Stieg Larsson Moral als InvestitionSeite 2/2
Gekonnt schafft es Alfredson, den im Buch bedenklich ans Splatterhafte grenzenden Showdown zwischen Salander, ihrem Vater und ihrem Bruder auf eine Ebene herunter zu dimmen, die weiterhin atemberaubend bleibt, ohne aber unglaubwürdig zu wirken.
Soviel sei an dieser Stelle verraten: Die Monster sind immer die anderen, und sie werden es bis zum Schluss bleiben. Grund genug für Salander und Blomkvist, um auch in Teil Drei wieder entschlossen gegen den Weltuntergang zu kämpfen.
- Datum 28.01.2010 - 12:06 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Oplev hat einen Film abgeliefert, der international bestehen kann. Straff, kühl und in der Lage, eher triste Schwedische Lokalitäten in neuem, aufregendem Licht erscheinen zu lassen. Alfredsson dagegen ist wieder in den typischen Stil üblicher amateurhaft beleuchteter und geschnittener Samstagabendfernsehkrimis geraten, die sich hölzernen und ohne die üblichen Schauspieler motivieren zu können, durch eine völlig unglaubwürdige Vorlage durcharbeit. Ein Arbeitssieg vielleicht, aber wirklich kein cineastisches Erlebnis.
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