Jahrestag der BücherverbrennungExil ohne Ende

Die NS-Bücherverbrennungen jähren sich zum 80. Mal. Wie reagierten die betroffenen und nicht betroffenen Schriftsteller? Was hieß es für die Exil-Literatur? von Willi Jasper

Das Einheitliche an einer deutschen Nationalkultur hatte schon der Literaturhistoriker Ludwig Geiger vermisst, als er 1910 konstatierte, "dass es eine ausschließliche deutsche Kunst fast niemals gegeben hat". Sein Kollege Gustav Krojanker stimmte ihm zu, er betrachtete die deutsche Literatur "als Inbegriff recht verschiedener Prägungen".

In radikaler Zuspitzung hatte Friedrich Nietzsche von einer besonderen "jüdischen Prägung" der deutschen Literatur gesprochen und damit auch das Stichwort für eine pathetische Debatte über den "deutsch-jüdischen Parnass" (1912) geliefert. Als der jüdische Kulturhistoriker Siegmund Kaznelson 1933 dieses Zitat aufgriff und seinem Sammelwerk "Juden im deutschen Kulturbereich" voranstellte, war das ein verständlicher Versuch, am Vorabend der Katastrophe die äußerst prekäre Idee einer "deutsch-jüdischen Symbiose" zu retten.

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Wie schwer es war, "deutsche" von "undeutscher" Literatur zu trennen, musste im Frühjahr 1933 auch der Berliner Germanist und Bibliothekar Wolfgang Herrmann erfahren, als er vom NS-Propagandaminister Goebbels (ebenfalls ein promovierter Germanist) den Auftrag erhielt, "schwarze Listen" für "verbrennungswürdige Bücher" aufzustellen. Indiziert werden sollten jene Bücher, die in Verdacht standen, "undeutschen Geist" zu verbreiten. Das Problem fing mit Heinrich Heine an. Wie sollte man zum Beispiel den "Rabbi von Bacharach" einordnen, mit all seiner Rheinromantik?

Oskar Maria Graf forderte "Verbrennt mich!"

"Ob alle Bücher ausgemerzt werden müssen", schrieb der etwas ratlose NS-Zensor in einem Schreiben an die Volksbüchereien, hänge davon ab, "wie weit die Lücken durch gute Neuanschaffungen aufgefüllt werden" könnten. Angesichts solcher Unsicherheiten kursierten im Mai 1933 verschiedene, mit dem ausdrücklichen Vermerk der "Unvollständigkeit" versehene Listen. Auch die bedrohten Autoren reagierten unterschiedlich. Als der für seinen drastischen Humor und volkstümlichen Realismus bekannte Oskar Maria Graf von den Verbrennungsritualen verschont blieb und sich sogar auf der Liste der "empfohlenen" Literatur wiederfand, protestierte er nachdrücklich gegen "diese nicht verdiente Unehre" und forderte: "Verbrennt mich!"

Thomas Mann hingegen, der im Gegensatz zum Bruder Heinrich und Sohn Klaus ebenfalls nicht auf Hermanns Verbrennungsliste stand, protestierte gegen die Versuche des Völkischen Beobachters, ihn dennoch zum "undeutschen" Autor zu erklären. Nach seinem Schweizer Vortrag anlässlich des Wagner-Jubiläums im Februar 1933 zögerte Thomas Mann auf Anraten von Freunden zwar, nach Deutschland zurückzukehren, doch als Exilliterat mochte er sich nicht definiert sehen. Noch im Frühjahr 1934 hatte er von der Schweiz aus die nationalsozialistischen Behörden vergeblich um die Verlängerung seines abgelaufenen Passes und die Rückerstattung seines beschlagnahmten Münchner Besitzes gebeten. In seinem Bekenntnisdrang zur deutschen Kultur ließ sich der Nobelpreisträger sogar auf den Jargon der Verfemung ein, indem er sich dagegen verwahrte, "dass manche Landsleute in mir zuletzt nichts anderes mehr als einen entwurzelten Intellektuellen erblicken wollten und eine gewisse Europafähigkeit meiner Bücher mit charakterlosem Internationalismus verwechselten".

Als der Feuilletonchef der Neuen Zürcher Zeitung, Eugen Korrodi, 1936 die Bedeutung der "in Deutschland verbliebenen Dichter" im Vergleich zu den "jüdischen Exilautoren" hervorhob, teilte ihm Thomas Mann öffentlich mit, "dass von einem durchaus oder auch nur vorwiegend jüdischen Gepräge der literarischen Emigration nicht gesprochen werden" könne. Für manchen der Betroffenen klang das wie der Vorwurf, dass Goebbels die falschen Listen erstellt habe. Auch der damals weitaus radikalere Demokrat und Hitlergegner Heinrich Mann betonte, "die Juden" seien "nur ein Teil der deutschen Emigration" und die "Propaganda der Emigration" dürfe sich nicht "allein gegen die Judenverfolgungen" richten.

Leserkommentare
  1. Wir sollten den Jahrestag der Bücherverbrennung auch dazu benutzen, um zu überprüfen, ob in Deutschland die Meinungsfreiheit geachtet wird. Gibt es Bestrebungen nach Zensur in Deutschland und sind sie gerechtfertigt? Gibt es Bücher, die in Deutschland verboten sind? Wo hört die Meinungsfreiheit auf?

    Das Thema ist brand aktuell, denn es gibt immer stärkere Bestrebungen, die Meinungsfreiheit einzuschränken. So gilt Kritik an bestimmten Weltanschauungen mittlerweile als "Rassismus" oder "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" oder ...-phobie, ....-Hass usw. Wer gewisse historische Ereignisse in Zweifel zieht, der "Verunglimpft das Andenken Verstorbener" oder "verhetzt das Volk".

    Statt also die Argumente der Kritiker zu beleuchten und gegebenenfalls zu widerlegen, werden die Menschen angegriffen und es wird versucht, Ihre Meinung zu verbieten.

    Dabei fängt der Kampf gegen die Meinungsfreiheit nicht erst mit gesetzlichen Maßnahmen an. Damit hört es auf. Davor wird ein gesellschaftliches Tabu kreiert. Wer das Tabu verletzt, wird aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Er verliert seine Freunde und sein Umfeld. Danach wird versucht, das Einkommen des Tabuverletzers zu zerstören. Der Mensch verliert seinen Beruf...(Eva Herrmann ist eines von unzähligen Beispielen) Wenn das alles nicht hilft, dann sperrt man Menschen mit falschen Meinungen ein.

    Das passiert hier und heute im Namen Toleranz. Dabei wird unser Land immer intoleranter. Wir haben nichts aus der Geschichte gelernt.

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    "Er verliert seine Freunde und sein Umfeld. Danach wird versucht, das Einkommen des Tabuverletzers zu zerstören. Der Mensch verliert seinen Beruf...(Eva Herrmann ist eines von unzähligen Beispielen) " Zitatende

    Eine Eva Herman in einem Atemzug mit vetriebenen und ausgebürgerten Schrifstellern. der Exilliteratur und den Bücherverbrennungen zu nennen, ist schon ein starkes Stück. Oder gar mit Dichtern wie Paul Celan, der nur knapp die Lager überlebte.
    In dem Artikel geht es um die Frage einer einheitlichen deutschen Nationalkultur und dem Problem der NS-"Kulturbiologen", was denn nun verbrannt gehört und was nicht. Und es geht um die abgrundtiefe Dummheit der Kriterien, die dabei angelegt wurden. Wobei wir wieder bei Eva Herman und dem Kopp Verlag wären.
    Wer dieses traurige Kapitel deutscher Geschichte hernimmt, um Geschichtsrelativierung zu betreiben, hat wirklich nichts gelernt. Daher noch einmal: Es gibt keine Bücherverbrennungen in dieser Republik. Die Demokratie wehrt sich allerdings gegen ihre Feinde im Rahmen der Rechtsstaatlichkeit. Und das wird so bleiben!

    • Herr-M
    • 10. Mai 2013 19:29 Uhr

    Das Grundrecht der Meinungsfreiheit steht wir jedes Grundrecht unter Gesetzesvorbehalt und im Verhältnis zu anderen Grundrechten.
    Was freie Meinungsäußerung angeht, finde ich weiterhin sehr tolerant, was hier in D. zugelassen wird. Und richtig, dass es Grenzen gibt. Siehe die bekannte Holocaust-Leugnung.
    Ja, es gibt Bücher, die verboten sind, manchmal nur für einen Teil von uns, nämlich die so genannten jugendgefährdenden.
    Gerade die zeigen, dass D. mittlerweile viel toleranter ist als noch in den goldenen 50er und 60er Jahren, da wurden noch eine ganze Menge mehr verboten.
    Heute sind wir allerdings mit einer ganzen Menge mehr sehr rechtsradikalen Pamphleten, Songtexten usw konfrontiert, deren darin enthaltenen „Meinungen“ ziemlich klar auf den Sturz unserer verfassungsmäßigen Gesellschaftsordnung hindeuten, gewaltverherrlichend, rassistisch usw.
    Kollidiert alles mit anderen Grundrechten.
    Und es ist klar, dass solche Meinungen hier nicht folgenlos bleiben können.
    Eva Herrmanns Bücher sind weder verboten, noch hat sie ihren Beruf verloren, sondern nur ihre Stelle. Das kann u.a. auch Leuten passieren, die ihren Chef „Arschloch“ nennen, da dann die Meinung zur Beleidigung wird.
    Und reden wir mal Klartext: die, die hier in diesen Zusammenhängen auf Meinungsfreiheit pochen, werden die sein, die – wenn an der Macht – wieder Bücher verbrennen werden!!!

