Unheimliche Wohnzellen
Aus der Ferne betrachtet scheinen Michael Wolfs Fotografien Tausende einzelne Pixel oder Landschaften aus Legosteinen zu zeigen. Doch es sind ganz reale Gebäude, die darauf zu sehen sind. Das Leben in Megastädten ist Wolfs Thema, für die Serie Architecture of Density (Architektur der Dichte) hat der Münchner Fotograf die bedrückenden Wohnsilos Hongkongs aufgenommen. Der Blick des Betrachters sucht nach Leben inmitten der genormten Einheiten und prallt doch an den Fassaden ab. Der Bildband Architecture of Density ist erschienen bei Peperoni Books.
- Datum 02.01.2013 - 10:37 Uhr
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Zurück zur Ausgangsseite





Es sind unvorstellbare Wohnwelten, die Herr Wolf uns auf seinen großartigen Bildern zeigt. Neben der riesigen Erleichterung, nicht in solchen seelenlosen Massenwaren wohnen und leben zu müssen, erfüllt mich jede Fotografie mit Fragen über Fragen über Fragen. Wieviele Menschen leben dort auf wievielen Quadratmetern? Wie hoch ist die Selbstmordrate? Wie laut ist es in diesen "Häusern"? Wie finden die Kinder ihre Wohnung? Ist da ein "Zuhause" möglich oder ist es lediglich die Grundversorgung für die Mieter? usw usf Über allem aber steht die bedrückende Frage: Wie kann der Mensch so leben? Wo ist ein Platz für etwas Grün? Wo ist ein Freiraum? Wo ist ein Platz zum Atmen und sind diese Fragen vielleicht alle völlig irrelevant für die Bewohner?
Ihre Wohnung finden Sie indem Sie im Lift auf's richtige Knöpfchen drücken - einfach, wa?
Ausserdem: HongKong rockt. Und, wenn man von drinnen rausguckt merkt man gar nicht dass drunter, drüber und nebenan noch viele andre wohnen.
Eigenheimidylle kann auch ganz schön nerven.
Immerhin ist HK am Meer - also Platz zum atmen gibt's tatsächlich ist HK doch ne Kleinstadt.
Ihre Wohnung finden Sie indem Sie im Lift auf's richtige Knöpfchen drücken - einfach, wa?
Ausserdem: HongKong rockt. Und, wenn man von drinnen rausguckt merkt man gar nicht dass drunter, drüber und nebenan noch viele andre wohnen.
Eigenheimidylle kann auch ganz schön nerven.
Immerhin ist HK am Meer - also Platz zum atmen gibt's tatsächlich ist HK doch ne Kleinstadt.
Ihre Wohnung finden Sie indem Sie im Lift auf's richtige Knöpfchen drücken - einfach, wa?
Ausserdem: HongKong rockt. Und, wenn man von drinnen rausguckt merkt man gar nicht dass drunter, drüber und nebenan noch viele andre wohnen.
Eigenheimidylle kann auch ganz schön nerven.
Immerhin ist HK am Meer - also Platz zum atmen gibt's tatsächlich ist HK doch ne Kleinstadt.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren