentraler Lage nachzuverdichten.
Dann würde es auch etwas lebendiger an Orten, an denen man sich jetzt im norddeutschen Nieselregen auf endlosen Gehwegplatten-Wüsteneien die Hacken ablatscht.
Die Asiaten mögen Wale und Thunfische ausrotten und das Meer gedankenlos mit Plastik vollmüllen - aber umweltschädlich wohnen, das tun wir Europäer!
Ihre Wohnung finden Sie indem Sie im Lift auf's richtige Knöpfchen drücken - einfach, wa?
Ausserdem: HongKong rockt. Und, wenn man von drinnen rausguckt merkt man gar nicht dass drunter, drüber und nebenan noch viele andre wohnen.
Eigenheimidylle kann auch ganz schön nerven.
Immerhin ist HK am Meer - also Platz zum atmen gibt's tatsächlich ist HK doch ne Kleinstadt.
Diese Bilder erfüllen mich vor allem mit der Frage was der Fotograf die ganze Zeit über in Hong Kong getrieben hat? Durch die Straßen spaziert, etwas Essen gehen, Spaß haben oder irgendwie mit Menschen interagiert haben? Sicher nicht. Denn dann würden die Fotos einen anderen Blickwinkel auf HongKong zeigen. Sie würden die Straßen zeigen, die voller Leben und Geschäftstätigkeit sind. Alles was mir die Fotos zeigen sind Erhobene Zeigefinger und ein Fotograf der sprichwörtlich über die Köpfe der Menschen hinweg sieht.
Ersteinmal: wo sehen Sie den erhobenen Zeigefinger? Im Gegensatz zum Beispiel zu einigen gestellten oder geschickt manipulativ gemachten Kriegsaufnahmen, finde ich diese Fotos sehr gelungen, ohne dass ich sofort ein vorgefertiges (negatives) Bild von Hongkong habe. Und die Häuser gibt es nunmal genauso, wie sie zu sehen sind, also mache ich mir als Beobachter in erster Linie Eindrücke von den Gebäuden. Gleiches gilt für sehr viele Aufnahmen dieser Art von anderen Städten. Und ich bin mir ziemlich sicher, der Fotograf hat auch andere Seiten von Hongkong erlebt und gesehen, nur würden Arbeiten diesbezüglich dann eher in die Kategorie Reisefotografie fallen. Und dann würde ich Ihnen Recht geben, wären diese Bilder zu einseitig ausgewählt.
Michael Wolf wohnt seit Langem in Hongkong. Das wäre sicher nicht der Fall, wenn es ihm dort nicht gefallen würde. ;-)
Michael Wolf hat auch andere Fotos gemacht. Die Hongkonger Wohntürme bieten sich aber einfach an für diese Art der Fotografie. Hongkong selbst jedoch ist nicht nur Hochhäuser sondern genauso Urwald, Strand, Berge und kleine Fischersiedlungen auf Inseln.
Auch wenn die Bilder hier die Wiederholung, die schiere Masse der Gebäude und - für deutsche Augen - unglaubliche Ausmaße in Szene setzen ist das Leben in solchen Betonburgen nicht vergleichbar mit Hochhaussiedlungen in Deutschland oder z.B. Paris.
Die Lebensqualität in Hongkong ist sehr hoch. Wer Lärm und eine Menge Menschen nicht ertragen kann, findet dort zwar sicher nicht sein Glück - für viele Hongkonger (und Zugewanderte) gibt es aber keinen attraktiveren Ort auf diesem Planeten.
Ersteinmal: wo sehen Sie den erhobenen Zeigefinger? Im Gegensatz zum Beispiel zu einigen gestellten oder geschickt manipulativ gemachten Kriegsaufnahmen, finde ich diese Fotos sehr gelungen, ohne dass ich sofort ein vorgefertiges (negatives) Bild von Hongkong habe. Und die Häuser gibt es nunmal genauso, wie sie zu sehen sind, also mache ich mir als Beobachter in erster Linie Eindrücke von den Gebäuden. Gleiches gilt für sehr viele Aufnahmen dieser Art von anderen Städten. Und ich bin mir ziemlich sicher, der Fotograf hat auch andere Seiten von Hongkong erlebt und gesehen, nur würden Arbeiten diesbezüglich dann eher in die Kategorie Reisefotografie fallen. Und dann würde ich Ihnen Recht geben, wären diese Bilder zu einseitig ausgewählt.
Michael Wolf wohnt seit Langem in Hongkong. Das wäre sicher nicht der Fall, wenn es ihm dort nicht gefallen würde. ;-)
Michael Wolf hat auch andere Fotos gemacht. Die Hongkonger Wohntürme bieten sich aber einfach an für diese Art der Fotografie. Hongkong selbst jedoch ist nicht nur Hochhäuser sondern genauso Urwald, Strand, Berge und kleine Fischersiedlungen auf Inseln.