    Manche haben allerdings tatsächlich nichts aus der Geschichte gelernt. Da stimme ich Ihnen zu.

  2. "Leutheusser-Schnarrenberger fordert deshalb, das Amt eines "Extremismusbeauftragten" zu schaffen, das alle staatlichen Initiativen bündeln und organisieren soll. Bundesbeauftragter für zivilgesellschaftliches Engagement zur Prävention extremistischer Bestrebungen" soll die neue Behörde heißen" Das lesen wir in der heutigen Süddeutschen.

    Eigentlich hört sich das ganz gut an, denn wer ist nicht für den Kampf gegen "Extremismus"? Die Frage bleibt aber, was ist darunter zu verstehen?
    Was sind denn “extremistische Bestrebungen”?

    Wenn damit lediglich verfassungsfeindliche Bestrebungen gemeint sind, dann ist der Bundesbeauftrage überflüssig. Dafür gibt’s bereits den Verfassungsschutz des Bundes und der Länder.

    Wenn mit “extremistischen Bestrebungen” allerdings verfassungskonforme Bestrebungen und Meinungen gemeint sind, dann wird hier ein Bundesbeauftragter zur Einschränkung unserer Freiheiten ins Leben gerufen. Die Angriffe auf die Meinungsfreiheit werden immer schärfer und immer gefährlicher.

  3. 4. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Kommentare als die Relativierung oder Rechtfertigung von Gewaltakten verstanden werden kann. Danke, die Redaktion/jk

  4. "Bitte verzichten Sie auf Kommentare als die Relativierung oder Rechtfertigung von Gewaltakten verstanden werden kann."

    Ich habe keine Gewaltakte relativiert oder gar gerechtfertigt. Der Vorwurf ist vollkommen aus der Luft gegriffen.

    Ich habe mich damit beschäftigt, ob der Straftatbestand der "Volksverhetzung" eine berechtigte Einschränkung der Meinungsfreiheit ist. Ich habe begründet, dass falsche Meinungen zu historischen Ereignissen weder ein Angriff auf die Demokratie noch einen Angriff auf den Rechtsstaat selber darstellen.

    Ich meine, dass man falsche Meinungen mit guten Argumenten beantworten sollte. Wer aber Menschen wegen falscher Meinungen einsperrt, der macht einen riesengroßen Fehler. Das ist undemokratisch und intolerant. In diesem Zustand leben wir mittlerweile in Deutschland.

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    • Herr-M
    • 10. Mai 2013 19:33 Uhr

    „Ich meine, dass man falsche Meinungen mit guten Argumenten beantworten sollte. Wer aber Menschen wegen falscher Meinungen einsperrt, der macht einen riesengroßen Fehler.“
    Grundsätzlich gebe ich Ihnen durchaus recht. Jeder darf behaupten „die Erde ist eine Scheibe“. Darüber darf man auch gerne Bücher schreiben ohne Ende. Darf man! Niemand belang Sie deswegen. Sie brauchen sich nicht mal gute Gegenargumente anhören.

    Der Tatbestand der Volksverhetzung, bezeichnet allerdings „Meinungen“ (wenn man es mal so nennen will), die zu Hass, Gewalt oder Willkürmaßnahmen gegen andere äußern.
    Ich bin entschieden dafür, da ganz intolerant zu sein. Das schadet nicht der Demokratie, sondern schützt sie.
    Bedingungslose Toleranz kann es nicht geben.

    Und Rechtsradikale sind für gute Argumente eindeutig nicht zugänglich.

  5. Was mich an dem Artikel sehr verwundert, ist der Versuch einen Gegensatz zwischen "deutscher Literatur" und "jüdischer Literatur" zu konstruieren.

    Deutsche Literatur ist Literatur die in deutscher Sprache geschrieben ist. Dabei ist es vollkommen wurscht, ob der Autor Katholik, Jude oder Muslim ist. Es ist auch wurscht, ob der Autor die deutsche Staatsbürgerschaft hat, Österreicher, Schweizer oder Rumäne ist. Deutsche Literatur ist auf Deutsch geschriebene Literatur.

    Was man unter "jüdischer Literatur" zu verstehen hat, ist viel unklarer. Literatur, die von jüdischen Autoren verfasst wurden, passt wohl am Besten. Die kann dann aber natürlich in allen möglichen Sprachen verfasst sein, auf Deutsch, Englisch, Französisch, Persisch, Hebräisch, ...

