Christopher Walken: Woher kommen Sie?

ZEIT ONLINE: Aus Deutschland.

Walken: Deutschland? Mein Vater kommt aus Essen.

ZEIT ONLINE: Sprechen Sie ein bisschen Deutsch?

Walken: Ich spreche ein bisschen Deutsch, aber ich verstehe es eher, als es wirklich sprechen zu können.

ZEIT ONLINE: Ihr Vater war ein Bäcker. Das ist ja schon ziemlich deutsch.

Walken: Ja. Mein Vater war Bäcker und meine Mutter, eine Schottin, war verliebt in die Bühne und besonders in Filme. Sie war eine tolle Frau.

ZEIT ONLINE: Sie haben eine lange Karriere hinter sich und bekommen ständig Auszeichnungen für Ihr Lebenswerk. Sammeln Sie die Preise?

Walken: Habe ich. Ich habe ein kleines Zimmer, sehr klein, in dem ich alle Arten von Souvenirs sammle. Ich hab dort meinen Oscar und tausend andere Dinge. Sie kennen das, wenn man zu einem Rockkonzert geht, hat man so ein Halsband mit Ticket, ich habe ganz viele davon.

ZEIT ONLINE: Haben Sie auch Andenken von Ihren Filmen?

Walken: Nein. Aber ich erzähle Ihnen etwas: Ich kaufe nie Kleidung. Immer wenn ich einen Film drehe, nehme ich die Klamotten von dort mit nach Hause.

ZEIT ONLINE: Auch das, was Sie gerade tragen?

Walken: Das Sakko ist von Comfort of Strangers.