Leserartikel

ScanografieDer Maulwurf unter den Kameras

Leser Stefan Kühn widmet sich der Scanografie: Er benutzt seinen Scanner als Fotoapparat und macht damit sogar Unterwasseraufnahmen. von Stefan Kühn

Der Scanner ist der Maulwurf unter den Kameras. Er sieht nur auf kurze Distanz scharf und ist lichtscheu. Mit High-End-Kameras hat er nichts zu tun, auch preislich nicht.

Auf die Idee mit der Scanografie haben mich meine beiden Söhne gebracht. Einmal haben sie bei mir im Büro alle möglichen Dinge gescannt und Ausdrucke davon gemacht. Das ist bei mir hängengeblieben, und dann habe ich selber angefangen, mit dem Scanner zu experimentieren.

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Raus aus dem Büro, rein in die Natur, das war dann der nächste Schritt. Es ist spannend, mit einem Scanner durch den Wald zu gehen – solange man nicht dem Förster begegnet. Die Geräte sind ja eher für den stationären Gebrauch im Büro gedacht. Man legt üblicherweise die zu scannenden Objekte auf die Glasfläche. Aber es geht auch andersrum. Man sucht sich ein Objekt und stellt den Scanner davor auf.

Der Scanner kann sogar schwimmen und tauchen. Man muss ihn nur in eine wasserdichte Plastiktüte stecken, ein rechteckiges Loch in der Größe der Scannerfläche ausschneiden und es mit Tesafilm abkleben. Nur das Kabel abzudichten ist eine ziemliche Fummelarbeit.

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Das Flächige der Bilder, die enorme Sehschwäche – man muss sich schon einlassen können auf die Einschränkungen des Verfahrens. Aber die vermeintliche Eindimensionalität ist auch eine Herausforderung, sich den Dingen um einen herum mit anderen Augen zu nähern.


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Leserkommentare
    • habe8
    • 16. August 2013 20:22 Uhr

    aber wo ist im Wald die Steckdose?

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    Da gibt es eine neue Technologie. Die nennt sich "Akku". Echt hartes Zeug, muss man sich mal näher mit beschäftigen. ;)

    • LexiK
    • 07. Februar 2014 12:52 Uhr

    Kostet auch nur ein oder zwei Euro, wenn man auf den Rahmen verzichtet.

  1. Da gibt es eine neue Technologie. Die nennt sich "Akku". Echt hartes Zeug, muss man sich mal näher mit beschäftigen. ;)

    9 Leserempfehlungen
  2. wie Butter kämmen, Toasts an Wände nageln oder Schweineohren gegen Tinnitus essen...

    6 Leserempfehlungen
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    • fx66
    • 17. August 2013 4:00 Uhr

    Nur gut dass Sie noch hergefunden haben....

    • fx66
    • 17. August 2013 4:00 Uhr

    Nur gut dass Sie noch hergefunden haben....

    10 Leserempfehlungen
    Antwort auf "So sinnvoll"
  3. ist ja auch seit einigen Jahren ein beliebtes Hobby von Katzenbesitzern. Bei Cat Scan Contests werden Miezen mit dem Schreibtischscanner abgelichtet und die Bilder ins Internet gestellt. Man sieht Variationen von genervten Katzen, neugierigen Katzen, abstrakten Katzen, Katzenpfoten, intimeren Katzenbereichen, usw.

    http://thecatscan.tumblr.com

    http://whyevolutionistrue...

  4. welches wir gebrauchen spielt nur eine kleine Rolle. Vielmehr kommt es darauf an, es zu beherrschen.

    Sam Abell

    • iboo
    • 18. August 2013 12:43 Uhr

    Freunde von Freunden haben mit so was sogar Portraits kopiert. Sah krass aus!

  5. 8. [...]

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur, wenn Sie einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion leisten möchten. Danke, die Redaktion/jk

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  • Quelle Leserartikel
  • Schlagworte Digitalkamera | Naturfotografie | Fotografie | Natur | Wald
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