Auch wenn die Bilder hier die Wiederholung, die schiere Masse der Gebäude und - für deutsche Augen - unglaubliche Ausmaße in Szene setzen ist das Leben in solchen Betonburgen nicht vergleichbar mit Hochhaussiedlungen in Deutschland oder z.B. Paris.
Die Lebensqualität in Hongkong ist sehr hoch. Wer Lärm und eine Menge Menschen nicht ertragen kann, findet dort zwar sicher nicht sein Glück - für viele Hongkonger (und Zugewanderte) gibt es aber keinen attraktiveren Ort auf diesem Planeten.
Danke für die großartige Fotoserie! Als Hobbyfotograf und gelegentlicher HKG Besucher bin ich gleich doppelt beeindruckt! Die Bilder erinnern mich an Macro-Aufnahmen von Insekten mit Facettenaugen. Im Grunde sind die Bilder eine Nahaufnahme Hong Kongs, spiegeln aber nicht das Flair dieser tollen Stadt wider. Und die Präzision der Bildausschnitte verdienen auch einen "Daumen hoch".
@Susanne Berlin
Ich kann mich hier nur sonicP anschliessen. Erstaunlicherweise gibt es tatsächlich überall auch Parks und Sportplätze. Und auch am Meer ist man schnell. Es ist glaube ich alles rundherum noch so offen, weil überhaupt so kompakt gebaut wird.
für Ihre Antworten. Aber auch, wenn Hong Kong eine lebendige, lebens-und liebenswerte Stadt ist mit Meer und Licht und Luft wie Sie beide schreiben - diese Hochhäuser sind es nicht. Ich habe mir die Bilder sehr genau angeguckt und keinen Blumenkasten entdeckt. Ich kann mir nicht vorstellen, in so einem Massenwohnraum, überhaupt in so einer riesigen Stadt wie Hong Kong, mit so vielen Mitmenschen, zu leben. Aber die Bilder wecken meine Neugier darauf! Sind die Unterschiede zu Hochhausgebieten in Deutschland groß oder klein? Wie arrangiert man sich mit den Nachbarn in einer so riesigen Siedlung?
für Ihre Antworten. Aber auch, wenn Hong Kong eine lebendige, lebens-und liebenswerte Stadt ist mit Meer und Licht und Luft wie Sie beide schreiben - diese Hochhäuser sind es nicht. Ich habe mir die Bilder sehr genau angeguckt und keinen Blumenkasten entdeckt. Ich kann mir nicht vorstellen, in so einem Massenwohnraum, überhaupt in so einer riesigen Stadt wie Hong Kong, mit so vielen Mitmenschen, zu leben. Aber die Bilder wecken meine Neugier darauf! Sind die Unterschiede zu Hochhausgebieten in Deutschland groß oder klein? Wie arrangiert man sich mit den Nachbarn in einer so riesigen Siedlung?
Ersteinmal: wo sehen Sie den erhobenen Zeigefinger? Im Gegensatz zum Beispiel zu einigen gestellten oder geschickt manipulativ gemachten Kriegsaufnahmen, finde ich diese Fotos sehr gelungen, ohne dass ich sofort ein vorgefertiges (negatives) Bild von Hongkong habe. Und die Häuser gibt es nunmal genauso, wie sie zu sehen sind, also mache ich mir als Beobachter in erster Linie Eindrücke von den Gebäuden. Gleiches gilt für sehr viele Aufnahmen dieser Art von anderen Städten. Und ich bin mir ziemlich sicher, der Fotograf hat auch andere Seiten von Hongkong erlebt und gesehen, nur würden Arbeiten diesbezüglich dann eher in die Kategorie Reisefotografie fallen. Und dann würde ich Ihnen Recht geben, wären diese Bilder zu einseitig ausgewählt.
Michael Wolf wohnt seit Langem in Hongkong. Das wäre sicher nicht der Fall, wenn es ihm dort nicht gefallen würde. ;-)
Michael Wolf hat auch andere Fotos gemacht. Die Hongkonger Wohntürme bieten sich aber einfach an für diese Art der Fotografie. Hongkong selbst jedoch ist nicht nur Hochhäuser sondern genauso Urwald, Strand, Berge und kleine Fischersiedlungen auf Inseln.
Auch wenn die Bilder hier die Wiederholung, die schiere Masse der Gebäude und - für deutsche Augen - unglaubliche Ausmaße in Szene setzen ist das Leben in solchen Betonburgen nicht vergleichbar mit Hochhaussiedlungen in Deutschland oder z.B. Paris.
