Turner Prize : Ironische Fäkalien und karnevalistische Puppen

Der Turner Prize für moderne Kunst ist so renommiert wie umstritten. Wir zeigen die Arbeiten der vier Anwärter, darunter eine von Fäkalien bewohnte Zukunftsstadt.

Es gehört zum guten Ton im Kunstbetrieb, sich jedes Jahr über die Kandidaten des Turner Prize zu erregen. Auch diesmal gab es viel Stoff: Luke Fowlers Film über einen umstrittenen Psychiater, Elizabeth Prices konsumkritische Videoarbeit, Spartacus Chetwynds kostümreiche Performance und schließlich Paul Noble, der Fäkalien auf Papier bannte. Der Turner Prize, dotiert mit 25.000 Pfund, wird seit 1984 an einen Künstler unter 50 Jahren verliehen, der in Großbritannien lebt oder arbeitet und im vergangenen Jahr eine außergewöhnliche Ausstellung hatte.

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