    Auch die "deutsch-jüdischen Symbiose" ist irgendwie ein Mythos. Jeder Deutsche kann den jüdischen Glauben annehmen. Da gibt es also überhaupt keinen Gegensatz und es ergibt auch überhaupt keinen Sinn von einer Symbiose zu sprechen. Symbiose bezeichnet die Vergesellschaftung von Individuen unterschiedlicher Arten, die für beide Partner vorteilhaft ist. Deutsche Literatur und "jüdische Literatur" sind aber nicht von unterschiedlichen Arten. Die Metapher ergibt überhaupt keinen Sinn. Oder sickert hier mit dem unausgesprochenen "Artbegriff" hier wieder das rassistische Denken durch? Deutsche und Juden gehören doch derselben Art an!? Es sind Menschen!

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    "Oder sickert hier mit dem unausgesprochenen "Artbegriff" hier wieder das rassistische Denken durch? " Zitatende

    Der Autor rekapituliert nur die Diskussion zwischen den Jahren 1910 und 1933, ohne sich einen "Artbegriff" zu eigen zu machen. Diese Diskussion war die Reaktion darauf, dass die Symbiose von den atisemitischen und völkisch-alldeutschen Veterinärphilosophen nicht nur in Frage gestellt, sondern als "schädlich für das deutsche Volk" diffamiert wude. Sie entstand aus einer Notwehrsituation heraus. Der Autor gibt also nur diese Geschichte wieder..

  6. Schade, daß hier schon wieder die ersten Beiträge von zwei Relativierern (wenn es denn zwei verschiedene Personen sind...) stammen, die mal wieder zynisch versuchen den Spieß umzudrehen und uns verklickern wollen, daß heutzutage Rechtsextreme und Geschichtsklitterer die eigentlichen Verfolgten sind. Ich warte nur noch auf den Hinweis auf "Zustände, die wir hierzulande schon mal hatten".

    Widerlich.

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    "Rechtsextreme und Geschichtsklitterer"

    Rechtsextermismus - richtig verstanden - ist ja eine verfassungsfeindliche Bestrebung. Natürlich dürfen wir die Meinungsfreiheit und Demokratie vor Ihren Feinden schützen. Da ist eine Grenze für die Meinungsfreiheit gerechtfertigt. Aber "Geschichtsklitterer"?

    Sie sind also dafür, dass man Geschhichtsklitterern Ihre Meinung verbietet und sie einsperrt? Wieso widerlegt man nicht einfach Ihre Thesen? Wir sperren doch nicht Leute ein, weil sie dummes Zeug erzählen? Wer von sich behauptet Napoleon zu sein, dem verbieten wir doch nicht seine Meinung zu publizieren? Wer sagt, Mohammed der Prophet habe im 7. Jahrhundert gar nicht gelebt, der wird doch auch nicht eingesperrt, wenn auch der Mainstream das für Humbug hält?

    Diese Form der Zensur verstößt gegen die Meinungsfreiheit und die Menschenrechte.

  7. 8. Zensur

    "Eine Eva Herman in einem Atemzug mit vetriebenen und ausgebürgerten Schrifstellern. der Exilliteratur und den Bücherverbrennungen zu nennen, ist schon ein starkes Stück."

    Ich finde den Vergleich gerechtfertigt. Hier wird eine Frau um Ihr Einkommen gebracht, weil sie nicht das richtige gedacht oder gesagt hat. Dabei waren Ihre Äußerungen absolut verfassungskonform. Heute gilt sie als Rechtsextremistin und jeder der sich mit Ihr unterhält, den trifft der Vorwurf mit einer Extremistin zu verkehren.

    So funktioniert Zensur auch. In Zukunft traut sich kaum ein Radio- oder Fernsehreporter mehr über Autobahnen oder Mütter im dritten Reich zu sprechen.

    Wir haben noch weitere Beispiele dafür. Ken Jebsen verlor seinen Job als Fernseh- und Radiomoderator, weil er das falsche gedacht hat.

    "Die Zeit hält die politischen Statements Jebsens für „krudes Geblubber“[19], der Deutschlandfunk spricht von „Stammtisch-Parolen“.[20] ...

    Aha, also wegen "krudem Geblubber" wird man heute gesellschaftlich geächtet und ausgegrenzt? Ich teile übrigens Jebsens Meinungen in keiner Weise, na und?

    Toleranz bedeutet, andere Meinungen, die man nicht teilt, ertragen zu müssen. Diese Fähigkeit ist in unserer Gesellschaft weitgehend verloren gegangen. Deshalb wird immer offener zensiert, was dem Mainstream nicht passt.

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