Die Lebensqualität in Hongkong ist sehr hoch. Wer Lärm und eine Menge Menschen nicht ertragen kann, findet dort zwar sicher nicht sein Glück - für viele Hongkonger (und Zugewanderte) gibt es aber keinen attraktiveren Ort auf diesem Planeten.
Vor allem beim letzten Foto faellt auf das mehrere (beeindruckende) Wohnhaeuser zusammengeschnitten wurden um den dramatischen Effekt wohl noch zu vergroessern.
Da ist vom Herausgeber natuerlich bloed in die Trickkiste gegriffen worden.
Beeindruckend sind die Wohnhaeuser auch ohne Bildmanipulation.
Man koennte aber auch noch anmerken das die abgebildeten Haeuser groesstenteils Wohnsiedlungen fuer die Einkommensschwachen Hong Konger sind. Da sehe ich persoenlich keinen grossartigen Unterschied zu den Trabantenstaedten und Wohnhaussiedlungen die man um manche deutsche Grossstadt finden kann.
Nur weil es so beeindruckend aussieht soll es fake sein? Ich denke das Gegenteil ist der Fall, der mir Herr Wolf mehr Fotograf denn Künstler zu sein scheint und damit verbietet sich eine Collage oder ähnliches eigentlich von selbst.
Mich würde interessieren ob und wo es diese Bilder als großformatigen Kunstdruck gibt? Es gibt zwar dies und jenes in Gallerien in den USA aber so generell eher nicht oder habe ich was übersehen.
Nur weil es so beeindruckend aussieht soll es fake sein? Ich denke das Gegenteil ist der Fall, der mir Herr Wolf mehr Fotograf denn Künstler zu sein scheint und damit verbietet sich eine Collage oder ähnliches eigentlich von selbst.
Mich würde interessieren ob und wo es diese Bilder als großformatigen Kunstdruck gibt? Es gibt zwar dies und jenes in Gallerien in den USA aber so generell eher nicht oder habe ich was übersehen.
für Ihre Antworten. Aber auch, wenn Hong Kong eine lebendige, lebens-und liebenswerte Stadt ist mit Meer und Licht und Luft wie Sie beide schreiben - diese Hochhäuser sind es nicht. Ich habe mir die Bilder sehr genau angeguckt und keinen Blumenkasten entdeckt. Ich kann mir nicht vorstellen, in so einem Massenwohnraum, überhaupt in so einer riesigen Stadt wie Hong Kong, mit so vielen Mitmenschen, zu leben. Aber die Bilder wecken meine Neugier darauf! Sind die Unterschiede zu Hochhausgebieten in Deutschland groß oder klein? Wie arrangiert man sich mit den Nachbarn in einer so riesigen Siedlung?
... da in HK normalerweise nicht nur Menschen mit prekären Einkommensverhältnissen auf engem Raum zusammenleben, sondern einfach die meisten Menschen in einem solchen Hochhäusern leben. Tatsächlich kommt mir die deutsche Lebensweise in kleinen Ein- oder Mehrfamilienhäusern mittlerweile extrem ineffizient vor, da die besseren der großen Hochhäuser teilweise ziemlich viel Infrastruktur bieten, die man sich alleine gar nicht leisten kann.
Abgesehen davon ist das Leben in diesen Hochhäusern um einiges lebendiger als das zum Teil sehr isolierte Leben von den Menschen in hübsch abgetrennten kleinen Wohneinheiten in Deutschland. Daher bin ich auch weniger angetan von dieser Fotoserie, da sie die Realität verdreht und nur den falschen Eindruck verstärkt, den die meisten Deutschen von Hochhäusern haben.
... da in HK normalerweise nicht nur Menschen mit prekären Einkommensverhältnissen auf engem Raum zusammenleben, sondern einfach die meisten Menschen in einem solchen Hochhäusern leben. Tatsächlich kommt mir die deutsche Lebensweise in kleinen Ein- oder Mehrfamilienhäusern mittlerweile extrem ineffizient vor, da die besseren der großen Hochhäuser teilweise ziemlich viel Infrastruktur bieten, die man sich alleine gar nicht leisten kann.
Abgesehen davon ist das Leben in diesen Hochhäusern um einiges lebendiger als das zum Teil sehr isolierte Leben von den Menschen in hübsch abgetrennten kleinen Wohneinheiten in Deutschland. Daher bin ich auch weniger angetan von dieser Fotoserie, da sie die Realität verdreht und nur den falschen Eindruck verstärkt, den die meisten Deutschen von Hochhäusern haben.
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